Bauprojekte bei RB Leipzig + Neugestaltung Stadionumfeld

  • ^ Das ist mir schon klar, ich verstehe allerdings immer noch nicht, wieso ein schadstoffbelasteter Boden irrelevant für einen direkt anliegenden Biotopverbund sein könnte.


    Was die Kosten betrifft, wie man hier lesen konnte, könnte man für die wohl fälligen 350.000 Euro nicht einmal zwei Fußgängerampeln errichten. Das nur, um die Relationen mal gerade zu rücken.

  • (...) ich verstehe allerdings immer noch nicht, wieso ein schadstoffbelasteter Boden irrelevant für einen direkt anliegenden Biotopverbund sein könnte.


    Das wirst Du eines Tages vielleicht auch noch verstehen;)

  • @ Westplatz


    Deine Aussage:


    Ich störe die Pause ungern, aber ein belasteter Boden hat für einen möglichen Biotopverbund nicht zwingend einen negativen Einfluss...:cool:


    Deine Antworten:


    Ob Du das kannst, kann ich nicht beurteilen. Dürfen darfst Du es nicht.


    Das wirst Du eines Tages vielleicht auch noch verstehen;)



    Leider hast du es bis jetzt nicht einmal im Ansatz geschafft dein Argument zu untermauern. Kannst du also bitte von deinem letzten post in Zukunft absehen oder einfach die Frage von Dase beantworten. Da das Forum mehr als 2 Mitglieder hat, bist du eine "richtige" Antwort mehr als nur einem user schuldig!

  • So ist es, hedges. Es ist vollkommen richtig, wenn zweifelhafte Behauptungen und Aussagen hinterfragt werden (und dabei kann man sich nicht, wie an anderer Stelle gelesen, hinter der in Deutschland geltenden Meinungsfreiheit verstecken). Eine ordentliche Antwort sollte man im DAF erwarten können, zumal das Forum kein Chatroom und keine Plattform für persönliche Animositäten darstellt.

  • Nun mal langsam mit den Hoppepferdchen. Schuldig bin ich hier niemandem etwas. Zu Beginn der Diskussion habe ich sachlich und geduldig geantwortet. Wer aber dann nur noch provozierend fragt und den Diskussionspartner nicht achtet, bekommt von mir eine entsprechende Antwort. Wer vernünftig fragt, bekommt eine erklärende Antwort. So einfach ist das.

  • ^ Wenn du hier wie bereits geschrieben zweifelhafte Behauptungen aufstellst, bist du selbstverständlich in der Bringschuld. Es handelt sich hier um ein Architekturforum zum sach- und fachbezogenen Informationsaustausch und zur Diskussion, nicht um eine Kommune, in der sich alle im Kreis sitzend an den Händen halten und ganz doll lieb haben. Da darf man dann auch mal einen sarkastischen Kommentar ertragen.


    Also nochmal: wieso ist ein belasteter Boden irrelevant für ein Biotop?

  • Ein Biotop wird definiert als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Auch auf einem belasteten Boden kann sich vielfältiges Leben entwickeln, welches durchaus ein wertvoller Bestandteil eines Verbundes sein kann.

  • du scheinst die frage nicht richtig verstanden zu haben. zumindest anders als ich. für mich hieß es, warum belastet ein vergifteter boden das biotop nicht? und nicht, ob trotzdem leben existieren kann. eure argumentation ist wirklich so einseitig ^^ wenn man es überhaupt argumentation nennen kann.

  • @ Waldmeister: auch durch das geplante Trainingszentrum wird der umliegende Biotopverbund nicht vernichtet, sondern "nur" belastet, und zwar in einem Ausmaß, über das sich Befürworter und Gegner uneinig sind. Erstere, zu denen ich mich auch zähle, halten die Belastung insbesondere angesichts des momentanen Zustands für gering, andere sehen die Vernichtung des Auwalds heranziehen. Was mich stört, ist, dass ein belasteter Boden tolerierbar sein soll, ein sanierter samt Trainingszentrum allerdings nicht. Ist nicht durchaus möglich, dass die Belastung, nicht für für umliegende Waldbewohner, sondern auch fürs Grundwasser, die umliegenden Flüsse usw. durch den jetzigen verseuchten Boden tendenziell größer ist als später bei saniertem Boden und errichtetem Trainingszentrum?

