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Alt 02.11.18, 09:14   #16
Rotes Rathaus
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Auf was für einem Trip bist Du eigentlich?
Jan freut sich wortreich, dass in Berlin nicht nur Tourismus und Bundesverwaltung funktioniert und eine Fortsetzung der glorreichen Industriegeschichte winkt. Da kann man sicher auch skeptischer sein aber muss nicht derart unangenehm werden. Jeder hat halt seine Perspektive.

Im Grunde sind wir uns einig, dass mehr Wissenschaft und Industrie Berlin (auch als Mittelpunkt Ostdeutschlands) gut tun würden.

Siemens sollte von M nach B umziehen, dann mache ich auch Luftsprünge.
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Alt 02.11.18, 19:56   #17
KaBa1
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Im Zusammenhang mit dem Innovationscampus wird auch die Reaktivierung der Siemensbahn diskutiert. Wie schwierig das wäre, hat jetzt der Berliner Bahnchef Alexander Kaczmarek dargelegt. Ein Prtoblem ist der Denkmalschutz, das andere der nicht vorhandene Planfeststellungsbeschluß für die Einfädelung in den Nordring.
Weitere Infos hier und hier.
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Alt 05.11.18, 09:57   #18
jan85
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Neue Updates zu Siemensstadt 2.0

Grundstückswert durch neues Baurecht mehr als vervierfacht - R2G kann Deals!
Die Morgenpost hat recherchiert, dass Siemens nicht nur durch die Förderung von Infrastruktur und Ansiedlung von Forschungseinrichtungen profitieren wird. Allein die Umwandlung des Baulands von einem reinen Industriegebiet zu einem Mischgebiet soll den Grundstückswert von 90 auf 400 Euro pro Quadratmeter anheben. Rechnet man das auf 70ha (700.000 Quadratmeter) um, ergeben sich gleich mal schlappe 217 Mio Gewinn. Dazu kommen natürlich auch noch die Zugeständnisse beim Denkmalschutz, die eine nachhaltige Entwicklung des Geländes überhaupt erst möglich machen (laut Siemens dürfte man in vielen der alten Bauten sonst streng genommen kaum eine Schraube ersetzen). So bedeutet die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens zugleich auch eine entscheidende Werterhaltung und -schaffung der eigenen Immobilien.

Umgekehrt benötigt Berlin dringend Wohn- und Büroflächen und natürlich erst recht gut bezahlte, zukunftsfähige Arbeitsplätze. Mit dem neuen Campus partizipiert der Berliner Konzernstandort an der Entwicklungsarbeit in drei von sechs großen Geschäftsfeldern des Siemenskonzerns. Das Projekt vereint enorme Wertschöpfungspotentiale mit sozialem Wohnungsbau und öffnet wie zuvor beschrieben auch ein reines Werksgelände für die Stadt. Die Durchmischung wird also nicht nur einen Gewinn für Siemens selbst darstellen.

Für mich so weit erkennbar das Ideal von einem Deal zwischen Politik und Wirtschaft. Zudem freut es mich, dass der Senat überhaupt zu so etwas fähig ist. Müller, Pop und Lederer haben das Ganze in selten trauter Einigkeit zur Chefsache gemacht und ressortübergreifend an einem Strang gezogen und das sogar in einer von Siemens nicht für möglich gehaltenen Geschwindigkeit und Entschlossenheit. Mir persönlich ist völlig egal, weshalb konkret der Senat sich so bewegt hat. Ich will einfach mehr davon sehen. So etwas entwickelt Berlin weiter. Das ist die DNA für Erfolg, egal welche Politiker oder Parteien daran beteiligt sind. Wermutstropfen bleibt, dass man in der Vergangenheit bereits viel zu häufig Unternehmen verprellt hat und die Lernkurve extrem spät einsetzt. Bleibt zu hoffen, dass man nun beflügelt wird und darauf aufbauen kann.
Morgenpost zum Thema Grundstückwerte

Siemens will schnell Grundlagen schaffen
Indessen erhöht der Konzern schon mal die Schlagzahl. Der städtebauliche Wettbewerb wird bereits vorbereitet und soll dann Anfang 2019 anlaufen. Parallel wird sondiert, ob Siemens die Schaffung des benötigten 5G-Standards in Auftrag geben oder gar selbst verwirklichen wird. Aus Unternehmenskreisen ist zudem durchgesickert, dass man im Zuge der Kooperation mit der TU Berlin wohl 3 zusätzliche volle Professuren sowie Forschungsarbeiten im Umfang von 55 Mio finanzieren will.
Welt.de zum Projektanlauf
tagesspiegel.de zum gleichen Thema mit Schwerpunkt auf 5G
nordbayern.de mit weiteren Informationen

Geändert von jan85 (05.11.18 um 10:14 Uhr)
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Alt 05.11.18, 14:13   #19
Hallole
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Hallole braucht man einfachHallole braucht man einfachHallole braucht man einfachHallole braucht man einfachHallole braucht man einfachHallole braucht man einfach
Ein Beispiel für ein IMHO gelungenes Mischgebiet sind die Edison-Höfe in Mitte, zwischen Invaliden- und Schlegelstraße (und Chausseestraße 18): http://www.deutsches-architektur-for...ead.php?t=1721
Mit aktuellen Fotos: https://deka-sterne-berlin.de/sterne/edisonhöfe.html

Und während dort Profis die Vermietung übernehmen (https://www.immobilien-zeitung.de/pr...n_Hoefe_Berlin), möchte Siemens derlei selbst machen? Wohl kaum..
Fragt sich auch, welche Mieten man denn erzielen will - und ob diese außerhalb des S-Bahn-Rings etc. durchsetzbar sind..

