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Alt 05.10.08, 16:18   #1
DAvE LE
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Leipzig: Fördergebiete und -projekte, Stadtumbau

Hallo,

hiermit eröffne ich ein neues Thema zum Leipziger Stadtumbau mit seinen Fördergebieten: Leipziger Osten und Westen, Grünau, Nord-Süd-Achse und Innenstadt/Waldstraße/Bachstraße.

Die Förderprogramm dazu sind der Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Soziale Stadt, Stadtumbau Ost, Städtebauliche Erneuerung, Städtebaulicher Denkmalschutz, URBAN II und Wohnungsbauförderung.

Weitere Informationen dazu findet Ihr auf http://leipzig.de/de/buerger/stadten...dtern/gebiete/

Anfangen möchte ich mit dem Westen und seinen Projekt-Stadtteilen Plagwitz, Kleinzschocher, Lindenau und Böhlitz-Ehrenberg.

Die Stadt Leipzig nimmt neben 11 weiteren deutschen Städten an der Gemeinschaftsinitiative URBAN II der Europäischen Union teil. Dieses Programm integriert Wirtschaftsförderung, Beschäftigung, behutsame Stadterneuerung sowie kulturelle und soziale Projekte.

Zur Umsetzung des Förderprogramms URBAN II stehen für 2001 bis 2008 rund 20 Millionen Euro zur Verfügung (15 Mio. EUR Fördermittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und 5 Mio. EUR Eigenmittel der Stadt Leipzig). Die Gelder soll in 150 Projekten investiert werden.

Kleinzschocher

Der Kantatenweg wurde zwischen Altranstädter Straße und Stadion der Freundschaft Anfang 2005 neu gestaltet. Ein weiterer Teil zwischen dem Sportplatz und der Taborkirche wurde im Sommer 2006 gestaltet. Dabei wurde der Straßenbelag erneuert, neue Gehwege und Parkplätze angelegt. Dazwischen befinden sich jeweils Baumreihen. Der Weg zum Kindergarten und der Fritz-Gietzel-Schule wurde gepflastert. Jedoch verschwanden die Parkplätze zwischen der Schule und dem Kantatenweg und reduzierten sich auf zwei Behindertenparkplätzen.


Richtung Taborkirche


Richtung Erich-Zeigner-Allee






Auf zur Taborkirche


Der teilsanierte Kindergarten


Auf dem Weg zum Volkspark Kleinzschocher, im Hintergrund die Fritz-Gietzelt-Schule


Links die beiden Behindertenparkplätze, auf zum Volkspark


Vom Vorhof der Schule zum Kantatenweg



Die Bilder entstanden am 18. Juli 2006, daher fehlen auch noch die Straßenbäume. Weitere Bilder zum Kantatenweg, dem 2. Abschnitt demnächst.
__________________
*~ bye DAvE ~*
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Alt 08.12.09, 13:33   #2
DaseBLN
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LE Mon. hist. hatte hier das sehr interessante "Integrierte Handlungskonzept Georg-Schumann-Straße" (ich kann mich nicht entsinnen, dass dies vorher schon einmal gepostet wurde) verlinkt, dass die konkreten von der Stadt geplanten Schritte zur Revitalisierung der Georg-Schumann-Straße enthält. Dies umfasst sowohl bauliche als auch tangierende Maßnahmen, wobei gerade erstere interessant sind. So ist neben Maßnahmen wie Sicherung, Zwischen- und Umnutzung vorhandener Bausubstanz auch der Abriß der Georg-Schumann-Straße 24-30 avisiert, die ja hier im Forum bereits als Sanierungsmaßnahme vorgestellt wurde.

Neben dem Straßenbau, der ähnlich wie in der Eisenbahnstraße inklusive Baumpflanzungen und Parkplatztaschen bei gleichzeitiger Verbreiterung der Fußwege (im Beispiel zwischen 3,7 und 4,8 Meter!) erfolgen soll, sollen diverse Plätze (Pater-Aurelius-Platz in Wahren, Huygensplatz in Möckern, ein neuer Lützplatz an der Ecke Lützowstraße etc.) als solche nutzbar gemacht und damit eine Perlenschnur öffentlicher Orte geschaffen werden.

