Hombruch | Rombergpark & Zoo [Planung&Bau]

  • Gutshof Brünninghausen

    Der von Freiherr Gisbert Chr. Friedrich v. Romberg (Begründer des industriellen Bergbaus, ehemaliger Präfekt des Departements Ruhr und Großvater des Tollen Bombergs) erbaute Gutshof stand 2008 kurz vorm Abriss. Erst nach Gründung einer Bürgerinitiative und massiven Proteste seitens lokaler Medien, lenkte die Stadt ein und begrub die Abrisspläne: Von da an sollte ein Investor gefunden werden, der unter Berücksichtigung der historischen Strukturen, eine moderne Nutzung für den alten Gutshof erarbeitet. Dieser wurde letztendlich mit Marios Tampris gefunden. Hier, ein sehr lesenswerter Artikel des "IN Stadtmagazins" über den Gutshof inklusive einer Fotostrecke und vielen weiteren Informationen.

  • Visualisierung

    Die Stadt Dortmund hat eine Visualisierung und einen Bebauungsplan des zu errichtenden Komplexes veröffentlicht. Man beachte insbesondere die alte Rentei zwischen den beiden Hauptbaukörpern (Hotel und Klinik). Da, nach Architekt Deterding, die endgültigen Entwürfe/Pläne aber erst im Sommer 2010 präsentiert werden sollen, kann man wohl davon ausgehen, dass es noch Veränderungen bzw. Gesprächsbedarf geben dürfte. Hier, der erste Entwurf aus dem Sommer 2009 zum Vergleich.



    Quelle: Stadt Dortmund



    Quelle: Stadt Dortmund

  • Geldsorgen?

    Eines von Marios Tampris geführten Gesundheitszentren, die Wagner-Kliniken in Sasbachwalden, hat Insolvenz anmelden müssen. Auf das Projekt "Klinik im Rombergpark" soll das Ganze aber keine Auswirkungen haben, so Tampris. Die israelischen Geldgeber hätten sich nicht zurückgezogen. Als Betreiber für die Reha-Klinik kommen bekanntlich die Johanniter in Frage, siehe auch hier, und für das Hotel interessiere sich eine ausländische Kette, die Häuser im Fünf-Sterne-Bereich führe. Auch die großzügig geplante Wellness-Oase bekäme einen eigenen Betreiber. Mittlerweile stehe auch das Zeitfenster: In einem Jahr sollen die Bauarbeiten definitiv beginnen. Das ausführende Bauunternehmen soll die Freundlieb GmbH & Co. KG sein. Tampris stehe auch weiterhin zu seiner Zusage, dass wesentliche Bauteile des historischen Gutes Brünninghausen erhalten bleiben.


    RuhrNachrichten.de

  • Dienstleistungszentrum Glückaufsegen, 24/04/2010

    Bereits kurz nach Bekanntgabe der Pläne stand für mich fest: Das ist mein Dortmunder Lieblingsprojekt! Jetzt sind die Arbeiten kurz vorm Ende und es ist schön nicht enttäuscht worden zu sein. Meiner Meinung nach hat das Architekturbüro Bauart eine grandiose Arbeit abgeliefert. DFL-Boss, Jurist und Ankermieter Reinhard Rauball wird zukünftig sehr fein residieren.



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Update

    Anders als zuletzt zu erfahren war, wird die Johanniter nun doch ein eigenes Zentrum für Neurologie und Orthopädie (160 bis 200 Reha-Betten) auf dem 12.000 m² großen Grundstück neben der Wihoga errichten. Die Stadtverwaltung hat bereits grünes Licht gegeben, das Ja vom Stadtrat soll noch vor der Sommerpause folgen. Änderungen gibt es auch bezüglich dem Gut Brünninghausen: Das Hotel, nach jetzigem Planungsstand ein Fünf-Sterne-Hotel, soll ins Zentrum des Grundstücks rücken, links des Torhauses entsteht das Ärztehaus, rechts der Wellnessbereich. Die potenziellen Hotelbetreiber hätten eigene Planer, dass bisher alleinverantwortliche Achitekturbüro Deterding solle aber weiterhin beteiligt werden. Im August wird dann wohl auch Tampris seine Pläne offiziell vorstellen.


    derWesten.de

  • Die Rehaklinik wurde jetzt ausgeschrieben.


