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Alt 27.08.10, 09:11   #1
epizentrum
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Ernst-May-Viertel mit Günthersburghöfen (Planungs-Thread)

Herr Schwarz und seine Kollegen waren in letzter Zeit wirklich umtriebig. Jetzt lassen sie verlautbaren, eine Einhausung der A661 zwischen Bornheim und Seckbach sei womöglich doch noch umsetzbar. Das Dezernat ließ eine Machbarkeitsstudie erstellen, deren Ergebnis heute in der FAZ vorgestellt wird, online hier.

Die Idee: Schaffung eines Landschaftsraumes, der mehr oder weniger vom Wasserpark via Friedhof Bornheim / Schrebergärten über eine begrünte Einhausung der A661 zum Huthpark führt. Großzügig gesehen, wäre sogar der Hauptfriedhof angeschlossen. Die Blumengroßmarkthalle würde abgerissen.

Finanzieren könnte die Stadt das durch Ausweisung und Verkauf von rund 27 Hektar Bauland südlich des Bornheimer Friedhofs über die A661 hinweg bis nach Seckbach sowie um die A661 herum südlich von der B521 und zwischen A661 und Huthpark. Auf einer Bruttogeschossfläche von 260.000 qm könnten Wohnungen für bis zu 5.000 Menschen entstehen.

Vom Verkauf dieser Flächen verspricht sich die Stadt 120 Mio. Euro Erlöse. Die Baukosten für die Einhausung würden 220 Mio. Euro betragen.

Sicher, der Wahlkampf steht vor der Tür, und solche Konzepte sind Zucker für die geschundenen Wählerseelen. Die Idee an sich ist jedoch tatsächlich reizvoll.
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Alt 28.08.10, 07:36   #2
Xalinai
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Es ist aber schon klar, dass dieses Stück nur den weniger kritischen Teil darstellt, in dem der Hauptteil der Wohnbebauung nach der Autobahnplanung entstand.

Die Hauptkritik der Ausbaugegner richtet sich ja gegen die Brücken dem Bornheimer Hang gegenüber.
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Alt 29.08.10, 20:00   #3
jo.ker
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Einhausung: Zuschuss aus Berlin?

Das Thema Einhausung der A661 ist so en vogue, dass lt. Meldung der FR Oberbürgermeisterin Roth und ihr Fraktionschef sich noch im September mit Bundesverkehrsminister Ramsauer in Berlin treffen wollen, was auch schon im von epizentrum verlinkten Artikel in der FAZ angedeutet wurde.

Bei dem Treffen, für welches der Zeitraum vom 20.-25. des Monats vorgesehen sein soll, wollen Roth und Heuser für einer Unterstützung des Bundes bei der Finanzierung der Einhausung werben. Im Beitrag der Rundschau wird erläutert, dass der Bund zu einer Beteiligung an der Finanzierung nicht verpflichtet ist. Grund sind die bei Planfeststellungsbeschluss vor 40 Jahren maßgeblichen Grenzwerte, welche von den heutigen abweichen.
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Alt 30.09.10, 09:09   #4
Schmittchen
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Das Stadtplanungsamt hat nun die 2009 vom Büro Albert Speer & Partner erstellte Studie zugänglich gemacht. Sehr interessant!
Download PDF (4 MB)
Eine von zwei vorgestellten Varianten einer Kompletteinhausung:


Grafik: AS&P – Albert Speer & Partner GmbH / Stadtplanungsamt Frankfurt am Main

Das oben von jo.ker erwähnte Gespräch zwischen Frankfurter Kommunalpolitikern und dem Bundesverkehrsminister hat inzwischen stattgefunden. Die Rundschau und die FNP berichten heute.

Interessant sind nicht zuletzt die in der FNP genannten Zahlen: Bisherigen Berechnungen des Ingenieurbüros Krebs & Kiefer zufolge soll der etwa 1.100 Meter lange Tunnel zwischen Enkheimer Straße und Friedberger Landstraße rund 200 Millionen Euro kosten. Allerdings sind hier bereits 52 Millionen Euro für Unterhalt und Wartung in den nächsten Jahrzehnten eingerechnet! Die Einhausung der A7 in Hamburg auf 1.700 Metern Länge (Thread) soll nach einer Kostenschätzung lediglich 167 Millionen Euro kosten. Eine vor zehn Jahren in Regensburg gebaute Einhausung mit 670 Metern Länge hat insgesamt nur 26 Millionen Euro gekostet. Vor diesem Hintergrund soll nun im Verkehrsministerium geprüft werden, ob in Frankfurt nicht zu geringeren Kosten gebaut werden könnte.
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Alt 05.01.11, 22:42   #5
jo.ker
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Eine Neuigkeit zu diesem Thema bildet der Bericht der FR über die Einleitung einer sog. vorbereitenden Untersuchung durch Planungsdezernent Schwarz. Solche Untersuchungen sind nach dessen Aussage "Grundlage eines städtebaulichen Rahmenplans, der über Bauflächen, Frei- und Grünflächen, Baudichte, Nutzungsmischung sowie Straßen- und Wegenetze im Gebiet Aussagen trifft."

