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Alt 12.11.11, 23:58   #16
allday
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allday wird schon bald berühmt werdenallday wird schon bald berühmt werden
wie kommen Fussgänger erst mal rüber?

gegenüber steht ja die St Nikolai - und das grösste Problem ist eigentlich -
SCHRITTE wie kommt man ungehindert oder unverletzt darüber?

Doch nur über die blaue "Holzbrücke", die dann aber in die Deichstraße führt.


und ja - die Front sagt einem erstmal gar nichts, da lockt auch nichts hinzugehen - als Fremder schon gar nicht.
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Alt 13.11.11, 14:38   #17
wmeinhart
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wmeinhart ist ein hoch geschätzer Menschwmeinhart ist ein hoch geschätzer Menschwmeinhart ist ein hoch geschätzer Menschwmeinhart ist ein hoch geschätzer Mensch
@allday: ich glaube, Du verwechselst da etwas, der alte Spiegelkomplex liegt an der Brandstwiete.
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W.Meinhart, Hamburg
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Alt 14.12.11, 01:38   #18
internet-insel
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internet-insel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Mit Freude habe ich die Regen Diskussionen über das ehemalige spiegelareal gelesen und vor allem die Tatsache, dass sogar mein kleiner inoffizieller Wettbewerb für Studenten hier aufgetaucht ist.

Hintergrund in Kürze:
das leerstehende Areal ist mir vor ein paar Wochen aufgefallen und aus den vielen Diskussionen aus dem Umfeld der Startups und Internetbranche, kam die Idee, an dieser "historischen" Ecke von Hamburg ein Zeichen für den Medien- und Internetstandort Hamburg zu setzen - ein "place to be" für internetbasierte Firmen. Dabei sollen sowohl etablierte Firmen, als auch kleiner Spezialisten und Startups bis hin zu Freelancern unterkommen können. Thematisch passt es einfach zum Lochkarten-Design des IBM-Hauses und zum abgefahrenen Innendesign von Panton.
Diese überwiegend jungen Firmen würden dem Begriff der "Revitalisierung" auch wirklich gerecht werden.
Ich finde es schade, dass die Südseite zum Dovenfleet auch komplett zu gebaut werden soll - ein schöner parkähnlicher Innenhof zur Südseite geöffnet, würde auch den Kritikern der Verdichtung entgegenkommen.

Termin mit dem Eigentümer steht noch aus, wird aber wohl noch dieses Jahr sein.
Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen: www.internet-insel-hamburg.de

Die Studierenden wurden eingebunden, um eine Diskussionsgrundlage zu bekommen. Bestehende bzw. bereits genehmigte Pläne werden natürlich nicht komplett umgeworfen, soltte dieses Projekt in die Umsetzung gehen - dann würde wir es ja nur noch künstlich verlängern.

Ich bin gespannt, ob sich so ein Projekt in Hamburg bewegen lässt und freue mich auf euer Feedback.

Benjamin
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Alt 14.12.11, 09:05   #19
Midas
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Zitat:
Zitat von internet-insel Beitrag anzeigen
ein schöner parkähnlicher Innenhof zur Südseite geöffnet, würde auch den Kritikern der Verdichtung entgegenkommen.
Angesichts der Verkehrs- und Laermbelastung an dieser Stelle der Stadt ist eine halbwegs geschlossene Bebauung wohl sinnvoller als ein zur Strasse 'offener' Hof. Nur weil einige Stimmen in Hamburg immer gleich Alarm schreien, wenn irgendwo die stadtraumzerstoerende 'aufgelockerte' Bebauung der Autowahn-Nachkriegsjahre massvoll nachverdichtet werden soll sehe ich auch keinen Grund dem gleich 'entgegezukommen'.
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Alt 14.12.11, 21:32   #20
DiggerD21
Goldenes Mitglied

 
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DiggerD21 ist ein geschätzer MenschDiggerD21 ist ein geschätzer MenschDiggerD21 ist ein geschätzer MenschDiggerD21 ist ein geschätzer Mensch
Man kann ja auf der "offenen" Seite eine große Plexiglasscheibe einbauen.

Die Erläuterung zur Standortwahl klingt interessant.
Sieht das Konzept vor, dass ein Startup nur bis zu einer gewissen Größe anmieten kann und sich beim sich einstellenden Unternehmenserfolg nicht weiter an diesem Standort ausbreiten (und damit die anderen Startups verdängen) kann?
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Alt 15.12.11, 00:11   #21
Donjon05
weniger ist mehr
 
Registriert seit: 24.07.2005
Ort: HH
Beiträge: 1.045
Donjon05 wird schon bald berühmt werdenDonjon05 wird schon bald berühmt werden
Das Konzept, einen Sammelpunkt für internetbasierte Firmen zu schaffen, finde ich gut. Das ist eine gute Basis für Synergie-Effekte.

