Verkehrswesen

  • Die alten Pläne der Tieferlegung der Straßenbahnen vor dem Hauptbahnhof wurden wieder aus der Schublade geholt.


    Der GA berichtet heute, dass die Tieferlegung politisch wohl vom Tisch ist. Ein entsprechender Antrag der LINKEN wird wohl breite Zustimmung finden. 2006 hatte der Rat beschlossen, die Straßenbahnlinien als "erste Stufe der Hardtbergbahn" vor dem Hauptbahnhof unter die Erde zu legen. Die Wiederbelebung dieser Idee wurde durch die Verwaltung in jüngster Vergangenheit betrieben.


    Quelle

  • RB23 Haltepunkt Endenich-Nord

    In den kommenden Tagen wird mit den Arbeiten für den neuen Haltepunkt "Endenich-Nord" an der RB 23 nach Euskirchen begonnen.


    Der GA berichtet heute, dass die Arbeiten bereits weit fortgeschritten sind. Die Betonfertigteile für die beiden Bahnsteige sind schon fertig verlegt - allein die Ausstattung (Wartehäuschen, Lampen, Geländer, Schilder etc.) und die Zugänge fehlen noch.


    Dennoch hält der 1. reguläre Zug der RB 23 in Endenich erst zum Fahrplanwechsel im Dezember.

  • Es taucht wieder auf - nein, nicht Nessi, sondern die Südtangente. Grund dafür sei eine höhere Investionsbereitschaft von Seiten des Bundes in die Infrastruktur.


    Also:
    Das Bundesverkehrsministerium hat beim NRW-Verkehrsministerium Unterlagen angefordert, um das Projekt Südtangente (Venusbergtunnel, Ennertaufstieg) sowie die die Ortsumgehung Hennef-Uckerath auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen.


    Für die beim Bund vorliegenden Projekte würde jetzt jeweils ein Nutzen-Kosten-Verhältnis erstellt, um auf dieser Basis beim Bund zu entschieden, ob es zu einer Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan kommt.


    Das Land sieht den Bau eigentlich nicht vor, vor allem, weil es unterschiedliche Positionen dazu in der Region gibt (Stadt Bonn contra, RSK pro).


    Allerdings gibt es in dem GA-Bericht auch berechtigte Hinweise darauf, dass eine mögliche Aufnahme in den Plan keinesfalls eine tatsächliche Umsetzung zwingend macht.


    Quelle

  • Drittes Gleis Linke Rheinstrecke: Das ist die ehemalige Bahnstrecke vom Hbf zum Trajekt, etwa unter der heutigen Südbrücke. Das Planum ist bis zum Abzweig Richtung Rhein noch komplett vorhanden und überwuchert, das Gleis wohl nur teilweise. Die Bahnsteigkante nördlich von Gleis 1 im Hbf ist auch noch vorhanden, da wo heute die Fahrradständer sind.

  • Südtangente hilft nicht dem Pendlerverkehr

    Die Südtangente wird - falls sie irgendwann gebaut wird - nicht dem Pendlerverkehr helfen. Im Gegenteil würde das Nadelöhr Südbrücke damit mit überregionalem Verkehr zusätzlich belastet werden.


    Der bonner Verkehrsentwicklungsplan 2020 vermeidet die Thematisierung des Pendlerverkehrs, insbesondere im Bundesviertel und konzentriert sich auf 'modernere' Themen wie Fahrradstraßen usw. in der Innenstadt.

  • Warum sollte die Südtangente dem Pendlerverkehr nicht helfen? Gerade die grosse Anzahl von aktuell im Bundesviertel entstehenden Bürobauten würden durch die Tangente besser für aus dem Norden über die Autobahn 555 einfallende Pendler an das Autobahnnetz angebunden. Aktuell quälen sich diese Autofahrer über die Reuterstrasse in das Bundesviertel.

  • Seilbahn zum Venusberg

    Die Seilbahn-Idee wird konkreter.Die Machbarkeitsstudie soll nach den Sommerferien von der Politik beschlossen werden. Das wünscht sich zumindest die Verwaltung. Die Studie könnte dann bis Ende 2014 vorliegen.


    Sie SPD setzt das Thema wieder auf die Tagesordnung, nachdem offensichtlich bislang kaum etwas passiert ist. Sie fasst die Situation und ihre Forderungen wie folgt zusammen:


    Im Sommer des vergangenen Jahres kündigte die Verwaltung an, die Vergabe einer Machbarkeitsstudie für eine Seilbahnverbindung Dottendorf - Venusberg vorzubereiten und im Herbst 2013 vorzulegen. Da das Thema Verkehrsbelastung auf dem Venusberg mittlerweile stark in die öffentliche Diskussion gelangt ist und Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden, wäre es angeraten, zügig Daten zur Machbarkeit einerneuen Verkehrsverbindung auf den Venusberg zu erhalten.


