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Alt 19.07.08, 18:38   #1
Kent
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Kent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfach
Sammel-Thread Kleinere Projekte Tempelhof-Schöneberg

Ist es den wahr? Wir haben doch glatt die Initative "Rettet den Bierpinsel" hier noch nicht gepostet!

http://rettet-den-bierpinsel.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bierpinsel

Siehe auch: http://www.restmodern.de
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Der Schrei nach dem Turmhaus
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Alt 19.07.08, 19:12   #2
necrokatz
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das hässliche teil

naja ... Geschmäcker sind halt verschieden und was mich stört ist eher die heruntergekommende Gegend dort.
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Alt 19.07.08, 21:36   #3
Ben
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Ben ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbar
Tja, ist sone Sache...Hässlich ist das Ding, keine Frage. Aber es ist nun mal mit dem Kreisel (und dem Schloss ) ein Wahrzeichen Steglitz'. In anderen Fällen regt man sich darüber auf, dass solche Wahrzeichen der Nachkriegsmoderne abgerissen werden oder Vorkriegsbauten nicht rekonstruiert werden...Mich stört dort eher diese Autobahnbrücke und damit diese toten 50m, die man durchqueren muss. Aber die wird man wohl nie mehr wegbekommen. Also kann das Teil meinetwegen auch nicht stören. Ist immerhin was ausgefallenes.
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Für alle von mir gezeigten Bilder gilt-soweit nicht anders angegeben-"©Ben".
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Alt 22.07.08, 13:54   #4
necrokatz
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zum Thema Bierpinsel... wer redet eigentlich vom Abriss? Mir ist kein Projekt an der Stelle bekannt.
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Alt 11.02.09, 10:49   #5
Batō
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Batō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes Ansehen
Schöneberg

Hier kommt es in der Winterfeldtstraße 61/63 zu einer größeren Baulückenschließung und dem Verschwinden alter Recyclinghöfe. Geplant ist das "Quartier Winterfeldt".



Bildquelle: Nikolaus Ziegert Bank- und Immobilienconsulting
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Berlin à la carte - die Projektkarte
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Alt 13.10.09, 17:12   #6
avila
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avila wird schon bald berühmt werdenavila wird schon bald berühmt werden
Wenn man keine Idee hat, gibt man ihr einen dunkelgrauen Anstrich.
Das Projekt Goltzstraße 40b im Bayrischen Viertel, Schöneberg: www.ziegert-immobilien.de/goltz40b
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Alt 15.10.09, 12:45   #7
baufreiheit
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baufreiheit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wer sich nicht nur oberflächlich mit dem Projekt auseinander setzt erkennt, dass die Idee nicht so platt wie mancher Kommentar ist.
Es handelt sich nicht um einen Anstrich sondern um eine Vorhangfassade mit einer Fugengrafik.
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Alt 15.10.09, 13:20   #8
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
^ Na um sich so damit zu beschäftigen, dass man an eine Info kommt, die so auf der Website nicht zu finden ist (oder hab ich das was übersehen?) muss man glaube ich schon Projektentwickler sein. Ob Anstrich oder Fugengrafik, hübscher wird das Ganze durch diesen semantischen Unterschied auch nicht.

PS. Willkommen im Forum, sofern du dich nicht nur zum Kommentieren dieses einen Beitrags angemeldet hast
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Fotos im DAF: Moskau
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Alt 15.10.09, 13:30   #9
baufreiheit
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baufreiheit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Aus dem Exposé kann man da schon die eine oder andere Information entnehmen.

Ist es nicht generell sinnvoll sich etwas näher mit einem Projekten zu beschäftigen bevor man Kritik äußert? Andernfalls bewegt sich die Kritik auf dem Niveau von "hübscher" Architektur und weniger "hübscher" Architektur!

