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Alt 15.09.17, 18:00   #151
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Interessenbekundungsverfahren Robert-Schuman-Berufskolleg

Die Stadt möchte das 21.019 Quadratmeter große Grundstück mit dem denkmalgeschützten, ehemaligen Robert-Schuman-Berufskolleg veräußern. Der Gebäudekomplex am Westfalenpark soll in Anlehnung an die Umgebungsbebauung so umgenutzt werden, dass der Charakter des Ensembles erhalten bleibt und eine nachhaltige Nutzung, bestehend aus Wohnen und gegebenenfalls ergänzt um Büro, Verwaltung, Dienstleistung, Gesundheit und Kultur, entsteht. Die Abgabe eines (nicht bindenden) Angebotes sollte bis zum 26. Juni 2017 erfolgen. Ob ein potentieller Käufer gefunden wurde, dürfte somit schon bald bekanntgegeben werden.

Quelle: https://www.dortmund.de/media/p/lieg...Memorandum.pdf
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Alt 19.10.17, 18:46   #152
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Büromarkt III. Quartal 2017

Pressemitteilung der BNP Paribas Reals Estate:

Zitat:
ÜBERDURCHSCHNITTLICHES ERGEBNIS

Nach zwei äußerst dynamischen Jahren erzielt der Dortmunder Büromarkt aktuell ein eher durchschnittliches Ergebnis. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 61.000 m² und damit deutlich weniger als im Vorjahr umgesetzt (-37 %). Diese Entwicklung ist in erster Linie darauf zurück zuführen, dass bisher noch kein Vertrag über 10.000 m² abgeschlossen wurde. Dass trotzdem der 10-jährige Durchschnitt um rund 7 % übertroffen wurde, unterstreicht die insgesamt stabile Nachfragebasis. Ein äußerst hoher Anteil von 30 % entfällt hingegen auf Abschlüsse zwischen 5.000 und 10.000 m². Nennenswert sind in diesem Zusammenhang die Anmietungen der Unternehmensberatung KPS über 6.800 m² im Teilmarkt Phoenix-See, des IT-Dienstleisters Adesso über 6.000 m² in der Stadtkrone Ost und des Jobcenters Dortmund über 5.500 m² in der City.

DREI BRANCHEN SORGEN FÜR FAST 70 % DES UMSATZES

Bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen waren drei Gruppen besonders dynamisch. Spitzenreiter ist mit einem Anteil von über einem Viertel die Sammelkategorie sonstige Dienstleistungen, in der auch die meisten Abschlüsse registriert wurden. Knapp dahinter mit rund 24 % folgen dank des genannten Vertrags der Firma Adesso Unternehmen aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien. Dem schließen sich Beratungsgesellschaften mit fast 21 % an, sodass sie sich ebenfalls auf dem Siegertreppchen positionieren können. Durch die Anmietung des Jobcenters entfallen auf die öffentliche Verwaltung noch zweistellige Prozentanteile mit gut 10 %. Alle anderen Branchengruppen traten deutlich weniger in Erscheinung und kommen dadurch nur noch auf weniger als 5 %, wie beispielsweise Verwaltungen von Industrieunternehmen und das Gesundheitswesen (jeweils knapp 4 %).

LEERSTANDSABBAU SETZT SICH FORT

Im Jahresverlauf ist der Leerstand weiter gesunken und erreicht mit 95.000 m² den niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. Damit hat er sich gegenüber dem Vorjahr um 4 % reduziert. Noch stärker, um knapp 12 %, haben die von Nutzern favorisierten modernen Flächen abgenommen, sodass ihr Anteil am gesamten Leerstand nur noch gut 24 % beträgt. Bereits jetzt besteht in ersten Teilmärkten ein Angebotsengpass an hochwertigen Büro räumen. Mit 8.600 m² verfügt der Citykern noch über die umfangreichsten Vakanzen dieser Ausstattungsqualität. Darüber hinaus hat die Leerstandsquote weiter nachgegeben und beträgt zum Ende des dritten Quartals nur noch 3,3 %.

