Dresden: Straßen- und Tiefbauprojekte

  • ^ die Treppe wird bis Jahreende... , dort gehts derzeit kaum voran, der ganze Krempel liegt noch weitverstreut.



    Wehlener Strasse - grundhafte Sanierung begann am 1. Juli


    Für 3,5 Millionen wird der nächste Abschnitt der "Ostradiale" zwischen L.-Hartmann- und Ankerstrasse ausgebaut. DNN berichtet.


    Danach kommt ein kurzer Abschnitt (Anker- bis Schlömilchstrasse) dran, der mit dem neuen Schulcampus und der künftigen Gleisschleife zu tun hat.

  • ^ die Treppe wird bis Jahreende... , dort gehts derzeit kaum voran, der ganze Krempel liegt noch weitverstreut.


    Kommt mir auch ziemlich optimistisch vor das Ganze! Aber manchmal überrascht uns "die Stadt" ja auch positiv. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Zusammensetzen der Treppe schneller geht, als der Abbau. Und die Rohbauarbeiten sind doch auch weit vorangeschritten!? :keineahn:


    Schau'n wa mal, würde wohl der "Kaiser" sagen...

  • ^ nee, steht so in der DNN. Von Juli ist keine Rede. Der "Kaiser" gilt nicht gerade als Intelligenzbolzen. :D


    Die Tramgleise werden im Übrigen um 40 cm auseinander gezogen, damit in paar Jahren breitere Wagen drauf rollen können. Dass der Brückenquerschnitt gleich bleibt, ist gemäß Denkmalschutz zwingend. Hier passt es sogar ganz gut, wenns so bleibt.


    Die Fußgängerquerung an der Hofkirche ist eine alte Forderung. Die muss aber vom Brückenkopf kommend auf den Schloßplatz führen - sonst machts wenig Sinn. Ich frage mich nur: ist solches bei MIV-gesperrter Anlage überhaupt noch notwendig? Es ging ja auch um eine ebenere Oberfläche (also glatteres Pflaster) - aber wird bei der Sanierung nicht die Oberfläche eh zu ebenerem Zustand verholfen? Ja, also ist auch aus dieser Hinsicht eine Querung zu überdenken. Man kann künftig überall und bequemer queren - auch weil nur hin und wieder Fahrzeuge entlangkommen.

  • Mmmhhh, meinst du mit


    ...steht so in der DNN. Von Juli ist keine Rede.


    die "Papierausgabe" der DNN? Denn im von mir verlinkten Artikel steht im vorletzten Absatz:


    Die Arbeiten an der Treppe hinunter zum Narrenhäusl-Biergarten soll da schon fertig sein. Ende Juli ist Termin, so Koettnitz, zum Stadtfest im August soll sie wieder genutzt werden können.


    Sorry, wenn ich da jetzt drauf rumreite, - wie gesagt, für mich klingt es auch recht unrealistisch - aber kann ja sein, dass die in der Zeitungsausgabe was anderes geschrieben haben.


    Nachtrag: Du meintest wohl den SZ-Artikel? Da steht tatsächlich, dass der Termin Ende Juli nicht zu halten sein wird. Aber wenigstens soll bis zum Stadtfest der Gehweg wieder frei sein. Is' ja auch was! :daumen:

  • ^ ok, ich hatte es (ungläubig des Termins wegen) auf die Sätze des DNN-Links davor bezogen: "Bis zum Jahresende... . Bis dahin soll... fertig werden... ." Oder so.
    In der SäZ "hofft" Koettnitz auch nur, dass zum Stadtfest zumindest die Treppe quasi "begehbar" ist, aber wenn nicht, dann eben nicht. Also wenn Juli Termin war, haben die es ganz schön vergeigt, denn ich sah dort wochenlang nie einen Arbeiter - so das übliche halt.
    Aber interessant immer wieder die manchmal krass unterschiedlichen Mitschrift-Notizen der Journalisten, mitunter nur in Nuancen differierenden Auslegungen, wenn wie hier ein Pressetermin stattfindet. Die sitzen dann später vor ihrem Läppi und klauben sich die Aussagen aufgrund ihrer Schnellnotizen zusammen. Sicher kein Traumjob und meist auch schwierig, wenn man kein "Fachmensch" ist. Ich toleriere es und verstehe auch gewisse Fehlinterpretationen. Sicher fuhr manch Pressemensch dort jeden Tag lang, achtete aber - wie sonst auch andernorts - nicht auf den bisherigen Ablauf der Baustelle.
    Vielleicht bekommen sie die Treppe bis zum Fest "begehbar" - also nutzbar, da kann drumrum noch alles rumliegen. Aber ich denke, auch das ist eine vertane Hoffnung unseres Strassenchefs. Schaun ma mal. :)

  • ^ Hier stehts genauer. :lol:
    Wie kann man an solch öffentlicher Stelle firmenmäßig nur so ins Klo greifen. Ich hatte es schon am Sachsen- und Rosa-Lux-Platz bemängelt: je frequentierter und prominenter der Standort, desto strapaziöser und äusserst langfristig arten die Dinge aus. Manchmal sicher Pech, aber auch ahnungsloses Mißmanagement!