Obige "217 Mio Gewinn" durch Grundstückswertsteigerung dürfte Siemens über kurz oder lang realisieren (wollen) durch einen Verkauf, oder?


Und was die Ankündigung von Siemens betrifft, 5G-Mobilfunk und Breitband in Siemensstadt im Zweifelsfall selbst zu machen, ist - pardon - lachhaft:
das Netzwerkausrüstergeschäft wurde vor Jahren an Nokia verkauft.

Kein Problem damit, auf ihren Werksgeländen 5G-Mobilfunk selber zu betreiben, haben dagegen die - auch im oben verlinkten TS-Artikel erwähnten - Autokonzerne: im Zuge des Kaufs der Nokia-Tochter "Here" hat man sich gute Konditionen bei Nokia gesichert.
Und besagtes "Here" hat seinen Sitz in obigen "Edison Höfen"...
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Alt 05.11.18, 15:33   #20
jan85
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^Die 217 Mio sind doch erst einmal nur ein rein theoretischer Wert. Natürlich wird Siemens nicht die kompletten 70ha als Bauland abstoßen. Sie haben so aber ganz andere Möglichkeiten, die Flächen zu verwerten. In welchem Verhältnis dabei ggf. andere Akteure Teilareale entwickeln, wird man schon noch sehen. Ich würde mir da nicht deren Kopf drüber zerbrechen. Gleiches gilt auch für das Thema 5G. Die Aussage dazu stammt im übrigen von einem früheren Manager bei Cisco Systems. Der sollte an sich ziemlich genau wissen, worüber er redet. Dass bei dem Thema teilweise auch die Autoindustrie selbst vorprescht, ist zwar richtig. Aber was genau Deine ständigen Referenzen zwischen Siemens und Autoindustrie konkret aussagen sollen, habe ich noch immer nicht verstanden.
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Alt 05.11.18, 16:27   #21
Hallole
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^ Im Zweifelsfall wird Siemens in einem sog. "Share Deal" vielleicht noch 5% am Areal behalten - und die öffentliche Hand/die Steuerzahler gehen komplett leer aus ("ganz andere Möglichkeiten, die Flächen zu verwerten"..).

"R2G kann Deals!", schreibst du oben auch - aber so war das wohl nicht gemeint, oder? Vielleicht sollte sich die Berliner Politik doch - entgegen deiner Aussage - den Kopf drüber zerbrechen..

Die Bundespolitik, scheint mir, hat aus dem Diesel-Skandal gelernt - und lässt sich nicht mehr von den Autokonzernen bzw. deren Lobbyisten "kaufen" (sodass die Autokonzerne nun schauen müssen, wie sie ohne "Deals" klar kommen)..

jan85, hast du den Eindruck, dass RRG sich von Siemens in Sachen "Innovationscampus" *nicht* um deren kleinen Finger hat wickeln lassen?

PS: Dass "die Aussage .. von einem früheren Manager bei Cisco Systems" stammt, schreibst du; einen Auftrag an Cisco zu erteilen, kann nicht nur Siemens..
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Alt 05.11.18, 16:59   #22
jan85
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^Welchen Eindruck ich habe und was ich unter einem guten Deal verstehe, habe ich bereits deutlich gemacht. Der Rest spielt sich mE primär in Deiner Phantasie ab.
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Alt 05.11.18, 17:05   #23
Hallole
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^ Auf meine Argumente gehst du nicht ein, hast sie aber auch nicht außer Rede gestellt.

Dass der "Deal" im Zweifelsfalle nur für Siemens gut ist, hast du auch nicht bestritten.

Alles klar!
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Alt 05.11.18, 17:26   #24
tunnelklick
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Zitat von jan85 Beitrag anzeigen
Allein die Umwandlung des Baulands von einem reinen Industriegebiet zu einem Mischgebiet soll den Grundstückswert von 90 auf 400 Euro pro Quadratmeter anheben. Rechnet man das auf 70ha (700.000 Quadratmeter) um, ergeben sich gleich mal schlappe 217 Mio Gewinn.
Eine solche Wertsteigerung setzt aber erhebliche Investitionen in die Erschließung voraus. Die Erschließungskosten hängen von der beabsichtigten Nutzung und der beabsichtigten Bebauungsdichte ab. Vom kalkulierten Gewinn sind folglich die Erschließungskosten abzusetzen, also der Aufwand für Straßen nebst -zubehör, Wasser- und Abwasserversorgung, öffentliche Grünflächen und und und . Da das wohl mal Industriegelände war, könnten noch die Kosten einer Bodensanierung hinzukommen.
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