Moabit | Kleinere Projekte

  • Kleinere Projekte Moabit

    An der Paulstr./Ecke Stadtbahnbogen wir ein neues Bürogebäude errichtet. Direkt an der Stadtbahn, dort wo früher eine Aldi-Filiale stand. Wir hatten das Projekt auch schon mal hier erwähnt, leider finde ich es nicht mehr und leider sah die Visualisierung damals noch sehr viel ansprechender aus.
    Das jetzige Bauschild verspricht eine glatte, weiße eintönige Fassade á la MotelOne in der Dircksenstraße :nono:
    vielleicht kann ja mal jemand demnächst ein Foto machen...

  • Deshalb bleibt es aber ein "Motel One", diese werden dann als Mieter erscheinen.
    Davon kündet auch mittlerweile ein Bauschild.

  • unglaublich in welcher Geschwindigkeit MotelOne expandiert - und unglaublich, wie hässlich deren Hotelgebäude sind. Erst Zoo, dann Dircksenstraße und nun hier...kann bitte mal jemand deren Bausünden stoppen!!!:Nieder:

  • In unmittelbarer Nähe zum Quartier Heidestraße findet gerade die Vorbereitung für ein kleines Townhouse-Projekt statt. Bebaut werden soll das alte Zollgelände an der Seydlitzstraße 1-5. Die ersten Abrissarbeiten werden laut Info der Projektgesellschaft H & G Projektmanagement GmbH schon in diesem Monat erfolgen. Baubeginn dann ab März/April. Insgesamt sind 25 Stadthäuser geplant deren Fertigstellung sich bis Mai oder Juni 2010 hinziehen wird. Eventuelle Lärmprobleme wegen des angrenzenden Sportplatzes werden durch den Bau einer Lärmschutzwand gelöst.

    Link Moabit Online


    ImmoScout Angebot 1
    ImmoScout Angebot 2

  • In unmittelbarer Nähe zum Quartier Heidestraße findet gerade die Vorbereitung für ein kleines Townhouse-Projekt statt. Bebaut werden soll das alte Zollgelände an der Seydlitzstraße 1-5. Die ersten Abrissarbeiten werden laut Info der Projektgesellschaft H & G Projektmanagement GmbH schon in diesem Monat erfolgen. Baubeginn dann ab März/April. Insgesamt sind 25 Stadthäuser geplant deren Fertigstellung sich bis Mai oder Juni 2010 hinziehen wird. Eventuelle Lärmprobleme wegen des angrenzenden Sportplatzes werden durch den Bau einer Lärmschutzwand gelöst.

    Link Moabit Online


    ImmoScout Angebot 1
    ImmoScout Angebot 2

  • Zu den Townhouses: schade, dass gerade an dieser zentralen Stelle, die so spannend ist weil mitten in der Stadt ein neues urbanes Gebiet entsteht, das mittel- bis langfristig Moabit und den Wedding an die innere Stadt anschließen wird, mit dieser Vorstadtbauweise zersiedelt wird.


    (es tut mir leid, gleich bei meinem ersten Eintrag solch einen negativen Ton anzuschlagen, aber, ja aber)

  • Hallo mkwiteaux,


    willkommen im DAF.


    Das mit dem negativen Ton macht gar nichts. Ich seh das genauso wie du. Nicht nur nicht, dass diese Kleinteiligkeit und Reihenhausbauweise viel zu provinziell für diese Gegend ist, auch die Architektur ist wahrlich keine Augenweide. Wesentlich besser gefällt mir da das Hafenquartier Mitte.

  • Davon einmal abgesehen...glaubt ihr denn wirklich dass sich dieses gesamte Gebiet nördlich des Bahnhof in den nächsten Jahr(zehnt)en wirklich so stark entwickelnd wird wie erhofft? Zwischen den Townhouses und dem Bahnhof wären dann ja immernoch diese schlimm aussehende Hochhäuser...

  • Zum Glück bin ich hier nicht allein mit dieser Ansicht. Was für ein Unsinn, dass überall von Renaissance der Innenstadt geredet wird, hier in Berlin holt man sich lediglich das Dorf weiter rein, da gibts keine Mischung, kein Leben, keine Stadt, kein nix! Ich hoffe, dass diese ganzen Reihenhaus-Projekte ganz schnell untergehen...

