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Alt 14.08.18, 09:40   #466
DS-17
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DS-17 könnte bald berühmt werden
Da bin ich mal gespannt wie denn die Einzelfirmen alle an die Schiene angebunden werden, angenommen man hätte statt in Autobahnen deutlich mehr in die Schiene investiert. Die Waren müssen immer noch von und zu den Klein- und mittelgroßen Unternehmen kommen und diese Unternehmen werden niemals in der Lage sein oder wären es gewesen sich eine eigene Schienenverbindung aufs Firmengelände zu legen. Geschweige denn würde man solche Bahnverbindungen so einfach steuern können. Und selbst wenn in DE die beste Schienenarchitektur mit bester Firmenanbindung (mal angenommen man hätte diese Probleme lösen können) hätte, dann ist DE immer noch ein Transitland zwischen Ost- und Westeuropa. Das heißt also das Schienennetz muss mindestens international laufen bzw. ausgebaut sein, da sonst sämtliche Synergieeffekte verloren wären. Und spätestens hier hätte man mit Osteuropa eher schlechtere Chancen.
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Alt 14.08.18, 10:55   #467
nothor
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nothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiell
Neben den nominellen Kosten spielt wohl auch eine Rolle, wer was bezahlt. Der Bund als Geldgeber sieht den Ausbau der Autobahnen sicher auch an anderer Stelle als z.B. eine Verlängerung der U3.

Grundsätzlich sehe ich es aber wie Planer. Wenn ein vielfaches für den Straßenverkehr ausgegeben wird darf man sich nicht wundern, wenn der Straßenverkehr wächst, und die Schiene stagniert. Ich hab früher mit Grünen diskutiert die stets argumentiert haben, dass zusätzliche Straßen zusätzlichen Verkehr verursachen. Ich habe das stets bestritten, komme nun aber zu anderen Überzeugungen. Es ist wohl tatsächlich so, dass zusätzliche Straßen die Menschen motiviert, mehr zu fahren. Und schlechte Bahnverbindungen, sind halt keine Alternative.

Leider wird einem immernoch suggeriert, dass je mehr Autobahn wir bauen, desto besser können wir Staus und Verkehrskollaps bekämpfen. Wenn man die vergangenen 20 Jahre betrachtet ist genau das Gegenteil passiert. Aber gut, das hat mit der lokalen Verkehrspolitik nur am Rande was zu tun. Hier wünschte ich mir ein klares Bekenntnis zum ÖPNV. Keine Stadt der Welt hat bisher an Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, wenn der ÖPNV massiv ausgebaut wurde.
__________________
Fotos von mir, andernfalls ist die Urheberschaft angegeben.

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Alt 15.08.18, 21:48   #468
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
zum Thema Güterverkehr nur kurz zwei Beispiele (weil das eigentlich nicht hierher passt).


Osteuropa => ganz schlechtes Beispiel! Bis 1989 hat dort die Schiene den weit überwiegenden Teil des Güterverkehrs getragen. War politisch gewollt (und dank Planwirtschaft umsetzbar). Erst nach dem Mauerfall kamen die LKW-Kolonnen ins Rollen. Die heutige Situation ist v.a. auf EU-Freiheiten des Warenverkehrs, Aufhebung Kabotage und Ausflottung dt. Lkw in den billigen Osten zurückzuführen.




zweites Beispiel:
Die Schweiz hat in den letzten ca. 30 Jahren, getrieben und entschieden durch zahlreiche Volksentscheide, die Schiene massiv ausgebaut und den Lkw-Verkehr regulatorisch verteuert. Das Ergebnis ist (fast) wie früher im Ostblock: ein Großteil der Güterverkehrsleistung passiert auf der Schiene. Ohne das die Schweiz, v.a. im Vergleich zu ihren Nachbarn und anderen Alpenstaaten, an Wohlfahrt, Wettbewerbsfähigkeit und Industriealisierung eingebüßt hätte.
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Alt 16.08.18, 06:37   #469
AK-1982
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Zitat:
Zitat von Planer Beitrag anzeigen
zum Thema Güterverkehr nur kurz zwei Beispiele (weil das eigentlich nicht hierher passt).


Osteuropa => ganz schlechtes Beispiel! Bis 1989 hat dort die Schiene den weit überwiegenden Teil des Güterverkehrs getragen. War politisch gewollt (und dank Planwirtschaft umsetzbar). Erst nach dem Mauerfall kamen die LKW-Kolonnen ins Rollen. Die heutige Situation ist v.a. auf EU-Freiheiten des Warenverkehrs, Aufhebung Kabotage und Ausflottung dt. Lkw in den billigen Osten zurückzuführen.




zweites Beispiel:
Die Schweiz hat in den letzten ca. 30 Jahren, getrieben und entschieden durch zahlreiche Volksentscheide, die Schiene massiv ausgebaut und den Lkw-Verkehr regulatorisch verteuert. Das Ergebnis ist (fast) wie früher im Ostblock: ein Großteil der Güterverkehrsleistung passiert auf der Schiene. Ohne das die Schweiz, v.a. im Vergleich zu ihren Nachbarn und anderen Alpenstaaten, an Wohlfahrt, Wettbewerbsfähigkeit und Industriealisierung eingebüßt hätte.
1.
PLANWIRTSCHAFT

2.
Schweiz 41.285 km²
Deutschland 357.021 km²

Sollte genug Antwort sein.
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Alt 16.08.18, 09:18   #470
DS-17
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Zitat:
Zitat von AK-1982 Beitrag anzeigen
1.
PLANWIRTSCHAFT

2.
Schweiz 41.285 km²
Deutschland 357.021 km²

Sollte genug Antwort sein.
So ist es. Ich kenne auch die Pläne oder Überlegungen ein nationales Logistikzentrum in der Zentralschweiz einzurichten von wo aus Waren überall in die Schweiz transportiert werden durch unterirdische Tunnellösungen. Aber auch hier hat man diese Überlegungen, weil die jetzige Infrastruktur nicht mehr ausreicht. Zum anderen hat man in der Schweiz auch andere geographische Bedingungen.
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