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Alt 07.01.12, 00:35   #1
RianMa
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RianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle Zukunft
Barlachstadt Güstrow: Bauprojekte und Stadtplanung

Hallo an alle Mitglieder und Mitleser des Forums. Passend zum neuen Jahr und als Vorhaben für dieses Jahr möchte ich mich, so es die Zeit auch zulässt, dem Baugeschehen in der Residenz- und Barlachstadt Güstrow annehmen und immer mal wieder berichten, was in hohen Nordosten so abläuft.

Ich war Weihnachten wieder einmal in der Heimat. Dort kommt gerade ein Bauvorhaben zum Abschluss, bei dem ein Gebäudeensemble mit Gebäuden unterschiedlicher Entstehungszeit saniert wird. Diese Ecke der Stadt und diese Thematik haben damals überhaupt erst mein Interesse für Architektur geweckt und seitdem verfolge ich intensiv das Baugeschehen meiner Heimatstadt!
Da ich jedoch erst im August das nächste Mal wieder nach Deutschland komme, habe ich gedacht, ich zeige einmal per Bildmaterial, was in den letzten Jahren und aktuell in Güstrow so alles bewegt und getan wurde und wird.

Anfangen möchte ich mit dem angesprochenen Bauensemble, das noch vor zwei Jahren zum Abbruch bereitstand. Zudem hatte Güstrow lange Zeit mit einem Feuerteufel zu kämpfen und diese Gebäude wären eigentlich ein gefundenes Fressen gewesen.
Umso schöner, dass sie jetzt fast fertig saniert sind. Aus einem Schandfleck sind drei bzw. vier Perlen geworden.

Adresse: Am Berge 9-11



Auf dem Foto sind es die drei Gebäude links. Das rechte Gebäude (Am Berge 13) mit dem schönen Stufengiebel wurde bereits 2010 saniert, wobei ein Großteil im hinteren Bereich des Gebäudes abgebrochen wurde. Allerdings kann man über die Sanierung froh sein, da auch hier ein Antrag auf Abriss bereits gestellt worden war.



Ein Bild aus nördlicher Richtung mit Blick auf die traufseitige Fachwerkfassade.


Ich habe mal gestöbert und "schöne" Bilder vom Vorzustand gefunden, die ich keinem vorenthalten möchte.



Dieses Bild ist im März 2009 aufgenommen. Das folgende schon einige Monate später, da hier Am Berge 13 fast fertiggestellt ist.



Ich möchte euch noch von den einzelnen Gebäude Vorher- und Nachherbilder zeigen.
Los geht es mit Am Berge 13, dem ersten, das angepackt wurde. Die anderen drei wurden übrigens von einem Investor zusammen saniert.

















Zum Schluss noch ein Blick auf die Rückseite, wo die Arbeiten noch in vollem Gange sind.



Alle Bilder habe ich selbst gemacht.

Ich hoffe, dass mein erster Beitrag gelungen ist und gefallen hat. Der nächste Eintrag folgt hoffentlich bald
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Alt 07.01.12, 11:08   #2
Eklektizist
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Danke für die Bilder dieser gelungenen Sanierung. Der einzige "Mangel" ist, dass bei dem mittleren Gebäude das obere Fenster im Giebel weggefallen ist. Dies fällt allerdings auch nur auf, wenn man den Vorher-Zustand kennt.
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Alt 07.01.12, 18:20   #3
Midas
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Vielen dank fuer die sehr interessante Doku. Ich musste vor einigen Jahren in der Tat einmal fuer ein paar Tage beruflich nach Guestrow und war von der Stadt sehr angetan. Ein sehr schoenes kleines Staedtchen in wunderschoener Landschaft und nicht allzuweit weg von der Ostseekueste und der Hansestadt Rostock.

