Justizzentrum/ Arbeitsagentur

  • Auch das Arbeitsamt wird verschwinden

    Neben dem Justizzentrum an der Luxemburger Str erhebt sich seit 1983 das Hochhaus der Agenur für Arbeit (Arbeistamt) incl. eines Anbaus von 1988. Da beide Gebäude wohl komplett sanierungsbedürftig sind, hat der Bund das Gebäude nun verkauft und sucht bis 2015 zwei Nachfolgestandorte.


    Fazit: Das ganze Quartier wird sich in den nächsten 20 Jahren verändern.


    Irgendwie scheint man ja in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren keinen großen Wert auf Qualität am Bau gelegt zu haben, wenn alle Bauten aus diser Zeit so marode sind.


    http://www.rundschau-online.de…uf,15185496,25723040.html

  • Um das Gebäude ist es ja nicht wirklich schade. Aber irgendetwas Hohes muss da hin, wenn auch das Justizzentrum fällt. Gebe da Rheingeo völlig recht.

  • Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich die Sanierung eines teilweise nicht einmal 30 Jahre alten Gebäudes nicht rechnen soll. Ich vermute hier eher recht kurzfristig ausgelegte Berechnungen. Im Artikel über das Gebäude der Agentur für Arbeit wird ausgeführt, dass sich das Gebäude aktuell noch im Eigentum der Bundesagentur befindet. Wenn man statt zu sanieren das Gebäude veräußert und sich irgendwo anders in der Stadt einmietet, sieht es in der Kasse zunächst mal positiv aus. Ob sich so etwas dann langfristig rechnet, wage ich zu bezweifeln.... aber das sind natürlich nur Annahmen meinerseits. :)

  • Da ich da einen kleinen Einblick habe...


    Der Bau der Agentur für Arbeit müsste Kernsaniert werden. Und zwar geht es hier mehr um den Inneren Bereich. (Zwar ist auch der äußere nicht mehr ok, aber kein Grund für die Aufgabe)


    Die Technik in dem Haus müsste auf den neuesten Stand gebracht werden. Durch die Bank müsste alles Behindertengerecht gemacht werden. Toiletten die einfach nur noch stinken weil Anlagen veraltet sind und ein Tausch nur bei komplett Sanierung möglich ist... dadurch bedingte Schimmelbildungen etc. usw. eine sehr lange Liste.


    Der Agentur Apparat mit fast 2000 Mitarbeitern hier müsste dabei aber weiterlaufen. Das würde so nicht funktionieren bzw. der Finanzielle Aufwand dahinter ist wesentlich größer als das es sich rechnen würde.


    (Nat. ist eine Anmietung immer günstiger irgendwo da Reparaturen etc. nicht gestemmt werden müssen, gleichzeitig wird man Flexibler. Bei einer Schrumpfung/Wachstum von Personal kann entsprechend reagiert werden)


    Wünschenswert in meinen Augen:
    Auszug von Justiz und Agentur.
    Kernsanierung MIT neuem Außengewand (die Substanz der bauten ist ok!)
    Zur Verfügung stellung von Wohnraum für Studenten.
    Zu einen gewissen Prozentsatz auch Asylanten und Rentner.
    (Meiner Erfahrung nach profitieren Asylanten wenn diese nicht nur für sich iwo abgeschottet werden sondern innerhalb von Deutschen Nachbarschaften ansiedeln ungemein. Auch Rentner könnten von Hilfsbereiten jungen Menschen profitieren welche widerrum auf Erfahrungen und Hilfe von diesen zurückgreifen könnten.)


    Es könnten hier, beide Gebäude zusammen genommen, ein Wohnraum mit bis zu 1500-2000 Wohneinheiten werden. Zusätzlich dazu gäbe es Platz für eine Kantine, ein größer Hörsaal ist vorhanden und andere Einrichtungen (Imbiss, Einkaufen etc.) im E sowie im Anbau des BIZ

  • Die Unversität Köln kann sich nach Aussagen ihres Sprechers, Dr. Patrick Honecker, vorstellen, das Gebäude der Agentur für Arbeit nach deren Auszug für ihre Zwecke zu nutzen.
    Ein Investor will die Uni als Ankermieter gewinnen. Die Universität ist grundsätzlich interessiert, da sie diverse Gebäude für unterschiedliche Fakultäten im Stadtgebiet angemietet hat, die sie so zu einem großen Teil in Uninähe zusammenfassen könnte.


