Sonstige Bauvorhaben

  • Sonstige Bauvorhaben

    Laut einem Arikel der B"Z" soll in Helmstedt nun auch ein Innerstädtisches Einkaufszentrum mit 8000m² entstehen. Allerdings nur, wenn das geplante Dirktverkaufszentrum an der Emmerstedter Strasse genehmigt wird. Das innerstädtische Areal wird heute glaube ich als Parkplatz genutzt, und liegt wirklich zentral in der Altstadt.
    Ich frage mich allmählich ernsthaft, wer das alles kaufen soll. Neue Einkaufszentren in Wob, BS, HE zwei Design-direktverkaufszentren, aber nicht ein Einwohner mehr.

  • Kleine Projekte (Städteübergreifend)

    Architekten wurden offensichtlich "verladen".


    Die Stadt hatte die geplante Neuordnung der Verkehrsführung Messeweg/Ebertallee
    http://www.bibs-fraktion.de/fi…dagshausen_Teichblick.pdf
    mit der Auslobung eines Architektenwettbewerbs auf einem neu entstehend Filetstück "Teichblick" direkt am Kreuzteich verknüpft.
    http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/8013015


    Es kam zu Bürgerprotesten wegen der geplanten Baumfällungen.


    Auf Bürgerversammlungen stellte sich nun heraus, daß die Auslobungsunterlagen nachträglich geändert worden sind.
    So enthalten die Planunterlagen in einem Fall eine NSG-Linie (Grenzlinie des NaturSchutzGebietes) mitten durch das zu beplanende Grundstück, während die später gefertigten Planunterlagen die Naturschutz-Linie direkt auf der Uferlinie des Kreuzteiches ausweisen.


    Weiterhin wurden den Gremien zehn Architekten genannt, die zur Angebots-Einreichung aufgefordert waren - zusätzlich zwei Nachrücker.


    Die haben dann fleissig gearbeitet, Pläne und Modelle angefertigt für ein gefordertes "bauliches Konzept mit Wohn-, Gschäftsflächen und /oder Restaurationsbetrieb" (Quelle: Auslobungstext der Verwaltung).


    Dann gewannen aber "Giesler Architekten in Zusammenarbeit mit Herrn Richard Borek" den Wettbewerb, die nun auf einem späteren Auslobungstext unter Nr. 11 der Teilnehmerliste angefügt wurden mit einem Konzept ohne Wohnen oder Geschäftsflächen, sondern mit dem Teich-Cafe/Ausstellungsraum- Entwurf.


    Ob das mit rechten Dingen zugegangen ist, fragen sich jetzt auch die Architekten.


    Das bietet zusätzlichen Stoff für die Ausschuss-Sitzung (Planungs- und Umweltausschuss) am Mittwoch, den 27.02.2008 um 15 Uhr im Rathaus.
    Dort sollte ein geändertes Konzept der Abholzerei am Kreuzteich/Ebertallee beschlossen werden.


    Der Oberbürgermeister hat "Eilbedürftigkeit aus naturschutzrechtlichen Gründen" geltend gemacht, da wegen der Brutzeit nur noch Donnerstag und Freitag abgeholzt werden könne ...

  • Ah mal was schönes!
    Im Magniviertel finde ich es schade das man einfach nicht Fachwerkhäuse nachbaut, schließlich ist das einfach der Charakter dieses Quatiers, aber so ist es auch nicht schlecht.


    Und im westlichen Ring, was war da eigentlich vorher?
    Ich finde ja das solche kleine Wohneinheiten etwas Kleinstädtisches haben, moderne Wohntürme mit Aussicht finde ich schöner und einfach Urbaner.

  • Heute gibt es einen Artikel zum Umbau des Bankplatzes. Der Umbau wurde maßgeblich durch die Bürger des Viertels angeschoben und wird durch die "Quartiersinitiative Niedersachsen" (QIN) gefördert.

    Quelle: Ratsinfo-Braunschweig.de


    Der Platz sowie der Ziegenmarkt werden Teil der Fußgängerzone, die Strassen werden nur noch durch Abwasserrinnen gekennzeichnet. Wertstoff-Container werden so unter der Erde montiert, dass man nur ein Loch zum einwerfen der Flaschen sehen kann, die Parkplätze weichen einer über beide Platzseiten geschwungenen Bank. Die Brabandtstrasse wird verschmälert, und ist in Zukunft nur noch 4,75m breit. Mir ist leider nicht klar, wieso die überhaupt so breit sein muss, da sich die Stadt sowieso von der östlichen Innenstadtstrecke der Tram verabschidet hat (siehe Umbau der Bücherei) könnte man die Strasse auch einspurig führen.

