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Alt 15.10.12, 12:27   #1
ForzaLE
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ForzaLE sitzt schon auf dem ersten Ast
Leipzig: Adina-Hotel im ehemaligen Brühlpelzhaus (eröffnet)

Die Bild will erfahren haben, dass der von Stadtbau erworbene 10 Geschosser "Brühlpelz" zu einem Hotel umgebaut werden soll. Angeblich seien 20 Zimmer pro Etage und eine 46qm² große Suite geplant. Ein Betreiber wird allerdings noch gesucht.

http://www.bild.de/regional/leipzig/...1162.bild.html
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Alt 15.10.12, 12:48   #2
DaseBLN
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Offensichtlich scheint der bisherige Plan, das Gebäude als Bürohaus weiterzunutzen, nicht aufzugehen. Nachvollziehbar, dass die Stadtbau dann das momentan wohl beliebteste Nutzungskonzept in Erwägung zieht, ich hoffe allerdings, dass die auch im Bild-Artikel erwähnten Projekte Museumswinkel und Ringmessehaus ein wenig schneller aus dem Knick kommen, damit eine gewisse Sättigung eintritt und der Plan scheitert. Dann bestünde m.E. wieder eine gewisse Chance auf Abriss und Neubau an dieser Stelle, was m.E. die wünschenswerteste Lösung wäre. Die Achillesferse des bisherigen Gebäudes ist ja die bedingte Nutzbarkeit für Einzelhandel und Gastronomie.
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Alt 15.10.12, 15:41   #3
aedificator
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Zitat:
Zitat von DaseBLN Beitrag anzeigen
Offensichtlich scheint der bisherige Plan, das Gebäude als Bürohaus weiterzunutzen, nicht aufzugehen. Nachvollziehbar, dass die Stadtbau dann das momentan wohl beliebteste Nutzungskonzept in Erwägung zieht, ich hoffe allerdings, dass die auch im Bild-Artikel erwähnten Projekte Museumswinkel und Ringmessehaus ein wenig schneller aus dem Knick kommen, damit eine gewisse Sättigung eintritt und der Plan scheitert. Dann bestünde m.E. wieder eine gewisse Chance auf Abriss und Neubau an dieser Stelle, was m.E. die wünschenswerteste Lösung wäre. Die Achillesferse des bisherigen Gebäudes ist ja die bedingte Nutzbarkeit für Einzelhandel und Gastronomie.
Die Notwendigkeit eines Abgrisses will mir nicht wirklich einleuchten.
Ich will jetzt keine großen Reden über das Für und Wieder von DDR-Architektur anstoßen, aber welche objektiven Faktoren sprechen denn gegen das Brühlpelz-Haus?
Der städtebauliche Zusammenhang am Sachsenplatz ergibt sich aus dieser - vor einiger Zeit von raubbau geposteten Entwurfszeichnung - ganz gut: http://www.deutsches-architektur-for...&postcount=227 (Architerhistorisch würde dieses Ensemble denkmalcharakter verdienen - m.M. nach natürlich)
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Alt 15.10.12, 16:20   #4
DrZott
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Einspruch!
Sowohl der Anschluß zum Nachbargebäude am Brühl ist optisch und städtebaulich unterirdisch - auch die Wiederaufnahme einer Raumkante für die Reichsstraße scheitert an diesem Gebäude.
Im übrigen kommt die Ensemble-Wirkung in realiter keineswegs so zur Geltung wie auf dem von Ihnen verlinkten Entwurf.
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Alt 15.10.12, 17:30   #5
DaseBLN
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@aedificator: Das mit schwungvollem Bleistift gezeichnete Bild zeigt eine städtebauliche Vorstellung, von der man in der Leipziger Innenstadt bereits zum Ende der DDR-Zeit abgekommen ist. Einen Parkplatz auf dem Sachsenplatz gibt es schliesslich seit Jahrzehnten nicht mehr. Ich kann dem ja durchaus etwas abgewinnen, bin aber der Meinung, dass solche raumverschwendenden Konzepte in der Leipziger Innenstadt fehl am Platze sind. Die Maxime der Stadt Leipzig im Innenstadtbereich ist folgerichtig auch die die Wiederherstellung des alten Stadtgrundrisses. Das Interpelz- bzw. Brühlpelz-Hochhaus widerspricht dem per se. Aus städtebaulicher Hinsicht halte ich daher mittel- bis langfristig einen Abriss für wünschenswert. Den Abriss es zur Erbauungszeit durchaus mondänen Hotels Stadt Leipzig betrauert heute auch keiner mehr.