Identitätsstiftende Orte wie das Rathaus oder der Viadukt Wahren sollen mittels Beleuchtung akzentuiert, der ÖPNV durch dichtere und praktischer gelegene Haltestellen optimiert werden.

Einzelne Schritte können bereits als Sofortmaßnahmen umgesetzt werden, noch bevor die Verkehrsentlastung für die Georg-Schumann-Straße durch die neue Travniker Straße erfolgt. Insgesamt m.E. ein sehr gutes Konzept mit zahlreichen interessanten Ansätzen. Schade, dass es durch den Kaufland-Neubau seitens der Stadt konterkarriert wird.
__________________
Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau
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Alt 29.12.09, 21:09   #3
LE Mon. hist.
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Neben der Georg-Schumann-Straße wird in nächster Zeit noch eine andere GSS von lokalen Akteuren und Stadtverwaltung stärker in das Blickfeld der Leipziger Stadtentwicklung gerückt: die Georg-Schwarz-Straße in Lindenau und Leutzsch.

Dazu in nächster Zeit sicherlich noch einiges mehr, vorerst nur der Hinweis auf die pre-alpha-Version einer neuen Website: http://www.georg-schwarz-strasse.de/ und ein längerer, bebilderter Artikel in "Leipzigs Neue - linke Monatszeitung für Politik, Kultur und Geschichte"

»Fiberthermometer« Georg-Schwarz-Straße
Zweieinhalb Kilometer Leben, Verzweiflung und Hoffung in Lindenau und Leutzsch
http://www.leipzigs-neue.de/aktuell/Artikel-2.pdf

Da steht tatsächlich Hoffung ;-)). Und das ist nicht der einzige kleine Fehler, die gibt es sowohl in der Rechtschreibung als auch inhaltlich. Aber Schwamm drüber, insgesamt finde ich den Artikel recht gelungen, denn da wird in ziemlich dichter Folge schon jetzt eine Menge angesprochen, was zum Teil erst in (naher) Zukunft richtig spruchreif werden soll.
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Alt 08.01.10, 11:40   #4
LE Mon. hist.
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Hier noch ein ganz frischer Artikel aus dem Rheinischen Merkur, den vielleicht sonst nicht jede_r jeden Tag liest ;-):

07.01.2010
LEIPZIG
Wächter allein zu Haus
Der Westen der Stadt galt lange als Problembezirk. Inzwischen werden leer stehende Gebäude an Existenzgründer und Lebenskünstler vermittelt. Die Idee floriert: Die meist jungen Bewohner bringen neuen Schwung ins Viertel.
VON KARIN JANKER
http://www.merkur.de/2010_01_Waechte...ml?&no_cache=1

Bei dem Wächterhaus in der Zschocherschen Str. handelt es sich um das mit der Nr. 23 an der Ecke Karl-Heine-Straße mit dem Akash und der Vleischerei:
http://www.haushalten.org/detail/obj...sierte+Objekte

Das erwähnte Sonnenstudio von Jannette Weigert ist das "Sonnenstudio Dream and Sun" in der Holteistraße 26, Ecke Georg-Schwarz-Straße. Entweder ist die Recherche schon etwas älter oder Frau Weigert ist noch nicht aufgefallen, dass sich das nächste Wächterhaus 10 m von ihrem Sonnenstudio entfernt auf der anderen Straßenseite befindet, die Georg-Schwarz-Straße 10. Und da wird es ja demnächst auch richtig losgehen ... .
http://www.haushalten.org/
http://www.rockzipfel-leipzig.de/
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Alt 05.02.10, 12:10   #5
LE Mon. hist.
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QM Leipziger Westen zieht an die Karl-Heine-Straße

Seit dem gestrigen 15. Forum Leipziger Westen zum Thema "Kultur- und Kreativraum Leipziger Westen" ( http://www.leipziger-westen.de/front...t=36&idart=316 ) ist es nun auch offiziell.