  • Auf dem Gelände der ehemaligen Markthalle soll nun eine Sporthale entstehen. Der Bedarf für eine weitere Sporthalle bestehe eindeutig, da es nur 2 Sporthallen in der Altstadt gebe, allerdings sind die bisherigen Pläne grauselig.



    Quelle: ratsinfo-braunschweig.de


    Man ist sich nicht gewahr woran die Nordstadt, der baulich am wenigsten Qualitätvolle Tel der Altstadt eigentlich krankt. Es ist die übermäßige Funktionalisierung und die einseitige Auslegung des Stadtgebietes auf die Lehre die ihn unattraktiv macht. In fast jeder Strasse trifft man auf eine Sporthalle, eine Schule, oder einen riesigen Ausbildungsbetrieb, dafür mangelt es an städtischem Leben, an passablen Wohnungen und Geschäften.
    Die derzeitigen Pläne lassen zwar einen Teil Wohnungen zu, dass dürfte die negativen Folgen einer Sporthalle aber nicht wett machen. Eine Parkpalette, vielleicht auch eineder typischen Parkebenen unter der Halle, ein funktionalistischer Klotz mit Nebennutzungen etc., eine Funktionsmischung, eine Belebung der Strassen durch Schaufenster oder wenigstens Vorgärten kann man sich wohl abschminken.
    Leider ist es ein Fanal des heutigen Braunschweig, dass man bereit ist Unsummen in puren Luxus wie den Umbau des TR zu stecken, gleichzeitig spart man aber gerade dort wo es viel nötiger wäre. Eine Stadtgestaltung, die man auch in der Breite spürt, also abseits der Fussgängerzone und for allem des Schlossplatzes vermisse ich.

  • Markthalle

    Die Abgabefrist des Wettbewerbes zur Markthalle ist seit geraumer Zeit beendet, leider noch ohne Ergebniss. Wie mir zu Ohren gekommen ist, sollen etwa 80 Büros, davon viele aus Frankreich, Spanien und Italien teilgenommen haben. Abgabeleistung waren auch Detailzeichungen da die Stadt das Gebäude selber bauen möchte und keinen Architekten mit der Ausführungsplanung beschäftigen will. Etwas schade, da die Qualität darunter sicher leiden wird, andererseits ist es schön, dass es so viele Büros waren.

  • Schöner Artikel in der B"Z".


    1.Für die Sparda-Bank soll Der südliche Teil der einstöckigen Nachkriegs-Bebauung am Ritterbrunnen zum Schloss hin abgerissen werden.


    Verstehe Ich das richtig, dass damit die Bebaung des südlichen Steinwegs gemeint ist, also der Sockel der 3 höheren Wohnblöcke? Und ist mit südlicher Teil gemeint, dass man den Riegel der an den Ritterbrunnen grenz nur halb abreißt. Ursprünglich war geplant, dort auch einen Wohnriegel wie weiter östlich zu bauen, und m.M.n. wäre das auch das beste.


    2.Baulücke in der Güldenstrasse


    Nachdem vor ein paar Jahren der südliche Teil der Baulücke mit dem Bürohaus der Wiederaufbau geschlossen wurde woll jetzt der nördliche Teil folgen. Ich finde den Wiederaufbau-Bau von vorne ganz attraktiv, die Rückseite aber vollends furchtbar. Hoffe das man sich auch mehr um die Echternstrasse sorgt, anstatt nur nach vorne zu bauen.


    Der Rest ist altbekannt.

  • Die hatten letztens einen Artikel über das Secondhand Geschäft Expo2000 oder so, da hatte die BZ erwähnt das eine Bank dahin kommt.


    Geht man die Straße weiter, ein freies Grundstück zu sehen eingezäunt, weist du was du vielleicht was da gebaut wird?`Ist ja auch schon Ewigkeiten leer.



    Zum Wiederaufbaugebäude hast du absolut recht, aber irgendwie ist das ganz oft so.... Cinemaxx, Schloss-Arkaden, uvm. Aber bei dem Gebäude an der Güldenstraße, sind doch Fenster an der Seite oder bleibt da so eine Art Korridor?

