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Alt 06.11.17, 14:17   #166
ippolit
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ippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblick
Kann vieles so stehen lassen, nur es ist nicht die schönste Schlossfassade überhaupt. sondern die gute Seite vom Stuttgarter Schloss, das ein bodenständiges Schlössle ist und eben nichts herausragendes.

Es gibt stellen in Stuggi die mehr als gewinnen würden, wenn denn die Autos zurückgedrängt (in Tunnel verlegt) werden die Planie und die Konrad Adenauer gehören dazu, die Lautenschlager und auch die Anbindung an die Markthalle eben nicht, denn der Palast z.B. ist imho nur deswegen so erfolgreich, weil er von Straßen umringt ist (altes Stuttgarter Gesetz willst du eine erfolgreiche Kneipe, dann suche eine belebte Strasse).

Wir haben den Vorteil der kurzen Wege und ganz ordentliche Qualität und ja ich würde z.B. die Sammlung der Staatsgalerie nie mit Wien/Berlin oder ähnlichen Orten vergleichen, nur schlecht sind sie nicht. Ich kann auch jedem mit Kindern nur empfehlen einmal ins Musikmuseum im Schillerplatz zu gehen im 3 Stock gibt es dort einen Raum der die unmöglichsten Musikinstrumente zum Selber spielen bereit stellt und das beschte das koschtet nichts das Museum ist umsonst.

Beim Marktplatz haben wir leider komplett unterschiedliche Vorstellungen, für mich würde reichen das der Breitling einem grünen Hochaus weichen würde so hoch wie der Rathausturm und so breit wie der Breitling heute, den hervorholen des Bunkers und eine großzügige Außenbewirtung auf der sonnigen Seite.

Denn Stuttgart ist weiter wie der damalige Marktplatz es war.
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Alt 06.11.17, 19:54   #167
Trumpysky
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Trumpysky braucht man einfachTrumpysky braucht man einfachTrumpysky braucht man einfachTrumpysky braucht man einfachTrumpysky braucht man einfachTrumpysky braucht man einfach
Damals war das Schloss kein so bodenständiges Schlössle, mit mehr als 365 Zimmern, Säle und Vestibüle mit einer sehr wertvollen Inneneinrichtigung aus der Zeit des Rokoko, des Klassizismuss und des Empire zählte es zu den prunkvollsten Schlössern in Europa. Zu verdanken haben dies in der Zeit von König Olga und Co., die eine Menge Geld als Mitgift in die Ehen brachten und das Schloss entsprechend umgestalteten.

Heute kam man sich, dass gar nicht mehr vorstellen. Ich habe ein Buch über das neue Schloss mit Bildern vom Innern vor der Zerstörung. Ich kann Euch sagen, wäre das Schloss nicht zerstört worden, hätten wir jetzt einen echten Besuchermagnet.
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Alt 07.11.17, 10:26   #168
ippolit
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Zitat:
Zitat von Max BGF Beitrag anzeigen
Schön, dass Du viele Visionen und Begeisterung besitzst. Nur leider gefühlt zehnmal soviel wie alle derzeit gestalterisch Verantwortlichen zusammen.
Die Alternative ist, den Menschen das Feld zu überlassen, die sich Nichts Neues vorstellen können.
Es gibt insbesondere bei den Architekten, Einige die viel weiter sind, die sind jedoch meist in China oder in den Golfstaaten anzutreffen.
Meine Hoffnung ist, dass wir einen Architekten von Rang für die IBA gewinnen können, der unseren kleinbürgerlich anmutenden Gemeinderat auf die Spur setzt.
Sonst ist das was der Verein Aufbruch will schon sehr nah an dem was ich gut finde, insbesondere dann wenn sich die durchsetzten die B14 untertunneln wollen.

Zitat:
Zitat von Max BGF Beitrag anzeigen
Dazu bräuchte es erst mal mindestens halbwegs mutige Architektur, sonst würde es nix als eine Beleidigung von Weissenhof¹.
Die Ideen dafür gibt es schon, so muss imho die Architektur von morgen sich ständig neu erfinden, will meinen eine Umnutzung von Hotel zu Büro sollte ähnlich einer kleinen Sanierungsmaßnahme vonstatten gehen.
Durch Industrie 4.0 ist es auch nicht mehr notwendig auf Standards zu setzen so kann eine Fassade die aus vielen unterschiedlichen Fassadenelementen besteht im (fast) gleichen Kostenrahmen gebaut werden, wie eine die sich wiederholt.

Was unserer Stadt heute fehlt ist ein Lothar Späth, den gilt es zu suchen. Denn wenn es ein Kuhn mangels Alternativen schaffen würde erneut gewählt zu werden, dann....
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Alt 07.11.17, 11:47   #169
Max BGF
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Zitat:
Zitat von ippolit Beitrag anzeigen
Was unserer Stadt heute fehlt ist ein Lothar Späth
Das ist das Entscheidende. Die aktuellen Köpfe sind bautechnisch minimal inspiriert, das haben sie gezeigt und wird sich auch nicht mehr ändern. Langfristige Einstellungssache. Es sind Politköpfe, die mit Nachhaltigkeitsgefloskel groß und erfolgreich geworden sind. "Verkehrsberuhigung, klein, dezentral, integrativ, mitnehmen (gemeint = hpts. die eigene Klientel beteiligen), öko" sind die Schlagworte. Bzgl. Bau gelten die Sympathien "Sozialquote, Klimaeffekt, Mietpreisbremse, klein, minimale Flächenversiegelung", eher noch Hausbesetzung als Investoren.