KEINE NEUBAUFLÄCHEN MEHR VERFÜGBAR

Die Bautätigkeit ist in den vergangenen 12 Monaten deutlich um fast 54 % auf 80.000 m² gestiegen. Beachtlich ist, dass diese Flächen bereits vor Fertigstellung vollständig vermietet sind oder von Eigennutzern erstellt werden. Das höchste Bauaufkommen besteht dabei in den Teilmärkten Phoenix-West mit 46.500 m², wo beispielsweise die Unternehmen Amprion und Bechtle im Laufe des nächsten Jahres neue Flächen beziehen werden, und im Citykern mit 15.500 m². Das verfügbare Flächenangebot, das sich aktuell nur auf den Leerstand beschränkt, hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um knapp 13 % auf 95.000 m² verringert.

SPITZENMIETE GESTIEGEN

Die Höchstmiete, die in zentralen Lagen der City für moderne und hochwertig ausgestattete Büroflächen erzielt wird, ist gegenüber dem 3. Quartal 2016 um fast 4 % auf 14 €/m² gestiegen. Ähnlich sieht die Entwicklung auch in einem Großteil der an deren Büromarktzonen aus, wo die jeweiligen Höchstmieten ebenfalls angezogen haben. Die Durchschnittsmiete für den Gesamtmarkt, die sich aktuell auf 10,30 €/m² beläuft, verzeichnete in den letzten 12 Monaten sogar ein Wachstum von 5 %.

PERSPEKTIVEN

Auch wenn der Dortmunder Büromarkt in den ersten neun Monaten des Jahres nicht ganz so dynamisch wie im Vorjahr agierte, kann er sich mit diesem überdurchschnittlichen Ergebnis von 61.000 m² sehen lassen. Im letzten Quartal ist üblicherweise noch einmal von einer steigenden Nachfrage auszugehen, die ein Ergebnis von knapp unter 100.000 m² in Aussicht stellt. Der Leerstand sollte dabei, trotz einer voraussichtlich wachsenden Bautätigkeit, weiter sinken. Dabei dürfte sich die Höchstmiete bis Ende des Jahres weiter stabilisieren.
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Alt 04.12.17, 17:36   #153
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Interessenbekundungsverfahren Robert-Schuman-Berufskolleg

Derzeit werden Investorenvorschläge ausgewertet und erste Gespräche geführt, erklärte Stadtsprecher Michael Meinders auf Anfrage der Ruhr Nachrichten. Im März 2018 möchte die Verwaltung Ergebnisse vorlegen. Angestrebt wird auch hier vor allem eine Wohnnutzung.

Ein erster Entwurf findet sich bereits bei post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL - und jetzt auch im DAF:






Visualisierungen: https://www.post-welters.de/architek...llstrasse.html
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Alt 26.12.17, 12:24   #154
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Pressemitteilung der GEG German Estate Group AG:

Zitat:
Presseinformation

Frankfurt/Dortmund, 22. Dezember 2017
GEG erwirbt HCC Harenberg City Center in Dortmund

Die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, hat jetzt das Bürohochhaus HCC Harenberg City Center in Dortmund (Königswall 21, direkt am Hauptbahnhof gelegen) mit insgesamt rund 21.500qm Mietfläche erworben. Verkäufer ist ein Fonds, der von JP Morgan Asset Management gemanagt wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 70 Mio. EUR. Das Harenberg City Center wurde im April 1994 eröffnet. In den Jahren 2010 bis 2012 folgten umfangreiche Renovierungsmaßnahmen. Die Landmark-Immobilie mit einer Höhe von 70m (19 Obergeschosse, 2 unterirdische Geschosse) zählt zu den höchsten Gebäuden in Dortmund und prägt mit seiner modernen Architektur das Stadtbild signifikant. Das Multitenant-Haus bietet aktuell rund 600 Arbeitsplätze für Mitarbeiter von Mietern erster Bonität. Zu diesen zählen Top-Adressen wie die AOK NordWest, die Deutsche Bahn AG oder das DFB Fußballmuseum. Die einzigartig zentrale Lage zwischen dem „Dortmunder U“ und dem Hauptbahnhof garantiert die bestmögliche Verkehrsanbindung. 190 Parkplätze machen die Immobilie auch für den Individualverkehr attraktiv.

Bei der Transaktion waren BNP Paribas Real Estate, CMS Hasche Sigle und Hengeler Mueller beratend tätig. Die Finanzierung wird von der pbb Deutsche Pfandbriefbank gestellt.

Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstands der GEG: „Der Erwerb dieses Top Landmark Assets bereichert das Portfolio in unserem strategischen Segment Institutional Business um eine weitere attraktive Immobilie mit erstklassigem Standort, stabilen cash flows und Wertsteigerungspotential.“

Über die GEG German Estate Group AG

Die GEG German Estate Group AG mit Sitz in Frankfurt ist eine der führenden deutschen Investment- und Asset-Management Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich. Der Anlagefokus und die Investitionspolitik konzentrieren sich auf drei Segmente: Institutional Business, Opportunistische Investments und Projektenwicklungen. Im Rahmen dieser klar definierten Strategie hat die GEG seit ihrer Gründung im Jahr 2015 die Chancen konsequent genutzt und ein umfangreiches, diversifiziertes Immobilienportfolio mit rund EUR 2,3 Mrd. Assets under Management aufgebaut. Dazu zählen neben herausragenden LandmarkImmobilien wie der IBC Campus und das Luxushotel Villa Kennedy in Frankfurt, der Sapporobogen in München sowie Projektentwicklungen wie das Stadtquartier MainTor, der Global Tower oder der RIVERPARK Tower in Frankfurt, die Opera Offices in Hamburg sowie das Junge Quartier Obersendling in München. Der langjährige Track Record und die herausragende Reputation des Managements sowie ein hochqualifiziertes, erfahrenes Team bilden das Fundament für eine führende Position im Markt. Die beiden Aktionäre der GEG German Estate Group AG sind die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe aus Frankfurt sowie das weltweit führende Investmenthaus KKR Kohlberg Kravis & Roberts, das in Anlageklassen wie Private Equity, Infrastruktur und auch Immobilien investiert. Der Vorsitzende des Vorstands der GEG ist Ulrich Höller.
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Alt 23.01.18, 13:09   #155
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BNP Paribas Real Estate: Büromarkt Dortmund 2017

PM: "Der Dortmunder Büromarkt legt 2017 ein insgesamt sehr erfreuliches Gesamtergebnis vor, dessen Flächenumsatz mit 88.000 m². [...]

Im dritten Jahr in Folge ist in Dortmund ein deutlicher Abbau des Leerstands zu beobachten (-10 %), der mit einer Gesamtfläche von 95.000 m² mittlerweile auf einem neuen Tiefststand angelangt ist.

Das Flächenangebot am Dortmunder Büromarkt ist nach wie vor äußerst knapp. Die deutlich gestiegene Bautätigkeit auf 52.000 m²(höchster Wert seit 2009 und 58 % mehr als im Vorjahr) schafft kaum Abhilfe, da sämtliche Flächen bereits vor Fertigstellung vollständig vermietet oder von Eigennutzern belegt sind. Sie stehen dem Vermietungsmarkt damit nicht mehr zur Verfügung. Die Hälfte der Bautätigkeit findet dabei in Phoenix-West statt, und auch am Phoenix-See entsteht mit rund 18 % ein Großteil der neuen Büroflächen. Somit setzt sich das insgesamt verfügbare Flächenangebot einzig aus den Leerständen zusammen und bleibt dadurch erstmals unter der Schwelle von 100.000 m².

Das insgesamt geringe Angebot an modernen Flächen bei einer gleichzeitig guten Nachfragesituation trägt wesentlich dazu bei, dass die Spitzenmiete für modern ausgestattete Büroflächen im Citykern im Jahresverlauf auf nun 14 €/m² angestiegen ist.

Perspektiven: „Das vergangene Jahr zeigte, dass in Dortmund eine insgesamt breit aufgestellte und vielfältige Nachfrage vorhanden ist. Für 2018 lassen die positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein erneut dynamisches Jahr erwarten. Für einen neuerlichen Angriff auf die 100.000-m²-Schwelle bedarf es jedoch großflächiger Verträge. Die Nachfrage nach neuen, modernen Flächen in guten Lagen ist dabei ungebrochen, deshalb schließen wir einen erneuten Anstieg der Spitzenmiete nicht aus“, so Amedeo Augenbroe."

