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Alt 06.11.18, 13:26   #1
Schmittchen
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Ausbau Bahnknoten mit Fernbahntunnel und Nordmainischer S-Bahn

Der Bundesverkehrsminister hat heute zusätzliche Schienenprojekte vorgestellt, die in den kommenden Jahren vordringlich geplant und umgesetzt werden sollen. Es handelt sich um Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 bislang in die Kategorie "Potenzieller Bedarf" eingestuft waren. Insgesamt 44 dieser Projekte wurden in den vergangenen Monaten gutachterlich unter die Lupe genommen und auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht, heißt es in einer Pressemitteilung. Ergebnis der Bewertungen demnach: 29 Schienenprojekte steigen in den "Vordringlichen Bedarf" (die höchste Dringlichkeitsstufe) des Bundesverkehrswegeplans auf. Die Projekte erhalten damit eine ganz konkrete Umsetzungsperspektive und können nun geplant werden.

Zu diesen hochgestuften Vorhaben gehört auch der "Knoten Frankfurt". Dieser umfasst unter anderem die dritte Mainbrücke in Niederrad sowie die komplette Nordmainische S-Bahn. Die Gesamtkosten sollen sich auf gut 5,5 Milliarden Euro belaufen, davon knapp 1,3 Milliarden Euro für die S-Bahn-Strecke nördlich des Mains. Das sind die einzelnen Projekte:


Plan/Text: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur



Nähere Informationen zum Teilprojekt im Bereich um den Bahnhof Stadion gibt es an dieser Stelle. Visualisierung mit dritter Mainbrücke im Bildvordergrund (und fiktiver Bebauung):


Bild: Deutsche Bahn AG
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Alt 06.11.18, 14:18   #2
kvnrp
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Sehr gute Nachrichten!
Die FR hat einen Artikel mit Details zu den einzelnen Vorhaben hier.

Was soll allerdings der Fernbahntunnel sein? Das Revival von Frankfurt 21?
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Alt 06.11.18, 15:17   #3
tunnelklick
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^Gute Frage, hab ich mir auch gestellt. Es gibt in der von @Schmittchen verlinkten Skizze eine rote Linie, die nach Offenbach weist, die bisher in dieser Form noch nicht aufgtaucht ist, die aber wenig Aufschluss gibt. Vielleicht planen sie irgendwas zur Entlastung der südmainischen Strecke, deren Kapazität durch eine neue Brücke an der Uniklinik und einen Umbau im Bereich Südbahnhof erhöht werden sollte. Vielleicht eine Unterfahrung des Südbahnhofs zwischen Kennedyallee und Oberrad? In diesem Zusammenhang war mal erwähnt worden, der Hbf. solle zwei neue Gleise bekommen, vielleicht unterirdische? Alles nur Spekulation!

Eine Neuauflage von F-21 mit Tieferlegung des Hbf ist allerdings extrem unwahrscheinlich.
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Alt 06.11.18, 15:31   #4
Metropolit
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Metropolit wird schon bald berühmt werdenMetropolit wird schon bald berühmt werden
Mit Blick auf die schlappen 4 Milliarden, die nach Abzug der Kosten für die Nordmainische noch übrig sind, bleibt eigentlich nur die Schlussfolgerung, dass hier wirklich Frankfurt 21 auflebt.
Man wird sich bei der Linie durch die Innenstadt schon etwas gedacht haben.

Ich bin gespannt (elektrisiert trifft es eher), auch wenn erfahrungsgemäß bis zur Realisierung ambitionierter Projekte viel Wasser den Main herunterfließt.

Geändert von Metropolit (06.11.18 um 15:32 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 06.11.18, 15:32   #5
Schmittchen
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Die dpa schreibt von einem Fernbahntunnel von der Offenbacher Stadtgrenze bis zur Niederräder Mainbrücke. Hier etwa die Übernahme des Focus. Wohl tatsächlich im bereits gezeigten Plan der Bogen von den Mainbrücken in Richtung Offenbach. Also ein Bypass für den Hauptbahnhof, den Kopfbahnhof. Klingt äußerst verwegen!