    Wie die SäZ schreibt, ist der neue unterirdische Kanal des Kaitzbachs in der Oskarstrasse fertig, in den nä. Tagen ist wieder Verkehrsfreigabe. Es wurden auch Leerrohre für den Stadtbahnumbau verlegt, welcher im Frühjahr 2016 beginnen soll. Die Stadtentwässerung Dresden musste die Kanalsanierung als Bauvorleistung für die Stadtbahn erbringen.

  • Elli zu den Fußgängerquerungen.
    Die sind trotzdem nötig, da der Fußweg auch nach der Sanierung höher als die Straße bleibt und somit nur an manchen Stellen abgesenkte Bordsteine kommen.

  • Neues von der Albertbrücke.
    Die Kanzeln sind in der zwischenzeit alle montiert.



    Heute früh hat man am ersten Brückenbogen auf altstädterseite begonnen das erste Geländer zu montieren...
    Das was dort auf dem Boden lag erschreckt mich etwas.


  • ^^^Auf jeden Fall, die unterschiedlichen Zeitungsmeldungen (-deutungen) ein und der selben PK sind fast schon lustig. Die haben wohl keine Aufnahmegeräte, sodass sie wirklich alles schnell mitnotieren müssen. Naja gut, man soll sich ja auch immer aus mehreren (glaube mal gehört zu haben, wenigstens drei) Nachrichtenquellen informieren!?


    Muss darüber hinaus aber auch sagen, dass ich da nie Bauleute gesehen habe, wenn ich da mal Wochentags vorbeigekommen bin. Mal sehen, was zum Stadtfest geht...oder auch nicht, wenn ihr mir den Wortwitz verzeiht. :lach:


    ^Wurde nicht mal vom Koettnitz (in einem BaubeobachterDerWoche) erwähnt, dass es zwei Geländer geben soll. Das historische, aufgearbeitete und davor ein "neues", das den Vorschriften entspricht?

  • ^^ Sieht auf jeden Fall nicht schön aus - schon jetzt. Wenn man bedenkt, dass die Betonbrüstungen in nicht allzu langer Zeit schon wieder total verdreckt sein werden, und wie dann erst diese Bereiche ausschauen...gute Nacht. Klar, Sandstein verdreckt mit der Zeit auch, allerdings schimmert doch immer noch die natürliche Struktur durch. Der Beton wird einfach nur mit Dreck, Kot u.a. überzogen. Schaut euch doch mal die TG-Einfahrten auf der Wilsdruffer an. Schrecklich diese Art zu bauen!


    Die SZ berichtet über die S-Bahn-Gleise zwischen Meißen-Triebischtal und Dresden, die bis zum 20. März 2016 fertig erweitert sein sollen. Hatte gar nicht so auf dem Schirm wie viele Straßen die Gleise doch "überbrücken" müssen. Vielleicht findet sich ja jemand, der alle neuen Bahnbrücken ablichtet. :D

  • ^ das "Albertgeländer" (neu) kommt nicht "davor" sondern "dahinter" :) - wär ja noch schöner. Obwohl, dem STA-Gestaltungsbeirat ist alles zuzutrauen. :D


    Beim Albert-Beton mache ich mir leichte Hoffnung, dass er sich infolge Verkeimung etwas an den Sandstein annähert - optisch. Vielleicht wird gerade der Vogelkot da gute Dienste leisten. Übrigens: Sandstein "verdreckt" nicht, er oxidiert und patiniert.


    Ach so: das unfallträchtige "Mariengeländer" wird kommende Woche zum X-ten Male repariert. Danach wird die dortige Zufahrt auf die Brücke einspurig. Ich könnte mir keine bessere "Verkehrsberuhigung" fürs Stadtzentrum vorstellen. :D


    An der "Augustustreppe" waren heute 3 Leute, allerdings saß einer däumchendrehend in einem Bagger ausserhalb der Baustelle. Insofern brauche ich Koettnitz nicht unterstellen, nur bis 3 zählen zu können - ich kam heute auch nur auf 3, aber das ist schon Einer mehr seit der Zeitungsmeldung. :respekt:


    Auch an der S-Bahn sind seit Langem maximal Duos bzw. Trios anzutreffen - meist mit "Kippe im Maul" und Hände inne Taschen - egal. Erstaunlich, dass das Ganze wohl doch innerhalb 3-4 Jahren bewerkstelligt sein wird. Auch am Bischofsplatz sinds derzeit nur ca. 5-6 Leutchen. Da denke ich immer (und es gab schon lange keine Fotos mehr von dort, weils einfach nix neues zu sehen gibt): hätten die mal die "chinesische Lösung" gewählt, wäre der "Bahnknoten Dresden" 3 Jahre nach Baubeginn fertig - je ein Jahr pro "Ast". Süffisant diesbezüglich die häufige Verwendung des Wörtchens "schon" in Zeitungsartikeln. Ach, nur 26 Jahre nach der DDR ist die Hauptstrecke gen Berlin... ähm... Nord und West "schon fertig". Sagt mal, war da Was? Und wer ist denn jetzt eigentlich 1. Bezirkssekretär?

