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Alt 15.10.17, 11:15   #166
Kostik
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Wohngebäude Nordring 58

Hier wurde über die Schließung einer Baulücke durch einen Neubau berichtet. Dort entsteht ein sieben geschossiges Wohngebäude mit einer Geschäftszeile im Untergeschoss. Der Neubau verfügt über insgesamt 11 Wohneinheiten verschiedener Größe. Es wird in energieeffizienter Bauweise im KfW 55 Standard errichtet.


Quelle: https://www.immobilienscout24.de/exp...99317ac7c6c5#/
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Alt 18.10.17, 20:51   #167
Kostik
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Baustelle des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB)

Die letzten Tage wurden die Straßenarbeiten an der Wittenerstraße und um den ZOB durchgeführt. Außerdem wurde mit dem Bau der Dachkonstruktion begonnen.



Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation
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Alt 20.11.17, 18:10   #168
nikolas
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Abriss des Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)

Nun ist es amtlich: Das erst 1980 errichtete Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) am Gustav-Heinemann-Platz wird abgerissen, um den Weg für eine städtebauliche Neuordnung des Rathausumfeldes frei zu machen. Dies beschloss die rot-grüne Ratsfraktion bereits letzten Donnerstag.

Ein bishen wehmütig stimmt mich das schon. Der Gebäudekomplex war eigentlich ganz gut in städtebauliche Situation vor Ort eingebunden. Zudem verbrachte ich schöne Stunden in der Stadtbücherei. Das ist nun wohl Geschichte... Seufz!

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bochum/sp...212567731.html
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Alt 20.11.17, 21:08   #169
Ruhrgebietskind
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Gibt es denn schon einen Entwurf für die Neugestaltung?
Jetzt sind also offensichtlich die 70er und 80er Jahre dran, die man für architektonisch wertlos hält. Für jeden Abriss gibt es ein gutes Prinzip: Wenn das Gebäude der übernächsten Generation nicht gefällt, darf über einen Abriss nachgedacht werden, also bitte 60 bis 70 Jahre warten, am besten noch länger. Ansonsten trauern die nachfolgenden Generationen doch häufig diesen abgerissenen Gebäuden nach.
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Alt 21.11.17, 01:51   #170
Databo
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Abriß des BVZ, der Musikschule und des Gesundheitsamts

Es gibt einen Entwurf und hier das gesamte Gutachten dazu. Das BVZ soll abgerissen und durch Wohnbebauung ersetzt werden, ebenso die Musikschule und das Gesundheitsamt, beide aus den 50er Jahren.

Mich stimmt diese Entscheidung nicht nur wehmütig, sie macht mich traurig und wütend zugleich. Es ist noch gar nicht so lange her, daß man das ehemalige Rathaus-Center, das etwa genauso alt wie das BVZ und im gleichen Stil gebaut ist, zum Technischen Rathaus umgebaut und so die Stadtverwaltung größtenteils an einem kompakten Standort konzentriert hat. Diese Situation halte ich für ideal und finde es fahrlässig, das aufzugeben, indem man das BVZ herausnimmt. Wohnbebauung gehört meiner Meinung nach überhaupt nicht an diesen Ort, er ist einfach das Verwaltungszentrum Bochums und sollte das auch bleiben.

Stadtbücherei und Volkshochschule sollen im Telekomblock gegenüber vom Rathaus untergebracht werden, den die Stadt Andor Baltz abkaufen will. Das finde ich gar keine so schlechte Idee, wenn das Gebäude dadurch offener und zugänglicher wird. Man sollte dann allerdings unbedingt das Parken am gesamten Rathausplatz verbieten und den Bereich zumindest weitgehend autofrei gestalten. Das sollte ohnehin dringend geschehen, auch und ganz besonders an der Hans-Böckler-Straße.

Wirklich schlecht finde ich das Vorhaben, die Büros der Verwaltung aus dem BVZ auf das ehemalige Justizgelände an der Viktoriastraße zu verlegen und dazu in dem dort zu errichtenden Gebäude Räume zu mieten. Erstens reißt das die Verwaltung unnötig auseinander; selbst wenn man das BVZ nicht sanieren kann oder will, wäre ja trotzdem an gleicher Stelle ein neuer Verwaltungsbau möglich. Wenn man Bücherei und VHS verlegt, könnte der auch um einiges kleiner sein. Zweitens macht man sich von irgendwelchen Privatunternehmen abhängig. Sowas wird am Ende immer teurer, als selbst zu bauen.

