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Alt 13.01.18, 12:38   #1
Adama
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Spekulierstrang Spezial: NMS 57-59 und Fraspa-Zentrale

Die Pläne zur neuen Mainzer 57-59 konkretisieren sich wie man mittlerweile aus mehreren Quellen vernehmen kann. Anscheinend gibt es bereits erste konkrete Ideen und Skizzierungen wie das Areal entwickelt werden kann.

Hier wäre nun der Ort um die eigenen realistischen Ideen und Vorstellungen für das "nächste große Ding" einfließen zu lassen.

Zunächst eine Übersichtskarte:



Bild: Google Maps

Eingezeichnet sind 2 evtl. Phasen des nächsten Großprojekts.
Phase 1 der obere umrandete Bereich, Phase 2 der untere.

Ausgenommen sind die denkmalgeschützten Gebäude mit den Nummern 53 (Neuklassizismus) und 55 (Klassizismus) an - rechts im nachfolgenden Bild:


Bild: epizentrum

wie auch das Gebäude NMS59 (zwei Fensterachsen sowie der Abschluss fehlen rechts, das Eurotheum zeigt sich noch im präkulkaschen Zustand):


Bild: epizentrum


Bild: epizentrum in Wikimedia Commons (dort auch in hoher Auflösung)

Daher stellen sich folgende Fragen:
Was wünschen wir uns? Was können wir uns vorstellen. Was wäre verträglich... was nicht?

-architektonisch
-städtebaulich
-Höhen
-Anzahl Hochhäuser
-Bezüge zu Nachbarn
-Torbildung
-Durchwegung zum Park
-Wohnhochhäuser am Park
-Nutzung der Gebäude
-Materialität
-Nutzung des denkmalgeschützten Bestands

Hier noch der Verweis zum alten Planungsthema, zur besseren Orientierung:

http://www.deutsches-architektur-for...read.php?t=331


Wir sind gespannt auf Eure Ideen und Inputs!
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Alt 13.01.18, 15:19   #2
Kieselgur
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Kieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein Lichtblick
Ich wäre zumindestens für eine Änderung der bestehenden Planung, die ja bisher eigentlich nur zwei Hochhäuser vorsieht.

Ich denke auf der ganzen Länge wäre auch Platz für 4 Hochhäuser in abgestufter Höhe.

Den Platz für das 200m Hochhaus würde ich allerdings gerne verschieben: Es mag sich an dieser Stelle die günstigste Situation für die Skyline ergeben, aber örtlich betrachtet wäre gerade am Straßenknick der Neuen Mainzer Straße eine Durchwegung zur Taunusanlage am attraktivsten.

Auch würde es dem denkmalgeschützen Gebäude dort besser stehen, wenn dahinter weiterhin ein kleineres Hochhaus stände, welches mit dem Bürohaus an der Alten Oper eine bessere Torsituation bilden würde. Für dies Hochhaus würde ich mir was steinernes im Art Deco Stil wünschen, was mit dem denkmalgeschützten Sockelbau harmonieren würde, schlank und schmal dürfte es sicher 70-80 m haben.

Der 200 m Turm könnte dann nach der Eckbaulücke als Durchgang zur Taunusanlage folgen. Dummerweise stehen hier natürlich die beiden anderen denkmalgeschützen Häuser im Weg, vielleicht ist deren Inneres aber auch nicht so erhaltenswert, so dass mehr oder weniger nur die Fassaden bleiben würden.

Dann könnte auf Höhe des Maintowers wieder ein kleines Hochhaus ähnlich dem neben dem Taunusturm folgen, bevor es nochmal bis auf etwa 150 m hochgehen dürfte, zum Japantower dann wieder nur Sockelbebauung. Zur Gestaltung dieser drei Hochhäuser bräuchte man keine großen Vorgaben machen, es wäre aber wünschenswert nicht zu einheitlich zu werden und für die kleineren Türme nicht zuviel Glas. Hin zur Taunusanlage würde sich so eine spektakuläre "Wand" an Hochhäusern ergeben.

Auf dem geraden Straßenstück darf es ruhig nochmal eine Durchwegung zur Taunusanlage geben, aber diese braucht ja nicht als Baulücke ausgeführt sein, sondern kann ja auch als meist geöffnete Passage ausgeführt werden, an der sich gastronomisches und kulturelles Angebot findet.
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Alt 13.01.18, 23:53   #3
RYAN-FRA
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Torbildung: Das Hochhaus an der Alten Oper (City Tower) könnte ein neues Pendant gebrauchen. Entweder das alte denkmalgeschützte Gebäude bekommt dazu einen Turmaufbau folgend der Grundfläche oder einen neuen kleineren Turm an der Stelle des alten, der vielleicht noch in das alte Gebäude teilweise hineinragt. Höhe: 60-80 m.
Auch die Torbildung mit dem Eurotheum hätte was.

