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Alt 08.12.14, 15:23   #121
hfrik
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Naja, mit Abriss könnte man auch an der Jägerstrasse das Baufenster auf 100m und mehr verlängern, dann reichts auch für 5000 Personen, bei der Sängerstrassse könnte man den Block freiräumen, dann wären 80x80 m oder etwas mehr drin, das würde auch reichen. Wenn man noch mehr Baumase will, könnte man das ganze in 6m Höhe 25m über die Willy Brandt Strasse auskragen lassen, dann fluchen aber die für die Gründung verantwortlichen Ingenieure
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Alt 08.12.14, 16:50   #122
Pajula
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Also ich denke mir wenn man schon ein neues Konzerthaus in Stuttgart baut (bin auf jeden Fall dafür), dann sollte es doch bitte etwas Spektakuläres sein. Ein Wahrzeichen für Stuttgart (so wie es viele andere Städte auch haben).
Und ein Wahrzeichen gehört nunmal an eine prominente Stelle. gegenüber vom Hbf wäre gut, ob es optimal ist vermag ich nicht so sagen.

Ich hoffe nur die zuständigen Stellen entscheiden sich dafür, für herausragende Architektur (ob das in Stuggi gelingt...) und für einen guten Standort (wobei ich mir da leider nicht so sicher bin)
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Alt 09.12.14, 10:37   #123
hfrik
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Nun, eigentlich sind spektakuläre solitäre ja langsam out, aber vieleicht kann man ja auch spektakulär passend zur Kulturmeile bauen - das wäre dann ein wirklicher Architektenjob.
Wenns spektakulär sein soll, sollte eine Sichtachse dearauf zulaufen, was bei dem Standort Sängerstrasse zwangsläufig der Fall wäre, dort geht die Sichtachse bis alte Bahndirektion/Jägerstrasse. Ergo passt auch von der Optik für so einen Bau die Sängerstrasse in der Kulturmeilenfortsetzung deutlich besser als der Strassburger Platz. Muss Wagahai dann noch für das notwendige Kleingeld kräftig sammeln gehen.
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Alt 09.12.14, 17:54   #124
John Robie
 
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Würde Stuttgart 1 % seiner Aufwendungen über eine - für ein solches Projekt geschätzte - Dauer von drei Jahren einem neuen Konzerthaus widmen, so stünden rund 72 Mio. € zur Verfügung.

Für ein ge*les, spektakuläres Projekt, wie es sich u. a. Pajula, Wagahai und ich es wünschen, sollte dies - aufgestockt durch Spenden - allemal reichen.

Ja, sicher: 72.000.000 € waren einmal 140.000.000 DM und sind heute 72.000.000.000 Cent, die gestapelt von Stuttgart bis nach Biberach/Meckebeure/Durlesbach... reichen würden. Es wäre, klar, ein Projekt unter der Rubrik "Circenses". Und? Irgendetwas sollte aus dem "Panem-Grau" herausragen. Neuschwanstein war auch nicht "nachhaltig" finanziert. Aber das sind ganze Volkswirtschaften nicht, in denen sich trotzdem die Disco-Kugel im Parlament zu drehen scheint, während bei uns der heruntergezogene Mundwinkel zu Staatsraison erhoben wurde.

Die 72.000.000 € könnten sicher in andere Verwendungsrichtungen fließen, aber das könnten andere Ausgaben auch.
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Alt 10.12.14, 05:02   #125
Max BGF
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Reiche Länder, reiche Städte sollten auch architektonischen Reichtum vorweisen. Wer sonst?
Natürlich kann man immer noch eine Schule sanieren, ein Schwimmbad geöffnet halten, KiTa-Gebühren senken usw. usf.
Doch auch bei den Ägyptern, Griechen und Römern gab es Armut zuhauf, dennoch wurden Pyramiden, Tempel und Paläste gebaut, an denen wir uns heute und sicher schon die damaligen Bürger erfreu(t)en und die erst von der einstigen Größe zeugen.
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Alt 10.12.14, 18:33   #126
Wagahai
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@hfrik
Nun, eigentlich sind spektakuläre solitäre ja langsam out

In Stuggi waren sie noch nie in. Das ist ja das Traurige. Weltweit aber stelle ich eher das krasse Gegenteil fest. Was wurde nicht in den letzten 20 Jahren an spektakulären Solitären gebaut! Eigentlich sollte man einen gleichnamigen Thread eröffnen, z.B. in der Lounge: "Spektakuläre Solitäre, die Stuggi verdient hätte"

Wer mag?

