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Alt 21.11.16, 14:19   #91
Häuser
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Häuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz seinHäuser kann im DAF auf vieles stolz sein
Pulverteich

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Bild (c) Häuser
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Alt 22.11.16, 14:20   #92
HH_Jung
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HH_Jung sitzt schon auf dem ersten Ast
Nachdem das alte Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof in den letzten Jahren außen saniert wurde (u.a. sind Stuckelemente wieder angebracht), ist nach 5-jähriger Restaurierungszeit auch der alte Musiksaal fertig – diverse Wandverkleidungen wurden entfernt und die alten Stuckdecken sind wieder sichtbar.

Foto: Sanierter Musiksaal
Artikel MOPO
Wikipedia Eintrag zum Haus

Der ganze 50er-Jahre Dachaufbau ist immer noch mies.
2015 | 1908
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Alt 23.11.16, 12:12   #93
prinzali
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prinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunft
In das ehemalige Phillips-Gebäude am Lübeckertordamm ist die Commerzbank eingezogen.


Umgestaltung Berliner Tor

weitere Mauer-Fundamente bis hin zum Lübeckertordamm werden gerade gelegt.
Hartwig-Hesse-Quartier
hier werden bestimmt Wohnungen gebaut:

__________________
alle Fotos - Copyright by Prinz Ali!
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Alt 23.11.16, 20:11   #94
Häuser
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Zitat:
Zitat von prinzali Beitrag anzeigen
Hartwig-Hesse-Quartier
hier werden bestimmt Wohnungen gebaut
Das Hartwig Hesse ́s Witwen-Stift ist eine gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Stiftung für Witwen und Senioren. 1862 gegründet und umfasst inzwischen mehrere Wohnanlagen. In der Alexanderstraße war sozusagen die Hauptzentrale und galt nur den Witwen.

Der Neubau soll wesentlich mehr umfassen:
  • eine Servicewohnanlage für Senioren (90 % öffentlich gefördert mit Kaltmieten von 6,20 €)
  • eine Senioren-WG
  • eine Baugemeinschaft für Familien
  • eine Kindertagesstätte
  • eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für 10 Menschen mit Demenz
  • Wohnen für pflegebedürftige ehemalige Obdachlose
  • barrierefreie Gemeinschaftsräume
  • ergänzende Angebote wie ein Café, Fußpflege oder Physiotherapie etc.,
  • die Zentralverwaltung der Hartwig-Hesse-Stiftung sowie
  • die Einsatzstelle des Ambulanten Pflegedienstes der Hartwig-Hesse-Stiftung.

http://www.hartwig-hesse-stiftung.de...e-Quartier.php

http://www.hartwig-hesse-stiftung.de...d06_2015SP.pdf

und die "Umgestaltung Berliner Tor" sieht eher nach einem Eingangsportal o.ä. für den neu gestalteten Lohmühlenpark aus
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Alt 08.12.16, 13:15   #95
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Darf ich vorschlagen die etwas off-topic geratene Diskussion aus dem Hafencity-Thread hier weiterzufuehren? Die inhaltlich relevanten Postings habe ich unten angehaengt.

Wie erwartet: Das Verlagshaus Gruner+Jahr zieht in die HafenCity. Der Medienkonzern wird Am Lohsepark einen Neubau für die rund 2,000 Mitarbeiter errichten lassen. Der Umzug ist 2021 geplant. Ich denke es geht um Hafencity Baufeld 73.

Abendblatt (Paywall)

Der heutige G+J Unternehmenssitz am Baumwall von der Stadt Hamburg gekauft. Ich hoffe auf einen Abriss, aber leider steht diese Bausuende unter 'Denkmalschutz'. Ich hatte mir da ja vor laengerer Zeit schon einmal Hoffnung (bzw Illusionen) gemacht.

Zitat:
Zitat von Midas Beitrag anzeigen
Wenn man jetzt noch nebenan das G+J Gebaeude abreissen und durch ein kleinteiliges Wohn- und Kneipenquartier ersetzen koennte. Das waere ein Traum.

Ich hab das mal schnell skizziert:

Vorher:

Bild: ich, auf Basis von Bing Maps

Nachher:

Bild: ich, auf Basis von Bing Maps
Zitat:
Zitat von HH_Jung Beitrag anzeigen
Wie kommst du auf Denkmalschutz?
Am Baumwall steht nur das U-Bahn Viadukt, der Bahnhof und das Slomanhaus unter Schutz.

