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Alt 20.05.17, 18:36   #31
nothor
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Ich habe mal in einem Reihenhaus unterm Dach ein paar Jahre verbracht. Regen und so waren nicht das Problem, aber die Wände waren eben hohl, mit Dämmung gefüllt. Es zog durch die Steckdosen und bei Sturm hatte man schon das Gefühl, dass am Haus, bzw. Dachstuhl gezerrt wird.

Das hier dürfte damit aber schwer zu vergleichen sein, denn das Dach ist ja aus massivem Beton. Tatsächlich wie ein Bunker, der dafür gebaut wurde vom Himmel fallende Gegenstände auszuhalten. Ich glaube nicht unbedingt dass sich das klimatisch anders lebt als in den Etagen darunter. Die starke Dachneigung von schätzungsweise 45° dürfte man im Innern allerdings deutlich merken, besonders wenn man hoch gewachsen ist. Die Geschosshöhen sind eh schon sehr knapp.

Ich hab mir damals gesagt: Nie wieder Dachgeschoss!
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Alt 02.08.17, 16:50   #32
nothor
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Verkauf der OPD an die evangelische Kirche

Zitat:
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... Der riesige Riegel der ehemaligen Oberpostdirektion, heute Telekom, wurde für 30 Mio an die Fürther P&P verkauft:


Und zack, wars dann doch nur eine Immobilienspekulation. Vermutlich nur aufgrund der großen Bedeutung des Komplexes, der relativ konkreten, bekannten Pläne von P&P, die letztes Jahr in der Zeitung nachzulesen waren, wird überhaupt darüber in der Zeitung berichtet. Nun ist der Komplex weiterverkauft worden, über den Gewinn, den P&P damit gemacht habe, sei Stillschweigen vereinbart und die evangelische Kirche überlegt nun, wie sie das Haus genau nutzen möchte.

Hm, vielleicht mussten auch einfach nur Barmittel untergebracht werden. Wäre übrigens auch ein guter Standort für die AOK, die jetzt eh hier interimsmäßig einzieht. Wer weiß wem der Komplex kommenden Sommer gehören wird.
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Alt 25.11.17, 14:44   #33
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Denkmalschutz: Maxfeldstraße 53

Wie die Stadtbildinitiative Nürnberg auf Ihrer Website informiert, ist in der Maxfeldstraße eines der letzten vorgründerzeitlichen Vorstadthandwerkerhäuser unter Denkmalschutz gestellt worden:



Das kleine Häuschen, das laut Untersuchungen der Denkmalschützer deutlich älter ist als es die Plakette mit dem Datum 1879 suggeriert, drohte nach dem Tod der Eigentümerin von Bauträgern aufgekauft und abgerissen zu werden.



Doch als eingetragenes Einzeldenkmal besteht nun die einmalige Chance für jemanden, der das Geld und die Lust darauf hat, hier etwas genaz besonderes zu schaffen. Dieses historische Haus mit viel originaler Ausstattung, rückwärtigem Garten und Seitenflügel in direkter Nähe zur Altstadt und einen Steinwurf vom Stadtpark entfernt ist eine ganz besondere Rarität. Denn soetwas gibt es kaum noch, vieles ist in den letzten Jahren teils unter Protest abgerissen und hoch verdichtet worden, sodass Maxfeld heute eher homogen städtisch geprägt ist, und nur Geschosswohnungen in engen Straßen aufweist. Lediglich die Maxfeldstraße bietet davon, auch dank dieser jüngsten Entscheidung, eine attraktive Ausnahme.
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Alt 03.12.17, 20:31   #34
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ehem. Oberpostdirektion am Rathenauplatz