    Baukosten 19,2 Mio €

    Einmal editiert, zuletzt von tino27 ()

  • Gut Brünninghausen

    Und wieder kommt es zu Verzögerungen: Anstatt im August sollen die überarbeiteten Pläne nun im Oktober vorgestellt werden.


    derWesten.de

  • Wieder neue Pläne

    Zwar betonte Investor Tampris, dass möglichst viele Bestandsbauten des historischesn Gutes Brünninghausen in den Neubau integriert werden sollten, Teile der alten Bausubstanz stehen aber anscheinend auf der Abriss-/Abschussliste. Auch zum Hotel selbst wurden neue Details bekannt: Statt 170 Zimmern ist jetzt die Rede von 120 Zimmern. Außerdem soll es kein "Betonbau" werden, sondern aus "biologischen Materialien" bestehen (Quelle).


    [Ach ja, die überarbeiten Überarbeitungspläne werden derzeit nochmals überarbeitet, sie sollen jetzt im Dezember vorgestellt werden.]

  • Da bin ich mal wieder:cool:


    Aus dem RN-Artikel:
    Jetzt will er bis Ende des Jahres neue Pläne vorlegen, „als Weihnachtsgeschenk für den Oberbürgermeister“, so Tampris.
    ..Tampris betont zwar bis jetzt, möglichst viel von den alten Gebäuden integrieren zu wollen in die Neubaupläne, aber Experten hätten ihm signalisiert, dies sei nicht zu realisieren.


    Vor einem Jahr war das alles noch kein Problem. Und Tampris möchte jetzt auch noch selbst das Hotel betreiben, sprich es gibt keinen Investor mehr dafür.


    Tampris war und ist ein Windei, eine Luftnummer.

  • Zentrum für Neurologie und Orthopädie

    Durch das Hick-Hack um Tampris ist das Johanniter-Projekt am Rombergpark ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei kommen die Verantwortlichen hier weitaus besser voran als Tampris auf der anderen Straßenseite. Nachdem bereits ausgeschrieben wurde, sind jetzt auch Visualisierungen veröffentlich worden. - Soweit richtig in Erinnerung, sollen die Arbeiten noch in 2010 beginnen.



    Ruhrwaldstraße
    Quelle: jonek + dressler architekten gbr



    Ruhrallee
    Quelle: jonek + dressler architekten gbr

  • In der Stadtspitze wachsen die Zweifel, dass der Investor Marios Tampris in diesem Jahr noch seine abgespeckten Pläne für das Gelände am Rombergpark vorlegen wird.


    Wärenddessen wird langsam über erste Alternativen nachgedacht. So schlägt der Freundeskres Botanischer Garten Rombergpart den Umzug des Deutschen Kochbuchmuseums vom Westfalenpark in die alten Gutsgebäude vor.


    http://www.ruhrnachrichten.de/…n-Investor;art930,1112841

  • Rehaklinik der Johanniter ist weiter im Plan im WAZ-Portal. Die Klinik mit 160 bis 200 Betten soll ab Herbst 2011 auf einem 12 Tsd. Qm großen Grundstück am Rombergpark gebaut werden. Der Bebauungsplan soll im Januar oder Februar genehmigt werden. Redaktionskommentar dazu: Abgehängt im WAZ-Portal. Der Journalist erzählt über die mehrmals geänderte Pläne eines Projekts in der Nachbarschaft, das in Konkurrenz zur Klinik der Johanniter stehen könnte und bezweifelt die Seriösität des Investors, dessen Klinik in Bad Rippoldsau im April insolvent wurde. Älterer Artikel aus dem Jahr 2009, in dem beide Projekte vorgestellt wurden: Kliniken und Hotel am Rombergpark im WAZ-Portal.

  • Zentrum für Neurologie und Orthopädie

    Am 2. März entscheidet der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien über das Projekt. Zusätzlich zum Hauptgebäude (Riegel inkl. drei Nebentrakte) sollen die Johanniter eine Option für ein Ärztehaus erhalten haben. Das ausführenden Bauunternehmen wird ein guter, alter Bekannter: Die Dortmunder Freundlieb GmbH & Co. KG. (Quelle)

  • Brünninghausen: Bürohaus Glückaufsegen

    Vor genau einem Jahr war ich das letzte Mal vor Ort. Seitdem wurde auch die Außenanlage fertiggestellt. Somit ist die Zeit gekommen für ein abschließendes Fazit: Ein klasse Projekt, allerdings mit einer Einschränkung. Das Dach hätte hochwertiger gestaltet werden müssen (z.B. mit Schiefer-Dach-Fliesen oder Kupfer-Blechen).