  • Albertbrücke


    Die Masten bekamen Fahrleitungsausleger, die wohl nur für den Baustellenbetrieb benötigt werden. Die Masten selbst wirken durch die neue Überbreite des Oberbaus und entsprechender Randlage etwas "neben der Brücke" stehend - aber seis drum. Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass die ehemaligen oder auch modernere Lampen an die vorhanden Masten kommen und entgegen der Visualisierung keine Laternen zwischen den Maststandorten angeordnet werden. Optisch wäre es auch besser so. Warum wurde es anders visualisiert?
    Das Zusammenspiel der Materialien (Beton und Sandstein) könnte erträglich erscheinen, sollte doch noch eine Aufhellung der patinierten bzw verkeimten Sandsteinflächen geschehen. Mir ist solches aber immer noch nicht bekannt, gehe aber davon aus. Sollte gereinigt werden, dürften sich die (auch im Bild sichtbaren) Salzausblühungen aufgrund wieder intakter Brückenabdichtung zukünftig erübrigen.



    Die angesprochenen Zumutungen für Fußgänger und Radverkehr über so lange Zeit - ohne echtes Vorankommen der einfachen Platzbefestigungen an den Brückenenden - sind eigentlich skandalös und sehen folgendermassen aus: Beispiel am Sachsenplatz: in Relation K-K-Ufer gibts nichtmal einen Fußweg, sodaß seit Monaten die Fahrbahn (wohl nichtlegal) genutzt wird und Gefährdungen entstehen. Ein paar Meter Asphalt bzw Pflastereinbau hätte gereicht. Abnormer gehts nicht!

  • Da ich nicht wusste, in welchen Thread ich diese Nachricht einpflegen sollte, probier ich's mal hier! Außerdem will ich darauf hinweisen, dass ich damit keinerlei Werbung für verlinktes Unternehmen machen möchte!


    Graue Verteilerkästen dürfen jetzt bemalt werden


    Also, wer schon immer mal die graue Tristesse in der Stadt verschönern wollte, hat jetzt die (offizielle) Gelegenheit/Genehmigung dazu. Viel Spaß!

  • Unser BauMaus war am Blauen Wunder unterwegs und berichtet von der Gehwegsanierung elbaufwärts sowie gleichzeitig stattfindener Korrosionsschutzmaßnahmen.


    Herr Köttnitz spricht davon, dass 2016 eine Ausschreibung für die komplette farbliche Überarbeitung der Brücke rausgehen soll, sodass diese dann 2017/18 durchgeführt werden kann.

  • Mal eine Frage zur Albertbrücke.


    Was sollen die U-förmigen Ausschnitte in den Kanzeln.
    Die waren bei den alten Kanzeln doch auch nicht??

  • Künstlerische Freiheit? Das hängt, vermute ich, mit den geänderten Umfängen/Querschnitten/Grundrissen der neuen Austritte zusammen, die ja wegen des Überhangs deutlich größer sind als bisher.


    Die Ausschnitte (mit Ziergeländer darin) gab es vorher nur auf dem repräsentativen Hauptstrompfeiler, der über die größten Austritte verfügte; dor waren/sind ja auch das Stadtwappen und die Porträtbüste König Alberts angebracht.


    Aber das ist wahrscheinlich noch das geringste Problem an dem verpfuschten Objekt. Bei den sonstigen Aufbauten hätte man sich den ganzen Aufwand auch sparen können. Besonders bei den baumdicken OL-Masten und den widerlichen Peitschenlampen wird mir speiübel. Wie kann man ein Baudenkmal nur so vergewaltigen? Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Marienbrücken-Disaster noch einmal wiederholt...


    Prädikat: :toilet::toilet::toilet:

  • Eigentlich dürften sich die Größen der Kanzeln ja nicht verändert haben.
    Die haben sich durch die Verbreiterung ja nur nach außen verschoben.


    Es wurden ja auch damals die alten Kanzeln nur abgesägt, restauriert und nun wieder aufgesetzt, wobei einige ja schon länger fehlten.

  • chris: Das habe ich mich auch bereits gefragt.
    Wenn man sich allerdings die Bilder im Vorkiegszustand ansieht, scheint man hier auf den damaligen Zustand wieder zurück zu gehen.
    vgl. http://verschwundene-bauwerke.…rfurstenstrasseswquer.jpg


    Anbei noch ein Bild von Anfang Juli von dem aufgestellten Zusatzgeländer.
    Dabei stellt sich mir die Frage: Was soll das und was denken sich die Planer dabei?
    Worauf begründet sich eigentlich, dass so ein zusätzliche Geländer installiert werden muss?