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Alt 27.05.16, 18:28   #256
Neo69
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Neo69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von epizentrum Beitrag anzeigen
Ein veritables Verkehrschaos gibt es seit heute früh rund um den Hauptbahnhof. Grund sind Gleisarbeiten am Baseler Platz und die damit verbundenen Sperrungen. ...
Vielen Dank, ich hatte mich heute schon gewundert - der Rückstau um 17 Uhr Freitag Nachmittag ging bis durch den Theatertunnel...
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Alt 04.08.16, 13:33   #257
bridget
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bridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nett
Jetzt ist er da, der neue Bundesverkehrswegeplan 2030.

In den vordringlichen Bedarf wurden u.a. der 10-spurige Ausbau A5 von Nordwestkreuz bis Frankfurter Kreuz und A3 von Offenbacher Kreuz bis Frankfurter Kreuz und der
8-spurige Ausbau A3 bis Wiesbadener Kreuz und A5 Friedberg aufgenommen.

Link zum BVWP (Hessen ab S. 79):
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Alt 04.08.16, 18:22   #258
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Licht und Schatten halt. A3 bis Wiesbaden und Offenbach und A5 bis Friedberg sind jetzt immerhin im VB-E (im Entwurf nur Weiterer Bedarf mit und ohne Planungsrecht, also keine hohen Realisierungsaussichten vor 2030), dafür ist leider der Ausbau der A661 (Bad Homburg - Eckenheim war im BVWP von 2003 sogar VB) abgestuft worden, ebenso wie der Ausbau der A5 zwischen Darmstadt und Heidelberg. Und auch der dringend nötige Ausbau der A3 Offenbach - Hanau ist weiter nur Weiterer Bedarf mit Planungsrecht.
Der Bundesverkehrsminister ist halt ein Bayer, das merkte man im ersten Entwurf und auch bei den Änderungen zum Kabinettsentwurf, deswegen gab es Aufstufungen in Hessen nur gegen Abstufungen anderer Projekte.

Aber da die stärkstbelasteten Abschnitte von A3 und A5 jetzt doch VB-E sind, immerhin mehr Licht im Vergleich zum Entwurf vom März.

Bei dem zehnstreifigen Ausbau (in der Anmeldung von Hessen war von zwölf Fahrstreifen die Rede) der A5 zwischen Nordwestkreuz und Frankfurter Kreuz dürfte es sich wahrscheinlich nicht nur um die simple Erweiterung um einen Fahrstreifen, sondern die bauliche Trennung von Lokal- und Fernverkehr handeln. Links zu den Skizzen der ursprünglichen Varianten (keine Ahnung, ob die immer noch aktuell sind) finden sich immer noch auf der ersten Seite dieses Threads, im Beitrag #8
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Alt 09.10.16, 11:05   #259
epizentrum
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epizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehenepizentrum genießt höchstes Ansehen
Ferdinand-Happ-Straße / Lahmeyerbrücke

Die beiden an sich getrennten Vorhaben treffen an der Kreuzung Hanauer Landstraße / Dieselstraße räumlich zusammen. Sofern die Bahn- und Planungsgötter wollen, wird eines fernen Tages die Ferdinand-Happ-Straße nach Osten verlängert und nach einer 90-Grad-Kurve quasi als nördliche Verlängerung der Dieselstraße auf die Hanauer Landstraße treffen. Die Kurve wiederum berührt die Böschung und die Treppenanlage der Rampe zur neuen Lahmeyerbrücke, die bekanntlich etwas weiter westlich neu errichtet werden soll als der Bestand. Alle Informationen zur Brücke finden sich an dieser Stelle, die Informationen zur vorliegenden Vorplanung der Verlängerung der Ferdinand-Happ-Straße hat Schmittchen vor zwei Jahren an dieser Stelle zusammengetragen. Die Kreuzung wird - noch ohne aktualisierte Brückenplanung - wie folgt aussehen:


Bild: Stadtplanungsamt (Ausschnitt)

Der Umsetzung wird bekanntermaßen die vietnamesische Pagode Phat Hue ("Tempel der Weisheit Buddhas") weichen. Das Gebäude ist schlicht, ziemlich heruntergekommen und erstaunlich groß. Nachfolgend ein Schnappschuss über den Grünstreifen der Hanauer Landstraße zum Gebäude, hinter dem ein weiterer Baukörper steht, der etwas niedriger ist, aber mindestens die gleiche Grundfläche hat wie das Vorderhaus:


Bild: epizentrum

Etwa durch die linke Hälfte des Grundstücks wird die Ferdinand-Happ-Straße mit vier Spuren für Autos, zwei Fahrradstreifen, Gehwegen und Zebrastreifen einmünden. Etwa an der rechten Hausgrenze wird sich der Zugang zur bestehenden Treppenanlage befinden und sich die barrierefreie Rampe zur Lahmeyerstraße schlängeln.