  • Irgendwie finde ich das Gemeckere hier and dieser Stelle etwas übertrieben und z. T. unsachlich.
    Was soll den eurer Meinung nach an ganau dieser Stelle gebaut werden? Soll da ein künstliches Altbauviertel reingesetzt werden? Oder modernistische stylische Zahnarztvillen? Was futuristisches? Hochhäuser?


    Es lässt sich ja immer leicht rumkritisieren:


    "viel zu provinziell für diese Gegend"


    "dieser zentralen Stelle, die so spannend ist weil mitten in der Stadt ein neues urbanes Gebiet entsteht, das mittel- bis langfristig Moabit und den Wedding an die innere Stadt anschließen wird,"


    "holt man sich lediglich das Dorf weiter rein, da gibts keine Mischung, kein Leben, keine Stadt, kein nix! "


    Das einzig richtige ist die geographisch zentrale Lage und die Nähe zum Hbf.


    Wer es aus dem Lageplan nicht ersehen kann, sollte sich die Gegend mal vor Ort anschauen. Sie ist geprägt von der Heinrich-Zille-Siedlung, einem praktisch inselartigen, in sich fast abgeschlossenen Siedlungsprojekt aus den 70er/80er Jahren. Nicht sehr schön, aber halt da. Dann sind dort: Die Berliner Stadtmission. Diverse Altenheime. Kleingärten. Neue (Geschichtspark) und ältere (Fritz-Schloss-Park) Parks. Zahlreiche Sportanlagen (Poststadion, Schwimmbad usw.) Nur entlang der Lehrter Str. Richtung Norden gibt es ein paar ruhig gelegene Altbauten.


    Es hat sich nunmal Geschichtlich so ergeben, dass dies eine sehr ruhige und grüne, meinetwegen für viele etwas langweilige Ecke ist. Ich mag sie. Sie hat durchaus Vielfalt - wenn auch keine kulturell-gastronomische à la Kreuzberg.


    Und wenn dort schon neue Bebauung hinsoll, dann finde ich solche kleineren Reihenhäuser dort angemessen als irgendwelche ambitionierten Großprojekte.


    Oder sollen die Alten / Sozial Schwachen / und sonstige Anwohner da alle weg, nur weil die "Hochhäuser" nicht Hauptstadt-schick genug sind und jetzt wegen der HBF-Nähe da aber bitteschön was metropolitanes (oder was auch immer ihr euch vorstellt) reingeklotzt werden muss?
    Als ob man so Moabit und den Hbf "verbinden" könnte.


    Zum Austoben ist ja der Bereich Heidestraße da, dort ist Platz ohne Ende und keinerlei gewachsene Struktur. An der Seydlitzstraße sieht es nun mal ganz anders aus. Ich finde es gerade interessant, dass es ganz in der Nähe des HBF so eine ruhige Oase gibt.


    Das soll keine Bewertung der Architektur dieser geplanten Reihenhäuser sein. Anhand der kleinen Bildchen auf den verlinkten Webseiten lässt sich eh nicht allzuviel dazu sagen.

  • Keineswegs sollen sozial Schwache Menschen verdrängt werden, was das für Monokultur erzeugt, haben wir ja vor dem Prenzlauer Thore gesehen (Hier gehört ein Smiley hin, doch sieht das ein wenig deplaziert aus).
    Nur weil dort ohnehin schon alles zersiedelt ist mit (wie wir uns einig sind) unansprechender Architektur, ist ein etwas sonderbares Argument dafür auch auf diese Weise weiterzubauen.
    Ich bin ja eher der Meinung, wenn etwas schlecht ist, kann man es besser machen.
    Zudem bin ich mir sicher: auch eine sozial Schwache Oma, wohnt lieber dort wo die Umgebung ansprechend ist, als in einer häßlichen Siedlung.


    Ich wünsche mir dort auch keine großen Bauten / quere Riegel, aber halt ein städtischeres Bild. Stadthäuser sind gut, aber jene orientieren sich doch eher am Vorstadtreihenhaus als bespielsweise den Häusern am Friedrichswerder.
    Gefühlte zwei Obergeschosse und gefühlte 70% grün sind zum Schlafen gedacht, also nicht in die Stadt.