Die in Schmittchens Beitrag erwähnte Studie wird ebenfalls hinsichtlich ihrer Kennzahlen erwähnt, nämlich dass ca. 23 Hektar Bauland hinzugewonnen werden könnten mit rund 2400 Wohneinheiten für gut 5000 Einwohner. Über die Zeitdauer der Untersuchung(en) wollte der Dezernent keine Aussage treffen, genauso wie über die "Mitwirkungsbereitschaft der sehr zahlreichen Eigentümer". Auch die Stellungnahme von Bundesverkehrsminister Ramsauer stehe noch aus.
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Alt 15.02.11, 14:45   #6
epizentrum
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Das finde ich mal eine positive, konkrete Maßnahme: Herr Ramsauer wird am 21. Februar in seiner Funktion als Bundesverkehrsminister in die U4 steigen, um sich von Albert Speer, Boris Rhein und Magistratsmitgliedern die Motivation für die Einhausung erklären zu lassen und mit der Situation vor Ort zu vergleichen. Meldet die Stadt Frankfurt eben hier.
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Alt 15.02.11, 19:45   #7
Torben
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Der Grund, warum es mit der U-Bahn dorthin geht und nicht mit dem Dienstwagen, ist eine vorherige Pressekonferenz zum Thema Klimaschutz in der Stadt im Römer. Los geht's daher um 15 Uhr an der Station Dom/Römer. Wenn kein Sonderzug eingesetzt wird, kann also jeder mitfahren.


Das letzte Mal, dass ein Bundesverkehrsminister mit der U4 gefahren ist, dürfte vor ziemlich genau 10 Jahren gewesen sein – und auch damals waren übrigens 5 Wochen später Kommunalwahlen ... immer diese Zufälle!
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Alt 23.02.11, 13:34   #8
Project
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Bundesverkehrsminister Ramsauer ließ am Montag keinen Zweifel daran, dass Frankfurt den Hauptteil der Einhausungskosten selbst tragen müsste. Gefordert sei auch das Land Hessen. Der Bund selbst könne einen "marginalen Beitrag" aus seinem Programm für Städtebau und für energetische Gebäudesanierung leisten. Ferner werde Ramsauer "seine Pflichten zum Lärmschutz erfüllen" und sogar darüber hinausgehen. OB Roth möchte die Eintunnelung nicht zuletzt aus Gründen des Klimaschutzes gerne ins Investitionsprogramm der Stadt Frankfurt aufnehmen.

Der Vorteil einer Einhausung ist Architekt Speer zufolge ein zweifacher. Zum einen würde ein Kaltluftstrom aus Richtung Nordosten über den Huthpark hinaus sich in Richtung Innenstadt fortsetzen und dort für frische Luft sorgen. Des Weiteren könnten (wie bereits weiter oben im Strang dokumentiert) rund 27 Hektar hochwertiges Bauland gewonnen werden, auf welchem 2400 Wohneinheiten für etwa 5000 Menschen entstehen könnte. Darüber hinaus würde die Autobahn den Stadtteil Seckbach nicht länger von Bornheim trennen (Quelle).
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Alle Bauprojekte in Frankfurt am Main bis einschl. 15.09.2010 (letztes Update)
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Alt 23.02.11, 15:34   #9
Miguel
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Ich will ja nicht klugscheißen, aber ich zähle vier und nicht nur zwei Vorteile:
  • Bessere "Lüftung" der Innenstadt im Sommer (von den vieren sicher das schwächste Argument, aber immerhin)
  • Verbindung von Bornheim und Seckbach bzw. Überwindung der Trennung durch die Autobahn
  • Schaffung von Bauland
  • Der beste Lärmschutz, den man sich vorstellen kann

Egal, aus welchem Topf die Einhausung bezahlt wird, letzten Endes kommt das Geld sowieso vom Steuerzahler (oder gibt es auch private Beteiligte, in Form einer ÖPP?). Im Zweifelsfall muss die Stadt die Investition eben zum Großteil selber bezahlen. Ein ordentlicher Betrag (mehr als die Hälfte der Investitionssumme) kommt voraussichtlich durch den Verkauf der Grundstücke wieder herein, und den Rest kann sich die Stadt auch alleine leisten. Es soll ja immerhin kleine Zuschüsse von Bund und Land geben. Nachdem von den Frankfurter Parteien eigentlich keine dagegen ist, wird die Einhausung (hoffentlich) auch kommen.