Zitat:
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Und zack, wars dann doch nur eine Immobilienspekulation.
Interessant hierzu war ein kleiner Artikel in der Nz vom Samstag "Landeskirche verteidigt umstrittenen Kauf": Interessant ist es nicht nur zu lesen, was jeweils für den Betonklotz hingelegt wurde, denn darüber stand bislang nichts geschrieben; es hieß vielmehr immer die Vertragsparteien vereinbarten hierüber Stillschweigen. Trotzdem wurde in den innerkirchlichen Diskussionen wohl offen über die Kaufpreise gesprochen, danach habe P&P seinerzeit (müsste 2015 gewesen sein) um die 30 Mio EUR gezahlt haben, die Ev. Landeskirche hat nun 2017 ihrerseits 49 Millionen gezahlt. Innerhalb der Kirche argumentieren die einen, dass der Kauf nicht nur eine gute wertanlage sei, denn vergleichbares sei in Nürnberg nicht günstiger zu bekommen. Darüber hinaus wäre das Objekt auch gut geeignet derzeit verschiedene über das Stadtgebiet verteilte Dienststellen an einem Ort zusammenzufassen. Zudem bringe das Objekt schon jetzt Mieteinnahmen ein.
Kritiker argumentieren, das Objekt sei hässlich (ja, so ziemlich das hässlichste was es an Nürnbergs Straßen zu verkraften gibt) und eine der architektonischen Todsünden Nürnberg und passe daher nicht zur Kirche.

Aber der damalige Eindurck war mehr als richtig, es ging von vorneherein nur um Anlage und Rendite, die Gerüchte, die seinerzeit umhergingen, und von einer Modernisierung der Fassade mit mehr Farbe usw. sprachen, waren wenig substanziiert.
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Alt 19.01.18, 20:46   #35
nothor
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Maxfeldeck

Gegenüber ist nun der Bestandsbau abgerissen, damit ist das Grundstück frei für das Neubauprojekt "Maxfeldeck" (hier gezeigt):



Dürfte bald losegehen, bei dieser Premiumlage ist die Vermarktung sicherlich ein Kinderspiel gewesen.
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Alt 09.03.18, 11:05   #36
Goho_live
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Goho_live hat die ersten Äste schon erklommen...
Artikel NN zum Neubau OPD Rathenauplatz vor 50 Jahren

Immer wieder interessant die "Heute vor 50 Jahren"-Artikel der NN. Diesmal geht es um die (damals noch in Planung befindlichen) Gebäude der Oberpostdirektion am Rathenauplatz:

http://www.nordbayern.de/region/nuer...ndet-1.7313160

Ein weiteres Schlegtendal-Gebäude, welches "am höchsten Punkt des Rathausplatzes gelegen, einen wirkungsvollen Abschluß dieses wichtigen Knotenpunktes bilden (wird). Doch nimmt es Rücksicht auf die charakteristische Silhouette des Laufer Torturms, der weiterhin den Platz beherrschen soll."

Nun ja, OB es nun Rücksicht genommen hat??? Ich würds am liebsten abreissen. Es steht ja nun auch schon länger leer bzw. wird aktuell von der AOK zwischengenutzt.
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Alt 10.03.18, 14:55   #37
nothor
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Erstaunlich, dass auch Architektenwunderkinder wie der anerkannte Wilhelm Schlegtendal so voll daneben liegen konnten. Vom Hauptbahnhof aus gesehen ist der Kasten so präsent dass er die ganze Altstadt erdrücken könnte. Ich hätte das Haus auch lieber weg.



Ich glaube auch kaum dass sich die evangelische Kirche einen Gefallen damit getan hat das Ding zu kaufen. Mir vorzustellen wie man das Ding so sanieren oder umgestalten könnte, dass er erträglich wird vermag meine Phantasie nicht zu leisten.
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Alt 07.08.18, 23:35   #38
DocHobbit
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DocHobbit sitzt schon auf dem ersten Ast
Der Baureferent plaudert schon wieder aus dem Nähkästchen. Diesmal eine Vorstudie für ein Projekt, bei dem es sich um wohl um das ehem. das Firmengelände der Eschenbach Optik in der Schopenhauerstraße handeln dürfte
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