  • Das mit der Sparda-Bank ist schon länger bekannt ! Abgerissen wird die zweigeschossige Bebauung an der Strasse Ritterbrunnen Fahrtrichtung Wilhelmstrasse rechte Seite und zwar bis einschließlich des ehemaligen Second Hand Ladens von der Strasse Am Schlossgarten ausgehend.


    Soweit ich in Erfahrung bringen konnte wird dort wieder nur ein zweigeschossiges Gebäude für die Sparda-Bank entstehen.


    @ Dvorak : Die Riegelbebauung der großen Wohngebäude bis an den Ritterbunnen vorzuziehen und eine korrespondierende Bebauung zur gegenüberliegenden Straßenseite zu schaffen war ein Vorschlag von Prof. Ackers in seinem städtebaulichen Gutachten zur Integration des ECE-Centers in die Innenstadt. Leider nur ein ( sehr sinnvoller ) Vorschlag in diesem Gutachten - konkrete Planungen oder dergleichen gab es niemals. Und sind mit dem Zweigeschosser der Bank auch auf absehbare Zeit nicht zu realisieren.


    @ tandu : Du meinst die Baulücke an der Wilhelmstrasse beim Parkhaus. Dort sollte ein Neubau in Form eines Gesundheitszentrums entsehen. Dies war von mehreren braunschweiger Ärzten so geplant worden und auch schon recht weit fortgeschritten.


    Leider kamen dann der ECE-Bau und das Schloss-Carree dazwischen. Die Planungen wurden nicht weiterverfolgt und somit liegt dort auf abshebare Zeit wieder alles auf Eis.

  • @ Dvorak : Was genau soll den an der Güldenstrasse entstehen ? Wäre ja eine der letzten großen Kriegslücken die geschlossen wird. In Folge dieses Projektes wird dann ggf. auch mal die Echternstrasse saniert. Das Projekt entlang des Teils der Echternstraße auf der anderen Seite der Sonnenstraße ist ja auch weitgehend abgeschlossen. Es fehlt nur der letzte Bauabschnitt. Insofern wäre einer abschließenden Sanierung eigentlich nichts entgegenzusetzen.

  • Ich fahre da jedentag mit dem Bus vorbei...
    ich glaube ein wird ein Mischbau wie bei dem Wiederaufbaugebäude...
    Allerding... von der Architektur erwarte ich jetzt etwas ähnliches, da der Nachbarbau doch sehr speziell ist. Aber auf den Seiten der Wiederaufbau findet man leider keine Informationen, (ja in solchen Dingen hab ich leider keine Insider Informationen)

  • mhmm nein warte... das steht da garnicht so offen dran, Staake ist aufjedenfall daran beteiligt, ich glaube mehr steht nicht dran, ich guck nochmal nach heute.

  • Hallo, gibt es eigentlich ein Verfahren, beidem die Raumhöhe nachträglich erhöht werden kann?
    Über nen Nutzen lässt sich streiten, es geht mir nur darum ob das technisch möglich ist.


    Z.b. Das Gebäude am Deckenrand (je Etage) "aufschneiden" das gesamte Gebäude anheben um dann durch Wanderhöhung die gewünschte Deckenhöhe zu erreichen und dann das restliche Gebäude wieder absenken... und nächste Etage... geht sowas?/ Gibts sowas?

  • So etwas wird technisch sicherlich möglich sein - jedoch steht der Aufwand hierfür sicherlich in keinem Verhältnis zum zu erreichenden Nutzen. Wie kommst du darauf ?

  • Hab ich mir auch überlegt... ein kompletter Abriss und Neubau wäre sicherlich Effizienter. Weil ich der Meinung bin, das Wohntürme, wie man sie in BS findet unattraktiv wirken weil sie nich hoch genug sind wie ein Altbau.
    Durch hohe Wände wirkt die Wohnung einfach anders größer, etc... (da kann man auch Streiten).


    Ich denke mal das ein Wohnhochhaus auch heute Attraktiv ist wenn man keine Abstriche machen muss.
    Viele bevorzugen doch den Altbau aufgrund der Deckenhöhe.