Aber ich wär sowieso für den Erhalt
Zitat:
Zitat von CRBauer Beitrag anzeigen
Kein neues Thema, aber ich bin auch für den Erhalt. Das Einzige, was mich dort massiv stört, ist der Parkplatz um die Journalistenschule herum. Der gehört unter die Erde oder sonstwo hin und diese Fläche muss unbedingt bebaut werden, und zwar mit Wohnungen.
Zitat:
Zitat von Midas Beitrag anzeigen
^^ Ich kann nicht sagen, ob es ein offiziell eingetragenes Denkmal ist. Vielleicht (noch) nicht. Jedenfalls gibt es soweit ich weiss von der zustaendigen Kulturbehoerde das Bemuehen den Erhalt des Gebaeudes zu sichern.

Unabhaengig vom vielleicht vorhandenen Architektonischen Wert des Hauses, stellt es fuer mich eine der schwersten stadtplanerischen Suenden der letzten Jahrzehnte da. Es war und ist eine Fehlplanung. An dieser Stelle haette nie und nimmer ein monofunktionaler Buero-Komplex errichtet werden duerfen. Stattdessen braucht es hier stadt-strukturell ein gemischtes Quartier mit Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel und Gastronomie - so in der Art wie ich es dazustellen versucht habe.

Der staedebauliche Schaden uebersteigt meiner Meinung nach bei weitem den ggf vorhandenen architekturgeschichtlichen Wert. Dies sollte korrigiert werden. Wie das meiner Ansicht nach geschenen koennte, habe ich oben versucht zu skizzieren. Aber das fuehrt jetzt zu weit off-topic hier im Hafencity-Thread.
Zitat:
Zitat von Sprotte Beitrag anzeigen
Ich hab zu Denkmalschutz auch nichts gefunden.
Passt vielleicht nicht zum Thema Hafencity aber in der Tat der Abriss wäre das beste was dieser Gegend passieren kann.
Das Haus passt hinten und vorne nicht dahin. Der einzige Pfiff sind die maritimen Elemente. Davon abgesehen hat es wirklich nichts, was in diese gegen passt. Weder die Fassade nocht die Form, noch die monotone Nutzung noch stadtplanerische Grundschnitt.
An dem gesamten Objekt stimmt nur sehr sehr wenig.
Ein Abriss würde nicht nur die Ansicht von der Wasserseite aus verbessern. Vielmehr bietet eine Neuplanung die Möglichkeit alte Wege wieder aufzunehmen und die Gegend zum Michel hin endlich besser zu erschließen. Dieses Gebäude wirkt wie ein Riegel, der alles andere abschliesst. Darüber hinaus wäre es wünschenswert die Nutzung komplett zu ändern und statt eines einzigen Bürogebäudes eine Mischnutzung aus Wohnen, Hotel, Büros, Geschäften und vielleicht auch Kultur einzurichten. Bei Abriss könnte es DAS Projekt werden.
Zitat:
Zitat von HH_Jung Beitrag anzeigen
Hab dazu spontan nichts finden können. Was war dort vor G+J?
Nicht zerbombte Gründerzeitler in Mischung mit Nachkriegshäusern wie im benachbarten Portugiesenviertel?
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Alt 08.12.16, 13:21   #96
Midas
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Zitat:
Zitat von HH_Jung Beitrag anzeigen
Hab dazu spontan nichts finden können. Was war dort vor G+J? Nicht zerbombte Gründerzeitler in Mischung mit Nachkriegshäusern wie im benachbarten Portugiesenviertel?
Guck doch mal in die 'Zeitmaschinen' Funktion von Google Earth. Damit bekommst du einen Eindruck der ehemaligen Bebauung. Du lagst also prinzipiell richtig: Eine Art und ein Massstab der Nutzung wie heute im Portugiesenviertel.


Quelle: Screenshot Google Earth

Meiner Meinung nach waere das ein Areal, bei dem Hamburg einmal Frankfurts Vorbild folgen koennte: Siehe hier den umfangreichen Thread zur Frankfurter Altstadtrekonstruktion am Dom/
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Alt 08.12.16, 14:26   #97
Häuser
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Also laut Geoportal Online der Stadt Hamburg steht das Gebäude nicht unter Denkmalschutz

Screenshort aus Datenschutzgründen so

http://www.geoportal-hamburg.de/Geoportal/geo-online/

Mich verwundert mehr, dass der Nachkriegsklinker am Venusberg unter Denkmalschutz steht - ist aber ein anderes Thema

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ganze Gebäude erhalten bleibt. Allerdings ein Teil (die markante Seite zur Elbe z.B.).

