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Alt 18.04.17, 11:31   #1
epizentrum
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Dominikanische Republik - Zucker, Palmen und Kolumbus

In diesem Thread geht es um die Dominikanische Republik - ein Land, das sich die Antillen-Insel Hispaniola mit Haiti teilt. Hinter diesem Gedankenstrich allein schwingt jede Menge Geschichte und Konfliktstoff mit. Dennoch denkt man bei dem Land gerade in Deutschland statt an die Karibik, Kolumbus, Zucker, Kakao und Merengue oft zuerst an Pauschaltourismus.

Kein Wunder: Seit den 1970er-Jahren entstanden an bestimmten Küstenabschnitten ganze Ketten von Hotelanlagen, die gut durchorganisiert im großen Stil weltweit vermarktet werden. In Bávaro zum Beispiel reihen sich auf 12 Kilometer Länge etwa 30 Hotel-Ressorts auf, in denen überwiegend All-Inclusive-Touristen urlauben. Das heißt, sie bekommen bei ihrer Ankunft ein Armbändchen, das ihnen Zugang zum Hotel-Gelände gibt und die Nutzung der allermeisten Leistungen und kulinarischen Angebote des Hotels gestattet. Animateure versuchen tagsüber regelmäßig, die herumliegenden Gäste aus ihrer Komfortzone herauszuholen, und abends gibt es Bühnenprogramm und Disco - natürlich mit Cocktails aufs Bändchen. Auf diese Weise lassen sich Tage und Woche in einer Parallelwelt verbringen, ohne jemals das eigentliche Gastgeberland zumindest ansatzweise kennenzulernen. Auch von außen kommt kaum jemand hinein: Bandlose dürfen freilich nicht ohne Prüfung und Gebühr aufs Gelände - nur die immerhin meist einheimischen Mitarbeiter der Anlage.

Ich bringe es also hinter mich und beginne die Fototour mit Eindrücken einer solchen Anlage. Die Gäste sind hier in einer Art Gartenstadt in großzügig verteilten Einzelhäusern untergebracht:



An Fußwegen mit Shuttle-Wägelchen für die Lauffaulen bzw. für die Golfspieler:



Gästehaus-Architektur, giebelständig:



Ostend:



Sport, Wellness, Infrastruktur, Beschilderung, Seelenzucker:



Der Boulevard zum Meer:



Blumiger Empfang:



Café:



An den repräsentativen Gebäuden häufig zu sehen ist regionaltypischer Naturstein:


Bilder: epizentrum
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Alt 18.04.17, 11:39   #2
epizentrum
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Hotel-Architektur

Zur hoteltypischen Architektur gehören neben der obligatorischen Pool"landschaft" Einrichtungen für Nahrungsaufnahme, Einkauf, Unterhaltung, Zeitvertreib etc. Auch hierzu ein paar Beispiele. Rund um den Pool"strand" Restaurant- und Bar-Gebäude mit traditioneller Palmwedel-Dachdeckung:



Ein Teil des Pools. Praktisch für wirkliche Wasser- und Alkoholliebhaber, die integrierte Bar:



Erholung von den Bräunungsstrapazen in einem Gastronomiepavillon mit hübschem Blick Richtung Strand:



Frühstücksgenossen am Teich:



Schattenspendende Wandelgänge:



Ein David als Einstimmung vor dem Gaumenfreudentempel:



Zur Erinnerung an die ursprünglichen Gastgeber grüßt ein Taíno-Gott:


Bilder: epizentrum
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Alt 19.04.17, 09:33   #3
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Typisch Karibik

Wie es sich für eine Karibik-Insel gehört, bietet Hispaniola ausgedehnte Strände mit weißem Sand, seichtem Wasser in allen Blautönen, Korallenriffe, Palmen - alles wie aus dem Bilderbuch:



Die Palmen sind wackere Kämpfer gegen Naturgewalten:



Typische Strände vor den Hotelanlagen:



Mit entsprechender Landschaftspflege...:



Öffentlich zugänglich, bei Bávaro:



Je nach Wetter ziehen auch mal dunkle Wolken über das Land und werfen ordentliche Regenschauer ab, die bei der Hitze (auch im April schon) sehr willkommen sind. Kurz darauf sieht alles wieder aus wie zuvor - hier der bei Surfern beliebte Strand von Macao:



Replik eines der ersten Festungsbauten von Christoph Kolumbus nach seiner Ankunft bei Santo Domingo:


Bilder: epizentrum
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Alt 19.04.17, 13:43   #4
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Ausrufezeichen Die Basilika "Nuestra Señora de la Altagracia" von Higüey

So, jetzt weg vom Klischée und hin zu spezielleren Themen. Die erste Station ist die bereits 1505 gegründete Stadt Higüey (eigentlich Salvaleón de Higüey) mit ihren jetzt 150.000 Einwohnern mitten in der flachen, sehr grünen und ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Provinz La Altagracia im östlichsten Zipfel der Republik. Viele der Einwohner sind heutzutage in den großen Hotelanlagen an den Küstenstreifen tätig und pendeln täglich mit Firmenbussen zu ihrer Arbeitsstätte. Die Besonderheit von Higüey aber ist ihre Basilika, die zu den bedeutendsten Pilgerstätten der Karibik gehört. Das Konzept für die jetztige Gestalt liegt 70 Jahre zurück, die zugehörige internationale Ausschreibung gewannen 1949 die französischen Architekten André-Jacques Dunoyer de Segonzac und Pierre Dupré. Mit dem Bau begonnen wurde erst 1954, und fertiggestellt war das Werk noch sehr viel später, nämlich 1971.