  • DaseBLN, da hast Du natürlich nicht unrecht. Die im Boden festgestellte Schwefelsäure kann z.B. durchaus eine Gefahr für die Wasserqualität darstellen. Ich befürworte die Biotoplösung auch nicht umumstößlich. Für eine Abwägung, was letztendlich besser für die Umwelt ist, müßte jedoch Klarheit über das wirkliche Ausmaß der Kontaminierung herrschen. Die bisherigen Formulierungen hierzu ergeben für mich noch kein eindeutiges Bild. Ist die Grenzwertüberschreitung flächendeckend? Wie groß ist die belastete Fläche? Ein kompletter Bodenaustausch mit folgender Renaturierung wäre wohl schwer finanzierbar. Ein Biotop auf tolerierbar belastetem Boden fände meine Zustimmung.

  • RED BULL kann bauen


    In der gestrigen Stadtratssitzung wurde mehrheitlich beschlossen, dass Red Bull ihr Trainingszentrum im nördlichen Auenwald bauen dürfen.


    Der Erbbaurechtsvertrag ist 50 Jahre gültig.


    Quelle: LVZ und L-IZ

    Einmal editiert, zuletzt von DAvE LE () aus folgendem Grund: Link hinzugefügt

  • Der Vorsitzende des NABU-RV Leipzig hat dazu im Übrigen einen m.E. größtensteils hervorragenden Leserbrief an die L-IZ geschrieben, in dem er verdeutlicht, dass der Bau des Trainingszentrums eher eine Chance für ein Gelände ist, dass "zu 90 % aus versiegelter Fläche und zu 10 % aus jungem Wald, der stark durch zuviel Nährstoffe und Gerümpel belastet ist", besteht. Er geht auch noch einmal auf die bereits hier diskutierte Instrumentalisierung von Umweltschutzbedenken: "Wenn wir es zulassen, dass der Naturschutz zur Hure im Dienst anderer Interessen wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn sich die Leipziger auch dann abwenden, wenn der Schutz wertvoller Lebensräume wirklich im Zentrum steht."


    In dem Zusammenhang macht er den sehr interessanten Vorschlag, die Kleinmesse komplett auf das Gelände am Bayrischen Bahnhof umziehen zu lassen, um dieser dort einen Neustart zu ermöglichen. Halte ich persönlich für eine sehr gute Idee.

  • Pachtvertrag wurde unterzeichnet

    Gestern unterzeichneten OB Jung für die Stadt und Dietmar Beiersdorfer für Red Bull den Pachtvertrag für das Gelände am Cottaweg. Damit soll der Bau des Trainingszentrums nun sehr bald beginnen und schon vom Sommer an die Profis am Cottaweg trainieren. „Wir sind gerade dabei, Aufträge zu vergeben, es geht dann in Kürze los“, ergänzte RB-Geschäftsführer Dieter Gudel. Zu Beginn der neuen Saison sollen vier Fußballfelder fertig sein. In einer zweiten Bauphase folgen bis 2013 zwei weitere Felder sowie Gebäude, zu denen auch ein Internat zur Ausbildung des Nachwuchses gehören wird. „Das zeigt, dass unser Engagement dauerhaft angelegt ist“, sagte Beiersdorfer. „Wir schaffen uns hier im Herzen der Stadt eine Heimat.“


    Jung gab nun auch zu, dass für die Parkplätze, die ursprünglich für die Kleinmesse gedacht waren, nun aber ins RB-Gelände integriert werden sollen, noch keine Lösung gefunden wurde. „Wir arbeiten an dem Problem.“ Das gleiche gelte auch für das mehrfach geforderte Verkehrskonzept. Dazu gibt es nach Jungs Angaben eine Arbeitsgruppe aus Polizei, Stadtplanungsamt und Ordnungsamt, die nun Vorschläge unterbreiten soll. Eile sei dabei nicht nötig, da es schließlich noch dauert, bis RB in der Bundesliga spielen wird.