Allerdings liegt Guestrow auch irgendwie sehr dezentral. Ich habe mich damals immer gefragt wo die Menschen die dort leben bloss alle einen Arbeitsplatz finden, denn es scheint nicht viel Industrie und Gewerbe in der Umgebung zu geben.

Ich koennte mir jedoch vorstellen, dass solche schoenen kleinen Stadte mit viel Natur drumherum und mit guenstigen Lebenskosten irgendwann von jungen Leuten wiederentdeckt werden. Zum Beispiel von Menschen aus der Internet-Branche, bei denen es fuer die Dienstleistung eigentlich egal ist wo die Firma raeumlich in Deutschland sitzt...

Einen Besuch in Guestrow kann ich auf jeden Fall nur empfehlen.
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Alt 07.01.12, 19:19   #4
Saxonia
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Kann ich mich anschließen. Bin vor 3 Jahren im Zuge einer Radtour für 2 Tage in der Jugendherberge gewesen und empfand die Stadt auch als sehr schön.
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Alt 08.01.12, 13:41   #5
RianMa
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RianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle Zukunft
@ Eklektizist: Das ist mir auch erst beim Vergleichen wieder aufgefallen. Bei dem mittleren Gebäude (Am Berge 10) freue ich mich aber auch besonders, dass die metallenen Jugendstil-Blumenkästen im ersten Stock aufgearbeitet und wieder angebracht wurden. Zudem wurden im oberen Bereich auf beiden Seiten flache Dreiecksgiebel ergänzt. Diese entsprechen wohl dem Originalzustand, waren aber vor der Sanierung schon gar nicht mehr vorhanden.

@ Midas: Es ist generell das Problem besonders der ländlichen Räume im MV, dass wenig Industrie angesiedelt ist. Im gewerblichen Bereich sieht es etwas besser aus. Ich denke, dass gerade Güstrow im Landesinneren auch den Vorteil hat, relativ zentral zu liegen. Eine Stunde nach Schwerin, 40 min nach Rostock und zur Ostsee. Zentral zwischen Hamburg und Berlin gelegen (jeweils 2 h Fahrtzeit).
Auch das Schienennetz ist gut ausgebaut. Die Fahrtzeiten sind hier noch etwas kürzer als mit dem Auto. Ich denke, das ist Güstrow in den letzten Jahren zugutegekommen. Der Pendlerverkehr ist jedenfalls nicht zu unterschätzen.


Ich habe gedacht, ich gebe gleich noch einen Nachschlag und konzentriere mich jetzt auf den nördlichen Abschnitt der Langen Straße (Verlängerung der Straße "Am Berge" nach Süden zwischen Mühlenstraße und Hollstraße). Hier sind Ende des Jahres 2011 zwei Projekte zum Abschluss gekommen, wobei bei einem dieser Projekte in diesem Jahr der 2. Bauabschnitt erfolgt.

Zum nördlichen Abschnitt der Langen Straße kann man allgemein sagen, dass die ursprüngliche Bebauung bis auf 2 Ausnahmen noch vollkommen erhalten, jedoch in teilweise schlechtem Zustand ist. Die Stadt hat sich deshalb an einem neuen Förderprogramm beteiligt, das in diesem Bereich den fortschreitenden Verfall und Leerstand stoppen soll. Die Gebäude, von denen ich in meinem ersten Artikel berichtet habe, liegen ebenfalls in diesem Fördergebiet. (Sie sind im nächsten Foto ganz am Ende der Straße zu sehen.)