Und dann auch noch der Abriß von Musikschule (1956) und Gesundheitsamt (1958). Man (d. h. SPD und Grüne) hat also für die Variante der größtmöglichen Zerstörung gestimmt, obwohl es Alternativen gegeben hätte. Damit tilgt man die nächsten prägenden 50er-Jahre-Bauten aus dem Stadtbild, nach u. a. dem Stadtbad (1953) und demnächst dem Amtsgericht (ebenfalls 1953), das den Husemannplatz bisher sehr schön und harmonisch abschließt. Dort fürchte ich ja, daß man beim Neubau mal wieder nicht auf die passenden Proportionen achtet; der Entwurf mit den zwei getrennten Baukörpern sieht jedenfalls nicht gerade vielversprechend aus.

Leider ist man ja in Bochum viel Kummer gewohnt, was Stadtplanung und den Umgang mit Architektur angeht, und dieser Beschluß scheint sich da mal wieder einzureihen.
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Alt 02.01.18, 20:01   #171
nikolas
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Eröffnung des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB)

Nach 1-jähriger Bauzeit wird der Neubau des ZOB am 07.01.2018 feierlich eröffnet. Der Bauverlauf erfolgte im Zeit-& Kostenrahmen!

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bochum/ne...212996381.html
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Alt 14.01.18, 18:55   #172
Databo
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Eröffnung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB)

Vor einer Woche, am 7. Januar 2018, wurde der neue Zentrale Omnibusbahnhof am Bochumer Hauptbahnhof eröffnet. Er wurde Richtung Wittener Straße ausgedehnt, so daß nun acht statt sechs Halteplätze zur Verfügung stehen. Das Dach über der Businsel wurde entsprechend vergrößert und orientiert sich laut Angaben der Stadt in seiner Gestaltung an den übrigen Dächern auf dem Bahnhofsvorplatz und an dem geschwungenen Spannbetondach über der Eingangshalle des Haupbahnhofs. Die Fahrbahn besteht nun vollständig aus 36 cm starkem Beton, was die Haltbarkeit gegenüber der vorherigen Fahrbahn deutlich verbessern soll. Die vollständige Pressemitteilung der Stadt Bochum ist hier zu finden und enthält auch eine Reihe von Fotos.

Meine Meinung: Die Funktionalität des ZOBs wird sich durch den Umbau sicher verbessern, und der Abriß des fürchterlichen Tonnendachs ist zu begrüßen. Gestalterisch finde ich das Ergebnis insgesamt aber enttäuschend. Das Dach als de facto einziges architektonisches Element wirkt auf mich langweilig und nichtssagend. Man kann argumentieren, daß man nicht durch eine zu dominante Konstruktion von dem denkmalgeschützten Hauptbahnhof ablenken will, aber etwas ambitionierter hätte es an einem so bedeutenden und frequentierten Ort schon sein dürfen. Die Aussage der Stadt, das Dach orientiere sich an dem geschwungenen Dach des Hauptbahnhofs, ist zum Teil nachvollziehbar. Ich finde aber, wenn man dieser Idee folgen wollte, die ich durchaus für gut halte, hätte man viel konsequenter sein müssen. Warum rundet man nicht 50er-Jahre-typisch die Ecken des Dachs ab und greift vor allem die Farbgestaltung des Hauptbahnhofs auf? Es wäre so einfach gewesen, die Stützen dunkelgrün und die Unterseite des Dachs hellgelb zu streichen. Dann hätte es sich in die Umgebung eingefügt und wie ein natürliches Element des Hauptbahnhofs gewirkt. So ist es ein Fremdkörper, der zwar durch die Schräge ein einzelnes Gestaltungsmerkmal des Hauptbahnhofs aufgreift, sich ansonsten aber stark davon abgrenzt. Ist es eigentlich in Bochum heute noch möglich, etwas anderes als weiße Aluminiumverblendungen zu benutzen? Das ist einfallslos, langweilig, und ich kann es nicht mehr sehen.