Zudem höre ich jetzt schon den Aufschrei der Bürger, wenn die die Wiese bebauen wollen und Fiffi nicht mehr herum tollen kann.

Und zur Reko in FFM: hab's mir beim letzten Besuch in FFM angeguckt. Zum Teil gelungen, wenn's eine echte Reko ist, zum Teil wirkt die moderne Reko sehr befremdlich. Würde ich jetzt nicht so begrüßen wollen. Mal schauen, was der neue Oberbaudirektor im Sinn hat.

Und übrigens: wenn es ein Bauprojekt wird, ist ein eigener Thread fällig
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Alt 08.12.16, 15:10   #98
Midas
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Jetzt auch beim NDR ohne Paywall. Bericht hier
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Alt 08.12.16, 15:43   #99
HH_Jung
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HH_Jung sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Guck doch mal in die 'Zeitmaschinen' Funktion von Google Earth. Damit bekommst du einen Eindruck der ehemaligen Bebauung. Du lagst also prinzipiell richtig: Eine Art und ein Massstab der Nutzung wie heute im Portugiesenviertel.
Meinte vor allem den Nachkriegszustand… also ob da wirklich im großen Stil was für abgerissen werden musste.

Von 1965, weit vor den G+J Planungen:
http://www.hamburg-bildarchiv.de/XB7597.jpg
Da stand offensichtlich gar nichts mehr. Der Flachbau existierte auch noch nach dem Bau von G+J, wurd glaub Ende der 90er irgendwann Platt gemacht.

Auch von 1965, Blick in den Neustädter Neuer Weg von Vorsetzen
http://www.hamburg-bildarchiv.de/XB7598.jpg
Eine scheinbar aus der Gründerzeit stammende Fabrikhalle, großer Schornstein und diverse Baracken.
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Alt 08.12.16, 17:03   #100
Midas
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^^ Achso.

Soweit ich weiss wurde die leergebombte Flaeche nach dem Krieg bewusst weitgehend frei gehalten, weil man hier ursprueglich einen Schnellstrassen-Tunnel unter der Elbe bauen wollte, mit kreuzungsfreier Ein/Ausfaedelung zur Ost-West-Strasse.

Erst als diese Plaene in der 80ern in der Schublade verschwanden wurde die Flaeche zur Bebeuung frei gegeben und dann Ende der 80er / Anfang der 90er der neue G+J Hausptsitz dort erbaut.
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Alt 08.12.16, 17:55   #101
darwin
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Also mit historisierenden Entwürfen hadere ich ganz gewaltig. Selten überzeugen historisierende Fassaden und genauso selten überzeugen historisierende Straßenverläufe und Quartiere so wie im Entwurf von Midas. Ich hoffe sowas wird schnell verworfen.

Im Übrigen war mal die Nutzung des G+J Gebäudes für universitäre Zwecke angedacht. Das Gebäude schreit regelrecht nach einem Forschungs- und Entwicklungszentrum aus dem MINT Sektor.
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Alt 08.12.16, 19:29   #102
HelgeK
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Zitat:
Zitat von darwin Beitrag anzeigen
Also mit historisierenden Entwürfen hadere ich ganz gewaltig. Selten überzeugen historisierende Fassaden und genauso selten überzeugen historisierende Straßenverläufe und Quartiere so wie im Entwurf von Midas. Ich hoffe sowas wird schnell verworfen.

Im Übrigen war mal die Nutzung des G+J Gebäudes für universitäre Zwecke angedacht. Das Gebäude schreit regelrecht nach einem Forschungs- und Entwicklungszentrum aus dem MINT Sektor.
Sehe ich komplett anders!

Eine kleinteilige, nutzungsgemischte Gestaltung mit klassischen Blockrändern wie von Midas skizziert würde urbane Athmosphäre zurückholen und Bewohnern und Passanten eine hohe Aufenhaltsqualität bieten (moderne "offene" städtebauliche Strukturen sind dazu erfahrungsgemäß ja leider kaum in der Lage).