    http://www.rundschau-online.de…mt,15185496,26108290.html

  • Ich hätte mir gewünscht, dass das Justizzentrum auf das Gelände am Gleisdreieck verlegt werden würde.
    Kann mir für das Areal dort nur schlecht eine andere Verwendung vorstellen. Ob die Bäckerei, die dort vom Investor angedacht wird, funktioniert, wage ich zu bezweifeln.
    Das seit langer Zeit geplante Hochhaus am Gleisdreiecke hätte wahrscheinlich bei einem staatlichen Planungsvorhaben noch die größten Chancen auf Realisierung...

  • Der einzige Standort für ein neues Justizzentrum neben dem jetzigen kann m.E. nicht an der Luxemburger Str. - sondern nur an der Ecke Hans-Carl-Nipperdey-Str. / Rudolf-Amelunxen-Str. liegen.


    http://goo.gl/maps/IlXak


    Ein Neubau entlang der Luxemburger Str. im Bereich zwischen Hans-Carl-Nipperdey-Str. und Eifelwall wäre nicht mit dem Masterplan vereinbar und würde die Idee einer Ergänzung/Komplettierung des Inneren Grüngürtels konterkarieren.


    Problematisch ist aus jenen Gründen (Masterplan/ Innerer Grüngürtel) auch das Gelände der Alten Dom-Brauerei an der Alteburger Str.


    Ich würde einen Neubau an der Ecke Hans-Carl-Nipperdey-Str. / Rudolf-Amelunxen-Str. bevorzugen - auch wenn hier vermutlich ein Teilabriss bestehender Gebäude vonnöten sein wird.

  • Stadt Köln entscheidet über Grundstück

    Die Landesregierung NRW überlässt der Stadt Köln die Entscheidung, auf welcher der beiden Flächen das neue Justizzentrum gebaut werden soll.


    Kölner Stadtanzeiger




    Somit sehe ich keine Probleme, dass die Verlängerung des Grüngürtels weiterhin verfolgt wird. Jetzt haben es die Stadt Köln und ihre Politiker selbst in der Hand die Planungen aus dem Masterplan umzusetzen.

  • Die Rundschau berichtet erneut über die beiden Standorte, die für den Neubau des Justizzentrums noch im Rennen sind. Diesmal auch mit Karten, in denen die jeweils potenzielle Lage eines Neubaus eingezeichnet wurde.


    Variante 1: Alteburger Straße


    Ein Neubau an der Ecke Schönhauser Str./Alteburger Str. würde sich im Rahmen des Masterplans bewegen. Das Raumvolumen würde auf 60.000 m² beschränkt, es würde in der Höhe mit 6 Vollgeschossen im Rahmen der umliegenden Bebauung bleiben.
    Zwischen Alteburger und Schönhauser Str, bliebe, da das Gerichtsgebäude nur 60 % der bebaubaren Fläche einnehmen würde, noch Platz für die dort seitens der Stadt gewünschte Wohnbebauung. Die Pläne zur Vollendung des Inneren Grüngürtels blieben unangetastet.
    Die bereits seit längerem geäußerten Bedenken, dass Bauvorhaben würde einen Übergang zwischen Bayenthal und der südlichen Innenstadt blockieren, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.


    Variante 2: Luxemburger Straße


    Ein Neubau entstünde an der Ecke Luxemburger Straße, entlang der Hans-Carl-Nipperdey-Straße. Auch hier würde sechsgeschossig gebaut. Das bestehende Parkhaus würde abgerissen und im Bereich der jetzigen Parkplätze Ecke Rudolf-Amelunxen-Str. neu gebaut. Die Bestandsgebäude der Staatsanwaltschaft blieben bestehen.
    Nachteil: Die Bebauung entstünde in dem Bereich, der lt. Masterplan für die Weiterführung des Inneren Grüngürtels vorgesehen ist. Sollte hier gebaut werden, müsste der Masterplan geändert werden. Es bliebe nur ein schmaler Grünstreifen übrig.