Die Betonfahrbahn ist in funktionaler Hinsicht wahrscheinlich die beste Lösung, in optischer dagegen wohl die schlechteste. Die hellgraue Betonoptik dominiert den ganzen Platz und erschlägt einen, wenn man aus dem Hauptbahnhof kommt. Ich weiß nicht, ob es nicht eine Möglichkeit gegeben hätte, die Oberfläche ohne allzu großen Stabilitätsverlust wenigstens irgendwie einzufärben oder etwas zu strukturieren. Massiv verschlimmert wird die Trostlosigkeit des neuen ZOBs durch die Fällung sämtlicher Bäume vor dem Hotel im Hauptbahnhof, die wegen der Erweiterung der Fahrbahn nötig war. Zitat aus der Beschlußvorlage 20152170 der Verwaltung:

Zitat:
Durch die Umgestaltung und Erweiterung des ZOB müssen die 18 Kastenplatanen, die sich in dem Trennstreifen zwischen dem ZOB und der heutigen Umfahrt (Anlieferung, Hotelvorfahrt) befinden, gefällt werden. Eine fachtechnische Prüfung hat ergeben, dass im nahen Umfeld des neuen ZOB keine neuen Bäume als Ersatz gepflanzt werden können. Die Restflächen, die sich außerhalb der für den Busverkehr notwendigen Verkehrsfläche ergeben, sind wegen der unterirdischen Verteilerebene zu den Stadtbahnlinien bzw. der Nähe zum Bahnhofsgebäude nicht geeignet, um Ersatzbäume zu pflanzen.

Die einzige Möglichkeit, Bäume in dem Plangebiet anzuordnen, wäre die Freifläche, die sich zwischen dem ZOB und der Reisebushaltestelle an der Wittener Straße ergeben wird. Hier befindet sich heute ein Baum an dem dortigen Hochbeet, dass im Zuge des Ausbaus entfernt wird. Der Baum muss ebenfalls gefällt werden, weil er abgängig ist. Aus Sicht der Grünplanung wäre die Anordnung von Bäumen auf dieser Fläche ein ungeeigneter Versuch, zwanghaft Bäume platzieren zu wollen. Die Restriktionen der Verkehrsplanung ermöglichen kein schlüssiges Gesamtkonzept für eine Grünplanung auf der Fläche des ZOB. Daher wird davon abgesehen, Ersatzpflanzungen an gleicher Stelle bzw. im nahen Umfeld des ZOB durchzuführen. Die Ersatzpflanzung nach Baumschutzsatzung erfolgt innerhalb des Gleisdreiecks.

Im Rahmen der Ausführungsplanung wird geprüft, ob die Mittelinsel der Wittener Straße geeignet ist, um dort neue Bäume zu pflanzen. Bereits jetzt kann mitgeteilt werden, dass dort neue Beleuchtungsmaste aufgestellt werden müssen, um die Fahrbahn ausleuchten zu können.

Ebenso wird geprüft, ob auf Grund der Lage von Versorgungsleitungen auf der Freifläche zwischen ZOB und Reisbushaltestelle an der Wittener Straße neue Bäume gepflanzt werden können? Es ist bereits festgelegt worden, dass das vorhandene Hochbeet wegen der Ratten- und Müllproblematik im Zuge der Baumaßnahme entfernt wird.
Der Gehweg vor dem Hotel ist noch immer etwa 8 m breit. Ich weiß nicht, ob genau darunter etwas das Pflanzen neuer Bäume verhindert, aber zu nah am Gebäude wäre der Gehwegrand wohl nicht, wenn man kleine, schmalkronige Bäume verwendet. Wenn man tatsächlich überhaupt nicht in den Untergrund gehen kann, könnte man wenigstens einige Hochbeete anlegen, notfalls auch nur mit größeren Büschen. Auch der Streifen zwischen dem ZOB und der Straße hätte unbedingt bepflanzt werden müssen. So ist nun der gesamte Bahnhofsvorplatz eine riesige graue Betonfläche ohne jede Spur von grün oder irgendwelche Gestaltungselemente. Auf mich macht das einen unglaublich tristen, trostlosen Eindruck. Hier hält man sich als Fahrgast sicher nicht gerne auf, und es ist nicht gerade ein würdiger Empfang für Gäste der Stadt. Den Satz „Die Restriktionen der Verkehrsplanung ermöglichen kein schlüssiges Gesamtkonzept für eine Grünplanung auf der Fläche des ZOB.“ halte ich insofern für schwach. Es kann nicht sein, daß man alles kompromißlos der Funktionalität unterordnet und so unwirtliche Betonwüsten schafft, und das auch noch an einem so bedeutenden Ort. Man hätte ja auch mal darüber nachdenken können, die Straße vor dem Bahnhof schmaler zu machen. Überlegungen zu einer Neuordnung des Innenstadtrings mit einer Reduzierung des Autoverkehrs werden ja bereits diskutiert. Wie es jetzt ist, darf es meiner Ansicht nach jedenfalls nicht dauerhaft bleiben.