Ein trauriges Bild der Westseite aus vergangenen Tagen (August 2006). Das folgende zeigt die Ostseite. Hier ist auch der bisher einzige Neubau in diesem Abschnitt der Straße zu sehen, der sich, wie ich finde, ganz gut in die vorhandene Bebauung einpasst und damals städtebaulich eine wichtige Lücke geschlossen hat. (Ebenfalls ein interessantes Thema in Güstrow: nicht kriegsbedingt, sondern durch Abriss baufällig gewordener Gebäude entstandene Baulücken)



Ich muss dazu sagen, dass sich das Bild der Straße mittlerweile doch zum Positiven gewandelt hat. Hier ein Bild vom April 2011:



2009 wurde die Straße selbst durch die Stadt saniert, was eine unglaubliche Aufwertung mit sich gebracht hat. Zudem darf die Straße seitdem nur noch aus einer Richtung befahren werden. Davor war sie die Hauptverkehrsstraße durch die Innenstadt. Durch die Veränderung der Straßenführung ist es wesentlich ruhiger geworden, was den Wert der angrenzenden Gebäude steigern und die Eigentümer zu einer Sanierung bewegen soll.

Erste Früchte hat dies bereits 2011 gebracht mit den Projekten, zu denen ich jetzt komme. Das erste betrifft ein eher kleineres Gebäude, welches sich auf dem vorigen Bild bereits in Sanierung befindet.
Es ist die Lange Straße 48.
Es ist eines meiner Lieblingshäuser. Erkennbar ist hier auch die Tendenz der letzten Jahre, dass Bauherren die Sanierung ihrer Häuser mit viel Liebe zum Detail ausführen. Ich zeige wieder ein Vorher- und ein Nachherbild, weil so die Veränderungen noch am besten nachzuvollziehen sind.

Eines der Vorherbilder habe ich damals entzerrt, es hat aber von allen die beste Qualität:



Jetzt das Ergebnis nach der Sanierung:



Mir gefällt die Farbgebung. Schön ist auch der Einbau der historischen Eingangstür.

Das zweite Projekt umfasst insgesamt fünf Gebäude, von denen drei 2011 saniert wurden. 2012 folgt die Errichtung eines Neubaus in einer Baulücke und die Sanierung des Nachbargebäudes. Natürlich hier zur Erklärung auch einige Bilder.

Zunächst zur Sanierung 2011, die diese drei weiß gehaltenen Häuser betraf (es tut mir leid, dass ich das Haus Lange Straße 1 nicht komplett auf dem Foto habe):





Die Straßenfront wurde nur geringfügig geändert. Es wurde mehr im Inneren des Hauses und auf der Hofseite gewerkelt. Dennoch ein schöner, farbenfroher Anblick. Im älteren Bild ist auch bereits die Baulücke "Lange Straße 4" sowie das anschließende Sanierungsobjekt Lange Straße 5 zu sehen. Die Baulücke zierte bis 2009 noch dieses Haus:



In meinen Augen sehr schade, dass es abgerissen wurde. Zu dem Neubau kann ich leider noch keine genaueren Informationen geben. Nur so viel, dass es ein Wohnhaus mit mehreren Wohneinheiten werden soll. Bilder gibt es dann im Herbst nach der Fertigstellung des Projektes.

Für mich entscheidender die Sanierung des Hauses Lange Straße 5, für das ich schon keine Hoffnung mehr hatte.



Auch hier gibt es dann Bilder im kommenden Herbst. Eigentümer und Bauherr ist die Wohnungsgenossenschaft Güstrow, die hier ihren Teil zur Sanierung der Güstrower Altstadt beitragen möchte.

Wie bereits geschrieben, gibt in diesem Teil der Straße aber immer noch einiges zu tun. Ein weiterer Bericht kommt aber erst, wenn sich was anbahnt. Meines Wissens ist für 2012 nichts geplant. Ich lasse mich aber gerne überraschen. Mein Wunschkandidat ist dieses hier, weil mir die Haustür so gefällt :





Die Bilder sind wieder alle von mir. Grüße aus Paris und noch einen schönen Sonntag.

