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Alt 12.10.17, 20:44   #2911
Sapperlott
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Zitat von tyset Beitrag anzeigen
Ich kann nicht beurteilen ob man die Parkplätze da wirklich für Kunden der Markthalle braucht, aber der Einwand der Händler ist ja schon zu verstehen - es geht immerhin um ihren Umsatz.
Der Einwand ist natürlich zu verstehen, nervt die ganz einfach und wenn es nur um einen einzigen Kunden pro Monat geht! Irgendeiner macht da auf Hobby-Revolutzer, klappert die Händler ab und klar stimmt da jeder zu, auch wenn es kurz zuvor noch 99% zu egal war, um in irgendeiner Form selbst aktiv zu werden!
So funktioniert soetwas immer bei "Bürgerbegehren".

Ansonsten braucht man nun wirklich keine Gutachter, sondern nur das kleine 1x1: es geht hier um 150 Parkplätze in der gesamten Innenstadt, denn mehr gibt es doch gar nicht mehr innerhalb des Cityrings!
Wenn sich das wirklich auch nur messbar auf die Umsätze der Händler auswirken KÖNNTE, müssten 98% der Läden in der Innenstadt längst pleite sein, reine Mathematik!
150 Parkplätze ist weniger als ein großer Supermarkt hat und dort fahren fast alle mit dem Auto hin und JEDER DAVON kauft auch und flaniert nicht nur und die meisten parken dort wesentlich kürzer als beim Shoppen in der City! In Summe können diese 150 Parkplätze also nichtmal den Umsatz eines einzigen großen Supermarkts einbringen und das dann verteilt auf alle Geschäfte und Lokale innerhalb des Cityrings!

Selbst begrenzt auf die Markthalle rechnet doch keiner der noch ganz bei Trost ist ernsthaft damit, einen der paar Parkplätze davor zu erwischen statt ins Parkhaus zu müssen! Man versucht's halt mal bevor man ins Parkhaus fährt, bleibt aber ganz sicher nicht weg wenn man stattdessen gleich ins Parkhaus muss!

Was die gesamten Parkplatzkapazitäten der City betrifft bin ich voll dabei, aber da fallen die 150 erst recht als "Rundungsdifferenz" raus!

Sinnvoller von den Händlern wäre es, die Parkhausgebühren anzuprangen, die sind mittlerweile nämlich viel mehr Grund gar nichtmehr in die City zu fahren, wenn ich selbst abends über 10 Euro lasche um mich mit Freunden für 4 Stunden in einem Lokal zu treffen!
Einen ganzen Tag Shopping bin ich da mittlerweile nen Zwanni los nur um den Kübel abzustellen und genau dann will ich auch nicht mit 7 Einkaufstüten durch überfüllte Busse und Bahnen drängeln! DA geh ich dann lieber in der Provinz shoppen, aber nicht wegen 150 Stellplätzen von denen ich eh nie einen bekomme!

Vor 20 Jahren hätte das richtig Sinn gemacht gegen die Parkplatz-Wegradiererei zu protestieren, da fand man nämlich noch meist einen und der kostete damals noch keine 3 Euro die Stunde, aber um die letzten 150 ist es nun wirklich schnurz!
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Alt 13.10.17, 00:02   #2912
hans.maulwurf
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mich würde es nicht mal wundern wenn die Parkplätze vor allem von den Händlern selbst genutzt werden, oder gibts da Parkscheine/Scheiben?
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Alt 13.10.17, 04:35   #2913
Wagahai
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@Sapperlott
Wenn allein bei 18 Parkplätzen binnen weniger Tage über 2200 Unterschriften gesammelt werden, kann man sich ja leicht ausmalen, wie eine ähnliche Aktion mit den vom Wegfall bedrohten 200? Parkplätzen ausfallen kann. Da käme man in der Tat wohl über die Zeit relativ leicht in die Nähe des erforderlichen Quorums für ein Bürgerbegehren. Dass von den Händlern noch keiner darauf gekommen ist... Da könnte man ganz schön Druck auf den Dorfrat ausüben.