  • Erster Spatenstich am Cottaweg

    Die BILD vermeldet in ihrem gestrigen Sportteil den "heimlichen Spatenstich am Cottaweg". Und auch ein Blick heute morgen zeigte, dass da mittlerweile Baucontainer und Bagger stehen. Laut Bild stammen beide von der Firma Heiler Sportstaettenbau GmbH & Co. KG aus Bielefeld ( http://www.heiler-sport.de ), die seit Jahren im professionellen Sportstättenbau tätig ist und unter anderem die Bundesliga-Stadien in Mainz und Dortmund mit neuem Grün ausgestattet hat. RB hat schon Erfahrung mit dem Heiler-Rasen, da der auch in der RB-Arena liegt.


    Erste Bilder gibt es auf dem Facebook-Account der RB-Fans:
    http://www.facebook.com/album.…198716890143663&aid=66136 , Beschreibungen des Baufortschritts und diverse Diskussionen in ihrem Forum:http://www.rb-fans.de/forum/vi…php?f=18&t=620&start=1180


    RB hat eine Webkamera eingerichtet, die aber noch nicht sendet: http://redbulls.com/soccer/leipzig/de/liveuebertragung.html

  • Im aktuellen RB Stadionmagazin ist auch eine Abbildung des wohl ersten Bauabschnittes mit 4 Rasenplätzen, die komplett mit roten Bullen auf der Weide zwar in Richtung "Spaß für Kinder" geht, aber trotzdem einen gewissen Überblick bietet.

  • ... auf dem folgenden Link ist das künftige Aussehen des RB-Trainigszentrums zusehen. In der zweiten Bauphase soll auf dem Parkplatz am Gottaweg das Red-Bull-Vereinsheim entstehen. Anbei auch ein aktueller Artikel der LVZ zum RB-Zentrum.

  • Natürlich war auch Gernot Borriss für die LIZ bei der gestrigen Baustellenbegehung dabei:


    LIZ, 12.05.2011, Gernot Borriss
    RB-Trainingszentrum am Cottaweg: Baulärm unterm Riesenrad
    http://www.l-iz.de/Politik/Bre…erm-unterm-Riesenrad.html


    Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Stadtverwaltung und RB über die Höhe der Sulfatbelastung auf dem Areal der dortigen ehemaligen Deponie sind offenbar ausgeräumt.


    Bauleiter Andreas Gaber äußerte sich bereits zur „großen Unbekannten“, dem Bebauungsplan für den zweiten Bauabschnitt. Hier rechnet er für das notwendige Aufstellungs- und Genehmigungsverfahren mit einer Zeitspanne von 12 bis 16 Monaten. Anders als beim ersten Bauabschnitt sei das mit der Genehmigung für den Weiterbau „nicht so gut planbar“. Aber 2013 wolle man den zweiten Bauabschnitt umsetzen. Dann gehe es „massiv in Gebäude.“


    Auf Nachfrage von Borriss nach den damit verbundenen Eingriffen in den Auwald meinte Dieter Gudel, es sei „Teil des B-Plan-Verfahrens“, die Ausgleichsmaßnahmen festzulegen. Diese Entscheidung nannte er eine „Sache der Stadt“. „Die Umweltverbände sollen uns sagen, wo sie die Ausgleichsflächen hin haben wollen“, beschrieb er den Kern des Konsenses, den RB mit einem Teil der Leipziger Umweltverbände im Februar 2011 erzielt hatte.

  • 2. Bauabschnitt erst 2014

    Die RB-Fans berichten in ihrem Forum über jeden neuen Baum auf dem Gelände und so auch darüber, dass sich der Baustart für die zweite Ausbaustufe des Trainingszentrums am Cottaweg verschiebt. Kabinentrakt, Physiotherapie und Geschäftsstelle sollen sich an der Salzburger Trainingsakademie in Taxham orientieren. Erst im Sommer 2014 wird wohl alles fertiggestellt sein.


    http://www.rb-fans.de/forum/vi…php?f=18&t=620&start=1880

  • Öffentlichkeitsbeteiligung startet am 7. Mai

    PM der Stadt Leipzig vom 30.04.2012
    http://www.leipzig.de/de/buerg…tsbeteiligung-22829.shtml



    Bebauungsplan ''Westlich vom Cottaweg'': Öffentlichkeitsbeteiligung startet am 7. Mai


    Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung am Verfahren zum Bebauungsplan Nr. 384 „Westlich vom Cottaweg“ beginnt mit einer Veranstaltung am 7. Mai, 17.30 Uhr, im Veranstaltungssaal des Straßenbahnhofs Angerbrücke (Kammergebäude), Jahnallee 54. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und zum Vorhaben zu äußern. Der Vorentwurf des Bebauungsplans kann vom 7. Mai bis zum 6. Juni im Neuen Rathaus (4. Etage, vor Zi. 499) während der Dienststunden eingesehen werden (montags und mittwochs 8 bis 15 Uhr, dienstags 8 bis 18 Uhr, donnerstags 8 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr).