Geändert von RianMa (09.01.12 um 20:38 Uhr)
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Alt 08.01.12, 16:31   #6
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Erneut vielen Dank für die Dokumentation der Sanierungsarbeiten in Güstrow. Besonders beeindruckend ist die gelungene Sanierung gemäß den Vergleichbildern der Langen Strasse 48. Hier wurde wirklich viel Wert aufs Detail gelegt und vermutlich viel Geld investiert. Schon allein die Wiederherstellung der ursprünglichen Fensteröffnungen im ersten OG war sicherlich nicht kostengünstig
Um so trauriger der Abriss der langen Strasse 4, besonders da eine Lücke in eine erhaltene Bauflucht geschlagen wurde.
Ich bin gespannt auf weitere Bilder
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Alt 17.07.16, 22:52   #7
RianMa
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Abriss Hageböcker Straße 113

Bewegen wir uns nach Westen in die Hageböcker Straße. Dort hat man in der ersten Jahreshälfte einen historischen Bestandsbau in der Nummer 113 aufgrund akuter Einsturzgefahr abreißen müssen. Das Gutachten eines Statikers, der durch den Landkreis beauftragt worden war, hatte dies zuvor ergeben.
Die Kosten von etwa 50 000 Euro, die der Landkreis für das Gutachten, die Gebäudesicherung und den letztlichen Abriss aufbringen musste, werden nun durch den Rostocker Eigentümer nachbezahlt werden müssen.

Die aktuelle Situation en Detail:

Der Blick in Richtung Osten zur Pfarrkirche:







Der Abriss ist natürlich ein großer Verlust für die historische Häuserzeile an dieser Stelle. Der Blick in die Hageböcker Straße nach Westen:



Ein Foto von Anfang Mai kurz vor dem Abriss:



Fotos, die ich früher mal gemacht habe, zeigen, wie der Bau einst ausgesehen hat. Es war ein schöner, klar gegliederter Bau mit einer schönen Eingangszone aus zwei, ähnlich gestalteten Türen mit dazwischengelagerter Schaufensterfront.





Die Baulücke wird wohl zunächst in der Form bestehen bleiben.
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Alle Fotographien sind generell durch mich aufgenommen und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Danke.
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Alt 17.07.16, 22:52   #8
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Sanierungsvorhaben Hageböcker Straße 12

Das Sanierungsvorhaben in der Hageböcker Straße 12, das zuletzt in Post #162 Thema war, ist erwartungsgemäß sehr weit fortgeschritten. Die westlichen Fassadenbereiche sind bereits abgerüstet worden und zeigen sich in einem hellen Farbton in Kombination mit rotem Ziegeldach und rötlich, braunen Fensterrahmen. Ich finde es sehr gut, dass man am Haupthaus die Brandwand im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss belassen hat, um die angrenzende, große Baulücke längerfristig wieder bebauen zu können. Obwohl ich die Möglichkeit für sehr unwahrscheinlich halte.



Der rückwertige Flügel sieht zeitlos und schlicht aus und passt an dieser Stelle wirklich gut. Die Außenbereiche werden dann wohl demnächst gestaltet werden.





Die historische Straßenfassade ist noch eingerüstet. Durch die Netze erkennt man, dass schon neue Fenster eingesetzt worden sind. Auch die Putzfassade wurde bereits größtenteils wieder aufgearbeitet.





Die östliche Seite zur kleinen Baulücke erhält ebenfalls Fenster und wird gedämmt. Ich bin sehr gespannt, wie die Lücke gestaltet wird, da ich noch immer davon ausgehe, dass diese bestehen bleibt und als privater Außenraum genutzt werden kann.



Ich freue mich auf die Fertigstellung.
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Alt 17.07.16, 22:52   #9
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Sanierung Domstraße 21

Die Bauarbeiten an der Ecke Domstraße/Grüner Winkel sind noch immer nicht abgeschlossen. Der Zustand ähnelt dem vom letzten Beitrag in Post #163. Das Objekt ist äußerlich fertiggestellt, bis auf die Ladeneinheit an der Ecke, welche noch gänzlich unbearbeitet ist.

Dennoch gibt es drei Eindrücke vom Ort des Geschehens, da das Objekt wirklich toll geworden ist.