200-m-Turm: die Positionierung in der Ecke mit etwas Abstand zum Altbau finde ich besser, weil sie eine Durchwegung der NMS folgend ermöglichen würde. Das wäre optisch interessant und praktisch.

Materialität: Der Altbau sollte repariert werden. An der einen Längsseite ist er abgeschnitten, an der anderen durchbrochen. Darüber könnte ein möglicher Tower auch gerne einen Materialwechsel haben, aber nicht unbedingt einen Stilwechsel - oder einen totalen Kontrast à la Hadid etc.

Durchwegung zum Park. Die flacheren Gebäude weiter vorn nehmen so viel Platz weg, dass dort gut und gerne 3-4 mittlere Wohnhochhäuser stehen könnten. Siehe SkylightTower oder TaunusTurm. Durchwegung inklusive.
Dort würde ich gerne wohnen wollen.
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Alt 14.01.18, 00:26   #4
Irrlicht
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Irrlicht ist im DAF berühmtIrrlicht ist im DAF berühmt
Bzgl. der oben definierten 2. Phase des Projekts: Warum so zurückhaltend mit Hochhäusern auf dem Gelände des FraSpa-Flachbaus neben dem Japan Tower? Bis zu den beiden denkmalgeschützten Altbauten passen da doch locker zwei ausgewachsene 150m+ Hochhäuser hin. Ich fände es gut, wenn es dort 2 Hochhäuser mit Mischnutzung gäbe (Büro, Hotel und Wohnungen) und zwar in der Größenklasse zwischen Grand Tower und Omniturm. Das würde die ganze Straße undTaunusanlage beleben und als netter Nebeneffekt wäre dann endlich der hässliche Garden Tower fast völlig verdeckt :-D
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Alt 14.01.18, 11:32   #5
Eagle1
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Man sollte die Situation nutzen und das ganze dann auch ein wenig öffnen, evtl ein kleiner Square (im/am Park, so äehnlich wie dann neben Omniturm entstehen wird) und dieser flankiert von ein paar Tuermen... dort könnte man auch Sitzmöglichkeiten und Wasserspiele installieren.
Eagle1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.18, 22:53   #6
RYAN-FRA
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^ ja, diese Option ist wohl da. Der Anschluss zum Parkgürtel (der leider "Anlage" genannt wird) ist wohl einer der größeren Wünsche, die man bei dem Areal haben dürfte.
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Alt 22.06.18, 18:54   #7
RYAN-FRA
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Mod: Diesen und den folgenden Beiträge aus dem Thread "Hochhausprojekt Neue Mainzer 57-59 (Fraspa/WürttHyp-Areal)" hierher verschoben.
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Ja, passt. Aber es hätte an dieser Stelle auch was anderes gepasst.
Ansicht gut, dass der alte Entwurf genommen wird, aber es muss eh noch dran gearbeitet werden. Allein der Kern muss überarbeitet werden.

Denn, bislang gibt es nur den Entwurf für den Wettbewerb damals. Stand Technik und Gesetz damals.

Und wir wissen, dass vom Wettbewerb bis zum Projekt noch eine ganze Menge passieren wird.

Ich glaube zum Beispiel nicht an diese riesig langen Glasgänge zwischen den HH-Scheiben in den oberen Etagen. Würde das so ausgeführt, würden ständig die Gläser brechen... Ausserdem ists teuer.
Also warten wir die neuerliche Ausarbeitung des spät beglückten Architekturbüros.
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Alt 22.06.18, 19:28   #8
Adama
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Ich muss RYAN-FRA beiplichten, der alte Entwurf war sehr extravagant in seiner Ausführung, Glasstege, stete Verjüngung nach oben. Und er ist eben nicht sehr Flächeneffektiv.

Daher bin ich mir auch sicher dass es hier eine massive Umplanung geben wird, wenn nicht sogar einen neuen Gestaltungswettbewerb. Also keinen grundsätzlichen neuen Wettbewerb.

Eigentlich hoffe ich sogar darauf, denn diese Stelle verträgt durchaus etwas mehr an Höhe.

Interessant war in Erfahrung zu bringen was man wohl mit dem Altbau vor hatte, das ist jetzt wohl leider vom Tisch.
Um eine Torsituation zu schaffen spielte man wohl mit dem Gedanken den Altbau aufzustocken. Ideal wäre wohl eine Hotelnutzung gewesen.

Hier mal eine Skizze von mir welche die Idee veranschaulicht:



Bild: Adama

Ich würde mir daher wünschen dass der KSP Entwurf etwas höher wird, sich nachwievor nach oben verjüngt (Kern muss wohl sowieso ganz nach oben durchgezogen werden) und das man gleichzeitig etwas mit dem wunderbaren Altbau macht, entweder "Flatiron" Frankfurt mit Theater unten und Hotel oben oder aber zumindest die Wiederherstellung des Daches.
Adama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.18, 20:05   #9
main1a
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Prinzipiell bewerte ich den Entwurf als gut und passend für den CBD.