Das Quartiersmanagment Leipziger Westen verläßt sein nettes Domizil an der Lützner Straße und eröffnet (durchaus programmatisch) demnächst - ich glaube schon Ende März - ein neues und größeres Büro in der Karl-Heine-Straße 54, dem von der Stadtbau sanierten grünen Eckhaus zur Hähnelstraße.
http://www.stadtbau.com/projekte/akt...p?page=kh54_de , http://www.deutsches-architektur-for...658#post238658

Auch auf der Website des QM hat sich einiges getan, so etwa ein "Wegweiser" zum Leipziger Westen mit Vereinen, Initiativen, Kultur- und Sporteinrichtungen (eigenartigerweise aber unter der anderen domain): http://qm.leipzigerwesten.de/wegweiser/wegweiser.htm
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Alt 05.02.10, 19:51   #6
LE Mon. hist.
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Nun fiel mir gerade noch die druckfrische Februar-Ausgabe der "Lokalen" in die Hände, die in absehbarer Zeit hoffentlich auch teilweise online zu finden ist:
http://www.leipziger-westen.de/front...dcat=71&lang=1

In einem kleinen Artikel auf S. 5 finden sich zusätzlich die Informationen, dass der neue Stadtteilladen Leipziger Westen als zentrales Informations- und Kommunikationszentrum für Bürger_innen und Akteure dienen und neben dem QM künftig auch Beratungen zur Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Raum geben soll.
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Alt 07.02.10, 14:05   #7
LE Mon. hist.
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DQL - Design-Quartier Leipzig

Mehrfach wurde das Projekt Design Quartier Leipzig (DQL) hier schon an verschiedenen Stellen genannt. Jetzt scheint es langsam Fahrt aufzunehmen.

Es gibt einen noch recht leeren Blog:
http://designquartier.blogspot.com/

Beim Tag des Designs im Museum für Angewandte Kunst im Grassi-Museum am 21. Januar 2010 - dem Höhepunkt der Sonderausstellung "Sächsischer Staatspreis für Design 2009" - fanden ein Vortrag und eine anschließende Diskussion statt zum Thema "DQL – Konzept für ein Design Quartier Leipzig". Die durchdesignte Ankündigung der Vortragenden - designers open, Leipzig Design Quartier Leipzig - lautete: Welche Perspektiven, Herausforderungen und Lösungen werden mit einem neuen Verortungsmodell für Designschaffende in Mitteldeutschland fokussiert. Ein Einblick im Hinblick auf Ausblick.
http://www.design-in-sachsen.de/tag_...s_leipzig.html

In den Pressemeldungen der Museumssprecherin hier es: Zudem werde das Konzept des «Design Quartier Leipzig (DQL)» vorgestellt, das zukünftig im Südwesten Leipzigs einen neuen Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft Mitteldeutschlands bilden wird.

Wenige Tage später, am 5. Februar, präsentierte sich das Projekt DQL erneut auf dem 15. Forum Leipziger Westen mit einem meines Erachtens nicht sonderlich informativen Poster, dass in klein auch auf dem oben genannten Blog zu sehen ist ( http://designquartier.blogspot.com/2...er-westen.html ). Das rief bei mir mehr Fragen hervor als es Antworten gab z.B. die nach den ausgewählten Bildern von Industriebauten und ob man sich deren Verwandlung in solche Glas-Stahl-Paläste wie in Seoul oder Hamburg wünscht, die direkt daneben abgebildet sind.

Vollmundig wird auf dem Blog angekündigt: Überraschend für uns war, dass das Thema „DesignQuartier“ unter den lokalen Kulturschaffenden kontrovers diskutiert wird. Für uns ein Zeichen mit dem Thema noch mehr in die Öffentlichkeit zu gehen. So werden wir den Dialog nicht nur mit der Kreativwirtschaft sondern auch der Kulturwirtschaft suchen. Wir freuen uns auf die nächsten, an diesem Abend vereinbarten, Termine.

Na dann mal los!!!

