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Alt 02.03.08, 22:39   #1
RainerCGN
 
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Neue Nutzung des alten Rautenstrauch-Joest-Museum

Laut Köln-Nachrichten gibt es mehrere Interessenten für die Nachnutzung des ehemaligen Gebäudes des Rautenstrauch-Joest-Museums am Ubierring. Das Rautenstrauch-Joest-Museum zieht 2009 in den Museumsneubau am Neumarkt.

http://www.koeln-nachrichten.de/immo...t-museums.html

Hier das Gebäude am Ubierring:

http://www.museenkoeln.de/rautenstra...rift=&bild=139
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Alt 17.02.09, 22:26   #2
Citysurfer
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In einem Artikel des Stadtanzeigers wird von einem unfairen "Wettbewerb" zwischen den Konzepten für eine neue Nutzung des ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museum am Ubiwerring gesprochen.

http://www.ksta.de/html/artikel/1233584057356.shtml

Als großer Favorit für eine neue Nutztung wird die Rheinische Musikschule gehandelt, deren Räumlichkeiten in Ehrenfeld nicht mehr ausreichend sind. Die Initiative "Luxet", die ein Premierenkino mit Produktionsräumen, Bildungsangeboten für neue Medien, anspruchsvoller Gastronomie und Hotel in einem ausgebautem Dach unterbringen will, sieht sich nicht ernst genommen - und einer Übermacht an Befürwortern für die Rheinische Musikschule aus der heimischen Prominenz gegenüber. So Hans-Georg Bögner, der nicht nur im Kuratorium der Musikschule sitzt, sondern u.a. auch kulturpolitischer Sprecher der SPD ist.
Weniger wichtig als ein überzeugendes Konzept, scheint zu sein, genügend einflussreiche Unterstützer zu haben.

So sieht es auch der KStA in seinem Kommentar "Unfairer Wettbewerb"

http://www.ksta.de/html/artikel/1233584057658.shtml
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Alt 25.10.10, 12:40   #3
Citysurfer
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Nach wie vor haben zwei Interessenten - nämlich die Rheinische Musikschule, sowie die Intitiative Luxet, Interesse an einer Nutzung des ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museums am Ubierring.
Die Rheinische Musikschule, die gerne ein Zentrum für Musik und Tanz - und die Initiative Luxet, die ein Zentrum für Kino und Medienkultur einrichten wollen, hatten bereits vor drei Jahren Machbarkeitsstudien für ihre Konzepte vorgelegt.

Zwischenzeitlich habe - so die Rundschau - eine intensive Annäherung zwischen beiden Gruppen stattgefunden und man kann sich vorstellen, dass Haus gemeinsam zu nutzen. Hier soll nun, gemeinsam mit der Stadt, versucht werden, geimeinsam ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept zu finden.

Sollte es nicht gelingen, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, will die Stadt das Gebäude an einen privaten Investor verkaufen.

http://www.rundschau-online.de/html/...20832985.shtml
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Alt 14.03.11, 13:19   #4
Citysurfer
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Schon vor längerer Zeit haben sich die ehemaligen Konkurrenten um eine Nutzung des alten Rautenstrauch-Joest-Museums, die Rheinische Musikschule Köln und die Filminitiative Luxet ein gemeinsames Konzept zur gemeinsamen Nutzung des Objektes vorgelegt.

Die Stadt tut sich jedoch schwer, eine Entscheidung herbeizuführen. Gleich vier Dezernate sind hier involviert. Das Dezernat für Jugend, Bildung und Sport (Agnes Klein - zuständig für die Musikschule, das Kulturdezernat (Georg Quander), das Dezernat für Wirtscdhaft und Liegenschaften (Ute Berg), sowie das Baudezernat (Bernd Streitberger). Dies ist einem schnellen Entscheidungsprozess nicht gerade förderlich. Die Vertreter der Filminiative bemängeln mangelde Koordination und Kompetenzwirrwarr auf Seiten der Stadt.