Im Anschluß noch einige Fotos des neuen ZOBs von heute morgen.




















Alle Fotos aus: ZOB Bochum Hbf von Databo, auf Flickr
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Alt 15.01.18, 23:11   #173
Databo
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Zentraler Omnibusbahnhof - farbiges Dach

Zitat:
Zitat von Databo Beitrag anzeigen
Die Aussage der Stadt, das Dach orientiere sich an dem geschwungenen Dach des Hauptbahnhofs, ist zum Teil nachvollziehbar. Ich finde aber, wenn man dieser Idee folgen wollte, die ich durchaus für gut halte, hätte man viel konsequenter sein müssen. Warum rundet man nicht 50er-Jahre-typisch die Ecken des Dachs ab und greift vor allem die Farbgestaltung des Hauptbahnhofs auf? Es wäre so einfach gewesen, die Stützen dunkelgrün und die Unterseite des Dachs hellgelb zu streichen. Dann hätte es sich in die Umgebung eingefügt und wie ein natürliches Element des Hauptbahnhofs gewirkt.
In Ergänzung meines zitierten Gedankens von gestern hier eine Bearbeitung, wie das Dach des ZOBs im Farbschema des Hauptbahnhofs und mit (nur sehr leicht) abgerundeten Ecken hätte aussehen können. Zum Vergleich ist darunter noch einmal das Originalfoto gezeigt.




Fotos aus: ZOB Bochum Hbf von Databo, auf Flickr
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Alt 20.01.18, 19:28   #174
Kostik
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Erstmal ist der neue ZOB eine Verbesserung zum ursprünglichen Bau. Das ganze Areal scheint nun größer und aufgeräumter zu sein. Durch das helle Dach wirkt die Konstruktion unaufdringlich, so dass besonders auf den Nachtaufnahmen das Dach durch die Lichtreflektionen fast unsichtbar wird. Auf der anderen Seite hätte ich ich mir auch einen gewagteren Entwurf gewüscht. Andere, kleinere Städte haben interesantere ZOB's bekommen.
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Alt 21.01.18, 15:43   #175
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Abriss des WAZ-Gründungshauses geplant

Das ehemalige Verlagsgebäude des Bochumer Anzeigers - direkt neben dem Rathaus Bochum - soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Sehr schade, wie ich finde. Es ist sicher kein Denkmal und könnte auch mal wieder einen Anstrich vertragen. Mit dem angrenzenden Rathausflügel ergibt sich jedoch eine ganz gute Ensemblewirkung. Es steht so wenig Altes noch in der Innenstadt, da sollte man dieses Wenige nicht leichtfertig aufgeben. Gerade rund ums Rathaus sind mir derzeit zu viele Abrisse geplant, wobei hier die städtebauliche Situation eigentlich keine gravierende Neuordnungsplanung bedarf, wie ich finde...

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bochum/de...213082645.html
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Alt 21.03.18, 20:50   #176
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Sanierung Nordbahnhof

Am Ostring haben die Umbauarbeiten am historischen Nordbahnhof begonnen. Die Eingangshallen mit den originalen Säulen und den Gewölbedecken sind bis heute erhalten und werden liebevoll aufgearbeitet. Im Inneren werden sowohl geschichtliche und moderne Elemente kombiniert, so dass ein einzigartiges Flair entsteht. Alle wesentlichen Gewerke wie Elektrik, Wände, Oberböden, Türen und Fenster werden erneuert bzw. aufgearbeitet. Im "neuen" Nordbahnhof entstehen 4 Büroeinheiten mit individuellen Aufteilungen.