Die schon fast absurde Verteuerung der Parkplätze hat ja vor allem damit zu tun, dass gemessen am Bedarf viel zu wenig Parkplätze zur Verfügung stehen. So ist es auch kein Wunder, dass Stuttgart mittlerweile mit Abstand die teuerste „Parkstadt“ Deutschlands ist.

Quelle: Immobilien Manager
https://www.immobilienmanager.de/in-...ten/150/52485/

Ausgerechnet in dieser Situation setzt man im Dorfrat aber auch noch einen oben drauf und zieht ohne Not 200? von heute auf morgen ab und verteuert den übrigen Parkraum damit wohl entsprechend. Schlau oder nicht ganz so schlau? Die Rechnung, man müsse nur das Autofahren teurer machen, und es werde in Scharen in den ÖPNV umgestiegen, fruchtet nicht wirklich, vor allem dann nicht, wenn der ÖPNV nicht im Gegenzug preislich und von der Leistung attraktiver wird als zuvor, und wenn sich der Kunde seinen Einkaufsstandort aussuchen kann oder es sein lässt und wegen der künstlich erzeugten Widrigkeiten am Ende das Online-Shopping vorzieht.

Ich weiß nicht, ob man Supermarktumsätze mit Umsätzen etwa in der Königstraße vergleichen kann. Bei einem Besuch der Königstraße und Umgebung wird ja häufig gleich in mehreren ggf. hochpreisigen Läden eingekauft oder auch geschlemmt etc., so dass im Schnitt der pro Kopf Umsatz und pro geparkter Zeit höher sein könnte, als bei so einem bloßen Supermarktalltagseinkauf am Stadtrand.

Ich denke, so einfach wie Du meinst ist es nicht, und auch der Dorfrat hat sich allem Anschein nach auch nicht sonderlich bemüht, vor allem die Konsequenzen der Maßnahme ausreichend zu überdenken. Wie auch, es musste ja alles ganz ganz schnell gehen. Vielleicht wäre hier wirklich einmal ein Fachgutachten sinnvoll gewesen.
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Alt 13.10.17, 08:05   #2914
Bau-Lcfr
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^ Absurde Verteuerung der Parkplätze? Meine Frau hat mir über irgendwelche Bekannte erzählt, die auf die unsinnige Idee gekommen sind, nach einer PKW-Tour in Südengland damit nach London einzufahren, in die Innenstadt. Das Parken hat 300 Pfund gekostet - an einem Tag. In Metropolen ist die Fläche halt knapp, daher das diese Fläche massiv verbrauchende Parken teuer.

Manchmal wird auch etwas deutlich teurer, wenn es zuvor zu billig war. Gestern fand ich einen Artikel, nach dem bisher spottbillige Handwerker-Parkausweise für die Innenstadt von 10 EUR/Jahr auf 150 EUR/Jahr verteuert werden -15fach in wenigen Schritten bis 2020. Das habe ich nicht mal im zuständigen Thread angesprochen, wird wohl keinen kratzen. Wie jemand weiter oben schrieb, das Parken an der Stuttgarter Markthalle war mal spottbillig (wohl zu billig), wenn man aber echte Preise einer 600KEW-Metropole nehmen würde, würde eh keiner mehr parken wollen. Da kann man Unterschriften sammeln, was man will.
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Alt 13.10.17, 09:14   #2915
Regent
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Gut, Stuttgart ist jetzt nicht London. Wer in London wohnt und nicht mit dem Auto in die Innenstadt fahren zum Shoppen oder Arbeiten fahren kann wird deshalb sicher nicht 100 km aus der Stadt raus bis ins nächste Mittelzentrum fahren. In Stuttgart ist aber eben heute schon zu bemerken das sich Arbeitsplätze und Einkäufe vermehrt aufs Umland verlagern. Ergo muss sich die Stadt schon überlegen ob sie hier im der Region weiter eine herausragende Stellung einnehmen will oder halt nur noch eins von mehreren Zentren ist. Ich glaube allerdings auch nicht das der Wegfall der ca. 200 oberirdischen Parkplätze die Situation jetzt drastisch verschlechtern wird. Zumal hier die Chance besteht zusätzliche Flächen für Gastronomie und ähnliches zu schaffen. Was ich mich allerdings frage ist ob man nicht ein paar Parkplätze für Behinderte und Senioren beibehalten kann, oder z.B. Läden die wirklich sperrige Gegenstände verkaufen Kurzparkzonen zum Einladen bekommen können.
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Alt 13.10.17, 09:15   #2916
ippolit
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ippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblick
Ich mache es ganz einfach, wer nur mit Verboten und Streichungen agiert, der ist imho keiner den eine Stadt braucht um nach vorne zu kommen.