Bis dahin gibt es mehr Informationen zum Standort bzw. den "Akteuren", die bei dem Projekt "gebündelt" werden sollen unter dem koopstadt–Antrag:
Werkstatt West / DesignQuartier Leipzig
Themenfeld: Ökonomische Innovation und Kreative Milieus

Im Vordergrund steht die Netzwerkarbeit zur Bündelung bereits vorhandener aber auch noch zu festigender kleiner Ansätze der Kreativ- und Kulturwirtschaft im Bereich der Karl-Heine-Straße. Als eine Art "Schaltzentrale" soll eine Kontaktstelle mit Beratungs- und Koordinierungsaufgaben ebenso wie Qualifizierungsangeboten eingerichtet werden. Ziel ist die Stärkung und Förderung der Leistungsfähigkeit und Wertschöpfung dieser Leipziger Branche.

http://www.koopstadt.de/fileadmin/us..._DQL_27.01.pdf

Außerdem ein Artikel aus der LVZ vom 2. Oktober 2009 oder kurz davor, der auf der Website von Floreijn-Invest ins WWW gestellt wurde:
http://www.floreijn-invest.com/image...r_plagwitz.pdf
Väter der Idee, in Plagwitz ein Design-Quartier zu schaffen, sind Andreas Neubert und Jan Hartmann, die Veranstalter der Designers Open. Hartmann erläuerte der Zeitung gegenüber das Projekt:
"So wie die Bildende Kunst in der Baumwollspinnerei verortet ist könnte es auch ein Quartier für Designer geben. ... Dabei geht es nicht nur um eine Wirkungsstätte, an der teure Maschinen, Ausstellungsräume oder eine Bibliothek gemeinsam genutzt werden. Das Quartier könnte auch Sprachrohr für die Szene sein und zum Beispiel Kontakte zur Industrie erleichtern."

Auch nicht ganz uninteressant ist die Antwort von Bürgermeister und Beigeordnetem Uwe Albrecht (Dezernat VII, Wirtschaft und Arbeit) vom 22.12.2009 auf die Anfrage Nr. V/F 2 vom 16.12.2009. Ulrich Strube vom Bund mitteldeutscher Grafikdesigner stellte der Stadt Leipzig drei Fragen zum Thema "Einforderung von Beteiligung zur Entwicklung der Kreativwirtschaft":
http://bmg04.de/downloads/kult_antwort1.pdf
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Alt 05.03.10, 19:10   #8
LE Mon. hist.
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Der Ruf der Eisenbahnstraße

mephisto, 02. März 2010, 10:09 Uhr
Der Ruf der Eisenbahnstraße
http://mephisto976.uni-leipzig.de/se...hnstrasse.html
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Alt 20.03.10, 18:55   #9
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Präzisierung und Erweiterung des KSP West

Folgende Ausführungen hätten auch unter den Thread zum Wohnungsbau, zum Umgang mit Industriedenkmälern, zu den Gewässern und Parks und zu anderen Diskussionen gepaßt. Da es aber alles in einem behandelt, hänge ich es mal hier an.

Der konzeptionellen Stadtteilplan "Leipziger Westen" (KSP West 2009) wurde präzisiert und erweitert, u.a. durch die Anlage A "Gewerbegebiet Plagwitz" und der Anlage B "Bahnhof Plagwitz". Jetzt wird er im Stadtbezirksbeirat (am 24.3. TOP 2. Drucksache Nr. V/382 - Anhörung), im Stadtrat und in den diversen Ausschüssen behandelt:
http://notes.leipzig.de/appl/laura/w...2576CF003A36B3

Den Text und die beiden Pläne können wir aber auch hier schon zuvor diskutieren. Die erste Anlage kann ich leider nicht öffnen, aber die zweite ist hochinteressant. So findet sich in Anlage A eine Vertiefung zum Gewerbegebiet Plagwitz, wo unter anderem mal die Flächen im Besitz von Floreijn Invest genau kartiert sind und z.B. auch Gebäude, bei denen der Abriss empfohlen wird (und die ich mir nun mal genauer anschauen werde ;-). Die zweite Karte, Anlage B, zeigt die aktuellen Planungen für den im "GleisGrünZug" auf dem Plagwitzer Bahnhof.
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Alt 20.03.10, 19:29   #10
LE Mon. hist.
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Mhh, der Teufel steckt wie immer im Detail. Und viel mehr Spaß, als das schöne Konzept als Ganzes zu loben, macht es doch, die kleinen Fehler, Ungenauigkeiten, Unmöglichkeiten oder das Hinterherhinken der Planungen zu finden ;-).