    Deswegen fordert sie:


    1. Die Verwaltung berichtet über den Stand der Vergabe einer Machbarkeitsstudie für eine ÖPNV-Seilbahn auf den Venusberg.
    2. Die Verwaltung bereitet zeitnah die Vergabe vor.


    Quelle

  • Warum sollte die Südtangente dem Pendlerverkehr nicht helfen? Gerade die grosse Anzahl von aktuell im Bundesviertel entstehenden Bürobauten würden durch die Tangente besser für aus dem Norden über die Autobahn 555 einfallende Pendler an das Autobahnnetz angebunden. Aktuell quälen sich diese Autofahrer über die Reuterstrasse in das Bundesviertel.



    warum sollte derjenige, der sich heute für die Reuterstraße entscheidet, dann den Venusbergtunnel wählen, wo der doch heute schon den genausoweiten kreuzungsfreien Weg über A59 und Südbrücke nehmen kann?


    Im Übrigen ziehen neue Straßen auch unweigerlich mehr Verkehr an. Wie soll dann das nachgeordnete Straßennetz den Mehrverkehr aufnehmen?


    Bei solchen Arbeitsplatzschwerpunkten immer noch auf den Autopendler zu setzten ist schon sehr verwegen. Sowas funktioniert nirgends.

  • Warum sollte die Südtangente dem Pendlerverkehr nicht helfen? Gerade die grosse Anzahl von aktuell im Bundesviertel entstehenden Bürobauten würden durch die Tangente besser für aus dem Norden über die Autobahn 555 einfallende Pendler an das Autobahnnetz angebunden. Aktuell quälen sich diese Autofahrer über die Reuterstrasse in das Bundesviertel.


    Weil die eigentlichen Engstellen die bestehenden Autobahnabfahrten Rheinaue und B9 mit dem Bau der Südtangente nicht ausgebaut werden. Du hast jedoch Recht, dass der Pendlerverkehr nach Westen nicht mehr über die Reuterstraße muss, und diese damit entlastet wird.

  • U-Bahn-Haltestellen

    Eine schöne Nachricht betrifft die Zugänge zu den Stadtbahnhaltestellen Juridicum, Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt und Heussallee/ Museumsmeile. Diese sollen ein Dach erhalten, denn sie sind


    vielfach im Straßenbild kaum wahrnehmbar. Eine Überdachung der Zugänge macht die Existenz des Nahverkehrsangebotes räumlich erlebbar. Die Zugangsbarriere wird durch den Wetterschutz über den Rolltreppen zu einem einladenden Zugang.


    Die Kosten werden durch bereits betätigte Förderungen und Zuwendungen getragen.


    Quelle


    Das klingt jetzt alles etwas hochtrabend und banal, aber ich empfehle sehr sich die Visualisierungen unter dem folgenden Link anzuschauen. Würden die Überdachungen so umgesetzt, dann wäre das neben dem praktischen Aspekt ein echter optischer Gewinn. Insbesondere die Station Heussallee finde ich in der Gestaltung mit einfachsten Mitteln sehr gelungen!
    Hier geht es zum pdf-Dokument mit den Visualisierungen.

  • U-Bahn Haltestellen -2-

    Eine schöne Nachricht betrifft die Zugänge zu den Stadtbahnhaltestellen Juridicum, Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt und Heussallee/ Museumsmeile. Diese sollen ein Dach erhalten, denn sie sind


    Die Kosten werden durch bereits betätigte Förderungen und Zuwendungen getragen.


    Auch die Haltestelle Rheinaue soll modernisiert werden:


    Hier geht es zum pdf-Dokument mit den Visualisierungen.

  • Hauptbahnhof Bonn


    Bild von mir


    Schlechte Nachricht für den Bonner Hauptbahnhof:
    Erst im zweiten Quartal des Jahres 2015 sollen die Sanierungsarbeiten am maroden Dach beginnen - bis dahin stehen die Fahrgäste bei Niederschlag komplett im Regen. 2017 soll die neue Überdachung für 8,7 Millionen Euro fertig sein. Der EXPRESS berichtet, dass die Bahnsteighalle im Zuge der Arbeiten größere Fenster erhalten sowie an den Gleisen die Lichtanlagen erneuert werden soll.