Zwar möchte man auch seitens der Stadt (vor allem Seitens der Kulturpolitik) gerne eine kulturelle Nutzung, jedoch werden auch immer wieder Zweifel an der Wirtschaftlichkeit des Projekts laut. M. Kobold, Leiter der Musikschule, geht davon aus, das sich das Projekt über eine zu gründende Betreibergesellschaft wirtschaftlich führen lasse. Jedoch dränge die Zeit, da potentielle Kooperationspartner (z.B. Filmstiftung NRW als Mieter, eine private Musicalschule) nicht ewig "bei der Stange" zu halten seien.

http://www.ksta.de/html/artikel/1299828885449.shtml

Interwiew mit Witschaftsdezernentin Ute Berg

http://www.ksta.de/html/artikel/1299828885519.shtml
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Alt 12.01.12, 21:17   #5
Citysurfer
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Die Stadt Köln hat nun 2 Konzepte zur zukünftigen Nutzung ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museum vorgelegt. Beide Konzepte sehen eine gleichberechtigte Nutzung durch die Rheinische Musikschule sowie die Filminitiative Luxet vor.
Ein Dachausbau (rund 800 m²) käme als große Lösung nur dann in Betracht, wenn weitere Partner (vor allem aus dem Musik oder Tanzbereich) mit angesiedelt würden. Die von Luxet favorisierte Variante eines Dachausbaus mit Hotel und Gastronomie soll jedoch nicht realisiert werden.

Selbst die Realisierung der kleinen Lösung wird vermutlich einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Genaue Berechnungen will die Stadt im Sommer vorlegen.

http://www.rundschau-online.de/html/...85629266.shtml
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Alt 15.03.12, 09:17   #6
Tilou
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Nachdem die Verwaltung in dieser Woche mehreren Ausschüssen des Stadtrats den Stand ihrer Überlegungen vorgelegt hat, gibt es in den Mehrheitsfraktionen jetzt offenbar Bedenken gegen die vorgelegten Nutzungsmöglichkeiten für das frühere Rautenstrauch-Joest-Museum. Man zweifelt die Finanzierung an, außerdem wird eine erhebliche Kostensteigerung bei der Sanierung befürchtet, da die Statik des Gebäudes erheblichere Mängel als vermutet aufweist. Jetzt müssen wohl auch "Alternativen" geprüft werden, will heißen: Verkauf an private Investoren.

http://www.rundschau-online.de/html/...53404892.shtml

In diesem Fall dürfte sich eine kulturelle Nutzung wohl erledigt haben. Was könnte sich privatwirtschaftlich lohnen? Hotel? Büro-/Tagungsstandort? Luxuswohnungen? In allen Fällen wäre das Gebäude jedenfalls für die Öffentlichkeit passé.
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Alt 24.11.17, 13:39   #7
Citysurfer
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Das Haus am Ubierring ist nun endgültig geräumt, bislang lagerten dort immer noch Exponate des RJM im Depot. Ende des Jahres soll das Gebäude nun offiziell an die Stadt übergeben werden.

Und es gibt auch einen Favouriten für die Nachnutzung: Die Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln. Die Einrichtung des Landes NRW ist derzeit "Am Filzengraben" beheimatet, dort verteilt sich die Hochschule jedoch auf 8 verschiedene Objekte. Die dort derzeit insgesamt genutzten 7.100 m² stünden im Gebäude des ehemaligen RJM in etwa in einem Gebäude zur Verfügung. Eine Studie zur Raumnutzung soll in zwei Monaten vorliegen.
Lt. Hochschule passt das Gebäude hervorragend in deren Anforderungsprofil.

Das Gebäude ist allerdings sanierungsbedürftig. Es werden Kosten von 20 Millionen Euro genannt. Nach aussagen von Jörg Frank (Liegenschaftsausschuss) ist eine Übertragung des Objektes an das Land per Erbbauvertrag denkbar.

https://www.rundschau-online.de/regi...orbei-28944180

Kommentar:
https://www.rundschau-online.de/regi...tbaus-28944184
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