Plan: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Edit: Die FAZ bestätigt soeben, dass der Bau eines Tunnels für Fernverkehrszüge unter der Frankfurter Innenstadt beabsichtigt ist.
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Alt 06.11.18, 15:59   #6
kvnrp
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^
Der Grafik zufolge würde die Strecke wohl zwischen Offenbach und kurz vor dem ICE-Werk Griesheim verlaufen, wie das gebaut werden soll kann ich (noch) nicht wirklich nachvollziehen.

Nur schnell auf Google Maps geguckt, müsste die Strecke (einigermaßen realistisch spekuliert der roten Linie folgend) bei Offenbach hinter der A661 abtauchen, den Offenbacher S-Bahntunnel sowie Main und Hafen unterqueren.
Dann würde der Tunnel wohl unter Hanauer und Berliner Straße liegen (in die Nähe der Hanauer kommt ja auch noch der S-Bahntunnel zwischen Konstablerwache und F-Ost) und zwischen der alten EZB und Schauspiel weiter zum Hbf führen. Dann könnte der Tunnel irgendwo auf dem Gleisfeld wieder ans Licht kommen.

Vielleicht ist das Ziel des ganzen hinter Offenbach die Verkehre zu trennen, die ICEs fahren durch den Tunnel und die Regios weiter auf der alten Strecke. Wobei die Strecke zwischen Hanau und Offenbach schon ordentlich ausgelastet ist.
Interessant finde ich dabei, dass der Tunnel es wohl in den BVP geschafft hat, ohne das etwas über ihn bekannt ist.
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Alt 06.11.18, 16:06   #7
tunnelklick
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Im Zuge der Bündelung des ICE-Personenschnellverkehrs sollen alle ICE-Gleise in der Südhalle des Hbf. gebündelt werden (Gleise 1-6). Auf den Schienen herrscht Rechtsverkehr. ICEs, die auf dem rechten Gleis einfahren, müssen irgendwann das Gleis wechseln, um nach Verlassen des Hbf. wieder aufs rechte Gleis zu kommen. Für dieses Manöver steht derzeit nur eine kurze Distanz zu Verfügung. Es sollen deshalb zwischen Hbf. und Südbahnhof zwei zusätzliche Fernbahngleise, mithin eine neue Mainbrücke an der Uniklinik gebaut werden, um das Ausfahren aus dem Hbf im Linksverkehr zu ermöglichen. Das erfordert zusätzliche Umbauten des Südbahnhofs. Es könnte ja sein, dass man mit diesem Projekt irgendwo zwischen Kennedyallee und Oberrad in den Untergrund will, weil die Sachsenhäuser Trasse sehr schmal ist und für Kapazitätserweiterungen nur wenig Raum lässt. Das wäre für mich der plausuibelste Ansatz. Es ist ein Unterschied, ob man unterhalb einer bestehenden Bahntrasse gräbt, wo der tiefste Punkt der U-Bahntunnel ist, oder die ganze Innenstadt in sehr großer Tiefe unterfährt. Das Problem ist für die Bahn ja nicht, dass sie zusätzliche Bahnsteige braucht, das Problem ist der Stau auf den Zu- und Ablaufstrecken.
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Alt 06.11.18, 16:11   #8
I_Engineer
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Konzeptionell würde es doch dem entsprechen, was Heiner Geißler damals als potentiellen "Kompromissvorschlag" im Rahmen der Stuttgart 21 Mediatonsgespräche vorschlug:

Der Kopfbahnhof bleibt bestehen, und für den wichtigen Fern- und teilweise Regionalverkehr wird eine unterirdische durchgangsverbindugn geschaffen.

