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Alt 02.09.17, 06:42   #1
LE Mon. hist.
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Leipzig: Sanierung Hotel Astoria + Neubau Wohnhochhaus i. Pl.

Die LVZ berichtet über den 25. Geburtstag der Leipziger Niederlassung des Architekturbüros RKW und geht nebenbei darauf ein, dass das 26-köpfige Team aktuell unter anderem mit dem zwölf Hektar großen Stadtquartier auf der Preußenseite des Hauptbahnhofes und dem Areal des früheren Grandhotel Astoria beschäftigt ist. Beim Astoria-Gelände hat RKW einen Wettbewerb für die nördlichen Grundstücksteile gewonnen. Unter anderem in einem Punkthochhaus sollen etwa 200 Wohnungen entstehen. In den ältesten Teil des Ensembles am Ring, das eigentliche Astoria, soll "wieder ein nobles Hotel" einziehen. Gäste der Feier verrieten, dass der entsprechende Bauantrag wohl Ende 2017 von der Stadtverwaltung genehmigt werden würde.
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Alt 02.09.17, 21:32   #2
Cowboy
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^ Wirklich interessante Neuigkeiten. Ich habe den Artikel nicht gelesen und stütze mich von daher auf deine Angaben. Punkthochhaus klingt erstmal nach DDR-16-Geschosser, aber so weit wird es sicher nicht kommen. Wenn wir uns die Vogelperspektive des Astoria-Geländes ansehen, frage ich mich, wo da noch Platz für ein Hochhaus sein soll. Der Querriegel am nördlichen Ende dürfte von dem Projekt ja ausgeschlossen sein, oder?

Zudem wird es mir fast schwindlig, wenn ich höre, dass 200 Wohnungen auf dem kleinen Areal entstehen. Wenn diese wirklich in einem Punktochhaus entstehen sollen, das definitionsgemäß und ohnehin geländebedingt einen kleinen und eher quadratischen Grundriss voraussetzt, dann wird das auch kein bloßer 40-Meter-Stumpen, sondern ein richtiges Hochhaus. Mal zum Vergleich: Das Wintergartenhochhaus zählt knapp über 200 Wohnungen und ist 95 Meter hoch (mit Doppel-M 105m). Dabei handelt es sich um sehr kleine und eher nicht mehr zeitgemäße Wohnungen, wie sie heute wohl nicht mehr gebaut werden würden. Aktuelle Wohnhochhausprojekte in Frankfurt legen den Schluss nahe, dass man bei 200 Wohnungen auf eine Höhe von ca. 100 Metern oder mehr kommt.

Stadtplanungsamtsleiter Jochen Lunebach hat noch im April geäußert, dass kein langwieriges B-Planverfahren nötig sei. Ob er von den Hochhausplänen da schon gewusst hat? Ich denke schon. Wie dem auch sei, eine Wiederbelebung des Astorias mit 250 Zimmern in der Kategorie 4 Sterne Plus sowie der Bau von 200 Wohnungen auf selbigem Areal wird sicher ein Mammutprojekt werden, dessen Kosten wohl jenseits der 200 Mio Euro liegen dürften.

Wir werden sicher bald mehr wissen.
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Alt 02.09.17, 22:05   #3
stadtbeobachter-LE
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Die Zukunft des derzeit sehr heruntergewirtschafteten Wohn-Querriegels am nördlichen Ende ist wirklich interessant - das Gebäude ist seit längerer Zeit komplett leergezogen, was meines Erachtens Anlass für einige Spekulationen gibt. Weiß jemand, wieviele Wohnungen es bislang umfasst? Und ob es ebenfalls bereits verkauft ist? Ein Abriss ist bei einer völligen Neuentwicklug des Quartiers sicher denkbar.
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Alt 02.09.17, 22:11   #4
Cowboy
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^ Ach so? Dass es inzwischen leergezogen ist, wusste ich noch nicht. Ich kann mich erinnern, dass es bislang zumeist von Migranten und Menschen in prekären Verhältnissen bewohnt war. Wenn dem so ist, dass es inzwischen leergezogen ist, dann ist ein Abriss des Querriegels zugunsten des Hochhauses mit Sicherheit denkbar.
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Alt 02.09.17, 22:23   #5
LEonline
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Zitat:
Zitat von Cowboy Beitrag anzeigen
Zudem wird es mir fast schwindlig, wenn ich höre, dass 200 Wohnungen auf dem kleinen Areal entstehen. Wenn diese wirklich in einem Punktochhaus entstehen sollen, das definitionsgemäß und ohnehin geländebedingt einen kleinen und eher quadratischen Grundriss voraussetzt, dann wird das auch kein bloßer 40-Meter-Stumpen, sondern ein richtiges Hochhaus. Mal zum Vergleich: Das Wintergartenhochhaus zählt knapp über 200 Wohnungen und ist 95 Meter hoch (mit Doppel-M 105m). Dabei handelt es sich um sehr kleine und eher nicht mehr zeitgemäße Wohnungen, wie sie heute wohl nicht mehr gebaut werden würden. Aktuelle Wohnhochhausprojekte in Frankfurt legen den Schluss nahe, dass man bei 200 Wohnungen auf eine Höhe von ca. 100 Metern oder mehr kommt.
Ich denke nicht, dass die 200 Wohnungen ausschließlich in besagtem Hochhaus entstehen werden. Hier der genaue Wortlaut aus dem Artikel:

Zitat:
Zum Astoria hat das Büro einen Wettbewerb für die nördlichen Grundstücksteile gewonnen. Dort werden etwa 200 Wohnungen-auch in einem Punkthochhaus-geplant.
Edith: Bezüglich der Höhe - in Bochum wird zur Zeit ein Studentenwohnturm mit 400 Appartements und einer Höhe von 67 Metern geplant. Ich denke viel höher wird es auch beim Astoria nicht gehen - einen 100 Meter Turm werden wir hier wohl eher nicht erwarten können.
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Alt 02.09.17, 22:42   #6
Altbaufan_
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Ja, der LWB-Block ist bereits seit einigen Wochen oder Monaten komplett leer gezogen. Anbei zwei Fotos aus dem August (12. und 18.08.).
Auf dem 1. Foto sieht man, dass einige Fenster bereits zugenagelt sind. Auf dem zweiten Bild sieht man deutlich, dass da alles leer ist. Mich hat schon 2016 gewundert, warum die LWB keine freien WE mehr in dem Objekt anbietet, da dort immer mal was frei war.

Ansicht Kurt-Schumacher-Straße


Ansicht Gerberstraße

(eigene Aufnahme)

Mir scheint, als wird hier (nicht zum ersten Mal) preiswerter innenstadtnaher Wohnraum durch ein kommunales Unternehmen vernichtet, um hochwertige Wohnungen zu schaffen, die "besser" zum Astoria passen. Ich muss zugeben, das Objekt war nie besonders anschaulich und dort haben sich auch sehr häufig komische Gestalten aufgehalten, aber man hat keine Alternative geschaffen. Ich bin mir auch 100% sicher, dass da nicht alle sofort ja gesagt haben un erfreut ausgezogen sind. N Wunder, dass das niemand mitbekommen hat und an Stadtrat, Presse u.a. vollkommen vorbei ging, wenn manches Haus mit nur 10 Mieteinheiten mediale Aufmerksamkeit erfährt, weil es leergezogen werden soll.
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Alt 02.09.17, 22:49   #7
LE Mon. hist.
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Ich kann auch nur das wiedergeben, was ich in der LVZ las. Und da steht wörtlich: "Zum Astoria hat das Büro einen Wettbewerb für die nördlichen Grundstücksteile gewonnen. Dort werden etwa 200 Wohnungen – auch in einem Punkthochhaus – geplant."

Und nun bin ich doch etwas ratlos. Die Gerberstraße 14 und 16 gehört (oder nun gehörte?) der LWB. Noch Anfang des Jahres gab es eine Ausschreibung auf der LWB-Website:

Alarmsicherung/Alarmverfolgung/Objektkontrolle, Gerberstraße 14-16 in 04105 Leipzig. Angebot bis. 06.04.2017. Bewerbung bis. 23.02.2017

Wie kann RKW Grundstücke der LWB überplanen? Bzw. kann die LWB angesichts der derzeitigen wohnungspolitischen Diskussion und der vor kurzem von der Eigentümerin neu bestimmten Unternehmensziele in derartigen Größenordnungen Wohnungen verkaufen?

Oder geht es um beiden fünfgeschossigen Erweiterungsbauten des jüngeren Teils an der Gerberstraße? Da passen doch nie 200 Wohnungen hin.

