Projekte Ludwigsvorstadt (südl. Bahnhofsviertel-Theresienwiese)

  • Nene da ist die Uni. Teile. Dort parke ich immer! Die wird nicht dicht gemacht. Auch weil es ein Anfahrtsweg zu den Innenstadtkliniken ist.


    Der motorisierungsgrad der türkischen Mitmünchner kann aber wirklich nerven. Wenn man sonst nichts hat. Bitte. Aber dann musst mal nach Berlin- Rathaus Neukölln fahren. :D...Istanbul made in Germany.


    FAKT!

  • Es gibt mal wieder Pläne zum südlichen Bahnhofsviertel:


    http://www.sueddeutsche.de/mue…uenstig-gelegen-1.2321463


    um den Wohnanteil im Viertel zu erhöhen, wird darüber nun konkret darüber nachgedacht, den Verkehr zu beruhigen, Gehwege zu verbreitern und Radwege einzurichten. Höhere Wohnhäuser, Bebauung der Innenhöfe und mehr Kultureinrichtungen und Grünflachen(?) anstatt der Casinos sollen die Attraktivität der Ecke erhöhen und dafür sorgen, dass sich zusätzlich 1500 Einwohner dort ansiedeln.


    Man kann gespannt sein ob Taten folgen. Ich würde es begrüßen!

  • Es dürfte vor allem darum gehen, das Verwaltungsgericht zu besänftigen.


    Inhaltlich erscheint mir die Planung unausgewogen:
    - Wie soll der Verkehr in West-Ost-Richtung fließen, also zwischen Landsberger Straße und Sonnenstraße, wenn nicht durch die Schwanthaler Straße und die Landwehrstraße?
    - Wo sollen all die neuen Wohnungen entstehen? Ein Drittel der umrissenen Fläche wird vom Innenstadtklinikum belegt. Größere Brachen sind mir nicht bekannt.
    - Wo sollen dann noch gleichzeitig "Aufenthaltsorte und Grünflächen" entstehen?

  • Auf die Details bin ich auch gespannt. Vor allem zu der Idee mit den Grünflächen.:)


    Die Schwanthalerstr. mit üppigen Gehwegen und einem Fahrradstreifen auszustatten muss ja bedeuten, dass man den Verkehr auf eine Spur reduzieren will. Das wird zu ziemlichem Unmut führen, mangels Alternativen ist dies ja zu Recht eine der wichtigsten Achsen im Zentrum. Da halte ich die alten Pläne zur Beruhigung von Schiller und Goethestr. für umsetzbarer und sinnvoller.


    Wo die Wohntürme genau hinkommen sollen ist mir nicht ganz klar (welche Hinterhöfe genau?) Vielleicht stehen ja ein paar Gebäude zum baldigen Abriss bereit, an deren Stelle dann ordentlich aufgestockt werden soll..?


    Es bleibt spannend..

  • Das Planungsreferat hat eine Studie in Auftrag gegeben, wie das Gebiet attraktiver als Wohngebiet zu machen ist. War das wirklich der Auftrag der Studie? Ich hoffe nicht, denn die Antwort wäre trivial.


    Um es attraktiver als Wohngebiet zu machen, braucht man mehr Wohnungen.


    Ich hoffe mal, dass der Hauptauftrag war, wie man mehr Wohnungen im Viertel unterbringen kann.

  • Ich bin Anwohner und das größte Problem ist definitiv der Verkehr. Es gibt vermutlich außer der Maximilianstraße keine Gegend, die derart "autoaffines" Publikum anzieht. Tagsüber geht hier gar nichts mehr. Sämtliche Einfahrten werden zugeparkt, Gehwege zu Parkplätzen und ein herzhaftes Dauerhupen hat noch jeden Stau aufgelöst :rcain: .


    Kleines Beispiel: Klick :cool:

  • Bin beinahe Anwohner und kann den Eindruck voll bestätigen. Vor allem läge die Lösung sehr einfach auf der Hand. Lieferverkehr von 6:00 bis 10:00 frei - dann Fußgängerzone und in Teilen Anwohner frei. Ich verstehe sowieso nicht, wie schön es für manche Mitbewohner ist, das Halalfleisch mit einem neuen CLK oder BMW Coupe zu holen obwohl gefühlte 100 U- und S-Bahn Linien über den Hauptbahnhof fahren.

  • Naja, bei so einem Publikum wirken nur Push, keine Pull Massnahme. SPrich Fussgängerzone, absenkbare Poller für den Leiferverkehr, und schlagartig kehrt Ruhe ein und die Grundsückswerte steigen.

  • Fußgängerzone dort ist keine Lösung. Diese Geschäfte haben kein Publikum, welches das wertschätzen würden, die Hoteldichte ist extrem hoch und irgendwie muss der Verkehr aus Pettenkofer-, Nußbaum- und Mathildenstraße abfließen.
    Das Problem ist, dass der fließende und ruhende Autoverkehr zwischen Arnulfstraße im Norden und Lindwurmstraße im Süden derart stark beschränkt ist, dass der Rest umso stärker frequentiert wird.
    Ein rigoroses Vorgehen gegen Parksünder in der Landwehr- und Schwanthalerstraße könnte ein wenig helfen.