Zum Thema bauliche Ergänzung des Areals sollte berücksichtigt werden, dass die Verkehrsströme an Ort und Stelle mit dem Wachsen der HafenCity zunehmen werden. Zu erwarten ist dort eheblicher Verkehrslärm. Dagegen sollte ein zur Straße Dovenfleet geöffneter Innenhof zumindest eine Glashalle übergestülpt bekommen. Andererseits könnte eine geschlossene Randbebauung mit einem Glasdach in der Mitte kombiniert werden. So wäre mehr Bürofläche geschaffen.

Mich würde mal interessieren, was der Eigentümer des Geländes vom Ergebnis des Architektenwettbewerbs hält?
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Alt 15.12.11, 16:34   #22
Oeconom
Stimme der Vernunft
 
Registriert seit: 23.03.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 328
Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Klingt interessant die Idee. Was ist denn aus dem Presse- und Medienmuseum im ehem. Spiegelhaus geworden, das mal angedacht war? Das ließe sich doch wohl erstklassig kombinieren oder nicht?
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Bilder aus der HafenCity und von den Landungsbrücken.
"du bist schon irgendwie ein affe" (Kommentar zu einem meiner Beiträge)
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Alt 22.01.12, 01:00   #23
John Wayne
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Registriert seit: 16.12.2011
Ort: Hamburg
Alter: 28
Beiträge: 33
John Wayne sinkt leicht in der Beliebtheit
@ oeconom

Das wäre eine gute Idee ,nur glaube ich dass es dafür nicht genug Interesse gibt
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Alt 22.01.12, 16:28   #24
Oeconom
Stimme der Vernunft
 
Registriert seit: 23.03.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 328
Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Da wir hier gerade das Thema haben. In Hamburg müsste man die bereits stark vertretene und sehr dynamisch wachsende Branche "Medien, Internet, Gaming" viel stärker fördern. Dies würde mehr entsprechende Angebote an den Hamburger Hochschulen und Berufsakademien, Gründerzentren, Forschungseinrichtungen und generelle Förderung (wie z.B. Bürokratieabbau) erfordern.
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Bilder aus der HafenCity und von den Landungsbrücken.
"du bist schon irgendwie ein affe" (Kommentar zu einem meiner Beiträge)
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Alt 22.01.12, 19:55   #25
Urberliner
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Urberliner befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Willy-Brandt-Straße untertunneln

Mittelfristig sollte man sich überlegen, die Willy-Brandt-Straße zumindest teilweise als Tunnel zu führen. Gerade vorm ehemaligen Spiegel-Gebäude ließe sich dadurch den politisch gewollten Übergang zwischen Innenstadt und HafenCity wirklich herstellen. Man könnte vom Jungfernstieg über den dann endlich ins Zentrum rückenden Domplatz durch die Speicherstadt und das Überseequartier bis an die Elbe flanieren. Auch vor dem Michel, am Rödingsmarkt oder am alten Börsenplatz könnten durch Untertagelegung der Straße die Stadträume unermesslich aufgewertet werden. In Leipzig, wo der gesamte Altstadtkern untertunnelt werden soll, war schließlich auch Geld dafür da. Magdeburg plant die Straße vorm Bahnhof untertage zu legen und in Berlin wurde mit dem Bahnhofsbau gerade der Tiergartentunnel erweitert.
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Alt 22.01.12, 20:36   #26
Midas
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Schoen waer's, aber diese Diskussion ist in Hamburg so alt wie tot. Nebenbei muesste man dann noch die komplette U1 samt Station in dem Bereich tiefer legen. Das waere so utopisch teurer, dass man es quasi vergessen kann. Realistischer waere, dass man in absehbarer die Hafenquerspange (Die A 26 Ost ist bereits Teil des BVWP) baut und nach deren Fertigstellung 202X den LKW Verkehr soweit wie es geht von der Ost-West-Strasse verbannt. Dann koennte die Ost-West-Strasse auf zwei Spuren pro Richtung zureuckgebaut werden und waere dann nur noch eine 'normale' Stadtstrasse mehr.