Ich hoffe, dass man bei meinem nächsten Besuch schon mit der Überarbeitung der Ecke begonnen hat.
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Alt 17.07.16, 22:52   #10
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Sanierung Markt 30 und Neubauvorhaben Markt 29

Genau gegenüber auf der anderen Straßenseite des Grünen Winkels ebenfalls an der Ecke Domstraße/Grüner Winkel sieht es aktuell ziemlich spektakulär aus. Über dieses Vorhaben hatte ich zuletzt im Mai 2015 berichtet (Post #149).
An dieser Stelle ist, wie bereits mehrfach berichtet (Brandfotos in Post #96), das historische Eckgebäude im August 2014 abgebrannt. Auch das Nachbargebäude wurde durch die Flammen, das Löschwasser, aber auch die Witterung in den Monaten danach stark in Mitleidenschaft gezogen.

Der Besitzer des Brandgebäudes, das kurz darauf abgerissen wurde, kaufte daraufhin das historische Objekt Markt 30 und plante die Sanierung in Kombination mit dem Bau eines neuen Gebäudes auf der freien Baulücke direkt daneben.
Bis alle Formalitäten geklärt waren, dauerte es dann noch einige Monate. In diesem Jahr ging es schließlich offiziell los. Der erste Schritt war der Abriss der rückwertigen Anbauten beim Markt 30. Leider wurde in diesem Zuge auch das gesamte Haupthaus abgebrochen. Höchstwahrscheinlich waren die Schäden am Gebäude so immens, das sich der Bauherr dafür entschied, dass auch hier die Bagger anrückten.

Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:





Die Auflage der Stadt beim Verkauf bestand darin, dass mindestens die klassizistische Fassade erhalten bleibt. So ist es auch geschehen. Ein weit ausladendes Metallgerüst soll dieses in den kommenden Monaten abstützen, ehe die Fassade zusammen mit dem Neubau eine statische Einheit bildet. Kein schöner Anblick, aber der Erhalt ist äußerst wichtig.





Beeindruckend, wie akribisch und genau die Fassade mit der Metallkonstruktion verankert ist. Ein Aufwand, der sich in jedem Fall rechnen wird.



Bisher ist mir noch nicht bekannt, in welcher Gestalt der Neubau daherkommen wird. Er soll sich an der Kubatur des Vorgängerbaus orientieren, allerdings eine Etage mehr bekommen. Das bedeutet, es wird sich um ein Gebäude mit drei Vollgeschossen plus Satteldach handeln. Auch äußerlich wird der Bau dem Vorgänger ähneln, ein Fachwerkgiebel sei aber von Seiten der Behörden abgelehnt worden.
Hinter der noch bestehenden Fassade soll ebenfalls ein Neubau in gleicher Kubatur entstehen. Beide Gebäude werden mittels eines Fahrstuhls erschlossen, um den Bewohnern der geplanten elf Wohnungen mehr Komfort bieten zu können. Im Erdgeschoss wird jeweils wieder eine Gewerbeeinheit Platz finden.





Nachdem die Archäologen ihre Arbeit getan hatten, hat man mit dem Tiefbau begonnen. Ich bin äußerst gespannt, wie diese Baumaßnahme das Stadtbild in den kommenden Monaten verändern wird. Ich hoffe auf hochwertige Architektur an dieser besonderen Ecke!
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Alt 17.07.16, 22:52   #11
RianMa
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Sanierung Domstraße 6

Vom umfangreichen Sanierungsvorhaben in der Domstraße 6 konnte ich bereits im Post #164 tolle Bilder samt Vergleichsbildern aus der Zeit vor der Sanierung liefern.
Mittlerweile sind auch die Arbeiten an den Außenanlagen abgeschlossen worden. Ein rundum tolles Ergebnis, möchte ich sagen. Der Bau hat wieder die Ausstrahlungskraft, die er verdient. Vielen Dank von meiner Seite an alle Beteiligten.