Hat Backes während seiner langjährigen wöchentlichen Nachtcafe-Zeit eigentlich je das Thema auf die Agenda gebracht oder gar vorangetrieben? Ich unterstelle dem Verein bzw. seinen Mitgliedern durchaus gute Absichten. Bisweilen suchen sich aber ältere Menschen zum Abschluss nur noch eine Aufgabe, wollen sich weiterhin wichtig fühlen... Eine Stiftung hätte wenigstens etwas Kapital.

Aufgrund der Erfahrungen dürfte es zum beiderseitigen Nutzen so weitergehen: PP kann mit dem Aufbruch auf irgendwelchen Vorträgen noch mehr Engegament, Initiative und "(Vorzeige-)Projekt" verkünden, was natürlich beide Seiten freut/ehrt.
Der Verein kann nichts Substanzielles erreichen, s.o., doch man könnte sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen: Verkehrsberuhigung. So wähnt der Verein, dass er etwas bewegt habe und während er freudig bis naiv auf das baldige Angehen weiterer Punkte hofft, hat die Stadtspitze das Kapitel "Aufbruch" damit abgehakt. Ein Backes ist übrigens allenfalls als Moderator, der Themen setzen und Grüne und Sympathisanten einladen kann, von Nutzen; als Ratgeber will ihn dort keiner. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
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Alt 08.11.17, 01:44   #170
hfrik
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hfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiell
Also umnutzung Schloss + Nutzung Akademiegarten könnte ich mir auch deutlich besser vorstellen als den Strassburger platz, wo solche Kunstbauten nicht wirklich hinpassen, da braucht es Nutzungen mit deutlich höherer Nutzerfrequenz. Das ginge allenfals vom 8-10. Stock aufwärts, wenn dann auch der vertikale Weg schon etwas länger wird.
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Alt 08.11.17, 08:16   #171
ippolit
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ippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblickippolit ist ein wunderbarer Anblick
Zitat:
Zitat von Max BGF Beitrag anzeigen
Das ist das Entscheidende. Die aktuellen Köpfe sind bautechnisch minimal inspiriert, das haben sie gezeigt und wird sich auch nicht mehr ändern.
Um ehrlich zu sein, sind wir (Alle) es, die diese Art von Politiker gezeugt hat, wir haben einen Späth, weil er sich auf ein Kreuzfahrtschiff hat einladen lassen, geschasst. In Stuttgart kam dann dazu, dass ein von guten Ideen sprudelnder, jedoch in der Vermittlung, der Körpersprache schwacher OB diesem Gemeinderat 16 Jahre vor stand. Der sich außen vor fühlte und nur Personen übrig geblieben sind, die sich eingerichtet haben. Was fehlt ist Rückgrat, Gestaltungswille, Mut und Visionen, alles was wir brauchen, für das digitalisierte Zeitalter das bereits begonnen hat. Die gute Nachricht jeder kann bei sich anfangen, weiter zu denken denn die Digitalisierung stellt alles vom Kopf wieder auf die Füße und eines weiß ich sicher dieser heute "wahrnehmbare" Zeitgeist der lauten und nervigen führt in die Sackgasse (wirtschaftlich und gesellschaftlich).
Zitat:
Zitat von Max BGF Beitrag anzeigen
Hat Backes während seiner langjährigen wöchentlichen Nachtcafe-Zeit eigentlich je das Thema auf die Agenda gebracht oder gar vorangetrieben? Ich unterstelle dem Verein bzw. seinen Mitgliedern durchaus gute Absichten. Bisweilen suchen sich aber ältere Menschen zum Abschluss nur noch eine Aufgabe, wollen sich weiterhin wichtig fühlen... Eine Stiftung hätte wenigstens etwas Kapital.
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Der Verein kann nichts Substanzielles erreichen, s.o., doch man könnte sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen: Verkehrsberuhigung. So wähnt der Verein, dass er etwas bewegt habe und während er freudig bis naiv auf das baldige Angehen weiterer Punkte hofft, hat die Stadtspitze das Kapitel "Aufbruch" damit abgehakt. Ein Backes ist übrigens allenfalls als Moderator, der Themen setzen und Grüne und Sympathisanten einladen kann, von Nutzen; als Ratgeber will ihn dort keiner. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
Ja das will unser Fritz Kuhn den Verein nutzen als Alibi für seine Idee den Autoverkehr um 20% zu verringern, er glaubte gar einen Wählerverein gefunden zu haben. Nur der Verkehr ist bei Menschen wie Lederer an zweiter Stelle, insbesondere ihm geht es darum die Stadt basierend der Historie wieder zusammen zu bringen.
Was ich sicher weiß diese Verkehrsrückdrängung, würde dem Verein nicht reichen, da geht es im wesentlichem darum nach unserer aufgeheizten Zeit, etwas "positives" zu setzen/gestalten.
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