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Alt 18.07.16, 13:42   #1
Häuser
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Neue U-Bahn-Linie 5 [in Planung]

Ich eröffne mal einen neuen Thread.

Alles in Infrastrukturprojekte mit Radwegen und Straßensanierung ist für dieses Projekt unwürdig.

Die bislange Machbarkeitsstudie für den ersten Streckenabschnitt der U5-Bahnlinie ist abgeschlossen (Baustart: 2021. Fertigstellung: 2026) und sieht wie folgt aus.

Verlauf: Bramfelder Dorfplatz über die Stationen Steilshoop (nahe Einkaufszentrum Schreyerring), Hartzloh, Rübenkamp, Sengelmannstraße und New York Ring (City Nord).

Im ersten Quartal 2016 sollen die Entwürfe endgültig abgesegnet werden.


Bild: Hamburger Hochbahn

der HSV plädiert für eine eigene Haltestelle im Volkspark (ich übrigens auch!)

http://www.abendblatt.de/hamburg/art...ard-Arena.html
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Alt 18.07.16, 13:50   #2
Midas
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Zitat:
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der HSV plädiert für eine eigene Haltestelle im Volkspark (ich übrigens auch!)
^^ Da man jeden Euro nur einmal ausgeben und jeden U-Bahn-Streckenkilometer nur einmal bauen kann, muesste der HSV einmal erklaeren warum die Stadt Abermillionen ausgeben sollte um...

...eine U-Bahn zu einem Stadion zu bauen, wo an 17 von 365 Tagen fuer je einen halben Tag Verkehr ist (also zu 2.3% des Jahres), anstatt...

...fuer das selbe Geld anderswo zehntausende Menschen an den OePNV anzubinden, die an 260 Tagen im Jahr (52 x 5) jeden Morgen mit der U-Bahn zur Arbeit und abends nach Hause fahren wollen.

Ausserdem sollte der HSV sich einmal fragen warum die Verkehrsplaner selbst beim Olympia Konzept fuer Hamburg ganz bewusst keine Haltestelle in direkter Stadion-Naehe geplant hatten.

Nebenbei zu all den U-Bahn Plaenen Hamburgs: Fuer EUR 100 Mio kann man einen Kilometer U-Bahn bauen. Statt drei Kilometer fuer EUR 300 Mio zu bauen um irgendeine Siedlung zu erschiessen, sollte man lieber fuer das selbe Geld den Bau von z.B. 6,000 preisgebundenen Genossenschafts-Wohungen die direkt an bestehenden Schnellbahnen liegen mit je EUR 50,000 pro Wohnung bezuschussen. Das braechte unterm Strich wahrscheinlich mehr.

Geändert von Midas (18.07.16 um 22:39 Uhr)
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Alt 18.07.16, 20:53   #3
DAL764
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Zitat:
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der HSV plädiert für eine eigene Haltestelle im Volkspark (ich übrigens auch!)

http://www.abendblatt.de/hamburg/art...ard-Arena.html
Früher hätte ich auch für eine Haltestelle bei den Arenen gestimmt, aber heute? HSV Handball ist nicht mehr, die Freezers sind auch tot, und wenn der HSV Fussball weiterhin so elendig im unteren Tabellenteil abhängt werden irgendwann auch die treuesten Fans die Schnauze voll haben.

Würden die Arenen wesentlich weiter südlich liegen und die Arenen-Haltestelle wäre quasi nur ein zusätzlicher Halt an einer für Anwohner-/Firmen-relevanten Strecke (sprich etwa entlang der Luruper Chaussee), okay, kein Problem, aber eine Nordvariante der U5 (oder ggf eine vermeintliche S32) düfte nie einen Kostennutzungsfaktor erreichen, der die Mehrkosten gegenüber einer Südvariante rechtfertigen könnte.
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Alt 18.07.16, 21:27   #4
Häuser
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Ich sehe eine Station Ebertplatz und dann eine gemeinsame Station Volkspark / DESY und später weiter Lurup Center bis Schenefeld (und eine kleine Schleife über Osdorfer Born)

Oder einen Semi Geisterbahnhof, der nur bei Veranstaltungen aktiviert wird? Die Anreise zum Stadion ist jedenfalls müßig