Quelle: https://www.realestate.bnpparibas.de...p_1696960.html
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Alt 23.04.18, 11:03   #156
nikolas
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BNP Paribas Real Estate: Büromarkt Dortmund Q1| 2018

PM: "Nach zwei überdurchschnittlichen Startquartalen zu Beginn der letzten beiden Jahre erreicht der Dortmunder Büromarkt in den ersten drei Monaten mit einem Flächenumsatz von 15.000 m² bisher nur ein moderates Resultat. [...]

Das Bauvolumen hält sich aktuell mit 50.000 m² im langjährigen Vergleich auf einem überdurchschnittlichen Niveau und ist hierbei nahezu vollständig vorvermietet beziehungsweise wird durch Eigennutzer erstellt. Am höchsten ist die Bauaktivität südwestlich der Innenstadt in den Nebenlagen Phoenix-West (22.000 m²) und Phoenix-See (11.500 m²), wo zusammengenommen rund zwei Drittel der im Bau befindlichen Flächen entstehen. Somit setzt sich das insgesamt verfügbare Flächenangebot fast ausschließlich aus den Leerständen zusammen und bleibt demzufolge mit 98.000 m² unter der Schwelle von 100.000 m².

Das sehr knappe Angebot und die insgesamt gute Nachfrage haben Druck auf die Spitzenmiete ausgeübt und dafür gesorgt, dass diese im Jahresverlauf 2017 angezogen hat. Dementsprechend ist die Top-Miete für modern ausgestattete Büroflächen im Citykern in den vergangenen 12 Monaten um rund 4 % auf 14 €/m² gestiegen. Sehr positiv hat sich auch die Durchschnittsmiete entwickelt, die knapp 7 % gegenüber dem ersten Quartal 2017 zugelegt hat und bei 10,25 €/m² anzusetzen ist.

Perspektiven
„Die Aussichten für den weiteren Jahresverlauf sind aus heutiger Sicht durchaus positiv. Während das Marktgeschehen im kleinteiligen Segment bereits als lebendig zu bewerten ist, stellt vor allem für größere Gesuche das sehr begrenzte Angebot einen limitierenden Faktor dar. Unter der Annahme, dass das gesamte Bauvolumen sowie spekulativ errichtete Flächen noch einmal anziehen, schließen wir für das Gesamtjahr ein Ergebnis im Bereich des langjährigen Durchschnitts nicht aus“.

Quelle: https://www.realestate.bnpparibas.de...p_1701271.html
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Alt 27.07.18, 21:13   #157
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Büromarkt 1. Halbjahr 2018

Pressemitteilung der BNP Paribas Reals Estate:

Zitat:
Der Dortmunder Büromarkt kann das starke Niveau der Vorjahre nicht halten und muss im ersten Halbjahr 2018 einen spürbaren Rückgang hinnehmen: Mit einem Flächenumsatz von 33.000 m² wurde der Wert des Vorjahreszeitraums um knapp 30 % unterboten, gegenüber dem 10-Jahres-Schnitt steht ein Minus von etwa 11 % zu Buche. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Allerdings sind die Gründe für das überschaubare Halbjahresergebnis nicht etwa auf Seiten der Nutzer zu suchen. Die Nachfrage nach Büroflächen zeigt sich ganz im Gegenteil nach wie vor sehr robust, was sich in einer Vielzahl von Mietgesuchen äußert“, erläutert Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. Diese können aus Mangel an geeigneten freien Büroflächen jedoch nur unzureichend bedient werden. Flächen mit moderner Ausstattung sind mittlerweile sehr rar, sodass das bestehende Umsatzpotenzial vielfach nicht realisiert werden kann.

Aus der Umsatzverteilung nach Branchen geht einmal mehr hervor, dass sich die Vertragsabschlüsse in Dortmund auf mehrere Schultern verteilen und somit keine allzu hohe Abhängigkeit von bestimmten Einzelbranchen zu erkennen ist. Im ersten Halbjahr 2018 tanzen nur die Informations- und Telekommunikationstechnologien ein wenig aus der Reihe und vereinen 28 % des Flächenumsatzes auf sich. Hierbei sind insbesondere die Abschlüsse von Remira über 2.500 m² im Teilmarkt Phoenix-West sowie Osudio über 1.500 m² in der Büromarktzone Phoenix-See zu erwähnen. Auch der Handel zeigt sich recht abschlussfreudig und steuert gut 20 % zum Gesamtumsatz bei. In dieser Kategorie fällt besonders der Abschluss von Rewe Frischelager über 4.000 m² auf der Westfalenhütte ins Gewicht.