Somit könne man die Vorteile des Kopfbahnhofes mit jenen einens unterirdischen Durchgangsbahnhofes kombinierren, ohne gleich alles neu machen zu müssen

Ich finde diesen vorschlag gar nicht so schlecht und für Frankfurt sehr gut gewählt.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, mit welcher Kapazität dieser Tunnel geschaffen wird, und wieviel unterirdische Bahnsteige/Bahnsteiggleise er bekommt. Bei einem 2 gleisigen Tunnel mit 4 Bahnsteiggleisen könnte ein Großteil des Fernverkehrs unterirdisch abgewickelt werden.....

Der Vorschlag elektrisiert mich ebenfalls...und ich denke dass er auch gegenüber poteniteller Gegner gut kommunizierbar ist
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Alt 06.11.18, 16:20   #9
OllaPeta
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Meine kurze Recherche hat ein recht altes Dokument zu Tage gefördert, wo schonmal von so einem Fernbahntunnel die Rede war. Der Verkehrsexperte Speck hat wohl Anno 2001 mal einen solchen Vorschlag gemacht, nachdem Frankfurt21 gescheitert war. Dabei sollte neben dem Hbf unter der Mannheimer Straße ein Tunnel mit 4 Gleisen den Kopfbahnhof entlasten. Im verlinkten Dokument ist gleichzeitig aber vorgerechnet, dass davon nur ein geringer Teil der Reisenden profitieren würde.

Allerdings keine Ahnung, ob diese Idee dort nun für eine aktuelle Planung weiter entwickelt wurde...
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Alt 06.11.18, 21:06   #10
laozi
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Mit "Ein Fernbahntunnel von der Offenbacher Stadtgrenze bis zur Niederräder Mainbrücke" könnte auch eine gradlinige Verbindung unter dem Geotheturm und dem Lerchesberg gemeint sein. Die neue Brücke ist ja auch bei der westlichen Mainquerung, bei der Bürostadt. Aber anscheinend ist wirklich ein Tunnel unter der Innenstadt geplant.

Geändert von laozi (06.11.18 um 21:52 Uhr)
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Alt 07.11.18, 08:51   #11
Baufrosch
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Die präzisesten Angaben über den Verlauf des Tunnels fand ich in der FR hier und dort. Also:
Zitat:
[...] Fernbahntunnel, der unterirdisch von Offenbach-Stadtgrenze zum Frankfurter Hauptbahnhof und weiter nach Frankfurt-Niederrad führen soll. Fernzüge würden demnach nicht mehr im oberirdischen Kopfbahnhof wenden. Der Fern- und Regionalverkehr am Hauptbahnhof würden getrennt. [...]
Jedenfalls ist dieser Tunnel für mich aus dem Nichts aufgetaucht. Im bisherigen BVWP2030 hab ich jedenfalls für das Projekt "Knoten Frankfurt" (das jetzt hochgestuft wurde) keinen Tunnel entdecken können.

Verkehrsdezernent Oesterling äußerte sich "Die Idee für den Fernbahntunnel ist gut 20 Jahre alt, aktuelle Planungen gibt es dazu nicht" und rechnet nicht mit einem Baubeginn vor 2028 oder 2030. Al-Wazir kommentierte den Tunnel mit "ist sehr genau zu prüfen, ob ein solches Projekt in Frankfurt sinnvoll und machbar ist". Also scheint es derzeit nicht mehr zu sein, als die Feststellung, dass ein solcher Tunnel nötig ist. Ob und wie er ausführbar ist (und was das dann für Kosten bedeutet), wird also erst noch zu untersuchen sein. Es befinden sich ja schon andere Röhren im Untergrund, die gekreuzt werden müssten. Zur Beerdigung des Projektes Frankfurt 21 hieß es damals "Auch die Stadt hatte etwas den Spaß an der Sache verloren, als klar wurde, dass der Tunnel der U-Bahn-Linie 5 hätte verlegt werden müssen." Hier wird also erstmal zu beobachten sein, wie sich die Sache bzgl. Tunnel entwickelt. Sicher scheint mir nur, dass sie es langsam und mit offenem Ende tun wird.