Wer einerseits die Fehler in der Vergangenheit sucht ("autogerechte") und diese versucht um die seine "Fahrradgerechte" durchzusetzen, wie mal wieder im Bezirksrat West dieser Woche diskutiert wurde, der ist auch keiner der eine Stadt nach Vorne bringt.

Solange hier diese "üblichen" Verdächtigen den Abbau der Parkplätze fordern geht es halt leider mehr um Recht haben, als um Stuttgart.

Warum ist es so schwer Quartiersgaragen in den Stadtvierteln wie im Westen zu bauen, dann könnte die ebenerdigen mehr für Fahrräder genutzt werden.

Das will ein Elektro-Lastradfahranhänger halt nicht, er will das Fahrräder in Stuttgart wahrgenommen werden und noch viel mehr will er die Autofahrer aufzeigen wie der "Zeitgeist" gerade funkt.

Ich wette jedoch das trügt, sollte einmal ein OB eine Umfrage machen, werden sich hier viele noch wundern, wie wenig Mehrheit die Lauten haben...
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Alt 13.10.17, 09:32   #2917
Regent
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^Aber aber, Fahrradfahrer sind grundehrliche Menschen die immer nur Gutes im Sinn haben und nie und nimmer egoistische Ambitionen haben – sieht man ja sehr gut am Doping- und Egoisten-Moloch "Tour de France" ;-)
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Alt 13.10.17, 09:53   #2918
hiTCH-HiKER
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hiTCH-HiKER ist im DAF berühmthiTCH-HiKER ist im DAF berühmt
Als ob die Autohauptstadt München jemals zu den europäischen Metropolen aufschließen können wird was nachhaltige Mobilität angeht.

Hier ist doch nach dem anfänglichen Bauboom, von dem wir heute noch zehren, alles komplett gescheitert. Egal ob Elektromobilität oder die zartesten Ansätze einer Radlinfrastruktur, die bis heute überhaupt nicht existieren. Selbst ein Steg über die Gleise braucht Jahrzehnte um realisiert zu werden, in der gleichen Zeit wird in anderen Ländern eine Stadt wie München mehrfach aus dem Boden gestampft. Das Totalversagen bei der Infrastruktur und sinnvollen Investitionen in unsere Zukunft ist wirklich beispiellos und das wird nochmal ganz hart auf uns zurück kommen, als erstes die verheerenden Versäumnisse und Fehleinschätzungen der Autoindustrie.

Aber eigentlich ist es für die Münchner Grundwerte und Gesellschaft vielleicht gut, wenn die eine oder andere Branche ungebremst gegen die Wand fährt und sich mal nicht mehr alles um überbordenden Luxus und Gewinnmaximierung dreht.
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Alt 13.10.17, 11:13   #2919
Regent
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Wo fährt denn hier bitte eine ganze Branche an die Wand? Nur weil man nicht von heute auf morgen alles über Bord wirft und auf eine bis heute vollkommen unklare Zukunft der Elektromobilität setzt? Nur mal so zur Info, Everybodies Darling Tesla steckt momentan in großen Schwierigkeiten weil sie 1. große Qualitätsprobleme haben, und 2. ihre Lieferfristen nichteinmal annähernd einhalten können. Das Erdöl-Land Norwegen erkauft sich seinen Eletro-Boom durch seinen Öl-Reichtum und subventioniert die Elektomobilität mit Milliardensummen. Ein Elektrisch betriebenes Fahrzeug ist dort deutlich billiger als sein konventionell betriebenes Pendent, zudem sind die Auto Steuerbefreit und Parken kostenlos –die Ladeinfrastruktur lommt in Oslo übrigens jetzt schon an ihre Grenzen. Das "Musterland" China betreibt sein Engagement in Sachen Elektromobilität übrigens auch aus alles andere als klimasschonenden Absichten. Elektro-Autos in China verpesten durch den dreckigen Strommix dort die Umwelt nämlich deutlich stärker als es Benziner oder Diesel tun. Und zu Schluss, die Hälfte aller Patente im Bereich Elektromobilität entfällt auf Deutschland! Aber Hauptsache man kann den Leuten Sand in die Augen streuen
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Alt 13.10.17, 11:34   #2920
MiaSanMia
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@Hitch-Hiker:

Es ist ja nett, dass du nach Jahren der DAF-Abstinenz nun wieder ein paar Posts raushaust. Aber: Du bist dir bewusst, dass du hier im Stuttgart Forum und nicht im Münchner Biergartentratsch bist ?

Bezüglich deiner Argumente: Dir ist schon klar, dass die Autoindustrie keine Wohlfahrtsorganisation ist, dass der Strom für E-Autos auch irgendwo produziert werden muss, dass die Umstellung auf Ökostrom heute längst noch nicht so weit ist, massenhaft E-Autos zu versorgen, dass die Kundschaft ebenso eine Rolle spielt, was auf dem Markt passiert? Deine Rundumschläge gegen die Autoindustrie sind angesichts der Verfehlungen nicht völlig verkehrt, dabei solltest du aber nicht die Bodenhaftung verlieren und alles in eine Schublade stecken. So einfach ist die Realität bei weitem nicht.
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Alt 13.10.17, 16:41   #2921
hfrik
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@Hitch-Hiker:

Es ist ja nett, dass du nach Jahren der DAF-Abstinenz nun wieder ein paar Posts raushaust. Aber: Du bist dir bewusst, dass du hier im Stuttgart Forum und nicht im Münchner Biergartentratsch bist ?

Bezüglich deiner Argumente: Dir ist schon klar, dass die Autoindustrie keine Wohlfahrtsorganisation ist, dass der Strom für E-Autos auch irgendwo produziert werden muss, dass die Umstellung auf Ökostrom heute längst noch nicht so weit ist, massenhaft E-Autos zu versorgen, dass die Kundschaft ebenso eine Rolle spielt, was auf dem Markt passiert? Deine Rundumschläge gegen die Autoindustrie sind angesichts der Verfehlungen nicht völlig verkehrt, dabei solltest du aber nicht die Bodenhaftung verlieren und alles in eine Schublade stecken. So einfach ist die Realität bei weitem nicht.
Da muss ich doch mal mit Zahlen nachhelfen: eine aktuelle Offshore WKA macht bei 8MW Nennleistung etwa 4000VLh. Was im Jahr dann ca. 32 GWh an Strom macht. Ein E-PKW braucht je km etwa 0,15-0,2 kWh. D.h. eine Pffshore WKA liefert genug Strom im Jahr für ca. 160-210 Mio Fahrzeugkilomenter. Bei im Mittel 10.000-15.000km je Jahr liefert eine Offshore WKA Strom für etwa 15.000PKW. D.h. ein kleinerer Offshore Windpark mit 70 Alnagen liefert den Strom für die einmal für 2020 angepeilte erste Million E-Autos. Siemens würde je Jahr gerne ca. 800 solche WKA aufstellen um die aufgebauten Fertigungskapazitäten auszulasten.
D.h. auch wenn man alle Neuwagen nur noch als E-Autos ausliefert, reicht ein leichtes Antippen des Gaspedals beim Offshore ausbau um die erforderlichen Strommengen als EE-Strom zu produzieren.
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Alt 13.10.17, 20:16   #2922
MiaSanMia
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^

@hfrik:

Ein E-Auto verbraucht etwa 30% mehr als im Prospekt, teilweise sogar 50% mehr, wenn es auf Autobahnen oder Tempo 30 bewegt wird. Hinzu kommen Verluste beim Ladevorgang. Durch die zunehmende Leistung der Elektromotoren werden die Verbräuche zumindest nicht deutlich sinken.