Leerstand weiter rückläufig – Kaum verfügbare Neubauflächen

Trotz des bislang überschaubaren Flächenumsatzes setzt sich der Abbau des Leerstands weiter fort. Zum Ende des ersten Halbjahres waren noch 82.000 m² Büroflächen zu haben, 14 % weniger als zum Vorjahresende. Besonders die modernen Flächen sind stark nachgefragt, in dieser Kategorie sind nur noch 15.000 m² kurzfristig verfügbar und damit 4.000 m² weniger als zum Jahresende 2017. Mit 51.800 m² liegt der Löwenanteil der Vakanzen im Citykern, wo in der Regel auch am meisten Büroflächen umgesetzt werden. Insgesamt liegt der Anteil der modernen Flächen am Leerstand in Dortmund bei lediglich 18 %, was einen langjährigen Tiefpunkt markiert und als klares Hindernis für den Vermietungsmarkt zu werten ist.

Die Bautätigkeit wurde innerhalb der letzten 12 Monate spürbar heruntergefahren: Waren zum Ende des ersten Halbjahres 2017 insgesamt 59.000 m² Büroflächen im Bau, so sind es aktuell nur noch 46.000 m² (-22 %). Hiervon ist nur noch ein verschwindend geringer Teil (2.000 m²) für den Vermietungsmarkt verfügbar, der größte Teil der Flächen wurde schon vor der Baufertigstellung von Mietern oder Eigennutzern belegt. Auch hier zeigt sich, dass neuwertige Büroflächen in Dortmund grundsätzlich auf eine sehr robuste Nachfrage treffen und somit noch ausreichendes Nachfragepotenzial für weitere Büro-Projektentwicklungen besteht. Darüber hinaus fällt auf, dass sich fast alle Neubauaktivitäten auf die Nebenlagen konzentrieren, während in der City kurzfristig kaum neue Büroflächen entstehen.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 ist die Spitzenmiete, die für hochwertig moderne Büroflächen in der City erzielt wird, um 0,50 €/m² auf 14 €/m² angestiegen. Auch für die Durchschnittsmieten geht es sowohl in der City als auch am Cityrand teils deutlich nach oben. Wurden für Büroflächen in der Büromarktzone Westfalendamm vor einem Jahr zum Beispiel noch 9,70 €/m² gezahlt, so sind heute im Schnitt 10,40 € fällig. In den Nebenlagen und in der Peripherie hat sich bei den Mietpreisen hingegen wenig getan. Hier verbleiben die Höchst- und Durchschnittsmieten größtenteils auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Perspektiven

„Das Jahr 2018 bleibt beim Flächenumsatz bislang etwas hinter den Erwartungen zurück. Zwar ist die Nachfrage weiterhin robust, was unter anderem die sehr hohe Vorvermietungsquote von Bauprojekten demonstriert. Mangels Angebot können viele Mietgesuche derzeit jedoch nicht umgesetzt werden, sodass auch für das Gesamtjahr mit einem unterdurchschnittlichen Ergebnis zu rechnen ist“, so Amedeo Augenbroe.
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Alt 27.07.18, 21:30   #158
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Neubau Hauptverwaltung Dortmunder Stadtwerke?

Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) lassen derzeit prüfen, ob sich eine Sanierung der gut 50 Jahre alten Hauptverwaltung an der Deggingstraße noch lohnt. Sollte dem nicht so sein, wird bereits über einen Neubau am Westfalendamm spekuliert. Ein möglicher Standort wäre das Westfalentor-Areal. Das letzte verbliebene Baufeld könnte jedoch für einen Neubau, der immerhin etwa 600 Büroangestellten Platz bieten müsste, zu klein sein.

Anmerkung: Wenn Herr Pehlke ein wenig höher hinaus möchte, dürfte das Grundstück an der B1 in jedem Fall ausreichen. Weitaus lieber wäre mir allerdings ein zentraler Standort in der Innenstadt, zum Beispiel am Königswall oder Hoher Wall.