    Quelle

  • Haltestelle Stadthaus

    Der Bau der neuen Stadtbahnhaltestelle Stadthaus wird teurer, wie die Verwaltung hier darstellt. Dennoch wird gebaut - und zwar nach Vorlage der Verwaltung ab dem 25. August.
    Die Bahnsteigüberdachung wird 22m je Bahnsteigseite lang sein. Parallel zum barrierefreien Ausbau werden von den SSB auch die Gleise im Haltestellenbereich samt Schotterbett in einem höherwertigeren Standard neu hergestellt.

  • Ausbau S13: Troisdorf bis Bonn-Oberkassel

    Nun also fester als fest: Die S13 soll ab 2016 für mehr als 500 Mio. Euro bis Bonn Oberkassel ausgebaut werden mit neuen Haltepunkten in Vilich und Ramersdorf. Voraussichtliche Dauer der Bauarbeiten beträgt satte zwölf Jahre. Teilinbetriebnahme wird/könnte zum Fahrplanwechsel 2027 bis Bonn Beuel erfolgen.


    Von Bonn alle 20 Minuten zum Flughafen - aber erst ab 2026 (General-Anzeiger Bonn)


    502 Millionen Euro für die S13 (WDR)

  • Pressemeldung


    Quelle: MBWSV Nordrhein-Westfalen > Direktlink (PDF)


    DB-Projektbroschüre (PDF)



    Derweil kritisieren Kommunalpolitiker die Bauzeit von zwölf Jahren. Die Bahn begründet die lange Bauzeit damit, dass "20 Baustellen in drei Bauabschnitten eingerichtet" werden. Selbst bei schnellerer Bereitstellung der Zuschüsse durch Bund und Land würde die Bahn - nach GA-Informationen - mindestens acht Jahre für den Bau benötigen.


    Quelle: S 13: Politiker fordern kürzere Bauzeit

  • Sanierung/Neubau Viktoriabrücke

    Im Bonner Zentrum rückt eine Großbaustelle näher. Nach jahrelanger Planung und Vorankündigung wird es wohl nächstes Jahr ernst in Sachen Viktoriabrücke und ihrer neuen Rampe. Allerdings werden die Arbeiten wesentlich umfangreicher ausfallen. Entgegen der ursprünglichen Planung soll die Brücke nicht saniert, sondern abgerissen und komplett neu gebaut werden, einschließlich der Verbindungsrampe zum neuen Kreisverkehr Thomastraße/Am alten Friedhof. Die Schäden an der Brücke haben sich wohl als zu gravierend erwiesen. Die Neubaukosten belaufen sich auf 26,4 Mio. Euro, 60% davon sollen vom Land übernommen werden.


    Zunächst wird schon Anfang 2016 mit dem Bau des besagten Kreisverkehrs begonnen, ab März/April dann mit den Arbeiten an der Brücke, die etwa dreieinhalb Jahre dauern sollen.


    http://www.general-anzeiger-bo…aeher-article1738840.html


    Gleichzeitig wird auch das Umfeld von Brücke und Rampe angepackt. Die bestehende Unterführung der Bahnschienen zwischen Endenicher Straße und dem Alten Friedhof wird ausgebaut und soll zusammen mit umfangreichen neuen Rampenbauten als Hauptquerung für den Radverkehr dienen. Das "Viktoriadreieck" an der Brückenrampe zwischen Wittelsbachring und Endenicher Straße soll gemäß den Plänen von Kolb Ripke Architekten Berlin zu einem Park umgestaltet werden.
    Alle Infos zum Vorhaben auf den Seiten der Stadt Bonn.


    Hier Bilder des Brückenentwurfs von Kolb Ripke Architekten Berlin (Quelle: www.bonn.de)




  • ^In diesen Tagen beginnen erste Vorarbeiten für den Neubau der Viktoriabrücke, z.B. Rodungen. Im Juni wird planmäßig mit dem Abriss der Brücke begonnen, zunächst auf der zum Hbf. gelegenen Seite. Die Brücke wird abschnittsweise "saniert", d.h. sie wird während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar sein. Bis Ende 2017 soll der Brückenneubau auf der Ostseite fertiggestellt sein, daran schließen sich Abriss und Neubau auf der Westseite an. Etwa zeitgleich dazu wird mit dem Bau der Rampe zum neuen Kreisverkehr am Alten Friedhof begonnen.


    Der Baubeginn für den Kreisverkehr soll ebenfalls diesen Sommer erfolgen, damit dieser Bereich ab dem kommenden Jahr für den Baustellenverkehr zum "Nordfeld" störungsfrei genutzt werden kann. Mit Verkehrsbehinderungen ist also zu rechnen...


    Rundschau: Vorarbeiten für Sanierung der Viktoriabrücke beginnen