Universitäten sind hingegen abends und am Wochenende "tot" und gehören daher m. M. n. ebenso wie großflächige Bürobauten nicht in die Innenstadt. Eine Eignung als Universität kann ich auch grundsätzlich nicht erkennen - es sind keine größeren Raumstrukturen, wie sie für Hörsäle benötigt werden, vorhanden. Ohne einen teilweisen Abbruch könnten diese im Bestand nicht realisiert werden.

Ich glaube aber, Du kannst dennoch beruhigt sein. Hamburg wird sich für den Weg des geringstmöglichen Widerstandes entscheiden. Das Gebäude wird erhalten werden bleiben und damit der Standort leider nicht zu einem lebendigen Wohn- und Geschäftsquartier werden.

Geändert von HelgeK (08.12.16 um 19:59 Uhr)
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Alt 09.12.16, 09:39   #103
darwin
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Zitat:
Zitat von HelgeK Beitrag anzeigen
Sehe ich komplett anders!
...
Universitäten sind hingegen abends und am Wochenende "tot" und gehören daher m. M. n. ebenso wie großflächige Bürobauten nicht in die Innenstadt. Eine Eignung als Universität kann ich auch grundsätzlich nicht erkennen - es sind keine größeren Raumstrukturen, wie sie für Hörsäle benötigt werden, vorhanden. Ohne einen teilweisen Abbruch könnten diese im Bestand nicht realisiert werden.
Erinnere ich mich an mein Studium zurück, so waren im Hauptstudium die meisten Vorlesungen und Seminare in kleinen Gruppen von 5-20 Personen. Große Hörsäle waren oft leer und wenig genutzt. Außerdem umfasst der universitäre Betrieb mehr als nur Hörsäle für den reinen Lehrbetrieb.
Gerade wenn es um Versuchslabore, Werkräume, Büros für wissenschaftliche Mitarbeiter, Technologie Transfer, Gründerzentren und ähnliches geht, dann ist eine etwas kleinere Raumaufteilung besser. Darüber hinaus, kann man Zwischenwände beseitigen und den Innenausbau noch umgestalten.
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Alt 09.12.16, 09:44   #104
darwin
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Wenn man dann noch einen Teil für Studentenwohnungen und evtl. ein Boardinghouse für Gastdozenten, Praktikanten und Doktoranden reserviert, dann kann man wenigstens einen Teil auch abends und an Wochenenden beleben.
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Alt 09.12.16, 11:09   #105
Sprotte
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Sprotte könnte bald berühmt werden
Ich hoffe der Hamburger Senat begreift das ganze als Chance.
Wir können gerne drüber streiten, ob es ein schönes oder hässliches Gebäude ist.
Ich finde die Idee mit den Bullenaugen und weitere maritimen Elementen großartig. Und auf seine Weise ist es wirklich ein außergewöhnliches Gebäude. Was ich persönlich aber für wenig dikussionswürdig erachte, ist das monotone Nutzungskonzept und der raumeinnehmende Schnitt des Gebäudes. Dieser lässt das Gebäude wie ein Riegel wirken sperrt alles andere aus und ab.
Das Gebäude an Sich ist ok. Die Lage macht es aber an dieser Stelle für mich zu einem kompletten Fehlbau.
Was ich mir wünschen würde, wäre eine Diskussion. Schließlich hat man jetzt 5 Jahre Zeit. Ein Nachnutzung durch die Stadt als Verwaltungsgebäude wäre die größte Katastrophe. Mehr Tristesse ist ja kaum möglich.
Vielmehr sehe ich hier die Chance wie sie sich in Frankfurt mit dem Abriss des technischen Rathauses ergeben hat. Hier muss man ja nichts historisches wiederaufbauen. Jedoch wäre hier aus meiner Sicht Stadtreparatur zwingend nötig. Ein Neues Flächennutzungkonzept muss her und man sollte offen über einen Abriss oder einen Teilabriss diskutieren und mal laut denken, was an dieser Stelle mit und ohne dieses Gebäude möglich wäre. Ich bin mir sicher, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt und wenn man den Lueten ersteinmal eröffnet welche Chancen ein Abriss bietet, wäre vielleicht auch der ein oder andere Befürworter zu überzeugen. Wobei ich es mir schwerer vorstelle als in Frankfurt.
Hat einer nicht einen guten Draht zur Zeitung und könnte mit einem Vorschlag mal eine Diskussion in die Stadt tragen?
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