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild


    Gut zur Geltung kommen dagegen die angrenzenden Wohnbauten. Sie gehörten einst zur Zeche Glückaufsegen und wurden bereits vor einigen Jahren aufwendig saniert und umgebaut.



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Zentrum f. Neurologie und Orthopädie | Bebauungsplan Hom 293

    Anders als zunächst angedacht wurde der Bebauungsplan Hom 293 noch nicht genehmigt. Grund: Die Johanniter planen für ihr 16.000 Quadratmeter (BGF) großes Projekt lediglich mit 109 Parkplätzen. Dies würde nach Ansicht der CDU die ohnehin angespannte Parksituation rund um den Rombergpark weiter verschärfen. Abhilfe könnte ein Parkhaus schaffen, das auch von den Schülern der Wihoga als auch von den Besuchern des Rombergparks genutzt werden könnte (Quelle).



    Planungsvorschläge des Vorhabenträgers Johanniter Ordenshäuser
    Quelle: Stadt Dortmund


    Bebauungsplan Hom 293


    Übersichtsplan B-Plan Hom 293 und 36. Änderung des FNP

  • Die Uhr tickt

    Die Presse titelt heute: letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark. Tampris (Investor) hat auf Grund nicht eingehaltener Zusagen (mehrmaliges verschieben der Konzeptplanung) am 30.06. letzmalig die Möglichkeit entsprechende Pläne vorzulegen. Die Verantwortlichen der Stadt zweifeln dies aber an. "Der Vertrauensvorschuss ist völlig aufgebraucht" Ein Termin wurde zwar noch einmal in letzter Minute bestätigt, diesem werden aber wenig Chancen eingeräumt, da es nicht ausreichen würde Skizzen und Pläne vorzulegen.
    Quelle: WR

  • Tampris Projekte

    Die Entwürfe* (Modellfoto) liegen vor und das Projekt ist angeblich ausfinanziert (43,5 Mio. EURO). Auf dem Areal sollen ein 7.000 Quadratmeter großer Wellness-Bereich, ein Gesundheitshaus, ein separates Restaurant- und Konferenzgebäude und ein so genanntes "Naturhotel" (180 bis 200 Zimmer) errichtet werden. Der Baumbestand im wohl schönsten Dortmunder Stadtpark soll soweit wie möglich geschont werden. Jetzt sei die Stadt am Zuge und müsse Planungsrecht schaffen. (Quelle)


    *Ursprünglich wurde der Unneraner Architekt Deterding mit den Planungen beauftragt. Der jetzt vorgestellte Entwurf stammt allerdings vom Kölner Büro Architekten Prof. Ulrich Coersmeier.

  • Tampris Projekte | Finanzierung

    Die WAZ Mediengruppe mal investigativ: So hat sich derWesten.de beim verantwortlich zeichnenden Kölner Architekten Prof. Coersmeier bezüglich der Finanzierung erkundigt. Dieser bestätigt die Kreditzusagen der Banken (Quelle). - Des Weiteren betont Coersmeier, sein Büro habe in den letzten sechs Monaten sehr viel Energie in das Projekt investiert und einen komplett überarbeiteten Entwurf, hier ein weiteres Modellfoto, präsentiert:


    • Die natürliche Schönheit des Parks soll nicht beeinträchtig werden.
    • Vom historischen Gut Brünninghausen werden lediglich die Pferde- und Kuhstallungen erhalten bleiben.
    • Zwischen zwei Neubauten gelangt der Besucher auf den Romberghof.
    • Dreigliedrig gestaltet sich der Hotelkomplex ("Natur-Hotel" & Apartmentriegel an der Ruhrwaldstraße).
    • Unter ihm entstehen Parkdecks für 270 PKW.
    • Ein kleines Ärztehaus ist "Am Rombergpark" geplant.
    • derWesten.de