Geändert von LE Mon. hist. (02.09.17 um 23:05 Uhr)
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Alt 02.09.17, 23:05   #8
Altbaufan_
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^
Alarmsicherung etc. - das deutet doch schon darauf hin, dass das Objekt nur noch gesichert wird, aber nicht mehr vermietet. Seit mind. einem Jahr ist das Objekt Gerberstraße 14-16 nicht mehr in der Vermietung der LWB. Mir ist erst im Juli aufgefallen, dass es leer steht. Der Teil zum Hbf (Westseite) ist mir schon 2016 aufgefallen, allerdings war da nur der Part leer, der ans Best Western angrenzt (über der Durchfahrt zum Innenhof).
Der Leerzug des Objektes scheint also relativ zügig gegangen zu sein.
Ich gehe davon aus, dass RKW das Gebiet der LWB überplanen darf, selbst wenn es noch der LWB gehört. Am Ende beschließt die Stadt ja den B-Plan, die LWB gehört der Stadt und die Stadt hat ein Interesse an der Beseitung des Astoria-Leerstands. Insofern...

Am Eutritzscher Freiladebahnhof werden auch Flächen durch die CG überplant, obwohl diese ihnen nicht gehören (südlichster Teil Citroen-Autohaus), da ein einheitlicher B-Plan für das Areal her soll. Es ist also Plangebiet, ohne dass alle Flächen dem (einen) Eigentümer gehören.

PS: Der Artikel der LVZ stimmt exakt so, wie du ihn wiedergegeben hast. Ich habe ihn heute auch gelesen.
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Alt 10.10.17, 17:52   #9
hedges
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Ich hatte immer geschrieben, dass es mit dem Querriegel keine Verbesserung der Situation des ehemaligen Astoria geben kann. Ob "Punkthochhaus" nun nur ein Fehler ist oder tatsächlich geplant ist, bleibt abzuwarten.

Eigentlich wäre ein gestaffelter Hochhausbau wesentlich besser. Vor allem weil man den Blockrand des Astoria schließen könnte, um am nördlichen Ende inklusive der großen Hoffläche in die Höhe zu gehen. Ich nehme aber stark an, dass man sich bei der Idee des Punkthochhauses an der breiteren Gerberstraße orientiert. Die Höhendominante sozusagen als Pfeiler im Blockrand zur Gerberstraße hin.

Eine gewisse Höhenstaffelung im Kontext um die neue SAB fände ich aber recht interessant. Da reichen mit dem 'Westin' mit knapp 100m und 'Löhr's Carree' mit rund 70m, auch unter 100m Höhe allemal aus. Eine mögliche Anordnung kann man sich an 'Dave's' Bild, ganz rechts, machen.

Geändert von hedges (10.10.17 um 18:18 Uhr)
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Alt 22.12.17, 09:09   #10
PhilippLE
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PhilippLE sitzt schon auf dem ersten Ast
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Fr...-wird-umgebaut

Bauantrag zur Sanierung wurde eingereicht, ausgeführt werden soll ein modifizierter Plan des Berliner Architekturbüro Wolff. Hier noch der Vorentwurf:
http://www.wolffarchitekten.com/Gran...l_Astoria.html
Baustart soll Sommer/Herbst 2018 erfolgen. Kann man nur die Daumen drücken, dass das Astoria dann endlich gerettet und wieder genutzt wird. Es wird allerdings wohl viel entkernt werden.
Die LWB verkauft den anschließenden Zehngeschosser doch nicht und saniert ihn lieber selbst.
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Alt 22.12.17, 11:44   #11
hedges
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Eine gute wie auch schlechte Nachricht. Zum Einen wird das Astoria und, dementsprechend der Vorplatz, saniert und wiederbelebt. Das ist vor allem am Ring bzw. dem Hauptbahnhof wichtig. Dass man hier nun einen Teilabriss vornimmt, war nicht anders zu erwarten. Elemente der Originalbebauung sind ja sowieso durch den Krieg stark beeinträchtigt. Wenn man von fünf Ballsälen spricht, zeigt aber dennoch die Größe des Ganzen. Gespannt bin ich über den zukünftigen Betreiber.

Zum Anderen saniert nun aber die LWB doch den Block dahinter. Hier erwarte ich keine positiven Ansätze, außer das hier ein konträrer Anbau einfach saniert wird. Ein Schleifen der oberen Geschosse, das Schaffen eines Staffegeschoss mit Anschluß an das Astoria-Ensemble, eine EG-Zone mit Einzelhandels-/Gastronomieflächen, sowie eine definierte Fassenstruktur wären hier wünschenswert. Dennoch erwarte ich eher eine Sanierung a la Ringebauten der LWB sowie dem "Messehochhaus". Wo es keine Unterschiede zu Sanierungen in den Großwohnsiedlungen gibt. Womit auch die gestalterische wie städtebauliche Qualität des Blocks rapide sinken wird.