Ein Ende der weltweiten Entwicklung sehe ich nun überhaupt nicht.
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Alt 11.12.14, 01:31   #127
Max BGF
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Weiß auch nicht, wie @hfrik auf das Ende kommt.
Nochmal ohne neuen Strang, wobei eine Solitär-Definition relativ vage sein dürfte.
Jedenfalls fällt mir im jüngeren Stuttgart dazu zuerst das Porsche-Museum ein, danach das Mercedes-Museum, gleichwohl es Teil der MB-Welt und vor dem Werk ist.
Dann Bib21 und Glaskasten am Schloßplatz.
Der erste LBBW-Neubau am Bahnhof war seinerzeit ein brachialer Solitär.
Daneben vielleicht noch VTC und Züblin-Atrium. Früher Allianz Leben. Scenario hätte Potential gehabt.
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Alt 11.12.14, 10:21   #128
hfrik
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Ebenso die meisten Bautren an Theo Heuss und sonstwo in der Stadt - es werden heute nur selten nicht-solitäre gebaut, und vor allem gute nicht-solitäre sind extrem rar. Sprich Bauten, die nicht versuchen sich möglichst stark vom Rest abzuheben, aber dennoch wirklich gut aussehen.
Für die Kulturmeile könnte das bedeuten, Staatsgalerie /Kunstschule, oder vielleicht auch Bahnhof zu zitieren, und das so dass es einfach gut aussieht. Das 597. Ufo braucht heute keienr mehr, Experimente was Statiker mit finiten Elementen alles noch rechnen können auch nicht.
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Alt 12.12.14, 04:55   #129
Max BGF
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Nur: Den 59700. Einheitsbrei braucht man noch weniger.
Ich würde sagen die genannten Solitäre werten Stuttgart eher auf als daß sie schaden. Natürlich ist das Risiko dabei größer als die Nachbarn fortzusetzen, aber das ist eben die grundsätzlich meisterbare architektonische Herausforderung.

Gutes recht homogenes Ensemble ist ja gerade die angesprochene Kulturmeile (Postmoderne) - wenn auch nur wenige Gebäude umfassend und selbst der geplante Bibliotheks-Neubau architektonisch abweicht (Solitär?).
Das Bosch-Areal als gelungenes Ensemble besteht so gesehen nur aus Solitären bzw. der Verbindung ganz unterschiedlicher Bauformen, was übrigens schon zuvor durch Liederhalle vs. Reithalle vs. Maritim kleinlagetypisch war.
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Alt 12.12.14, 11:26   #130
hfrik
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Nun das Boschareal sind nun eher keine Solitäre, die sich von Ihrer Nachbarschaft absetzten, sonder Bauten unterschiedlicher Zeit, die aber durchaus für den jeweiligen Ort gestaltet sind. Der Nicht Solitär erlaubt sich eben auch mal, sich in den Proportionen ans umfeld anzupassen, oder auch mal zeitgemäss Details von ANchbarbauten zu zitieren - während der Solitär halt ohne bezug zufällig auf dem Grundstück gelandet ist, aber eigentlich auch auf jedem anderen genauso passend oder unpassend herumstehen könnte.
Der Einheitsbrei ist nicht das Gegenstück zum Solitär. Es gibt auch genügend Einheitsbrei-Solitäre.
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Alt 12.12.14, 22:38   #131
Wagahai
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Die Münchner schlagen für ihr neues Konzerthaus ("Neues Odeon") wieder richtiger Weise einen anspruchsvollen Solitär an einem neuen zentralen Standort beim Hofgarten vor (oberirdisch, Fenster: Ja). Guter Vorschlag, wenn auch wohl nur mit um die 1.800 Plätzen. Leider neigen die Münchner (ähnlich den Stuttgartern) auch zum Reflex-Grantln gegen alles Neue, so dass die Gefahr des Totdiskutierens natürlich hier auch wieder groß ist.
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Alt 13.12.14, 18:44   #132
John Robie
 
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@ Wagahai

Das diesbezügliche Gebruddel ist ja keine Zeiterscheinung: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43063816.html

Die Zeiterscheinung ist, dass das Gebruddel dank vielzähliger Verbreitungskanäle einen Widerhall erfährt, so dass aus - wie man bei uns in der Pfalz gern sagt - aussm Forz e Dunnerschlag werd.

1.800 Plätze finde ich gar keine schlechte Zahl, denn Verknappung ist wertsteigernd und beugt der Trivialisierung vor, ohne - in besagter Größenordnung - allzu elitär zu sein. Zudem sollten Schuhkartons nicht schwindelerregende Ausmaße annehmen: http://www.welt.de/wissenschaft/arti...ten-Klang.html

Warum die Finanzierung nicht in der Weise erfolgt, dass das neue Konzerthaus als "Berthold-Leibinger"- oder "Stihl"-Halle entsteht, das wäre dann eher Lesestoff für ein Politik-Forum.
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Alt 13.01.15, 11:54   #133
hfrik
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Nun, dann mal sehen ob jemand das Geld sammelt, und einen "Schuhkarton" an geeigneter stelle an den Randbereich der Innenstadt stellt. Die Sängerstrasse wäre ja auch vom Namen her passend für eine Konzerthalle....
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Alt 13.01.15, 13:16   #134
jaggyjerg
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Zitat:
Zitat von John Robie Beitrag anzeigen
Das diesbezügliche Gebruddel ist ja keine Zeiterscheinung: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43063816.html
Die Liederhalle als "Volksliedbunker" (1956) zu bezeichnen, ist gleich kreativ wie die Bibliothek als "Bücherknast"(2014). Es scheint sich in knapp 60 Jahren echt nicht viel verändert zu haben...
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Alt 13.01.15, 13:31   #135
hfrik
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Ja wie schon Künig Wilhelm der II in 1914 als es um den neuen bahnhof ging angemerkt hatte sind die ersten zwei Worte die ein Stuttgarter lernt "Noi" und Netta". Den Bonatz-Entwurf fand man fuchtbar und wollte lieber den Bahnhof an der Bolzsstrasse behalten, der hätte ja bisher acuh imemr fü den Verkehr ausgereicht, udn es sei nicht einzusehen warum er nicht auch für die Zukunft reichen solle....
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