Und nur weil heute der HSV schlecht spielt heißt es nicht, dass in Zukunft auch so sein wird. Parallel entsteht noch der HSV Campus. Und sollte nicht noch eine Halle entstehen?
Also langfristig wird die Nachfrage vorhanden sein.
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Alt 18.07.16, 22:13   #5
lotz86
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der HSV plädiert für eine eigene Haltestelle im Volkspark (ich übrigens auch!)
So lange die Anbindung der 'Arenen' mit einer besseren Erreichbarkeit des neuen Altona Bahnhofs am Diebsteich konkurriert, seh ich für die Norvariante keine Chance. Durch die Südvariante und einer Neugestaltung des Bahnhofumfeld am Deichsteich, entsteht dort nicht nur ein neues urbanes Zentrum (Potential für große Nahverdichtung), sondern Eimsbüttel und Altona wachsen auch endlich zusammen.
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Alt 19.07.16, 18:30   #6
Donjon05
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Ich tippe auch auf die Süd-Variante mit Anbindung des neuen Fernbahnhofs am Diebsteich. Eine Station Stadionstraße folgt dem Konzept der Entzerrung. Eine Station unter den Arenen wäre bei Veranstaltungen hoffnungslos überlaufen. Wer garantiert da für die Sicherheit der Fahrgäste?
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Alt 06.10.16, 10:20   #7
Häuser
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Es gibt die ersten Probebohrungen für die Strecke Bramfeld – Osdorfer Born

Bohrungen wurden bereits vorgenommen
an der Gründgensstraße
am Schreyerring in Steilshoop
Bramfelder Dorfplatz

diese Bohrungen folgen:
Barmbek-Nord , Haltestelle „Hartzloh“ am 6. Oktober
Rübenkamp ab Mitte Oktober

http://www.hamburger-wochenblatt.de/...-5-d35101.html
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Alt 06.10.16, 19:21   #8
Donjon05
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@ all: Sorry, ich hatte ganz verdrängt, dass es für die U5 schon einen eigenen Thread gibt.

Zur Ergänzung füge ich hier mal die Präsentations-Folien der Auftaktveranstaltungen ein, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung erstellt wurden. Sie zeigen auch den aktuellen Planungsstand mit der Lage der Bahnhöfe.

Station Bramfeld
https://www.hochbahn.de/hochbahn/wcm...c0a74a-ltd4y-y

Station Steilshoop
https://www.hochbahn.de/hochbahn/wcm...488cc5-ltc1dF7

Barmbek-Nord:
Station Hartzloh und
Station Rübenkamp
https://www.hochbahn.de/hochbahn/wcm...c91a86-ltM5qFs

City-Nord:
Station Sengelmannstraße und
Station New-York-Ring
https://www.hochbahn.de/hochbahn/wcm...6b9217-ltQHkLm


Quelle:
https://www.hochbahn.de/hochbahn/ham...feld_city_nord
(Zum Teil sind auch die Protokolle der Auftaktveranstaltungen eingestellt.)
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Alt 10.11.16, 17:02   #9
Midas
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Muahuahuahua! Ich erinnere mich noch wie damals die (in meinen Augen hoechst sinnvolle) Hamburger Stadtbahn am Widerstand einiger weniger lauter NIMBY's gescheintert ist und unser heutiger Buergermeister den Menschen stattdessen die U-Bahn versprochen hat.

Denn: Eine U-Bahn wird ja unterirdisch gebaut, das stoert ja niemanden. Jeder der schlau genug ist um durch eine Drehtuer zu gehen, hat natuerlich damals schon sehen koennen, dass eine U-Bahn natuerlich nicht nur X-fach teurer ist, sondern auch im Bau um ein vielfaches langwieriger, aufwaendiger und belastender fuer die Anwohner.

Und : Oh, Wunder! Wer haette es ahnen koennen: Die Silberlockenfraktion hat sich in einer Initiative gegen die U5 Trassenfuehrung organisiert...

Hier ist die grosse NIMBY-Gallerie zu bewundern.