Diese Kleinigkeiten fielen mir auf:

- Geplant ist eine Verlängerung der Limburger Straße bis an die Gleise mit Abbruch von Bausubstanz. Das betrifft aber die z.T. bereits sanierte bzw. noch in Sanierung befindliche Halle der "Damenhandschuhfabrik". http://www.damenhandschuhfabrik.de/ Ob sich Michael Mahne über diese Pläne freuen wird?
http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sjm...4177%20Leipzig

- Die hier zum Abbruch empfohlenen Gebäude im Block zwischen Klingen-, Limburger- und Gießerstraße nördlich des alten Gleises wurden bereits im letzten Jahr abgebrochen. Da sollen wohl angeblich Parkplätze entstehen.

- Die Potentialfläche für Neubebauung" an der Zschocherschen Straße zwischen Industriestr. und Naumburger Str. wird seit einiger Zeit schon mit Stadthäusern besetzt, sogar noch dichter als hier vorgeschlagen.

Schade finde ich, dass für die gerade Verlängerung der Wigandstraße zum Park hin mindestens zwei der drei zugebenermaßen stark mitgenommenen Gründerzeithäuser in der Knauthainer Straße/ Ende der Rolf-Axen-Str. abgebrochen werden sollen. http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sjk...82&lvl=2&sty=b
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Alt 20.03.10, 20:06   #11
DAvE LE
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@LE Mon. hist., danke für den Link.

Auf dem ehemaligen Gelände des Plagwitzer Güterbahnhofs sollten möglichst alle Industriegebäude, auch das Stahlgerüst* an der Zollschuppenstraße Ecke Markranstädter Straße, erhalten bleiben. Immerhin sind sie ein wichtiges Zeugnis der Leipziger Industriegeschichte. Und ein Landschaftspark passt mit stillgelegter Industrie immer gut zusammen.

*Am Schornstein >> http://www.bing.com/maps/default.asp...%20Deutschland

Neben den Grünen Gleisen "Grüne Gleisfinger/GleisGrünZug" sollten auch Schienen, auch wenn sie größenteils auf der Ostseite des Bahngeländes verschwunden sind, erhalten bleiben bzw. teilweise wieder aufgebaut werden und mit Güterwagen bestückt werden. Nebenbei können gern Sport- und Spielplätze nebst Gewerbe (Kunst/Gastro/Architektur) hinzukommen.

Ich gebe es zu, ich träume von einem Industriepark auf dem ehemaligen Plagwitzer Güterbahnhof. Unmöglich ist es nicht: Industriegebäude erhalten, einige Streckenabschnitte samt Weichen auf der Westseite erhalten und auf der Ostseite wieder einige einbauen und mit Güterwagen bestücken. Meinetwegen, später oder früher sowieso, mit kunstvollen Graffitis. Dazu kommen die Grünen Gleise, die zu den ehemaligen Gleisanlagen und Industriegebäuden führen.

Im Stadtteil Kleinzschocher befindet sich östlich des Friedhofs Kleinzschocher ein Lokschuppen wo sich ein Eisenbahnmuseum befindet. Daher wäre die Idee gar nicht mal zuschlecht, eine Verbindung vom dortigen Lokschuppen bis zur Naumburger Straße zuverlegen. Dann kann das Eisenbahnmuseum "Bayerischer Bahnhof zu Leipzig" auch direkt durch das alte Bahnhofsgelände schnaufen. Ein Industriemuseum für Leipzig wäre natürlich auch nicht schlecht.