Ich würde allerdings Nägel mit Köpfen machen und die Alleenspange gleich mit bauen. Dann hätten wir auch ein großes Verkehrsproblem am Alleenring weniger, durch den gleichzeitigen Bau könnte man Kosten sparen (es muss später nicht wieder alles aufgebuddelt werden) und die Belastung der Anwohner durch die Bauaktivitäten zöge sich nicht so in die Länge. Außerdem kann man dann tatsächlich ruhigen Gewissens Bauland in den Neubaugebieten verkaufen und Wohnungen errichten, ohne dass die zukünftigen Bewohner irgendwann damit rechnen müssten, dass doch noch der Alleentunnel unter ihrem Keller gebaut wird - dann ist das Geschrei wieder groß! Daher: erst die Alleenspange mitsamt der Einhausung, dann die Wohnbebauung oben drauf.
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Alt 04.03.11, 13:44   #10
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Stadt will Einhausung notfalls selbst finanzieren

Unter der Überschrift "Einhausung rückt näher" berichtet die FR über den Willen des Magistrats, die Überbauung der A661 größtenteils aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Dies hätten sowohl Oberbürgermeisterin Petra Roth als auch Planungsdezernent Edwin Schwarz und Kämmerer Uwe Becker bekräftigt.

Lt. Becker könne Frankfurt am Main "in der nächsten Wahlperiode die Voraussetzungen schaffen, dass die Einhausung angestoßen werden kann", wobei die Kosten, die Becker zwischen 100 und 150 Millionen Euro ansetzt, größtenteils von der Stadt selbst aufzubringen seien. Trotzdem werden auch andere Beteiligungen an der Finanzierung nicht ausgeschlossen: "Bundesverkehrsminister Ramsauer wäre nicht nach Frankfurt gekommen, nur um zu erklären, dass der Bund nicht dabei ist", sagte Becker.
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Alt 18.03.11, 09:46   #11
epizentrum
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Forderung nach längerem Lärmdeckel

Politiker der CDU, Grünen und auch der SPD (die Herren Heuser, Majer und Oesterling) schließen sich Xalinais Forderung nach einer A661-Einhausung vor dem Bornheimer Hang an, jedenfalls inhaltlich. Das berichtet die FAZ heute (Online-Artikel). Im Rahmen einer Veranstaltung des "Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn" plädierten sie für die entsprechende Verlängerung der geplanten Einhausung. In der nachfolgenden Karte habe ich die aktuell in Prüfung befindliche Einhausung dunkelgrün und die neu geforderte Verlängerung hellgrün eingezeichnet (pi mal Daumen):


Karte: (C) OpenStreetMap and Contributors, CC-BY-SA. Markierungen von epizentrum

Noch ist freilich nichts Offizielles eingeleitet. Die drei Protagonisten planen aber, eine entsprechende Machbarkeitsstudie zu beantragen.
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Alt 18.03.11, 10:28   #12
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Wäre eine schöne Sache...aber in dem südlichen Teil liegt die Autobahn ja nicht in einem Graben, sondern läuft über einen Dam/bzw am Hang und über Brücken und da frag ich mich dann schon, wie so eine Einhausung aussehen soll. Einfach einen Betonkasten drum und gut? Da gucken dann die Bornheimer schön auf ne große Graue Wand. Die kann man dann noch begrünen, aber wirklich weg wäre die Autobahn nicht.
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Alt 18.03.11, 11:50   #13
Miguel
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Ich glaube, den Anwohnern geht es nicht so sehr um das Aussehen, als vielmehr um die Lärmbelästigung. Diese Komplett-Einhausung ist ja eine schöne Idee, dennoch muss man bedenken, dass hier im südlichen Teil eigentlich nur noch ein Argument von den vier oben genannten für die Einhausung des nördlichen Teils übrig bleibt, nämlich der Lärmschutz. Bauland schafft man dadurch im Süden keins mehr, auch keine Verbindung zwischen Stadtteilen. Die Klimawirkung darf auch angezweifelt werden.

Wenn es aber schon bei der deutlich mehr Nutzen stiftenden Einhausung des nördlichen Teils der A661 Probleme mit der Finanzierung gibt, sollte man sich doch zunächst einmal auf diesen noch sinnvolleren nördlichen Teil konzentrieren. Der südliche Teil kann dann immer noch nachgeschoben werden - es ist ja nicht so, dass sich zwei Bauabschnitte nacheinander ausschließen würden oder dass sie teurer wären als ein durchgehender, oder sehe ich das falsch?