Zitate:

Wir setzen uns für den Erhalt unseres Stadtteils ein und möchten verhindern, dass der Bau der U5 ihn nachhaltig zerstört.

&

Wir haben hier ein Fleckchen Erde und ein Miteinander, für das es sich zu kämpfen lohnt!

&

für die geplante U5 Haltestelle Hartzloh muss eine humanere (sic!) Alternative gewählt werden


Zitate-Ende.
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Alt 10.11.16, 19:10   #10
Frl.Wegner
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Der Bürger ist der Feind - zumindest, wenn er sich so geriert.

Ich bin mir sicher, dass sich die lieben und guten Menschen vom Hartzloh bei ihren Alternativvorschlägen für den Stationsstandort intensiv mit den Anwohnern an den einzelnen Standorten beschäftigt und von ihnen eine uneingeschränkte Freigabe erhalten haben.

Ansonsten könnte man am Ende glatt noch den Eindruck gewinnen, dass die Initiative einfach nur die Bauarbeiten bei sich verhindern will, es ihr aber ansonsten egal ist, wer von den Bauarbeiten möglicherweise belastet werden könnte.

Ein Schelm, wer Blödes dabei denkt.
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Alt 14.11.16, 21:00   #11
Donjon05
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Weitere Steckenplanung U5 von der City Nord in die Innenstadt

Die Konzeptstudie aus dem Jahr 2014 wird momentan in einer Machbarkeitsstudie vertieft. Es werden mehrere Streckenverläufe im Detail geprüft. Zum Schluss werden Vorzugsvarianten benannt. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen Ende 2017 vorgestellt werden.

Eine Mitnutzung der bestehenden Station Hauptbahnhof-Nord durch die U5 ist angeblich nicht vorgesehen. Dagegen sprechen bauliche Besonderheiten.

Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.de/so-k...t-fahren-7451/
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Alt 15.11.16, 19:39   #12
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Das Internet-Portal NahverkehrHamburg berichtet über die Untersuchung eines Streckenverlaufs für die U5 in der Innenstadt (Konzeptstudie). Die Vorteile eines eigenen City-Tunnels überwiegen.

Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.de/waru...y-tunnel-7474/
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Alt 15.11.16, 20:19   #13
lotz86
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Dem Bericht nach haben ja alle U5 Haltestellen-Kombinationen Jungfernstieg - Hauptbahnhof große Nachteile: Entweder gibt es schlechte Umsteigeverbindungen, eine deutlich längere Fahrtzeit, oder der Bau erfordert eine langfristige Sperrung des Wallringtunnel.

Trotz Allem gibt es die Denkblockade, dass die U5 an beiden Stationen halten muss.
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Alt 15.11.16, 20:47   #14
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^^ Ich denke auch, dass die Haltepunkte Hauptbahnhof-Nord und Jungfernstieg am sinnvollsten sind. Ein U-Bahn-Bau geht nun mal mit der einen oder anderen tiefen Baugrube von statten. Wenn dadurch das bessere Ergebnis erreicht werden kann, sollt man diesen Weg gehen.
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Alt 18.11.16, 00:44   #15
kuddel
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Ich bin mir sicher, dass sich die lieben und guten Menschen vom Hartzloh bei ihren Alternativvorschlägen für den Stationsstandort intensiv mit den Anwohnern an den einzelnen Standorten beschäftigt und von ihnen eine uneingeschränkte Freigabe erhalten haben.
Die Bäumchen scheinen bei den Alternativstandorten jedenfalls keine Bedeutung mehr zu spielen. Schön find ich auch das hier:

"Die U-Bahn wird direkt unter unserer denkmalgeschützten Kirche St. Gabriel hindurchführen – für uns eine Entweihung!" (http://lebenswerter.hartzloh.de/wp-c...rtierspost.pdf)

Da werd ich das Gefühl nicht los, dass die Autofahrer aus dem Hartzloh einfach keine Baustelle haben wollen und sich nun alles erdenkliche aus den Fingern saugen. Und da ist ja keine Kita in der Nähe! Natürlich wird die Baustelle so offen (!) sein, dass die alle in die Grube fallen und sterben. Passiert ja täglich, während durch den MIV niemals Gefahren ausgehen.
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