Der Blick in die tolle Burgstraße mit ihrer historischen Fassadenabfolge:



Der Blick auf die "Rückseite" zeigt, dass auch der Wiederaufbau der Mauer abgeschlossen ist. Diese bestand in ähnlicher Form bereits vor der Sanierung, macht nun allerdings viel mehr her. Sehr schön ist auch das schmiedeeinserne Tor, das sich per Automatik öffnen lässt.



Der Hof ist mit scheinbar altem Pflaster neu gepflastert worden. Der Schuppen im Hintergrund, der auch bereits existierte, beherbergt die Abstellräume für die Wohnungen. Es ist ein toller Kontrast aus strahlendem Weiß und Ochsenblutrot des Nachbarn.





Hier nochmal der Vorzustand (Foto von 2009):



Von der Westfassade hatte ich beim letzten Mal auch noch keine Detailbilder samt vergleichenden Aufnahmen gezeigt. Der Unterschied ist unglaublich. Immer wieder interessant, dass jemand im letzten Jahrhundert der Meinung war, man könnte in einen Dreiecksgiebel eine Gaube integrieren. Der Missstand wurde zum Glück behoben.







Der Kandidat links im vorherigen Bild scheint demnächst auch saniert zu werden. Damit wäre die gesamte Ecke fertig.

Das sollte dann auch der letzte Beitrag zu dieser Sanierung gewesen sein.
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Alt 17.07.16, 22:52   #12
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Sanierung Domplatz 15

Im Beitrag #165 hatte ich bereits Fotos von der Sanierung des Gebäudes am Domplatz 15 gezeigt, die mich doch sehr überrascht hat. Mittlerweile sind die Planen verschwunden.



Man muss schon genau hinsehen, um die Unterschiede zum Vorzustand ausfindig zu machen. Die Fenster haben ein Blau bekommen und harmonieren sehr gut mit dem neuen, strahlenden Weiß der Fassade. Das Dach ist nicht angefasst worden. Das Holztor scheint noch aufgearbeitet zu werden. Das umlaufende, breite Gesimsband wurde entfernt, ebenso die spitze Raute in der hervortretenden Utlucht. Hinzugekommen sind dagegen einige Zieranker. Auf der Seite der Kerstingstraße wird aktuell noch das Wappen aufgefrischt.
Das Objekt macht einen sehr guten Eindruck.





Der Innenausbau soll noch einige Monate weitergehen, sodass im kommenden Jahr die neuen Mieter einziehen können.
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Alt 17.07.16, 22:52   #13
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Neubauvorhaben Domplatz 18

Am Domplatz kündigt sich für das kommende Jahr ein wichtiges Projekt an, welches ein Grundstück mit einer äußerst langen Vorgeschichte betrifft. Auf dem Domplatz Nummer 18 stand bis 2004 ein bedeutendes Renaissance-Haus, das damals durch Brandstiftung zerstört worden war, von dem ich leider kein Foto zur Verfügung stellen kann.
Daraufhin wurde vor über 10 Jahren durch die Stadt ein Architektur-Wettbewerb ausgelobt, den damals ein Entwurf gewann, der in der Presse von vielen Seiten verrissen worden war. Das Hauptproblem war die Wahl eines Tonnendaches für das Gebäude und den dadurch zu unsensiblen Umgang mit der historischen Umgebungsbebauung am Domplatz. Soweit ich mich errinnere, sollte als Reaktion auf den Protest der zweite Platz realisiert werden, den ich persönlich für unpassender gehalten hatte. In den Jahren darauf konnte man jedoch keinen solventen Investor finden, der den Bau realisieren wollte/konnte, bzw. es musste der Verkauf rückabgewickelt werden, da sich der Eigentümer nicht an Vertragspunkte gehalten hatte.
Also wurde es still um das Grundstück und die Jahre gingen ins Land. 2014 zeigte dann die WGG (Wohnungsgesellschaft Güstrow) Interesse an dem Grundstück und kaufte es schließlich. Der Verkauf der Stadt war daran gebunden, sich nun doch am damaligen Siegerentwurf zu orientieren.