Zu hoffen wäre dennoch, dass der andere störende Riegel an der Gerberstraße dann nicht auch noch zu einem Ambitionsprojekt der LWB wird. An trüben November- oder Februartagen wirkt das ganze Ensemble an der Gerberstraße eher als in Osteuropa beheimatet, als in Mitteleuropa. Vor allem wäre hier eine gestalterische wie städtebauliche Weiterentwicklung im Zuge des SAB-Neubaus zu hoffen.
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Alt 22.12.17, 13:45   #12
Cowboy
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^ Die von der LWB geplante Sanierung ist in der Tat eine vertane Chance, hier eine aus meiner Sicht dringende städtische Neuordnung zu schaffen. Und bei aller Sozialromantik: Wer hier zuletzt gewohnt hatte, war ganz unten angekommen. Hier hatte sich aufgrund der vorsätzlichen Vernachlässigung des Wohngebäudes durch eine kommunale Wohnungsgesellschaft eine Klientel zusammengefunden, die bestimmt nicht froh war, dort preiswert innerstädtisch wohnen zu können. Drogen, Suff, Müll und diverse andere Kleinkriminalität bestimmten dort neben dem Hauptbahnhof den Alltag. Bezeichnend, dass wenn man bei Streetview "Gerberstraße 14" eingibt, gleich dieses Bild von 2009 serviert bekommt.

Vom sozialen Aspekt her glaube ich nicht, dass die LWB imstande ist, hier für einen nötigen sozialen Ausgleich zu sorgen. Man kann dies auch nicht mit der Sanierung des Wintergarten-Hochhauses und den drei Punkthochhäusern im Musikviertel vergleichen, weil die Klientel dort schon vorher eine ganz andere war und auch danach die LWB komfortable Wohnungen an eher besser Betuchte angeboten hatte. Wenn es hart kommt, bekommen wir einen Zehngeschosser mit lauter Problemfällen, die sich nicht nur negativ auf das Astoria-Projekt auswirken, sondern die gesamte nördliche Innenstadt mit runterzieht.

Vom städtebaulichen Aspekt ganz zu schweigen, der katastrophal genug ist, wenn dieser Querriegel bestehen bleibt.
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Alt 22.12.17, 16:02   #13
Birte
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Das sehe ich genauso - eine Sanierung durch die LWB wird das Gebäude auch nicht viel ansehnlicher und die Grundrisse auch nicht brauchbarer machen. Auch der Einfluss auf das künftige Neubaugebiet "Am alten Zoll" dürfte nicht unwesentlich sein - es sei denn, man plant ausschließlich Bürogebäude.

So schön wie es ist, dass beim Astoria im nächsten Jahr endlich etwas passiert - ein Abriss des Querriegels (egal durch wen) könnte der Gegend nur guttun.
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Alt 22.12.17, 17:59   #14
PhilippLE
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PhilippLE sitzt schon auf dem ersten Ast
Laut Altbaufan_ wurde das Objekt doch schon leergezogen. Nach Sanierung werden wohl kaum die Altmieter wieder einziehen. Die Preise in der Neuvermietung dürften dann mit Blick auf Lage und Erstbezug den sozialen Ausgleich nur insofern verhindern, dass die Wohnungen für sozial Schwache unfinanzierbar sein dürften (vorausgesetzt, die LWB saniert nicht einen Teil als Sozialwohnungen).
Im Wintergartenhochhaus (Sanierung 04/05) bietet die LWB z.B. aktuell eine möbilierte Einraumwohnung für über 10 Euro/qm kalt an, eine Dreiraumwohnung gibt es für 8 Euro/qm kalt. Das wird im Querriegel nach Sanierung wohl kaum günstiger.
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Alt 22.12.17, 18:56   #15
LeipzigSO
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LeipzigSO sitzt schon auf dem ersten Ast
Was es mit dem angekündigten Hochhaus auf sich hat, weiß hier keiner, oder !? Als für den schmalen Querriegel gedachten Ersatz kann ich mir das ehrlichgesagt kaum vorstellen... Wäre sicher kaum praktikabel...
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