    http://www.rundschau-online.de…en,15185496,26152688.html


    Im Kommentar der Rundschau wird ein Neubau an der Luxemburger favorisiert - eine kleinere Grünfläche - und somit die Änderung des Masterplans als "verschmerzbar" bezeichnet.
    http://www.rundschau-online.de…en,15185496,26152688.html

  • Ich muss gestehen anfangs fand ich die Idee ein neues Justizzentrum in Bayenthal in Rheinnähe zu bauen sehr charmant. Doch inzwischen tendiere ich eher zu dem Argument, dass eine Wohnbebauung an der Stelle am Rande des erweiterten Grüngürtels viel mehr Wert hat, wenn dort wirklich durch eine kleinteilige Wohnbebauung ein vielseitiges Quartier entsteht und nicht weitere gehobene Wohngebilde wie das geplante gegenüberliegende Flow-Projekt.


    Schließlich sind die Südstadt und inzwischen auch Bayenthal begehrte Wohngegenden.


    Ein neues Justizzentrum an der Hans-Carl-Nipperdey-Straße in Sülz würde den Standort weiterführen, die unwirtliche Ecke mit Erweiterung des Grüngürtels in seiner Funktionalität sinnvoll ergänzen. Andere Nutzungen der Fläche, z.B. für eine Wohnbebauung könnte ich mir an dem Standort nicht vorstellen.

  • Justitzzentrum

    der Ideale Ort wäre in Ossendorf in Knastnähe das verkürzt unnötige Wege. Nach der Verhandlung kann dann sofort Quartier bezogen werden.das dient auch dem Umweltschutz indem keine Gefangenentransporte zu Lande oder sogar per Helikopter statt .

  • Die Rundschau berichtet von einer Veranstaltung zum Justizzentrums-Neubau im Bürgerhaus Stollwerk, zu dem die SPD geladen hatte.


    Roland Schüler (Grüne) sieht an beiden Standorten eine Beeinträchtigung der Pläne zur Erweiterung des Inneren Grüngütels. Michael Frenzel (Sachkundiger Bürger im Stadtentwicklungsausschuss) fordert einen Grünzug, wie im Masterplan, von 150 Meter breite an an allen Stellen. Das Bürgernetzwerk Südliche Innenstadt-Erweiterung (Büsie) fordert, beide Standorte abzulehnen und neue Vorschläge zu erarbeiten.


    http://www.rundschau-online.de…n-,15185496,26346784.html

  • Die Idee mit Kalk gegenüber des Präsidiums finde ich eig. gar nicht mal so Dumm. Verfügt bereits über gute Verkehrsanbindungen und ist gut erschlossen.

  • Der Investor der geplanten Messe-City hat sich in einem Brief an die Politiker sowie die Verwaltung gewendet, um sich für das geplante Projekt als Standort stark zu machen und zu zeigen, dass die priorisierten zwei Standorte im Süden "unfair" gegenüber der Messe-City sind. Aufgrund der Lage und Versicherungen der Messe sei der Standort aus Investorensicht ideal. Ein Einzug bis 2017 wäre aufgrund des gültigen Bebauungsplans auch realisierbar.


    http://www.rundschau-online.de…e-,15185496,26469040.html

  • Die KölnSPD hat sich in einer Pressemitteilung nun für den Standort an der Luxemburger Straße ausgesprochen. Sehr gut finde ich, dass darin eine Überbauung der Carl-Nipperdey-Str. vorgeschlagen wird, dass weniger Parkplätze gebaut werden sollen und dass die Gebäude höher ausfallen sollen.
    Alles, damit der Grüngürtel dort in der vom Masterplan vorgeschlagenen Größe
    realisiert werden kann.
    So langsam kann ich mich mit dem Standort anfreunden.
    Am liebsten wäre mir nun noch, dass das Justizgebäude und das Arbeitsamt abgerissen werden.
    Hier ist die Mitteilung:
    http://koelnspd.de/ein-neuer-s…tizzentrum-in-koeln/5707/

  • Justizzentrum

    Gute Idee die Straße zu überbauen und den Parkplatz mitzunutzen. Wenn dies so umgesetzt wird und der Grüngürtel wie im Masterplan vorgesehen weitergeführt werden kann, kann man zufrieden sein. Mal gucken wie das Zentrum im Endeffekt aussehen wird. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es ein "Hochhaus" wird. Dies scheint die Politik aber ja komplett auschließen zu wollen. Warum eigentlich?