Vor einigen Wochen wurden die Planungen dann der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gebäude zeigt weiterhin sehr starke Ähnlichkeiten zum ersten Preis von vor 10 Jahren. Wir haben es (kleines Foto in diesem Pressebeitrag) mit einem Gebäude mit zwei Vollgeschossen zu tun, auf denen ein gewölbtes Dach aufliegt, in dem nochmals zwei weitere Etagen untergebracht sind. Dieses ist leicht zurückversetzt, wobei die Fasssadenebene an einer Stelle bis zum Boden läuft. An dieser Stelle liegt der zentrale Eingang sowie die Zufahrt zum Hof.
Das Gebäude kann sich durchaus gekonnt in den Bestand einfügen. Während der Grundbau und die Dachzone zum giebelständigen, klassizistischen Nachbarbau überleiten, endet das Dach auf der Südseite ein wenig vor dem Grundkörper, wodurch lediglich dieser zur kleineren Bebauung an der Philipp-Brandin-Straße überleitet. Der Grundbau soll mit Backstein verkleidet sein, die Dachzone erhält eine Zinkverkleidung.

In diesem Jahr sollen die Archäologen ihre Arbeit tun, ehe man im März /April des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten loslegt. 1,5 Millionen Euro will die WGG investieren. Entstehen soll acht Wohnungen mit Größen zwischen 64 und 123 Quadratmetern. Im Herbst 2018 sollen, sofern alles nach Plan läuft, die neuen Mieter einziehen können.





Der Blick nach Norden zu den bedeutenden Gebäuden am Domplatz:



Auf der Südseite befinden sich eher kleinere Fachwerkhäuser, die an der Philipp-Brandin-Straße liegen.

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Alt 16.02.17, 17:33   #14
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Fertigstellung Neubebauung Gleviner Straße 16/Lange Straße 26

Mit neuen Bildern möchte ich mich aus der Güstrower Innenstadt zurückmelden. Diese zeigen den Stand von vor zwei Wochen und damit viel Neues im Gegensatz zu den Beiträgen aus dem letzten Sommer.
Des Weiteren muss ich darüber informieren, dass am letzten Sonnabend (11. Februar 2016) wieder ein historisches Gebäude in Güstrow niedergebrannt ist (Pressebeitrag). Es handelt sich um ein Objekt in der Gleviner Straße, von dem ich in Kürze auch Bilder zeigen werde.
Meinen aktuellen Februar-Rundgang beginne ich ebenfalls in der Gleviner Straße und zwar mit abschließenden Bilder des Bauprojektes an der Ecke Lange Straße/Gleviner Straße (zuletzt in Post #167).

Für die meisten Besucher der Barlachstadt präsentiert sich der südliche Eingang in die Innenstadt nun folgendermaßen:



Das sättigende Orange setzt an dieser Stelle einen deutlichen Akzent und damit einen angenehmen Auftakt in die zum Markt führende Gleviner Straße, die zur Zeit von Baugerüsten dominiert wird.



Zur Erinnerung:
Ursprünglich stand an dieser Stelle ein zweigeschossiges Gebäude, das aufgrund seines schlechten Zustandes vor einigen Jahren abgebrochen worden ist. In meinen Augen wäre eine Sanierung auch nicht sinnvoll gewesen gewesen, da es sich durch die niedrige Gebäudehöhe zu Beginn der historischen Häuserzeile nicht ausreichend eingefügt hat. Der Neubau schafft diese Wirkung und Anpassung viel eher.