Stilistisch ist sie der französischen Moderne zuzuordnen, aber diese Klassifizierung sagt noch nichts über die besondere Wirkung ihrer ganz eigenen Architektur aus. Zum Einstimmen erst einmal ein Bild der Hauptfront mit Portal und Turm:



Man ahnt schon, dass man mit starren Einordnungen hier kaum weiterkommt. Der Bau trägt einerseits seine konstruktiven Elemente deutlich zur Schau. Viel Sichtbeton gibt es sowohl außen als auch innen, und andererseits wirkt das Gebäude mit den langgezogenen Bögen, vielen Verschachtelungen und Details leicht, kleinteilig und fast verspielt. Dominant ist aus jeder Perspektive der elegante Turm mit 80 Metern Höhe. Er besteht aus zwei geschwungenen Schalen aus Beton, die - anders als die übrige Fassade - subtil mit Natursteinplatten verkleidet sind:



Der Turm soll zum Beten gefaltete Hände symbolisieren. Das Kreuz auf dem Turm fehlte lange Jahre, nachdem es 1979 der Wirbelsturm "David" wegfegte. 2014 hat man ein neues Kreuz montiert. Ein weiterer Blick auf die verschachtelte Architektur mit ihren langgezogenen Bögen:



Die Basilika steht im Zentrum der Stadt auf einer vom Boden aus fast endlos groß erscheinenden Fläche. Man sieht dies auf diesem Luftbild sehr schön. Der asphaltierte Vorplatz ist von Wandelgängen schwungvoll umrahmt, die aus einzelnen Beton"schirmen" bestehen, die wie abstrahierte Bäume aussehen:



Der überwiegende Teil des Areals ist eine Rasenfläche, auf der in einem Raster Palmen stehen. Das hat einerseits eine Strenge, andererseits eine überwältigende Tiefenwirkung wie aus den Hallen Morias, nur eben mit Palmen gebaut statt mit Steinsäulen. Nachfolgend ein kleiner Zipfel des Palmenwaldes:



Der Außenbereich ist so großzügig gestaltet, dass zudem für jeden Besucher ein Parkplatz zur Verfügung steht - für die Angehörigen der Diözese sogar persönlich zugewiesene:



Eine Uhr darf nicht fehlen:



Das Hauptportal der Kathedrale wirkt fast anzüglich sinnlich mit seinem eindeutig als Lippen geformeten Vordach vor einer blutroten Wand und den pflanzenumrankten Bronzetoren:



Im Inneren der Kirche setzen sich die eleganten Bögen fort:



Blick zurück:



Die eigentliche Besonderheit der Basilika, und auch ihr wichtigster Entstehungsgrund, ist der Altar mit dem Bildnis der heiligen Madonna von Altagracia. An dieser Stelle soll vor hunderten Jahren ein Mädchen gelebt haben, das sich von ihrem Vater ein Bildnis der Jungfrau Maria gewünscht und erhalten hatte. Jeden Morgen soll dieses Bildnis an einem Baum im Garten des Hauses gestanden haben, obwohl das Mädchen das Bild in ihrem Zimmer aufbewahrte. Die Stelle wurde letzlich heilig gesprochen und eine Kathedrale gebaut, wo jetzt der berühmte Altar steht, der noch weitere Schätze birgt. Blick von der Ferne mit dem erwähnten Portrait als goldener Fleck in der Mitte:



Bauliches Detail:



Vom Bauwerk her beeindruckt ganz besonders der Blick nach oben im Hauptschiff:






Bilder: epizentrum
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Alt 21.04.17, 13:46   #5
Adama
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Wunderbarer Thread, gerne mehr von diesen qualitativen Bildern die ja eine Seltenheit hier geworden sind! Macht Spass virtuell am Urlaub teilzunehmen :-)
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Alt 23.04.17, 15:38   #6
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Bayahibe

Danke, Adama und den netten Kommentatoren der Bewertungsfunktion. Da macht es noch mehr Spaß, die Bilder zu zeigen. Es kommen mehr, keine "Sorge". Die nächste Station führt uns an die Südküste und dort zunächst nach Bayahibe, das über 100 Jahre ein reines Fischerdorf war, bevor es mit dem Bau von Bars, Restaurants, Hotelanlagen und kleinem Fährhafen touristisch erschlossen und umgeprägt wurde. Die allererste Besiedelung (durch Einwanderer) reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Der Dorfkern liegt an einer wunderschönen Bucht:



Von hier aus geht es mit der Fähre zu einer beliebten Touristenattraktion, der Isla Saona am Nationalpark "des Ostens" (Parque Nacional del Este). Letzterer bietet eine außergewöhnlich vielfältige Vogelpopulation. Bayahibe selbst ist ein eher verschlafenes Dörfchen mit 2000 Einwohnern, ruhigen Straßen und kleineren Häusern der folgenden Art:



Auf einer kleinen Halbinsel gibt es archäologische Ausgrabungen und eine Holzkirche aus den 1920er-Jahren zu sehen:



Im seichten Wasser an der Küste der zum Dorf gehörenden Buchten sieht man jede Menge Korallen bzw. was von ihnen übrigblieb:


Bilder: epizentrum

Die Strandabschnitte rund um den Dorfkern sind öffentlich zugänglich. Dort befindet sich etwas skurill auch ein Friedhof fast direkt am Wasser. Ihn habe ich leider nicht fotografiert. Die übrigen Strände der beiden Buchten teilen recht dezent in die Landschaft integrierte Hotelanlagen unter sich auf.
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Alt 29.04.17, 15:49   #7
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La Romana

Weiter geht es zur Provinz mit dem schönen Namen La Romana und zu ihrer Hauptstadt gleichen Namens. Die Stadt - mit 190.000 Einwohnern immerhin die viertgrößte der Republik - kennen viele Touristen als eine Station ihrer Kreuzfahrten durch die Karibik; am Hafen geben sich Tag für Tag die strahlendweißen Kreuzfahrtschiffe die Klinke in die Hand. Das Geld der Stadt stammt aus dem Tourismus und vor allem aus der großen Zuckerfabrik. Süßes gibt es hier an jeder Ecke zu kaufen, sehr verbreitet bspw. Dulce de Leche in allen Varianten. Wer hier keine Süßigkeiten mag, ist verloren und sollte wegziehen ;-)

Die Stadt selbst ist gar nicht einmal so alt. Gegründet wurde sie erst Ende des 19. Jahrhunderts; ihren Namen soll sie von einer antiken "römischen" Waage aus dem 16. Jahrhundert erhalten haben. Ältere Gebäude finden sich an vielen Stellen. Sie sind zumeist denkmalgeschützt, wenn auch nur teilweise saniert. Nachfolgend eine der gut besuchten Kirchen in einer hübschen Gartenanlage:



Am Busbahnhof und einem zentralen Einkaufszentrum gibt es eine kleine Flaniermeile. Dort spendet dieser Pavillon Schatten, sofern er nicht selbst schon im Schatten steht:



Ein paar Fußminuten weiter gibt es einen Park, in dem eine Mischung aus Floh- und Wochenmarkt stattfindet. Die Verkäufer sind leider etwas nervig mit ihren Verkaufsavancen. Nachfolgend ein Schnappschuss vom Parkrand, der umlaufenden Straße und ein paar typischen Häusern:



Die Feuerwehrstationen sehen fast prototypisch karibisch aus:



Von diesem historischen Bau stehen nur noch die Außenwände zur Straße:



An den Gehwegen werden hier und da regionale Erfrischungsgetränke in Naturbehältern angeboten:



Die braucht man auch, wenn bereits im März/April morgens die Sonne schon derart herunterbrennt, dass die Temperaturen im Schatten von den nächtlichen 20 Grad rasch auf 30 Grad hochschnellen:


Bilder: epizentrum
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Alt 01.05.17, 11:15   #8
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Casa de Campo

Westlich des Flusses Río Romana, der La Romana durchteilt und an dessen Mündung die Kreuzfahrtschiffe und Frachter anlegen, liegt der Hauptteil der Stadt; östlich befinden sich touristische Einrichtungen und gehobenere Siedlungen an. Dort entwickelten die Eigentümer der Zuckerfabrik auf einem Teil ihres Geländes ab Anfang der 1970er-Jahre eine ausgedehnte und äußerst luxuriöse Siedlung im wesentlichen zur Diversifikation ihrer Geschäfte in Richtung Tourismus.

Sie begannen das Vorhaben mit einem luxuriösen Golf-Resort und fügten diesem ein Hotel und zahlreiche Villen hinzu. Keines der inzwischen etwa 1.700 Gebäude gleicht dem anderen, die allermeisten Häuser stehen frei auf ihren Grünanlagen, manche der schlossähnlichen Anwesen stehen gut versteckt im letzten Winkel ihrer parkähnlichen Anlagen. Komplettiert wird die 29 Quadratkilometer große Siedlung seit etwa 20 Jahren durch die Marina, einem Yachthafen mit Freiluft-Ladenzeilen à la Wertheim Village. Die Siedlung ist ein beliebtes Rückzugsgebiet der internationalen Prominenz, die sich dort entweder in mietbaren Villen aufhält oder gleich ein Anwesen gekauft bzw. für sich hat bauen lassen. Eine Einfahrt zu einem der standardgemäßen Anwesen:



Einer der Piers der Marina:


Bilder: epizentrum

Mehr Bilder habe ich dort nicht geschossen. Für die Interessierten gibt es einen ordentlichen Überblick über das Gelände im Luftbild von Google und die eigene Website mit Abriss der Geschichte. Interessanter ist der "Zusatz" von Casa de Campo, um den es im nächsten Beitrag geht.
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