Ende Januar 2010 hatte ich meine stadtplanerische Karte auf google.maps zusammengestellt, auch die Grünen Gleise sind mit eingezeichnet >> http://maps.google.com/maps/ms?hl=de...3b23a&t=h&z=14

Ich stelle mir das ganze schon jetzt als einen kulturellen Ort vor. Muss gerade an einem Industriepark im Ruhrgebiet denken.
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Alt 21.03.10, 12:58   #12
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Am Dienstag, 23. März, laden der Zollschuppen e.V. ( http://www.zollschuppenverein.de/ ) und die "Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz" zu einem weiteren Themenabend Leipziger Westen "Entwicklung des Bahnhofes Plagwitz" ein.

http://www.zollschuppenverein.de/wik...hnhof_Plagwitz

LIZ 21.03.2010
Bürgerbahnhof Plagwitz: Erste Veranstaltung für eine Wiederbelebung in Plagwitz
Redaktion
http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunk...-Plagwitz.html
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Alt 24.03.10, 19:57   #13
LE Mon. hist.
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Erhaltungssatzung für das Gebiet "Gießerplatz und Umgebung"

Ging heute ohne Diskussionen durch den Stadtrat:

Vorlage-Nr.: DSV/ 326/
http://notes.leipzig.de/appl/laura/w...B?opendocument

Erhaltungssatzung für das Gebiet "Gießerplatz und Umgebung", Stadtbezirk Leipzig Südwest, Ortsteil Plagwitz - Satzungsbeschluss.

Es lohnt sich übrigens, die Ecke mal ausführlicher zu bebildern.
http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sjm...4229%20Leipzig

Ich fange mal mit zwei Sorgenkindern an, Klingenstr. 35 und 37:


.

Klingenstr. 35

.

Die benachbarte und im Bild nur angeschnittene Nr. 33 ist bewohnt und die Nr. 31 soll verkauft werden. Da gibt es auch schon Pläne für die Sanierung.


.
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Alt 09.04.10, 19:22   #14
DAvE LE
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Das Stadtplanungsamt informiert:

Am Mittwoch: Veranstaltung zum Konzeptionellen Stadtteilplan Leipziger Westen

Die Fortschreibung des Konzeptionellen Stadtteilplans Leipziger Westen (KSP West) ist Thema einer Veranstaltung am 14. April, 18 Uhr, im Berufsschulzentrum 3, Merseburger Straße 56/58 (Konferenzraum). Mitarbeiter der Abteilung West des Stadtplanungsamtes werden über den Erarbeitungsstand berichten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

Der KSP West wurde 2004 aufgestellt mit dem Ziel, ein zukunftsträchtiges Leitbild für dieses Stadtgebiet aufzuzeigen. Durch die jetzt erfolgende Präzisierung der Inhalte und die Erweiterung des Planungsraumes wird ein Ausblick bis zum Jahr 2013 gegeben. Der Plan bietet allen Akteuren im Untersuchungsraum einen gemeinsamen Orientierungsrahmen. Die Festlegung von Entwicklungszielen ermöglicht die Optimierung öffentlicher Investitionen. Für die Einwohner gibt der KSP eine Orientierung über künftige Entwicklungen im Stadtteil, ferner zeigt er Vorrangbereiche und Flächenangebote für Händlern und Gewerbetreibende auf.

Das untersuchte Gebiet umfasst die Ortsteile Altlindenau, Lindenau, Plagwitz sowie teilweise Leutzsch, Neulindenau und Kleinzschocher. Die Fläche beträgt 7,5 km², das sind etwa 3,0 km² mehr als das Plangebiet von 2004. Dazu gekommen sind Flächen überwiegend westlich der Bahnlinie und des Plagwitzer Bahnhofs wie das Gebiet des Lindenauer Hafens, das Dunckerviertel, das Gewerbegebiet Saarländer Straße, die Baumwollspinnerei sowie der in Leutzsch liegende Abschnitt der Georg-Schwarz-Straße mit den angrenzenden Wohnquartieren.

Wer sich vorab über den KSP West 2009 informieren möchte, kann das im elektronischen Ratsinformationssystem der Stadt Leipzig (eRis) tun, zu finden im Internet unter www.leipzig.de/eris (Drucksachen-Nummer: 382).

PM: Stadt Leipzig
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Alt 04.05.10, 16:01   #15
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LF-Beitrag zum Bülowviertel

Kurzer Beitrag zum Bülowviertel, aber keine neuen Informationen:

LF, Dienstag, 4. Mai 2010 14:26
Neue Ideen zum Leben und Wohnen
Das Bülowviertel im Leipziger Osten wird umgestaltet.
http://www.leipzig-fernsehen.de/defa...howNews=701944
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