Ein Bild des abgebrochenen Gebäudes von 2006:





Während im Erdgeschoss eine Ladeneinheit entstanden ist, bieten die Obergeschosse Platz für drei Wohnungen, die auf der Ostseite Balkone erhalten haben.
Auch die Backsteinmauer zum zweiten Gebäude ist mittlerweile fertiggestellt worden. Der dort integrierten Technik hätte man durchaus eine weitere Tür vorsetzen können. Für meinen Geschmack ist die Mauer auch einen Meter zu hoch geraten.



Das zweite Gebäude bestand in dieser Form bereits bei meinem letzten Beitrag dazu. Hier kann ich also keine wesentlichen Änderungen präsentieren. An meiner geäußerten Kritik hat sich in diesem Zusammenhang jedoch nichts geändert.

Auch auf dieser Parzelle stand bis vor wenigen Jahren noch ein ziemlich heruntergekommenes Gebäude als letztes Überbleibsel einer ganzen Reihe von kleinen, schmalen Häusern, die jedoch bereits zur DDR-Zeit verschwunden sind. Auch dieses Gebäude musste aufgrund seines schlechten Zustandes verschwinden.

Im folgenden Bild ist es linkerhand zu sehen, im zweiten Bild in der Frontalen:





In den Folgejahren war die gesamte Ecke in einem sehr verwahrlosten Zustand erlebbar. Insofern war es für die Stadt ein Glücksfall, als die WGG als Güstrower Wohnungsunternehmen die Grundstücke aufkaufte und alle in einer Gesamtmaßnahme entwickeln wollte.



Diese Baumaßnahme, für welche die Wohnungsgesellschaft Güstrow rund 1,4 Millionen Euro investiert hat, stellte somit den ersten Bauabschnitt dar. Der zweite Abschnitt wird direkt in der Gleviner Straße realisiert. Fotos folgen im nächsten Beitrag.
__________________
Alle Fotographien sind generell durch mich aufgenommen und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Danke.
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Alt 17.02.17, 16:04   #15
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Neubebauung Gleviner Straße 13 und 14

Wie oben erwähnt geht es im nun folgenden Artikel ein kleines Stückchen weiter in Richtung Marktplatz, wo auf der östlichen Straßenseite in der Gleviner Straße 13 und 14 der zweite Bauabschnitt realisiert wird (zuletzt in Post #168). Die Schließung der dort teilweise bereits seit Jahren bestehenden Baulücke tut dem gesamten Straßenzug gut.





Der Bau ist bereits schon sehr weit fortgeschritten. Es ist schade, dass sich das Erdgeschoss recht stark zum Straßenraum hin verschließt. Im Vergleich zu den Nachbarn ist es doch ziemlich niedrig ausgeführt worden.
Durch die bereits erfolgte Fertigstellung des Rohbaus wird ein weiteres Detail deutlich, das man in dieser Form architektonisch anders hätte lösen sollen. In der gesamten Straße gibt es nur ein Gebäude, das im ersten Obergeschoss eine Loggia besitzt. Dieses ist nun am letzten Wochenende Opfer der Flammen geworden und muss wohl oder übel abgebrochen werden. Kein anderes Gebäude hat einen Balkon oder eine Loggia vorzuweisen. Der Neubau hingegen wird zukünftig gleich zwei Balkone bekommen, die meines Erachtens nicht in das Bild der Straße passen. Die Wahl von zurückgezogenen Loggien, die sich im Straßenraum zurücknehmen, wäre klar mein Favorit gewesen.

Das Bauschild:



Auch auf der Rückseite wird der Fortschritt deutlich. Hier ist besonders ersichtlich, dass die Dachdeckerarbeiten in vollem Gange sind.



Interessant wird es auch nochmal, wenn nach Abschluss der Bauarbeiten auch die in diesem Quartier bestehenden Freianlagen umgestaltet werden.
Beim nächsten Update werden wir mehr wissen und sehen.
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Alle Fotographien sind generell durch mich aufgenommen und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Danke.
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