Die Grundform dieses Twin besteht aus zwei seitenverkehrten L die mittig durch einen breiten Steg verbunden sind. Die Fußschenkel eines jeden L verjüngen sich stufig um eine Raumachse bis nur noch der Längsschenkel übrig ist.

Das resultiert ja aus der Vorgabe das zwei Mieter/Eigentümer dieses HH nutzen wollten. Diese Nutzeraufteilung – jetzt zw. Helaba und möglicherweise Sparkasse – ließe sich damit unverändert fortsetzen und eine Änderung des Nutzungskonzept, nämlich 100% Bürofläche, wäre dadurch auch nicht notwendig was wiederum keine Umplanungen, neue Genehmigungen für das Gesamtprojekt sondern nur im Detail und Kompensationsmaßnahmen, nämlich Schaffung von Wohnflächen, bedingt. Anpassungen in der Planung im Detail an heute gültige Normen (i.e. Brandschutz) und Nutzungswünsche sollten aber rasch umsetzbar sein und somit stünde einer schnellen Umsetzung prinzipiell nichts im Wege. Ggf. spielen auch Kosteneinsparung mit hinein warum der KSP Entwurf umgesetzt wird.

Aber zurück zum Gebäude: Die Fassade ist durch die oben beschriebene Ausformung im Gegensatz zu den DB Twins strukturiert. Gleichzeitig gibt es aber nur eine Gebäudehülle welche auch die vorhandenen Hochhäuser, den Omniturm zähle ich schon dazu, in der NMS haben. Hoffentlich bleibt es bei den wenigen Längsprofilen, im Gegensatz beim gegenüberliegenden Marienturm, denn dadurch wirkt es weniger massiv in der Breite und der "gezackte Spalt" in der Mitte, der keine Längsprofile aufweist, unterstützt diesen Eindruck deutlich.

Die Positionierung des Gebäudes parallel zur NMS finde ich sehr gut weil dadurch endlich die NMS nicht mehr wie eine Sackgasse wirkt sondern man bewegt sich in nördlicher Richtung dann nur noch in einer "Klamm" mit offenen Ende was deren Enge aber abmildert. Ich stimmen SchwarzesSchiff zu, dass in der NMS die Fußwege dringend zu verbreitern sind. Durch die Pflanzung von Bäumen im nördlichen Teilabschnitt zw. Taunustor und dem Knick zur JS ließe sich der alleeartige Charakter aus dem südlichen Teilabschnitt fortsetzen. Das würde Parkfeeling von der Taunusanlage in die NMS bringen und deren Unwirtlichkeit verringen.

Eine Öffnung der NMS zur Taunusanlage im Außenbereich ist für mich nicht erkennbar. Ggf. wird dies durch die Nutzung im EG des HH noch ermöglicht. Durch den ersatzlosen Abriss des 12-geschossigen Gebäudes und der hoffentlich stattfindenden Einebnung des Hügels "Dem Genius Beethovens" in der Taunusanlage würde diese dort wesentlich mehr als Park erleb- und nutzbar. Eine Belebung in diesem Bereich der Taunusanlage durch eine Gartenbewirtschaftung als Anhang zum English Theatre im EG des HH wäre wahrscheinlich und sollte deshalb erwogen werden.

Im weiteren Umfeld ergibt sich dann die Notwendigkeit, dass auf dem Sparkassen Areal mindestens zwei neue HH und auf dem gegenüberliegenden Buba Hessen Areal ein neues HH errichtet werden müsste; augenscheinlich auf dieser Visualisierung zu erkennen. Und fertig wäre Frankfurts Central Park.
Vielen Dank Adama an dieser Stelle für Deine Mühen!

Abzuwarten bleibt wie der Altbau NMS59 insbesondere auf der Seite zum HH und der Taunusanlage gestaltet wird. Bei geschickter Planung und sofern diese genehmigungsfähig wäre ließe sich hier noch ein Schatz heben. Ein mögliches "Flatiron" könnte auch mit Apartments genutzt werden (i.e. Kompensationsmaßnahme).

Geändert von main1a (23.06.18 um 10:13 Uhr) Grund: Link-Einfügung zum Beitrag von SchwarzesSchiff wegen Beitragsverschiebung
main1a ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.18, 10:08   #10
m.Ro80
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^^
Tolle Skizze.
Das wäre doch mal eine ganz neue Formensprache hier in Ffm., ein echter neuer Hauch von "Mainhattan".
Würde ich voll unterstützen.

Im Übrigen reisst mich dieses neue HH-Projekt an dieser Örtlichkeit nicht vom Hocker und zwar aus den standortbezogenen grundsätzlichen Einwänden, die ich in anderen Zusammenhängen schon mehrfach ausgeführt habe [...].
Der HH-Entwurf als solcher jedenfalls sieht in der Tat nach bald 20 Jahren noch erstaunlich frisch aus.

Geändert von m.Ro80 (23.06.18 um 10:24 Uhr)
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