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/Staed...istration=true
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Alt 28.07.18, 16:04   #159
FanDerModerne
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DSW

Welche Grundstücke am Königswall oder Hohen Wall schweben dir denn da vor, die größer sind als das Westfalentor? Die Frage ist natürlich ob es wirklich 600 Mitarbeiter sind oder je nach Aufteilung mehr oder weniger werden. Da gibt es natürlich perspektivisch auch Flächen am Burgwall/Hauptbahnhof Nord und U-Gelände oder Ophoff Kreuzung, allerdings nicht am Westfalentor, sondern gegenüber am Standort der Sparkasse oder auf dem freien Grundstück südlich im Kronenviertel.

Vielleicht sind auch Entwürfe wie Südtor am Phoenixsee interessant.
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Alt 28.07.18, 16:37   #160
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Der zweite Bauabschnitt von Westfalentor sieht ein etwa 7.000 Quadratmeter großes Bürogebäude vor. Das könnte für die 600 DSW-Angestellten unter Umständen zu klein sein. Natürlich könnte man auch höher bauen, dafür müsste aber wohl der Bebauungsplan geändert werden. Am Königswall fiele mir dann noch die Überbauung der Dreier-Tiefgarage östlich des HCC ein und am Burgwall - in meinem vorherigen Beitrag schrieb ich versehentlich Hoher Wall - das Grundstück am Burgtor.
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Alt 28.07.18, 20:07   #161
PacoDo
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PacoDo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
DSW 21

Mit einem Umzug könnten die Stadtwerke einen äußerst wertvollen Beitrag zur Stadtentwicklung in Dortmund leisten. Zum einen mit einem attraktiven Neubau an anderer Stelle. Zum anderen böte sich die hervorragende Möglichkeit, das neue Stadtviertel, das neben den Stadtwerken gerade entwickelt wird zu ergänzen. Vielleicht könnte man in diese Entwicklung dann auch dann das bald freiwerdende Gelände des Rewe-Frischelagers mit einbeziehen. Damit könnte Dortmund dann auf einen Schlag ein attraktives neues Wohnviertel bekommen.

Was den Standort der neuen DSW Zentrale betrifft, bin ich mir auch nicht sicher, ob die Fläche am Westfalentor wirklich ausreicht. Ich hatte mir immer gewünscht, dass die DSW das geplante Hochhaus als neue Zentrale nutzen könnte. Dies wird bekanntlich nun ein Hotel. Allerdings gibt es in und am Rande der Innenstadt viele geeignete Grundstücke. Neben dem Königswall oder der Brachfläche am Burgtor würde mir hier noch das geplante Südtor oder das schräg gegenüber das Grundstück des Reifenhändlers an der Märkischen Straße ein, die sich für einen attraktiven Neubau genauso eigen würden.

Ich denke und hoffe, dass es am Ende auf einen Neubau hinaus läuft. Die Sanierungskosten dürften ziemlich hoch sein. Da lohnt sich ein Neubau eher.
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Alt 28.07.18, 21:22   #162
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Ich hoffe und gehe ebenfalls von einem Neubau aus, und auch sonst bin ich komplett bei dir, PacoDo. Die Entscheidung für einen Umzug könnte einige wundervolle Projekte nach sich ziehen: Der Komplettabriss der wenig attraktiven und in Jahre gekommenen Bestandsbebauung an der Deggingstraße → die Neuentwicklung des gesamten Stadtwerke-Areals hin zu einem reinen Wohngebiet → attraktive Grundstücke/Projekte in bester Innenstadtlage → und das Ganze am besten dann noch in einem neuen, schicken Hochhaus. Man darf gespannt sein!
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Alt 07.08.18, 02:28   #163
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Westenhellweg auf dem 6. Platz

Der Westenhellweg ist laut einer Erhebung von Jones Lang LaSalle die sechst belebteste Einkaufstraße Deutschlands. Am 14. April zählte der Immobiliendienstleister 10.180 Passanten pro Stunde. Auffällig ist, dass von den zehn meistfrequentierten Einkaufsstraßen lediglich Dortmund, Frankfurt und die beiden Münchner Flaniermeilen ihre Passantenzahl gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt verbessern konnten, die hinteren Ränge verzeichneten zumeist Einbußen.

Quelle: https://www.immobilien-zeitung.de/10...inkaufsstrasse
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