Einer Millionen E-Autos würde ich bei insgesamt gut 46 Millionen PKW in Deutschland (2017) auch nicht das Prädikat "massenhaft" verleihen - und davon sprach ich. Die Zielsetzung ist lediglich eine leere Phrase, die von Anfang an nicht eingehalten werden konnte.

Thema Windkraft:

Ich schrieb doch klar von "heute". Sicher gibt es in Zukunft andere Voraussetzungen. Doch die Automobilindustrie ist nicht für das Anbieten von Strom verantwortlich. Eine WKA läuft heute bei 1.500 VLh, eine Offshore-WKA bei höchstens 4.000 Volllaststunden (wenn sie nicht in großen Windparks steht). Das Problem der Windkraftanlagen: Es gibt (noch) keinen Stromspeicher und sie sind größten Volatilitäten ausgesetzt, dies reduziert die Anzahl der Vlh deutlich, da die WKA heruntergeregelt werden muss, höherer Verschleiß und damit Stromkosten sind nichts Neues. Jetzt lässt sich auch nicht die gesamte Nord- und Ostsee mit WKAs zustellen. Optisch sind diese Dinger alles andere als schön, wirklich ökologisch sind sie auch nicht. Klar, kein Vergleich zur Braun- oder Steinkohle. Hinzu kommen transnationale Stromtrassen, die auch keiner haben will. Alles in allem ist Windkraft mit dem jetzigen Stand der Technik eben kein Allheilmittel. Es ist daher überflüssig, die deutsche Autoindustrie anzuprangern, die E-Mobilität verschlafen zu haben, wenn die Rahmenbedingungen längst noch nicht so weit sind, Lithium fällt bekanntlich auch nicht vom Himmel, die Akkuentsorgung ist fragwürdig, die Infrastruktur in Europa ebenso. Nein, was sie - und die Politik - verschlafen hat, ist in der Praxis saubere Diesel anzubieten, nicht nur auf dem Papier und dem Prüfstand.
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Alt 13.10.17, 20:28   #2923
Sapperlott
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Sapperlott braucht man einfachSapperlott braucht man einfachSapperlott braucht man einfachSapperlott braucht man einfachSapperlott braucht man einfachSapperlott braucht man einfach
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Zitat von ipkasper Beitrag anzeigen
Ich mache es ganz einfach, wer nur mit Verboten und Streichungen agiert, der ist imho keiner den eine Stadt braucht um nach vorne zu kommen.
Du machst Dich hier immer mehr zum Forums-Kasper!

Einerseits forderst Du ständig, dass Demos und selbst Klagen gegen öffentliche Projekte verboten werden müssen, Bevölkerung aus dem Umland ausgesperrt gehört solange es keine Umgehungsstraßen gibt und alles mit absoluter Autorität durchgesetzt werden müsse damit es endlich voran geht, andererseits wetterst Du dann wieder gegen Verbote die nicht Deinem persönlichen Gusto entsprechen, weil sie jeden Fortschritt blockieren!

Wie passt das denn zusammen?

Gut die Demokratie gehört abgeschafft, soweit habe ich Dich ja verstanden, aber machen wir dann Deine oder meine Diktatur, die von WAGAHAI oder die von Ohlsen, damit nicht wieder das Falsche verboten wird?
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Alt 13.10.17, 21:01   #2924
Wagahai
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Sapperlott, geht es nicht auch ein bisschen weniger derb?

Wenn wir alle Diktatoren wären, hätten wir aber dann doch wieder die Demokratie hergestellt, oder?

Cheers auf Demokratie & Meinungsfreiheit.

@Hitch-Hiker: Du befindest Dich auf Gemarkung der einzigartigen, grünen Auto- und Stauhauptstadt Stuttgart.
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Alt 13.10.17, 22:18   #2925
ippolit
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ippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblick
^
schon erstaunlich wie der Spruch stimmt, dass getroffene Hunde bellen, vielleicht hilft es ja, das zum beleidigen immer zwei gehören.
Einer der beleidigt und
einer der sich beleidigen lässt
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