Im Außenbereich werden ca. 40 Stellplätze rund ums Haus angelegt. Hinter dem Haus sind davon 10 eingeplant, die über eine ansteigende Zufahrt erreichbar sind und einen barrierefreien Zugang für die oberen Etagen ermöglichen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2018 geplant.

Quelle: https://www.immobilienscout24.de/exp...=RESULT_LIST#/
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Alt 04.07.18, 10:21   #177
Kostik
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Rathaus Ostflügelsanierung

Beriets 2011 wurde der Westflügel des Rathauses für 5,2 Mio Euro saniert. Nun soll endlich die Ostflügelseite in Angriff genommen werden. Dabei baut die Stadt auch den kompletten Haupteingang um. Der neue Eingang wird bürgerfreundlich, barrierefrei, bekommt ein digitales Leitsystem, eine lichtdurchlässige Glasfront und wird modern.

Foto: Stadt Bochum

Der neue Haupteingang soll an der nordöstlichen Ecke des Rathausvorplatzes umgesetzt werden. Der Bereich unter dem dortigen Vorbau wird durch eine Glasfassade zum Foyer des Haupteinganges. Der gesamte Bereich steht dann zusätzlich als Fläche innerhalb des Rathauses zur Verfügung. Bereits in diesem transparenten Foyer wird ein zukunftsorientiertes digitales Leitsystem den Bürger in Empfang nehmen. Das digitale Wegeleitsystem versetzt Besucher in die Lage, ihr Ziel direkt, barrierefrei und ohne Umwege zu erreichen.


Bild: Stadt Bochum

Im Anschluss an das Foyer folgt die neue Eingangshalle mit großzügiger Infotheke und Zugang zu einem neuen, alle Ebenen erschließenden Aufzug. Die Flächen im Anbau werden neu organisiert. Zur Ergänzung der neuen Zugangssituation zum Rathaus ist vorgesehen, bereits auf dem Rathausvorplatz ein Wegeleitsystem einzuführen.


Bild: Stadt Bochum

Die aktuelle Kostenschätzung für den gesamten Umbau beträgt:
  • 9,9 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich wie folgt auf:
  • Ostflügelsanierung: 7, 5 Millionen Euro
  • Neuer Haupteingang: 1,5 Millionen Euro
  • Wegeleitsystem, Schließsystem: 900.000 Euro

Anfang 2019 sollen die Bauarbeiten beginnen und rund 18 Monate dauern.

Quelle: PM - Stadt Bochum - Neuer Eingang für das Rathaus
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Geändert von Kostik (04.07.18 um 10:37 Uhr)
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Alt 06.07.18, 11:38   #178
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Revitalisierung Verwaltungsgebäude Eisenhütte Heintzmann

Das an der Stühmeyerstraße gelegene, 1899 errichtete Verwaltungsgebäude der Eisenhütte Heintzmann soll neu genutzt werden. Die Montag-Stiftung will das Gebäude von der Stadt übernehmen und es zu einem Stadtteilzentrum für ca. 3 Mio Euro umbauen. Geplant ist ein Mix aus Wohnraum, Büro- und Gewerbeflächen mit ehrenamtlichen Engagement. Im Moment wird das Gebäude unter anderem von der Obdachlosen-Initiative BODO genutzt.

Quelle: WAZ - Alte Bochumer Bausubstanz könnte eine Zukunft haben



Foto: Cschirp - Wikipedia commons - GNU Free Documentation License.
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Alt 12.08.18, 09:20   #179
Kostik
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Büro & Geschätshaus ''Hellweg Quader''

Das Büro & Geschäftshaus am Hellweg ist fertig. Eine Büroetage und die Ladenfläche im Erdgeschoss sind noch zu vermieten.





Fotos: mit freundlicher Erlaubnis - http://westfalenbaenkler.blogspot.com/
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