Ich hoffe, dass die beiden in vielerlei Hinsicht sinnvollen Projekte bald Realität werden.
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Alt 09.10.16, 23:47   #260
RYAN-FRA
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RYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiell
Die Frage ist nur, wohin die Pagode ziehen wird mit ihrer Tempelhalle. Leider weiss ich nicht, wie da die Geschicke laufen... Dort gab es ja wohl mal Probleme in heikler Sache, aber eine //quasi Kirche// einfach so rauszusetzen ist wohl nicht so ganz einfach. Wer weiß da mehr...?
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Alt 10.10.16, 10:23   #261
epizentrum
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^ Der Pagode steht ihr Kloster im Odenwald zur Verfügung, das sie mit großem Aufwand aufgebaut hat und seit einigen Jahren erfolgreich betreibt - auch für den Teil der eher wirtschaftlich geprägten Tätigkeiten wie Seminare, Massagen, Akupunktur etc. Möglicherweise kann ein Ausweichquartier für Andachten und Gemeindezentrum im Frankfurter Stadtgebiet deshalb kleiner ausfallen als bisher. Die Pläne der Stadt sind der Pagode schon länger bekannt.
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Alt 27.10.16, 09:51   #262
jnhmsbn
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jnhmsbn sitzt schon auf dem ersten Ast
Laut einer Meldung aus der Rhein-Main Zeitung der heutigen FAZ wird der Ausbau der A3 zwischen dem Offenbacher Kreuz und der Anschlussstelle Hanau wohl doch noch in die höchste Kategorie "vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung" aufrücken.

Darauf hat sich wohl der Verkehrsausschuss geeinigt. Der endgültige Beschluss des Ausschusses steht Ende November an, anschließend muss noch der Bundestag zustimmen. Dieser folgt aber meist den Empfehlungen des Verkehrsausschuss.
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Alt 21.04.17, 13:14   #263
Censorship
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Censorship befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Die Elisabethenstraße in Sachsenhausen wird umgestaltet: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...6zuQwjdnnHZ84g

Für 3,2 Millionen Euro soll die "Aufenthaltsfunktion" gestärkt werden: Neuaufteilung des Straßenquerschnitts, barrierefreier Umbau der Bushaltestellen, eininheitliche Gestaltung der Gehwegflächen, neue Straßenbeleuchtung sowie 14 Bäume. Im Kiez selbst geht das Gerücht herum, man wolle Palmen pflanzen.
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Alt 21.04.17, 16:00   #264
penultimo
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penultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblickpenultimo ist ein wunderbarer Anblick
Der städtebauliche Umbau der Elisabethenstraße ist mehr als überfällig. Wieso da gleich wieder Palmen-Sarkasmus aufkommen lassen?

Und warum denn so weit nach Offenbach abschweifen, wenn das Gute doch so nah liegt?

Genaueres gibt es in der Magistratsvorlage M69 samt Planungsstand. Dort heißt es unter anderem:

Zitat:
Die Neuaufteilung des Straßenquerschnitts umfasst eine optimierte Fahrbahnaufteilung unter Verzicht auf die stadteinwärts führende Busspur. Dadurch ergibt sich ein Flächengewinn, der für die Verbreiterung der Gehwege, die Belange des Radverkehrs, Baumpflanzungen und eine Neuordnung der Stell- und Andienungsplätze genutzt werden kann. Durch die Verschmälerung der Fahrbahn können auch die Mittelinseln als Querungshilfen für Fußgänger entfallen.