Die Ensembles am Augustusplatz bis hinunter zum Georgiring werden weiterhin adäquat an diese Phase der Stadtgeschichte erinnern.
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Alt 15.10.12, 17:38   #6
aedificator
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So soll es ja auch funktionieren, das Brühlpelz-Haus. Stadtplanerisch ist es gemeinsam mit dem Wohnblock als Kante einer innerstädtischen Platzanlage (Sachsenplatz) konzipiert worden. Zum Entstehungszeitpunkt stand eine Wiederherstellung der Gebäudekante an der Reichsstraße nicht zur Debatte. Notwendig wäre dies meiner Meinung nach auch gar nicht. Nach Vollendung aller Museums-Winkel tut der kleiner Rest vom Sachsenplatz als Freiraum dem nördlichen Teil der Innenstadt ganz gut. Für (zum jetzigen Zeitpunkt) utopisch halte ich derartige Planspiele allemal, jedenfalls solange sich in direkter Nachbarschaft zum Riquet-Cafe nichts in Richtung Bebauung tut.

Der Anschluss am Brühl ist sicher kein architektonischer Meilenstein, städtebaulich aber absolut makellos, ganz einfach auch deshalb weil er überhaupt existiert.

Zitat:
Im übrigen kommt die Ensemble-Wirkung in realiter keineswegs so zur Geltung wie auf dem von Ihnen verlinkten Entwurf.
Seit dem Bau des Bildermuseums ist die Platzwirkung natürlich eingeschränkt. Die Ensemble-Wirkung verschließt sich mir jedoch trotzdem nicht. Ist vielleicht Ansichtssache, bzw. eine Frage des Standorts. Je spitzer der Winkel, desto deutlicher.
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Alt 15.10.12, 17:44   #7
aedificator
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@ Base ... Wir haben uns etwas überschnitten...

Im Grunde gilt das für Dr. Zott bestimmte weiter, mit der Ergänzung:

Zitat:
bin aber der Meinung, dass solche raumverschwendenden Konzepte in der Leipziger Innenstadt fehl am Platze sind.
Wirklich Raumverschwendung ist das nun ja auch nicht wirklich. Ein Blick auf die Luftbilder von Google zeigt das recht gut. Das Ensemble aus Brühl-Pelz und Wohnblock "verschwendet" nicht mehr Platz als der etwas ältere Wohnblock zwischen Rathaus und Bildermuseum. Oder gilt der auch als Abrisskanditat?

http://maps.google.de/maps?q=Leipzig...gl=de&t=h&z=17
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Alt 15.10.12, 18:09   #8
DaseBLN
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^ Relevant ist nicht der Vergleich mit anderen DDR-Bauten, sondern mit der städtebaulichen Zielsetzung der Stadt. Und die lautet eindeutig: langfristige Wiederherstellung der ursprünglichen Raumkanten. Nach Fertigstellung der Museumsumbauung wird das m.E. umso augenfälliger werden. Damit steht irgendwann auch die Reichsstrasse zur Disposition, auch wenn der Bestand momentan durch den sanierten Zustand gesichert ist.
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Alt 15.10.12, 18:21   #9
Geograph
 
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Alt 15.10.12, 19:15   #10
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Zitat:
Zitat von DaseBLN Beitrag anzeigen
^ Relevant ist nicht der Vergleich mit anderen DDR-Bauten, sondern mit der städtebaulichen Zielsetzung der Stadt. Und die lautet eindeutig: langfristige Wiederherstellung der ursprünglichen Raumkanten. Nach Fertigstellung der Museumsumbauung wird das m.E. umso augenfälliger werden. Damit steht irgendwann auch die Reichsstrasse zur Disposition, auch wenn der Bestand momentan durch den sanierten Zustand gesichert ist.
Gut. Wenn das die langfristige Zielsetzung ist, dann kann man da sowieso kaum etwas machen. Ich fände es jedenfalls schade - aber so wie ich das hier lese, muss ich mir um ein plötzliches und kurzfristiges Verschwinden ja sowieso keine Sorgen machen ;-) Und wer weiß, wie sich bis dahin die Pläne bezüglich der Innenstadt gewandelt haben... Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht auch etwas zu naiv-romantisch, aber grundsätzlich geht mir immer etwas verloren, wenn intakte Architektur verschwindet um neuer Architektur Platz zu machen.

Aber natürlich weiß ich auch, dass Architektur auch immer den Bedürfnissen einer Zeit gerecht werden müss. Man sollte dabei nur Aufpassen sich nicht in Moden und Zeitströmungen zu verfangen. So mancher Bau der 90er Jahre der anstelle von abgerissener DDR-Bebauung entstanden ist, macht inzwischen schon wieder eine schlechte Figur. Bestes Beispiel ist die eher belanglose Bebauung gegenüber vom Hauptbahnhof.