P.S. Aber vielen Dank für das Willkommen, es wird sich zeigen welch schöne Debatten sich hier noch führen lassen
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Alt 15.10.09, 14:45   #10
Batō
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Ist es nicht generell sinnvoll sich etwas näher mit einem Projekten zu beschäftigen bevor man Kritik äußert? Andernfalls bewegt sich die Kritik auf dem Niveau von "hübscher" Architektur und weniger "hübscher" Architektur!

Prinzipiell schon. In erster Linie wird hier jedoch zumeist die subjektive ästhetische Wahrnehmung diskutiert. Und in der Hinsicht halte ich den geplanten Bau durchaus für diskussionswürdig. Aus meinem Empfinden her gibt es mehrere Punkte die mir negativ auffallen:
  • die Aufteilung des Baukörpers - Das Gebäude mag von der Perspektive der Visualisierung her noch einigermaßen gefallen, aber sobald man die Sicht von oberhalb der Goltzstraße richtet, dürfte vor allem der rechte Gebäudeteil mit den versetzten Fenstern, dem durchgängigen Grau und der dominierenden Vorhangfassade unangenehm auffallen
  • die Balkone zum Nachbarbau hinaus - Die Goltzstraße ist eigentlich keine stark befahrene Straße; warum die Balkone nicht zu ihr ausrichten? Der Nachbarbau versprüht nicht gerade Charme; zeichnet er sich doch vor allem durch seine monotone Fassade aus. Mir persönliche wäre beim gemütllichen "AufdemBalkonsitzen" der Blick hin zur Straße bzw. der gegenüberliegenden Seite lieber.
  • die Farbe - Das Grau des rechten Gebäudeteils dominiert für meinen Geschmack einfach zu stark den Gesamteindruck. In der Reihe mit den benachbarten Altbauten wirkt der Bau eher wie ein Fremdkörper.
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Berlin à la carte - die Projektkarte
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Alt 15.10.09, 16:18   #11
PhilippK
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Ich muss sagen, dass es mir gefaellt. Sowohl die Aufteilung des Baukoerpers als auch Farbe und Konzept sind meiner Meinung nach gelungen. Wichtig ist bei der Ausfuehrung hochwertig zu arbeiten. Wird die Fassade ordentlich verarbeitet und ist die Farbe ein wirklich sattes, strahlendes grau, kann ich sehr gut mit solch einem Gebaeude, dass Transparenz und Verschlossenheit vereinbart, leben.

Eine Frage habe ich aber noch. Auf den Darstellungen kann man erkennen, dass an der Rueckwand des Gebauedes sowohl in der Front- als auch der Rueckansicht ein Fensterband entlang laeuft. Auf dem Rendering wird das allerdings nicht visualisiert. Wie genau kann man sich das vorstellen? Meiner Meinung nach ein gewaltiges Mittel, um die "zu-grau-Fraktion" umzustimmen.

Einziger Kritikpunkt meinerseits ist wie auch schon von Bato angesprochen, die Ausrichtung des Gebaeudes. Natuerlich waere das ganze gestalterische Konzept ueber den Haufen geworfen wuerde man das Gebaeude um 90 Grad drehen, aber ich sehe zum einen das Problem mit der Aussicht auf die nebenstehende Westplatte. Zum Anderen sehe ich aber auch ein meiner Meinung nach schwerer wiegendes Problem. Gerade diese Strassenkreuzung hat durch Kriegseinwirkungen (?!) ihre urspruengliche Blockrandbebauung verloren. Indem man quer zum Strassenraster baut, wird diese Verwaesserung des eigentlichen Stadtbildes weiter betrieben und manifestiert. Das solche Entwuerfe ueberhaupt das Bauamt des Bezirks positiv durch laufen koennen, verwundert mich schon. Man wuerde meinen, in solchen doch recht homogenen Ecken gaebe es eine Art Gestaltungssatzung.
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Alt 15.10.09, 17:06   #12
baufreiheit
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Für einen Blog der sich deutsches-architektur-forum nennt finde ich "subjektiv, ästhetische Wahrnehmungen" als Qualitätskriterium etwas dürftig.