Der ruhende Verkehr wird zukünftig durch eine bauliche Ausbildung von Längsparkständen mit gliedernden Baumpflanzungen organisiert. Insgesamt werden ca. 19 Stellplätze (Bestand ca. 12) hergestellt. Die Anzahl der Taxiwarteplätze erhöht sich von 8 auf 10 (inkl. Affentorplatz).
Für den Radverkehr werden auf der Nordseite Schutzstreifen auf der Fahrbahn vorgesehen. In Fahrtrichtung stadtauswärts erfolgt die Führung des Radverkehrs gemeinsam mit dem Busverkehr auf der Busspur. Zusätzlich wird dem Radverkehr zukünftig das indirekte Linksabbiegen von der Paradiesgasse mittels eigenem Signalgeber und entsprechender Aufstellfläche in die Wallstraße ermöglicht.

Die Fahrtrichtung Innenstadt weist eine geringere Verkehrsbelastung auf als die in Richtung Süden/Lokalbahnhof. Aus diesem Grund kann die Busspur Richtung Innenstadt zukünftig entfallen. Um einen geregelten Fahrplan zu gewährleisten, erhält der Bus ab Haltestelle Affentorplatz ein ampelgesteuertes Vorfahrtsignal, sodass Busse ungehindert die nächste Haltestelle in Höhe der Brückenstraße erreichen können. Die Busspur Richtung Lokalbahnhof bleibt erhalten.
__________________
Bild(er) von mir, wenn nicht anderweitig gekennzeichnet.
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Alt 26.04.17, 20:31   #265
Outsider
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Alter: 39
Beiträge: 16
Outsider könnte bald berühmt werden
Es ist kein Straßenbau, aber eine, für diese Stelle, signifikante Veränderung der Verkehrssituation. Aus meiner Sicht eine gute!

Freie Wahl auf der Bockenheimer
Zügiger mit dem Rad vorankommen und weniger Konflikte mit Fußgängern – das sind die wesentlichen Gründe, die jetzt zur Aufhebung der Benutzungspflicht für den Radweg in der Bockenheimer Landstraße geführt haben.
http://www.radfahren-ffm.de/431-0-Fr...ndstrasse.html
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Alt 27.04.17, 10:50   #266
tunnelklick
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Beiträge: 1.273
tunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunft
Brückenneubau am Frankfurter Berg

Im Zuge des 4-gleisigen Ausbaus der Main-Weser-Bahn wird auch im Verlauf der Landesstraße L 3003 die Straßenbrücke am Bahnhof Frankfurter Berg abgebrochen und neu gebaut.

Zitat:
Die Landesstraße L3003 verläuft im Stadtgebiet von Frankfurt am Main und verbindet die Stadtteile Bonames und Frankfurter Berg. Das betrachtete Bauwerk befindet sich unmittelbar nördlich des Stadt-teils Frankfurter Berg und überführt die Landesstraße über die derzeit 3- gleisige Eisenbahnstrecke 3900 Frankfurt - Kassel.
Das Bauwerk ist eine Stahlfachwerkbücke, welche als Einfeldtragwerk auf zwei massiven Widerlagern aus Bruchsteinmauerwerk und Stampfbeton errichtet wurde.
Das gesamte Brückenbauwerk soll erneuert werden.
Da eine Vollsperrung der L3003 während der Baumaßnahme nicht möglich ist, wird eine Behelfsbrücke westlich des Hauptbauwerkes (ca. 1m neben der neuen Brückenlage) zur bauzeitigen Verkehrsführung errichtet.
© Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 04/2017, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Den Ausschreibungsunterlagen ist zu entnehmen, dass das Bestandsbauwerk sowohl im Bereich des Stahltragwerkes, als auch der Unterbauten teils massive Schäden aufweist, welche die Tragfähigkeit erheblich einschränken (Gewichtsbeschränkung für den LKW-Verkehr auf 16 t). Eine Sanierung einzelner Bauwerksteile (z.B. eine Überbauerneuerung) erscheint aufgrund der Vielfältigkeit der Schäden, sowie der Konstruktionsart des Tragwerkes (genietetes Stahlfachwerk) nicht wirtschaftlich. Darüber hinaus ist von Seiten der Deutschen Bahn geplant die unterführte Bahnstrecke zeitnah auf vier Gleise auszubauen und in diesem Zuge auch den Haltepunkt Frankfurter Berg umzubauen. Vor diesem Hintergrund und der begrenzten Restnutzungsdauer des Tragwerkes ist vorgesehen das gesamte Brückenbauwerk zu erneuern.