    Ziel des Bebauungsplans ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzung für die Errichtung eines Trainingszentrums einschließlich Verkehrs- und Stellplatzflächen sowie für Verbesserungen im Biotopverbund des Leipziger Auwaldes. Das Plangebiet befindet sich zwischen Jahnallee/Straßenbahnhof Angerbrücke und Cottaweg.


    In der LVZ findet sich ein ausführlicher Artikel mit Ausschnitten der aktuellen Pläne:


    LVZ-Online, 03.05.2012
    RB-Trainingszentrum am Cottaweg: Stadt Leipzig legt Gestaltungspläne des Areals vor
    http://www.lvz-online.de/leipz…/r-citynews-a-135423.html

  • Bebauungsplan Nr. 384 "Westlich vom Cottaweg"

    Nach einem langen Diskussions- und Abstimmungsprozeß wurde ein Kompromiß gefunden, mit dem sicherlich alle Seiten ganz gut leben können. Mich freut vor allem, dass mit der Herausnahme der Erich-Köhn-Straße aus dem Straßennetz der Durchgangsverkehr unterbunden wird und dass die jetzige Fläche des Schrottplatzes und der Garagen nicht komplett zu einem Parkplatz bzw. sogar Parkhaus werden soll.


    "Die Erich-Köhn-Straße wird im nördlichen Bereich zwischen Auwald-Aufforstung und Brachfläche rückgebaut und dient lediglich der untergeordneten Anbindung und Notzufahrt des Betriebsgeländes der LVB, von Kleinmesse-Gelände und Trainingszentrum."
    "Auf der städtebaulichen Brache nördlich des Straßenbahnhofes soll eine Stellplatzanlage für rd. 250 Fahrzeuge entstehen. Einer Aufstockung der Zahl durch gestapelte Stellplätze (Parkpalette) ist nach verwaltungsinterner Prüfung eine Absage erteilt worden."


    "Der angestrebte Stärkung des Biotopverbunds wird auf einer Teilfläche der Gewerbebrache westlich der Erich-Köhn-Straße realisiert, indem eine Waldfläche (Neuaufforstung) und eine naturnahe Parkanlage festgesetzt werden. Die verbesserte Durchwegung und Erlebbarkeit wird durch die Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung in der Verlängerung der nördlichen Erich-Köhn-Straße gesichert. Diese ist Teil einer Blickachse bis zum Sportforum östlich des Elsterbeckens. Über eine langgestreckte Parkanlage, die nördlich des Straßenbahndepots verläuft und an die geplante Brücke über die Kleine Luppe (nicht Gegenstand des B-Planes) anschließt, wird eine weitere Wegeverbindung zur Roßmarktstraße ermöglicht."


    "Zwischen Trainingszentrum und Kleinmesse soll eine öffentlich nutzbare Verbindung geschaffen werden. Ziel ist die Verknüpfung des Cottaweges mit dem Stadtteil Lindenau. Geplant ist die geradlinige Führung südlich des Trainingszentrums bis zur Brücke Erich-Köhn-Straße in 7m Breite. Am Cottaweg ist diese Zone platzartig aufgeweitet, um Raum für verschiedene
    Nutzungen und Aktivitäten zu bieten. Neben der Verbindungsfunktion sollen hier bei Bedarf Stellplätze bereitgestellt und/oder kleinere Veranstaltungen durchgeführt werden.
    Die platzartige Aufweitung betrifft sowohl Flächen des Marktamtes als auch Flächen des Trainingszentrums. Beide Anlieger haben sich auf die wechselweise Nutzung der Flächen verständigt."


    Bebauungsplan Nr. 384 "Westlich vom Cottaweg"
    Stadtbezirk Leipzig-Altwest, Ortsteil Altlindenau; Billigungs- und Auslegungsbeschluss
    http://notes.leipzig.de/appl/l…26BF56679C1257A98002CD7A9