Gute Architektur bedeutet für mich nicht eine "gefälligen" Fassade zu bauen, zur architektonischen Qualität eines Gebäudes gehört auch der städtebauliche Bezug, eine gute Funktion des Gebäudes und ein ästhetischer Anspruch.

Man darf gespannt sein ob die Vermutung, dass der rechte Gebäudeteil nach Fertigstellung "unangenehm auffallen" wird, zutreffend sein wird. Wer die Goltzstraße in Schöneberg kennt weiß, dass die geschlossenen Blockrandbebauung an diesem Grundstück durch einen Kriegsschaden unterbrochen wurde. Der massive Baukörper bildet in meinen Augen einen neuen Endpunkt des Blocks. Der gläserne Teil, der von der Straße zurückgesetzt ist bildet einen Übergang zu dem bestehenden Gebäude aus den 1960er Jahren. Städtebaulich finde ich die Reaktion des Neubaus auf die Gegebenheiten sehr gelungen.
Über die Lage der Balkone auf der Südfassade lässt sich sicher vortrefflich streiten, sie könnte aber auch etwas mit der Himmelsrichtungen zu tun haben.
Letztendlich konzentriert sich die Kritik dann wieder einmal auf die Farbe Grau....

Man sagt immer, das Leben sei farblos, alles grau in grau. Aber ist grau nicht auch eine Farbe? Damaris Wieser *1977 deutsche Lyrikerin und Dichterin
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Alt 15.10.09, 17:25   #13
PhilippK
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Also das sich das Gebaeude staedtebaulich gut einfuegt, indem es bewusst auf die vorherrschende Blockrandbebauung pfeift, kann doch nicht ernst gemeint sein. Es widerstrebt sich der staedtischen Struktur und wird somit wohl eher als Fremdkoerper erscheinen.
Das die Tage der Westplatte irgendwann mal gezaehlt sein werden, ist ja eigentlich absehbar - somit waere auch ein kompetenter Lueckenschluss des Blockes zu favorisieren. Wie gesagt: Sowas sollte meiner Meinung nach nie durch die Baubehoerden geschleust werden duerfen.

EDIT:
@Anonymen Bewerter (habe da aber eine starke Vermutung! )
So wie das Wetter habe halt auch ich so meine Schwankungen.
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Alt 15.10.09, 17:41   #14
baufreiheit
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Mit deiner Haltung sprichst du der Nachkriegsarchitektur jede Existenzberechtigung ab.

Es gibt durchaus verschiedene städtebauliche Ansätze. Sicherlich hat Berlin eine große Lobby die sich die Struktur des 1900 Jahrhunderts zurückwünscht, es gibt aber auch Ansätze die darüber hinaus sozialpolitische Aspekte berücksichtigen.

Aus wirtschaftlichen und sozialen Erwägungen ist der Abriss diese Gebäudes aber sicher nicht sinnvoll, die niedrigen Mieten ermöglichen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sich eine Wohnung in dieser Lage zu leisten. Es wäre wirtschaftlich gesehen sicher sinnvoller das Gebäude energetisch zu ertüchtigen und etwas Geld in die Fassaden zu stecken.
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Alt 15.10.09, 18:04   #15
Kent
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Das Gebäude hat eine markante Aufteilung aufzuweisen. Die Kritik ist nur teilweise objektiv. Hervorzuheben ist die äußerst gelungene Nutzungsmöglichkeit. Von seiner Konzeption ist das ein Top-Wohnort. Habt ihr euch mal die Konzeption der verschiedenen Wohnräume durchgelesen?
Die großen Balkone, die bodentiefen Fenster, die großen Räume, dass sind doch die entscheidenden Faktoren, die diese Wohnungen sehr begeehrt machen werden. Die Fassade hat zudem eine starke Rhythmisierung, so dass eine "graue" Wand gerade vermieden wird. Unterschiedliche Fenstergrößen, versetzte Balkone und eine eigene Fassadenrasterungen zeigen den Gestaltungswillen des Architekten.

Ich würde in dieser Anlage wirklich gerne wohnen
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