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Alt 11.10.18, 23:48   #1
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
Bebauungskonzept Kreuzung An der Urania / Kurfürstenstraße

Ich pack diesen Beitrag mal in diesen Thread, könnte aber auch gut sein, dass es für einen eigenen Bau-Thread geeignet ist:

Es gibt wohl schon recht fortgeschrittene Pläne, an der Kreuzung Kurfürstenstraße / An der Urania alle vier Ecken neu zu beebauen. Die Morgenpost berichtet, dass an den westlichen Eckgrundstücken zwei 60 Meter Türme, praktisch als Abschluss der City West gebaut werden sollen, während an den östlichen Ecken flächere Gebäude in Traufhöhe entstehen sollen.

Es sollen sowohl Büros und Gewerbeflächen, als auch Wohnungen, ein Hotel und eine Kultureinrichtung entstehen.

Umstritten ist noch die Bebauung der südöstlichen Freifläche (wohl ein Relikt aus Zeiten dortiger Autobahnplanung), wobei es nicht um das "ob?", sondern nur um das "wie groß?" geht. Stadtplaner der SPD möchten offenbar dort die Straße An der Urania schmaler machen und entspechend mehr Bauvollumen in der Breite errichten, damit die überdimensionierte Straße nicht durch ein kleineres Gebäude besiegelt wird.
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Alt Gestern, 22:21   #2
Taxodium
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Umstritten ist noch die Bebauung der südöstlichen Freifläche (wohl ein Relikt aus Zeiten dortiger Autobahnplanung), wobei es nicht um das "ob?", sondern nur um das "wie groß?" geht. Stadtplaner der SPD möchten offenbar dort die Straße An der Urania schmaler machen und entspechend mehr Bauvolumen in der Breite errichten, damit die überdimensionierte Straße nicht durch ein kleineres Gebäude besiegelt wird.
Interessanterweise ist die SPD Tempelhof-Schöneberg planerisch sehr engagiert und hat im Gegensatz zum Senat klare Konzepte in Sache Städtebau. Die Dominanz des motorisierten Individualverkehrs in der Städteplanung soll gedrosselt werden und die Baulandpotenzialen sollen ausgeschöpft werden, z.B. an der Hohenstaufenstraße.

Das Veto gegen der jetzigen Planung an der Urania seitens der BVV ist deshalb verständlich und liegt begründet in bereits existierenden Planungen aus den Neunzigern. Im Planwerk Innere Stadt, Nachfolger des Stimmansche Planwerk Innenstadt, ist eine Wiederbebauung dieser Autobahnvorhaltetrasse An der Urania enthalten. So wie auch der östlichen Teil der Lietzenburger Straße nachverdichtet werden soll. Allerdings ist diese Maßnahme so weit ich weiß mittlerweile bereits ad acta gelegt.

Nur ganz wenige Politiker sind bereid den Zusammenhang zwischen mangelndem Bauland und Baulandverschwendung durch überbreite feinstaub- und lärmbelastete Straßenschneisen, die im dritten Quartal des letzten Jahrhunderts in die zwar kapute aber noch existierende Berliner Stadtfigur geschlagen sind, den Wählern zu erklären. Die jetzt als Alternative propagierte sogenannte Hochhausoffensive wird die Problemen des Wohnungsmangels nicht lösen können.
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Alt Heute, 11:11   #3
Theseus532
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Also ich würde mal die Kirche im Dorf lassen.
Den Wohnungsmangel auf ein paar größere Strassen zu schieben, da macht man es sich schon sehr leicht. Da gibt es wesentlich relevantere Ursachen, das würde hier aber zu weit führen. Und nur mal zu Erinnerung. Vor 12 Jahren gab es noch 6% Leerstand in Berlin, da gab es die gleichen Strassen.
Was nun die Urania betrifft, so sind die Pläne sicherlich wünschenswert. Allerdings denke ich, dass man hier noch einige Zeit (so fünf Jahre schätze ich) brauchen wird, bis man sich einigt und irgendwas zu bauen beginnt. Dazu ist das Projekt viel zu komplex mit zu vielen Akteuren und wie immer werden sich viele dazu äussern je konkreter es wird.
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