Meiner Meinung nach wird es sowieso höchste Zeit, dass DDR-Architektur über einige "Glanzstücke" hinaus denkmalpflegerisch relevant wird, aber das ist wohl eher eine Einzelmeinung ;-) ... aber damit kommen wir derart weit weg vom Thema, dass ich mich mal selbst stoppe :-)
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Alt 15.10.12, 20:42   #11
DaseBLN
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^ Die Wiederherstellung alter Bebauungskanten ist ja eben keine Mode oder Zeitströmung - im Gegenteil: eine Mode bzw. Zeitströmung, der das Umfeld, in dem sie baute, völlig egal war, wird getilgt. Die Bebauung gegenüber dem Hauptbahnhof mag belanglos sein, ist aber städtebaulich weitaus wertvoller als das Hotel Stadt Leipzig, dass gleich 3 Straßen in seinem Umfeld jegliche Urbanität raubte. Ich weiß auch nicht, wieso Freiflächen und sozialistischer Städtebau unbedingt in der gerade einmal 1km² großen Leipziger Innenstadt Platz für sich beanspruchen sollte.
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Alt 15.10.12, 20:44   #12
Geograph
 
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Alt 15.10.12, 22:13   #13
DrZott
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Das Ensemble beinhaltet meines Erachtens noch zwei städtebauliche Probleme:
- der Flachbau mit Leos Brasserie ist absolut unbefriedigend, zumal er den Blick auf die Gebäude der Nikolaistraße von hinten zuläßt
- der Anschluß Riquet-Haus hin zum inkrementierten DDR-Bau im Zuge der Reichsstraße ist ungeklärt
- die Sichtachse vom Schuhmachergäßchen verdeutlicht dies
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Alt 15.10.12, 23:35   #14
aedificator
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Zitat:
DaseBLN: Ich weiß auch nicht, wieso Freiflächen und sozialistischer Städtebau unbedingt in der gerade einmal 1km² großen Leipziger Innenstadt Platz für sich beanspruchen sollte.
- Weil es Teil der Architekturgeschichte der Leipziger Innenstadt ist. Das muss einem nicht gefallen - und sicher muss auch nicht alles auf Biegen und Brechen erhalten bleiben. Aber Geograph hat es ja aufgezählt. Schritt für Schritt verschwinden diese Gebäude aus der Innenstadt - werden quasi restlos getilt. Das finde ich schade. Aber die DDR-Stadtplanung passt nunmal nicht in das moderne ("urbane") Konzept. Genausowenig übrigens, wie Straßenfluchten und großflächige Altbausanierung in das Konzept der DDR-Stadtplanung passten. Architekturgeschichtlich wäre es aber meiner Meinung nach sehr lobenswert, wenn dieser Gegensatz auch im Stadtbild erhalten bliebe.

Zitat:
Geograph: Die Bebauung ggü. vom Hbf. finde ich jetzt nicht überwältigend, aber deutlich besser, als diesen Plattenbau, der da quer in die Landschaft gesetzt war ohne jeden Bezug zur Umgebung.
Entschuldigung, aber jedes Gebäude steht im Bezug zu seiner Umgebung. Es ist absolut Quatsch anzunehmen, irgendeine Architektur würde vollkommen bezugslos gebaut. Wenn ein Gebäude wider allen Straßenfluchten und ehemaligen Gebäudekanten gebaut wird, dann passiert das nicht ausversehen oder aus Unvermögen, sondern ganz klar mit Vorsatz. Das Hotel Stadt Leipzig hatte eine enorme Präsenz am Platz - zum Hauptbahnhof und in Richtung Opernteich. "Bezug" ist also bitte nicht gleichzusetzen mit "Ein- oder Unterordnen" in irgendeinen Stadtraum, sondern kann auch "Dominanz" etc. bedeuten. Hinter derartige Maßnahmen stecken weiterhin auch ganz andere als städtebauliche Motive.

Zitat:
Dr. Zott: der Anschluß Riquet-Haus hin zum inkrementierten DDR-Bau im Zuge der Reichsstraße ist ungeklärt
Das liegt aber weniger Am Brühlpelz-Haus als vielmehr an der Lücke nach dem Riquet-Cafe, wie Du richtig bemerkt hast. In der gezeigten Perspektive legt sich das Brühlpelz-Haus sogar recht harmonisch neben das Westin.
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Alt 16.10.12, 00:31   #15
DaseBLN
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^ Keine Angst, die DDR-Zeit wird auch weiterhin das architektonische Erscheinungsbild der Leipziger Innenstadt prägen, logischerweise aber mit den erhaltenswerteren Gebäuden, von denen es noch zahlreiche gibt und deren langfristiger Bestand gesichert ist. Der bauhistorische bzw. architektonische Wert des Brühlpelzgebäudes dürfte jedenfalls nicht nur aus heutiger Sicht eher begrenzt sein, völlig irrelevant, für wie mondän man das Gebäude zur Erbauungszeit hielt. Teil der Geschichte der Stadt sind jedenfalls auch die Bombenlücken des zweiten Weltkriegs, erhalten muss man sie deswegen nicht.

Warum ausgerechnet auf dem einen Quadratkilometer Leipziger Innenstadt, in dem weiterhin großflächig Gebäude der DDR-Ära stehen, unbedingt auch die schwachen urbanitätsverweigernden Exemplare erhalten werden müssen, hast du leider bisher nicht erklärt.
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