Geändert von Baufrosch (07.11.18 um 09:38 Uhr) Grund: Ergänzung letzter Absatz
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Alt 07.11.18, 10:54   #12
Schmittchen
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Nicht nur das Forum, offensichtlich auch die Redaktionen der Frankfurter Zeitungen wurden hinsichtlich des Fernverkehrstunnels von der gestrigen Mitteilung des Bundesverkehrsministers überrascht. Die FAZ hat zwar dann einiges zum Thema gehört, doch ist dies weder offiziell noch konkret, weil die Planungen eines Fernverkehrstunnels noch nicht einmal begonnen haben. In Stichworten die mir wesentlich erscheinenden Informationen aus dem Print-Artikel:
  • Fernverkehrstunnel mit zwei Gleisen
  • sieben Kilometer Länge
  • im Westen soll der Tunnel auf Höhe der Niederräder Eisenbahnbrücken enden
  • Verlauf unter der Frankfurter Innenstadt
  • Unterquerung des Mains
  • östliches Ende am Kaiserlei, dort Einleitung auf die Strecke zum Hauptbahnhof Offenbach
  • Kopfbahnhof einschließlich Gleisvorfeld bleibt erhalten
  • Station unter dem Frankfurter Hauptbahnhof, dort Aufweitung auf vier Gleise
  • Ziel einerseits Kapazitätserhöhung des schon heute vollständig ausgelasteten Hauptbahnhofs
  • andererseits Verkürzung der Reisezeiten im Fernverkehr (um ungefähr zehn Minuten)
  • Fertigstellung vielleicht in den 2040er-Jahren
Illustriert ist der Artikel mit einer Visualisierung zur Studie des Architekturbüros von Gerkan, Marg und Partner dem Jahr 1996; Frankfurt 21 wird zwar auch künftig nicht Realität, aber hübsch anzusehen ist sie immer noch.
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Alt 07.11.18, 19:15   #13
tomcat
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Fernverkehrstunnel mit zwei Gleisen unter der Innenstadt, sehr spannende Geschichte und hat meine volle Unterstützung, ich würde zwar die Einfahrt in den Kopfbahnhof vermissen und die Aussicht auf die Skyline dabei aber 10m Fahrzeitgewinn wenn man in den Norden oder nach Berlin will hat schon was, wenn man dann noch mal 15 oder mehr Minuten dazurechnet sollte die Neubaustrecke Frankfurt Mannheim wirklich mal gebaut werden und auch mit Tempo 300 befahren werden wäre dies schon eine ordentliche Zeitersparnis! Ich befürchte allerdings das beim Tempo mit dem solche "Großprojekte" verwirklicht werden ich das nicht mehr erleben werde... Die 2040 Jahre die Schmittchen hier nennt halte ich nicht für realistisch, eher da noch mal 10 Jahre drauf rechnen bis die Grünen all ihre Verhinderungs Prozesse geführt habe. Sicher wird irgendwo ein geschützter Maulwurf oder Regenwurm gefunden der das Erdreich bevölkert!
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Alt 07.11.18, 20:18   #14
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Zitat:
.östliches Ende am Kaiserlei, dort Einleitung auf die Strecke zum Hauptbahnhof Offenbach
Gelände der Startgrube (in Oberrad) für Schildvortrieb schon ausgemacht. Wird spannend das!

Guckste hier
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Alt 07.11.18, 20:33   #15
bridget
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Der Plan klingt gut, aber es bleibt eine Frage: hat das Auswirkungen auf die Umbaupläne HBF? Ich meine, es bringt doch nichts, 2022 für viel Geld den HBF / B-Ebene umzubauen, um dann 10 Jahre später alles nochmal neu machen zu müssen, weil unterirdische Gleise und Bahnsteige dazukommen. Zumindest Vorleistungen müsste man doch schon mit einplanen, das geht aber nur, wenn es schon eine grobe Gesamtplanung für den Tunnel gibt. Anders gefragt: verzögert die neue Variante den geplanten Umbau des HBF oder hat das nichts miteinander zu tun?
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