  • ^


    Das würde ich so nicht unbedingt sagen, eine Fußgängerzone mit lockerer Ausnahmeregelung für Lieferverkehr und Anwohner etc, für Teile der Landwehr und der Goethestr (beispielsweise die Goethestr. ab Kreuzung Schwanthaler bis hin zur Landwerstr. und von dort bis zur Paul Heyse) halte ich für durchaus machbar. Anstatt Parkplätzen Freischankflächen einrichten und ein paar Bäume anlegen um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Allerdings läuft man dann Gefahr durch Wertsteigerung der Grundstücke die gewachsenen Strukturen zu gentrifizieren und dem Viertel seinen Charakter zu nehmen.

  • Allerdings läuft man dann Gefahr durch Wertsteigerung der Grundstücke die gewachsenen Strukturen zu gentrifizieren und dem Viertel seinen Charakter zu nehmen.


    In dieser Frage dürften sich die Geister scheiden ob es Fluch oder Segen wäre.


    :D

  • Bayerstraße 35

    Die Fassade des Neubaus in der Bayerstraße 35 ist größtenteils schon verkleidet:




    © Architektator

  • Was für ein alberner Name. Alles muss immer "Palais", "Gärten" oder "Höfe" heißen um dolle Exklusivität zu signalisieren. Diese Immobilienmaklersprache ist einfach nur lächerlich.

  • ^^


    Was die Architektur nicht halten kann, muss die Sprache wenigstens vorgaukeln ;)


    Zum Entwurf: man sieht, was ein klassisches Dach doch bewirkt. Mir gefällt der Bau deshalb recht gut.

  • Was für ein alberner Name. Alles muss immer "Palais", "Gärten" oder "Höfe" heißen um dolle Exklusivität zu signalisieren. Diese Immobilienmaklersprache ist einfach nur lächerlich.



    Dazu passend das Zitat:
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Diese Lage wird Ihnen nicht oft begegnen –nutzen Sie die Gelegenheit und sichern Sie sich ein Wohndomizil im Herzen Münchens!
    Hier erleben Sie München hautnah.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Ja, hier bekommt man jeden Herbst gratis und hautnah besoffene Kotzbrocken in den Vorgarten und An-die-Wand-Pinkler in den Hauseingang geliefert. Inklusive Wiesn-, Tollwood- und Frühlingsfest-Lärm.


    DAS ist eine Adresse, an der ICH garantiert keine Wohnung kaufen würde ...

  • Ja, die Architektur ist schlicht, aber nicht schlecht. Das Dach macht einiges her. Sind das nicht eventuell die gleichen Bauträger wie der Neubau am Stiglmaierplatz? Die haben auch ganz clever die obersten zwei Stockwerke schräg betoniert um die Anmutung eines Schrägdaches zu bekommen. Finde ich keine schlechte Lösung.

  • Würdet ihr am Bavariaring eine Wohnung zur Kapitalanlage erwerben wollen?
    Und wie teuer soll dort eigentlich der Quadratmeter Preis sein?

  • Generell eignet sich in München (noch) jede Lage zur Kapitalbindung bzw. Anlage, sogar das Hasenbergl.
    Will man allerdings mit dem Kauf einer Wohnung großen Gewinn in Form einer möglichst hohen Wertsteigerung erzielen, dann würde ich raten, sofern nicht Geld in Millionenhöhe vorhanden ist, eine Wohnung in ruhigen Randlagen zu erwerben, denen es momentan noch an Bekanntheit und Infrastruktur fehlt, da diese im Vergleich günstig sind. Wichtig ist eben, dass oben genannte Punkte in den kommenden Jahren verbessert werden. Sollte die Wohnlage dann im Mietspiegel von z.B. einer durchschnittlichen Lage zu einer guten Lage "aufsteigen", lassen sich (unter Vorrausetzung, dass München nicht zu einem zweiten Detmold wird) immerhin schon höhere Mieten einnehmen, mittelfristig steigt der Grundwert der Immobilie. Will man als privater Kleinanleger kein zu hohes Risiko eingehen, sollte man sich mit den Örtlichkeiten bestens auskennen.
    Im Zentrum (Altstadt-Lehel, Teile Maxvorstadt, Teile Ludwig- und Isarvorstadt) ist die Spanne bei nicht gefördertem Wohnbau (Sozialwohnungen, München-Modell etc.) mittlerweile für Normalsterbliche recht gering, da der Kaufpreis so exorbitant hoch ist, gleichzeitig aber nicht mehr allzu viel steigen dürfte. Kann man sich eine Luxussanierung leisten, ist das natürlich wieder etwas Anderes.


    Die Lage dort am Bavariaring ist natürlich während der Nicht-Wiesn-Zeit recht gut, unverbaubar und zentrumsnah. Allerdings ist direkt vor der Haustüre eine sehr stark befahrene Straße. Interessant könnte es werden, wenn das Ex-XXXLutz-Gelände in ein Shopping, Kultur und Gastronomie-Zentrum umgebaut wird. Wird es ähnlich einschlagen wie die Fünf-Höfe, darfst du dich freuen.