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Alt 16.02.18, 10:46   #11
MiaSanMia
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MiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz sein
@Schachbrett:

Es ist nicht davon auszugehen, dass alle Menschen, die bspw. in Garching arbeiten, auch dort wohnen wollen. So kann der Wohnort kurz hinter den Gemarkungen der Gemeinde liegen oder ein paar Kilometer weit weg, im Falle Garchings z.B. München. Diese Wohnungen müsste die Landeshauptstadt z.T. also ebenfalls bereitstellen.

@Jöran:

Zitat:
parasitär die Umlandgemeinden vorgehen: Gewerbesteuer abgreifen, aber nicht für die entsprechenden Wohnungen und Infrastruktur sorgen.
Damit gebe ich dir grundsätzlich Recht. Aus rein finanzieller Sicht ist diese Haltung vieler Gemeinden zunächst auch nachvollziehbar, immer nur Gewerbe anziehen zu wollen. Doch: Wie sieht es aus, wenn eine wirtschaftliche Flaute über das Land hereinbricht und die Betriebe der Vorortgemeinden der Dorfkasse deutlich geringere Einnahmen einbringen? Stehen dann Gemeinden mit einer höheren Anzahl Einwohner nicht besser da? Unterföhring baut z.B. in ein bis zwei Jahren ein Wohngebiet mit 1.000 Wohneinheiten, trotzdem bleibt die Zahl der Arbeitsplätze in weiter Ferne. Unterföhring müsste wohl auf die Größe einer Kleinstadt anwachsen, um das Verhältnis halbwegs auszugleichen.
Die Diskrepanz zwischen Einwohnern und Arbeitsplätzen würde ich also als Kritikpunkt unterordnen. Denn es wäre nicht auszuschließen, dass viele Gemeinden dann dazu übergehen würden, auch kein Gewerbe mehr ansiedeln zu lassen, bevor sie dazu gedrängt werden, mehr Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Meiner Meinung nach haben die wachsenden Kommunen und der (Frei)Staat viel zu lange zugesehen, wie sich einige Dörfer eine goldene Nase verdienen. Es wird Zeit, dass diese aus ihrer Komfortzone herauskommen. Freiwillig passiert das nur bei wenigen, Poing z.B. Alle anderen Gemeinden müssen sanktioniert werden. Wie geht das besser, als mit dem, was ihnen am wichtigsten ist, eine gute Infrastruktur. So werden rückständige Gemeinden Stück für Stück vom restlichen Umland abgeschnitten, während letzteres leistungsfähig ausgebaut wird.
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