Zitat:
Zitat von Urberliner Beitrag anzeigen
In Leipzig, wo der gesamte Altstadtkern untertunnelt werden soll, war schließlich auch Geld dafür da. Magdeburg plant die Straße vorm Bahnhof untertage zu legen und in Berlin wurde mit dem Bahnhofsbau gerade der Tiergartentunnel erweitert.
Ja, aber das ist alles "Osten" oder "Berlin". In den Genuss entsprechender Foerderung wird Hamburg nie kommen. Im Gegenteil: Das Geld war in Leipzig, Berlin und Magdeburg nur deshalb da weil unter anderem Hamburg diese Projekte mitfinanzieren 'durfte', z.B. ueber den LFA oder die Projekte des "Aufbau Ost". Nicht, dass ich es dem Osten nicht goenne... Nur in Hamburg kommt man eben nicht in den Genuss dieser Gelder.
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Alt 22.01.12, 21:58   #27
Urberliner
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Urberliner befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
^^^ Ist wohl war. Wenigstens läuft der Solipakt bis 2019 aus und auch die Diskussion über den Länderfinanzausgleich kommt dank Bayern gerade wieder ins rollen (gibt wohl nur noch drei oder vier Nettoeinzahler). Aber das alles off-topic.

Vielleicht ließe sich ja wenigstens eine Tieferlegung der Straße im Bereich Brandstwiete finanzieren. Die Strecke zwischen Fleet und U-Bahnstrecke müsste doch ausreichen, um knapp 100 Meter zu überdeckeln. Würde wohl 100 bis 200 Milionen Euro kosten und man hätte die Verbindung von HafenCity und Innenstadt.
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Alt 22.01.12, 22:07   #28
DaseBLN
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Zitat:
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In Leipzig, wo der gesamte Altstadtkern untertunnelt werden soll, war schließlich auch Geld dafür da. Magdeburg plant die Straße vorm Bahnhof untertage zu legen und in Berlin wurde mit dem Bahnhofsbau gerade der Tiergartentunnel erweitert.
In Leipzig wird ein regional relevanter Bahntunnel gebaut und keine Straße unter die Erde gelegt, mithin ein gar nicht vergleichbares Projekt und auch aus anderen Töpfen finanziert. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Hamburg einen solchen S-Bahn-Tunnel bereits besitzt und gerade die U4 mit ordentlicher Bundesunterstützung gebaut wird, mutet das Lamentieren darüber, dass Hamburg nicht in den Genuss solcher Gelder kommen würde, schon etwas seltsam an.
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Alt 22.01.12, 22:24   #29
nairobi
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nairobi wird schon bald berühmt werdennairobi wird schon bald berühmt werden
Na ja, dass man aus Berlin, dass sich vor lauter Förderung bekanntlich Dinge Leisten kann, die selbst die reichen Südstaaten vor Neid erblassen lassen, ganz normal Bundeszuschüsse mit den Sonderförderungen Ost vergleicht, ist schon etwas Sonderbar.
Einmal hat Hamburg mal aufgepasst, Geld beim Bund abgegriffen und sich seine "Kanzler-U-Bahn" gebaut und dann das.
Dafür bekommt ihr ja noch eure Elbphilharmonie, nennt sich Stadtschloss.
Für das Geld, dass der Bund da ausgibt, könnte man die U4 sicher über die Elbe verlängern und aus einem U-Bahn-Stummel eine Richtige Linie machen ...
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Alt 22.01.12, 22:49   #30
DaseBLN
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Ich bezog mich ausschließlich auf den genannten Leipziger Citytunnel, der nicht durch irgendwelche Sonderförderungen Ost des Bundes, welcher Art auch immer, finanziert wird. Der Bundesanteil ist sogar geringer als beim Neubau der U4. Einziger Vorteil Leipzigs ist hier der EFRE-Infrastrukturfonds der europäischen Union, der Infrastrukturnachteile diverser EU-Regionen ausgleichen soll. Angesichts der Tatsache, dass ähnlich große Städte mit Kopfbahnhof im Westen der Republik über einen ebensolchen S-Bahn-Tunnel bereits seit Jahrzehnten verfügen, absolut legitim, zumal es sich um Gelder handelt, die andernfalls wohl in eine neue Brücke in Portugal oder eine Autobahn in Rumänien investiert worden wären. Ich will gar nicht verleugnen, dass der Osten in den vergangenen zwei Jahrzehnten allein im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit überproportional von Infrastrukturmaßnahmen profitiert hat, hier wurde aber aus schlichter Unwissenheit heraus ganz einfach das falsche Beispiel gewählt.

Was das mit meinem Wohnort zu tun haben soll, erschließt sich mir im Übrigen nicht.

Mod: Und nun bitte alle wieder zurück zum Spiegelgebäude, vielen Dank! Weitere Diskussionen dann bitte im entsprechenden Thread weiterführen. Gruß, Dykie!
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Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

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