    OK es ist dann mit Sicherheit keine ökologische Bauweise, da mehr m³ zu beheitzen ist.... Aber das ist auch ein Streitpunkt... denke mal das es immerhin energiesparender ist, als ein vollverglaster Komplex.

  • Also dieser Beitrag widerspricht sich in sich so sehr, dass ich nicht sicher bin zu verstehen was du eminst !


    Wo bitte gibt es in BS Wohntürme ? Was meinst du damit? Falls du beispielweise die Iduna-Häuser am Bahnhof meinst - so sind diese recht beliebt. Und wenn die Beliebtheit und der Auslastungsgrad bei Wohnhochhäusern - die du wohl meinst nehme ich an - krankt nd nicht gerade gut ist, so liegt das eher an der Architektur an sich und der Gestaltung und Qualität des Umfeldes. Viele dieser bauten stammen aus den 60 er und
    70er Jahren und liegen in den Vorstädten. Hier wird kaum WOhn- und Aufenthaltsqualität geboten, so dass diese Siedlungen zu sozialen brennpunkten wurden etc. was in eine Abwärtsspirale mündete mit den heute bekannten Problemen.


    Mit der Raumhöhe etc. hat das sehr wenig zu tun.


    Nebenbei bemerkt : Glasfassaden sind mittlerweile energetisch icht schlechter als andere Bauten. Das sind alles keine stichhaltigen Argumente für oder wider solcher Bauten.


    Auch werden die Altbauten nicht unbedingt wegen Ihrer Deckenhöhen geschätzt - das ist meist ein Argument dagegen. Vielmehr liegen diese Bauten in den besten Lagen und Vierteln der Stadt bzw. begründen durch ihre Architektur und geplante Anlage die Qualität ihres Viertels. Der östliche Ring ist am dichtesten besiedelt in ganz BS, hat die geringsten Krininalitätsraten und mit die höchste Wohnqualität. Es ist der Charme des Vergangenen und das schätzt man nun mal sehr.

  • hehe ok ich schreibe manchmal so ungeordnet. Nagut ich geb mich geschlagen^^.


    Naja Wohntürme gibts nicht in der Innenstadt, jedenfalls nicht so wie ich mir das vorstelle. Ich finds nur schade, weil man in der Innenstadt wenig Wohnungen findet. Also direkt in der Innenstadt.


    Ja mit den Altbauten und dem sozialen Umfeld hast du wohl recht.
    Im westlichen Ring auch viele Altbauten, also relativ viele. Trotzdem wirkt die Gegend trist.


    Aber zu den Plattenbauten in der Weststadt, viele haben doch einen sehr hohen Leerstand? Warum funtioniert man sie nicht um in Studentenwohnheime? Oder ist die Nachfrage nicht da?

  • Antwort auf diesen Thread:


    Der Bereich der Innenstadt den man als urban bezeichnen kann endet tatsächlich relativ abrupt. Wenn man über den Waisenhausdamm nach süden weitergeht, dann ist man da schonmal alleine. In der Innenstadt ist der Kontrast von sehr belebt zu fast tot schon sehr extrem.


    Ich meine mich an einen Grundriss-Plan des gelben Hauses erinnern zu können, auf dem ein weiteres Gebäude als Riegel direkt an der Strasse eingezeichnet war. Den werde Ich leider nicht mehr finden können, mehr Infos konnte man dem Plan auch nicht entnehmen.
    Schaut man sich das Gebäude an, dann fällt finde Ich auf, dass man das Grundstück im hinteren Bereich recht dicht bebaut hat, z.B. gibt es an der Nordassade einen Überhang um keinen Platz für einen Gehweg zu verschwenden.
    Vorletztes Jahr gab es bei Prof. Ackers Entwürfe für das Gebiet nördlich von Fallersleber- und Langestrasse, dieser Bereich war naturgemäß auch dabei. Die Ergebnisse wurden beim TU-Day ausgestellt. Bei Gelegenheit kann Ich ja mal ein Foto vom Modell einstellen.


    Ich bin ohnehin dafür, dass man das Finanzamt auslagert, Parkhaus und Finanzamt abreißt und gleich neu entwickelt. Die beiden Dinger hindern die Stadt nur an einer Entwicklung und sind nicht mehr zeitgemäß.


    Kein Student wird in einer Platte in der Weststadt wohnen. Die 3 leerstehenden Hochhäuser im Norden sollte man einfach sprengen.