Um den Lärmschutz vor allem für die Bewohner der angrenzenden Wohnhochhäuser schneller zu verbessern - laut FAZ-Artikel genügen dafür Lärmschutzwände nicht, da der Lärm nach oben entweicht -, würde ich Flüsterasphalt auftragen lassen. Ansonsten würde ich sequentiell vorgehen: erst einmal muss der Riederwaldtunnel gebaut und die Verbreiterung der Autobahn abgeschlossen werden, gleichzeitig kann der nördliche Teil der Einhausung zwischen Friedberger und Seckbacher Landstraße gebaut werden. Wenn dafür eine Finanzierung zustande kommt, ist das schon ein großer Fortschritt. Wenn dann, nach der nördlichen Einhausung und dem Flüsterasphalt, der Lärm tatsächlich noch nicht deutlich geringer geworden ist, kann man immer noch im Süden weiterbauen.

Wovon ich überhaupt nichts halte, ist, jetzt die zugesagten geringen Bundeszuschüsse für eine Lärmschutzwand im nördlichen Bereich auszugeben, wie es Herr Heuser vorgeschlagen hat. Das wäre nur ein Provisorium, das auch Steuergelder kostet - egal, ob sie jetzt vom Bund oder der Stadt kommen! Und wenn so ein Provisorium erst einmal steht, rückt die bessere und langfristige Lösung, also die Einhausung, in weite Ferne, wie wir es in Frankfurt schon so oft erlebt haben!

In der neuen Machbarkeitsstudie, die jetzt gefordert wird, könnte auch untersucht werden, ob für den südlichen Teil nicht Lärmschutzwände mit einer nach innen gewölbten Krümmung am oberen Ende ausreichen, um den Lärm nach oben hin - in Richtung der Wohnhochhäuser - abzuschirmen, sprich, evtl. müsste man den Deckel über der Brücke im südlichen Bereich gar nicht schließen. Das könnte deutlich billiger werden.
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Alt 18.03.11, 17:16   #14
Xalinai
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@epizentrum: Das ist nicht meine Forderung, ganz und gar nicht. Ich habe lediglich diesen Bereich als den wesentlichen Kritikpunkt, unter anderem von AUA, herausgestellt.
Mein Ansatz wäre eher der Französische: Lärmschutzwand bauen, die die niedrige Bebauung weitgehend schützt. Die Hochhäuser an der Kohlbrandstraße und am Panoramabad aufkaufen und abreißen, für deren Schutz der restliche Aufwand betrieben werden muß, weil sie über die Wand drübergucken. Ziel erreicht und um Klassen billiger.
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Alt 24.09.12, 12:11   #15
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Konzeptverfahren entschieden

Das Stadtplanungsamt gab gerade bekannt, dass sie sich im Rahmen eines kooperativen Verfahrens für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Rahmenplan entschieden haben. Am Verfahren auf Basis der hier besprochenen Studie von Albert Speer & Partner nahmen drei Büros teil. Gewonnen haben nach ihrer Präsentation am 14. September Pesch & Partner architekten stadtplaner (Herdecke, Stuttgart, Shanghai). Auf ihre Website haben sie das Projekt noch nicht eingestellt.

Der gemischt besetzte Beirat des Verfahrens habe sich "mit einem hohen Maß an Konsens" entschieden, auch wenn alle Entwürfe eine "hohe Qualität" besäßen. Das Planungsamt schreibt zur Beiratsentscheidung:

Zitat:
Insbesondere wurde die maßvolle Arrondierung sowie die stimmige und ausgewogene Anordnung der baulichen Ergänzungsbereiche gelobt. Dabei war deutlich zu erkennen, dass sich die zusätzlichen Baumaßnahmen aus dem Bestand entwickeln und diesen respektieren. Der Verzicht auf eine bauliche Ergänzung von Seckbach reduziert Konflikte – bei relativ geringem „Verlust“ an Wohnbauflächen. Die interne städtebauliche Struktur der einzelnen Gebiete ist gut durchdacht. Besonders positiv wurde auch der kompakte Siedlungsschwerpunkt „Innovationsquartier“ an der Friedberger Landstraße aufgenommen. Das Konzept der „Grünen Mitte“ schafft Weite und Offenheit der Freifläche, in der die vorhandenen Qualitäten erhalten werden können. Überzeugend ist das umfangreiche Angebot an Klein- und Freizeitgärten und die sparsame Anordnung öffentlicher Grünflächen.
Die Stadt wolle ihre weitere Bearbeitung des Vorhabens nun auf der Grundlage der Gewinner-Konzeption fortsetzen.
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