    Aber ich bin auch kein Freund von diesen obligatorischen Grünflächen die höchstens ein Hundenherz erquicken können. Also nichts gegen grün, eine satte Wiese, ein schöner Wald, ein gesunder Park, eine frische Allee, das gefällt mir alles sehr, aber es scheint ein Zwang zu sein die Häuser mit einem halben Dutzend Bäumen und einer sinnlosen Grünfläche auf der ohnehin niemals je ein Kind spielen wird, zuzupflastern.

  • ^
    Also da muss ich doch mal ganz energisch widersprechen.
    Ich denke kaum, dass Einfamilienhaussiedlungen für die meißten hier im Forum keinen "Wert" besitzen. Im Gegenteil denke ich sogar, dass ein Großteil der Mitglieder im Eigenheim wohnt, aufgewachsen ist oder fleißig darauf hin spart. Und das aus einem guten Grund: die Lebensqualität eines Eigenheims übersteigt in vielen Kriterien die einer Wohnung im Block bei Weitem. Das Modell "Eigenheim" ist definitiv ein aktuell und zukünftig wichtiges. (Ich suche eine Statistik wieviel Prozent der Deutschen in Eigenheimen leben. Fest steht jedoch, dass die Mehrzahl der Deutschen in Eigenheimen leben möchten (ohne die Quelle noch zu wissen).)

  • Tut mir Leid, mir steht nicht zu jemandem vorzuschreiben was persönlichen Wert für ihn hat und was nicht.
    Mir ging es auch vornehmlich um den wirtschaftlichen Wert. Die Eigenheime, die ich in und um Berlin kennenlgelernt habe (und das sind viele) strotzen nur so vor schlechter Qualität. Und das auch in den wohlhabenderen Gegenden wie Frohnau+Vororte. Aber das ist glaub ich hier der falsche Thread um über den Sinn von Eigenheimen zu diskutieren, es geht um das Projekt an der Seydlitzstraße.

  • Neubau SelfStorage an der Perleberger Brücke

    Die Firma SelfStorage plant offenbar die Errichtung eines neuen Lagergebäudes an der Perleberger Brücke.


    Deren Website ist zu entnehmen, dass der Bau für das 1. Quartal 2010 geplant (ich nehme an das ist das geplante Datum der Fertigstellung) ist. Die Bauarbeiten dürften dann wohl noch im 1. Halbjahr 2009 beginnen.


    Link Moabitonline


    Für ein Lagergebäude recht annehmbar auch wenn mir die Farbgestaltung nicht sonderlich zusagt.

  • Oh, ich hatte im ersten Moment echt Angst...self storage, das gibts ja normalerweise nichtmal Fenster. Das hier ist tatsächlich in Ordnung, aber Bato hat Recht, grau und rot...das muss nicht sein.
    Ist das eigentlich so ein neuer Trend? New York ist ja schon übersäht mit self storage Lagerhäusern, hier kenn ich bisher keins.

  • Trend? Kann man so sehen.


    Ich kenne mind. 2 in Berlin, Selfstorage am Fürstenbrunner Weg und Tolmien an der Quitzowstr.


    Wahrscheinlich ist Deutschland in ein paar Jahren damit zugeschachtelt.

  • London ist auch voll davon. In Großstädten finde ich sowas ganz praktisch. Es hat mir schonmal wahnsinnig geholfen, als ich plötzlich aus meiner Wohnung in London raus musste und meine Freunde auch nicht den Platz für meine ganzen Sachen hatten.

  • Self Storage ist in den USA Gang und Gaebe. Und in Deutschland gibt es auch schon seit ein paar Jahren Unternehmen, bei denen man zB Moebel einlagern kann. Habe ich ehrlich gesagt nichts dagegen, da sehr praktisch. ;)

  • Offenbar haben jetzt die Bauarbeiten für das neue A&O Hostel in der Lehrter Straße 12-15 begonnen. Die Eckdaten des Projektes:

    • Projektkosten: 15 MEURO
    • 30 Gästezimmern mit 900 Betten
    • zusätzlich entstehen tageweise zu mietende Büroräume für Geschäftsreisende und Tagungsräume
    • Eröffnung Frühjahr 2010


    Link Moabit Online (enthält eine Entwurfsgrafik)