Im Gegensatz zur bestehenden Stahlfachwerkkonstruktion wird der Ersatzneubau als Stahlverbundbrücke mit Halbfertigteilplatten hergestellt werden. Daraus resultiert eine größere Bauhöhe des Überbaus (1,95 m gegenüber 1,19 m im Bestand). Da aufgrund der Planungen der DB AG die lichte Höhe des Bauwerks auf 5,70 m vergrößert werden muss, wird die Gradiente insgesamt um etwa 1,0 m angehoben. Der Straßendamm muss dafür entsprechend erhöht werden. Die Rampen des Bauwerks müssen aufgrund der Gradientenerhöhung und der Veränderung es Straßenquerschnitts angepasst werden. Durch die Einbeziehung der Rampen in die Maßnahme ergibt sich eine gesamte Ausdehnung auf eine Länge von etwa 400 m. Nördlich des Bauwerks wird die Rampe auf einer Länge von etwa 270 m angepasst. Südlich des Bauwerks kann die Anpassung, aufgrund der bestehenden Höhenverhältnisse auf einer Länge von etwa 70 m erfolgen.

Die Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehung (Kfz-, Fuß- und Radverkehr) während der Bauzeit ist grundsätzlich stets zu gewährleisten. Dies geschieht während der Herstellung des neuen Bauwerkes über eine unmittelbar westlich des Bestandes gelegene Hilfsbrücke. Während einer Sperrpause der Bahnstrecke an Ostern 2018 sowie in einem Zeitraum von 3 Wochen im Vorfeld und 1 Woche nach Ostern 2018 hiervon wird jedoch auch die Landesstraße vollständig gesperrt. In diesem Zeitraum erfolgt zunächst die Leichterung des Überbaus sowie im Anschluss hieran (in der Ostersperrpause) der Aushub des Bestandsüberbaus und der Einhub der Hilfsbrücke. Von dieser 3-wöchigen Sperrung ist der Fußgängerverkehr lediglich über eine Zeitraum von einer Woche unmittelbar vor bzw. nach dem Osterwochenende betroffen. Die Straßenachse wird in den Dammbereichen nördlich und südlich des Bauwerkes nach Westen verlegt, die Anbindung an den Bestand erfolgt jeweils ca. 40 m vor und hinter er Brücke. Die Verkehrs-führung im Baustellenbereich erfolgt während der Bauzeit einspurig, die Verkehrsregelung erfolgt über eine Lichtsignalanlage. Die zur Verfügung stehende Verkehrsraumbreite für Kraftfahrzeuge liegt bei 4,0 m. Parallel zum Straßenverkehr wird auch der Fußgängerverkehr mit über die Behelfsbrücke geführt. Hierfür steht ein baulich getrennter bzw. durch eine Schutzeinrichtung von er Fahrbahn separierter 1,50 m breiter Gehweg zur Verfügung Der Rückbau der Behelfsbrücke erfolgt ebenfalls in Sperrpausen.

Um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass das Baufeld von Norden und Süden aus angefahren werden kann. Aufgrund des LKW-Durchfahrtverbots in Bonames und einer Traglastbeschränkung bestehender Bauwerke muss eine Behelfsausfahrt von der A661 gebaut werden. Die Behelfsausfahrt befindet sich im Zuge der A661 in Fahrtrichtung Oberursel westlich des Baufeldes ca. bei Autobahn-Km 309,6. Die Entfernung zwischen Ausfahrt und Baustelle beträgt ca. 1,90 km. Der Baustellenverkehr gelangt über die neue Baustraße, die Bonameser Straße und die Homburger Landstraße zum Baufeld. Die Behelfsausfahrt ist als reine Ausfahrt vorgesehen. Nur die ganz schweren Geräte wie Autokran, Bohrgerät und Ramme sollen die Möglichkeit bekommen über die Ausfahrt wieder auf die Autobahn auffahren zu können. Alle weiteren Baustellenfahrzeuge müssen über das nachgeordnete Netz von der Baustelle abfahren. Dadurch soll eine Verschmutzung der Autobahn durch den Baustellenverkehr verhindert werden.

Baubeginn : Anfang Oktober 2017
Bauende: Ende Juli 2019


Q: Ausschreibung von Hessen Mobil

Geändert von tunnelklick (27.04.17 um 11:09 Uhr) Grund: Nachtrag Behelfsbrücke
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