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Alt 12.09.17, 14:12   #1
Midas
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Der Kleine Grasbrook - Hamburgs zweite Hafencity

Hamburg plant einen neuen Stadtteil auf dem Grasbrook:

Zitat:

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, und der scheidende Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter haben heute (12. September 2017) in der HafenCity Universität die Pläne für einen neuen Stadtteil vorgestellt.

Dieser soll gegenüber der östlichen HafenCity entstehen, die Brücke nach Süden auf die Elbinseln schlagen und gleichzeitig den Stadtteil Veddel stärker einbetten. Geplant sind Wohnungen für etwa 6.000 Bewohner – junge Familien und Menschen jeglichen Alters und unterschiedlicher Herkunft – sowie 16.000 Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, eine Grundschule und Kitas.

Zitatende


Bild: Hansestadt Hamburg


Bild: Hansestadt Hamburg

Pressemeldung und Praesentation

Ich habe grade wenig Zeit den Start-Post mit Bildern und Infos zu fuettern, daher Freiwillige vor!
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Alt 12.09.17, 14:30   #2
Bau-Lcfr
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^ 3000 WE auf 46 Hektar, das sind gerade mal 65 WE/Hektar - in London werden in vergleichbaren Lagen am Fluss wie Nine Elms über 400 WE/Hektar erreicht (ohne Wolkenkratzer). Die Dichte kann man bestimmt noch etwas aufstocken, mit mehr Hochpunkten etwa?
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Alt 12.09.17, 14:43   #3
Midas
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^^ Eine famliengerechte Wohnung duerfte in Hamburg aber sicherlich auch zwei bis dreimal so gross sein wie eine typische Londoner Wohung. Zudem wird ein grosser Park entlang des Elbufers geschaffen. Die Hochpunkte sind zudem keine Wohnhaeuser sondern Buero und Gewerbe.

Von daher: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich...

>> Bericht beim NDR (mit Audio)
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Alt 12.09.17, 19:25   #4
Häuser
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bei 20 Jahren Bauzeit und einer ungewissen Finanzierung sieht man schon den Unterschied als wenn dort die Olympischen Spiele in 7 Jahren gewesen wären. Wäre alles etwas schneller gewesen.
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Alt 12.09.17, 20:16   #5
HH_Jung
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HH_Jung sitzt schon auf dem ersten Ast
Hoffentlich wird die U4 dann über die Elbe geführt.
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Alt 12.09.17, 21:06   #6
Donjon05
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Donjon05 wird schon bald berühmt werdenDonjon05 wird schon bald berühmt werden
Bei der aktuellen Planung für den Kleinen Grasbrook handelt es sich um eine kleinere Fläche - verglichen mit der Planung für das Olympische Dorf.

Es ist die Frage, ob das eine Verlängerung der U4 über die Elbe rechtfertigt.

Laut Berichterstattung soll es in Zukunft keine Ausdehnung der Fläche für Wohnungen und Büros geben.
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Alt 12.09.17, 21:14   #7
rilla90
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Schön.Der Stadtteil wird das Forum auf jeden Fall über 2 Generationen versorgen.
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Alt 12.09.17, 21:16   #8
Bau-Lcfr
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@#3: Ich dachte an Projekte wie Riverlight, diese Webseite nennt 806 WE auf 2,2 Hektar (die im London-Thread verlinkte 811 WE auf 1,9 Hektar) mit insgesamt 98.015 Qm Fläche (EG-Läden gibt es auch noch), macht 122 Qm / WE. Ich bezweifle, dass Hamburger Familienwohnungen im Schnitt 240-360 Qm groß sind. Da die Quellen von 6000 EW in 3000 WE berichten, 2 Personen/Wohnung, können nur einige Familienwohnungen sein.

Für die angesprochenen 16.000 Arbeitsplätze bräuchte man um 20 Qm/Stück, nehmen wir 320.000 Qm an. Würde man von den 46 Hektar die Hälfte für den Park, die Schule und Straßen reservieren (Kitas im EG der Wohnbauten sind bereits verbreitet geworden) und den Rest so dicht wie in London bebauen (dort ist es keine City, fast schon eine Vorstadt), ergäbe dies 1.1150.000 Qm Fläche - ohne Büros 830.000 Qm Wohnfläche. Bei 80-90 Qm im Schnitt wären es um 10.000 WE. Nehmen wir nur die Hälfte - immer noch weit mehr als bisher angepeilt.

Wenn nur Büros in Hochhäusern entstehen sollen - warum? Wohnhochhäuser werden immer verbreiteter, auch in Hamburg, mW selbst in der Hafencity. Ein paar könnten auch hier entstehen, wie unter #2 angesprochen.
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Alt 12.09.17, 21:21   #9
rilla90
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rilla90 wird schon bald berühmt werdenrilla90 wird schon bald berühmt werden
Ich würde mir da keine Sorgen machen.Mit dem ersten Spatenstich rechnet man in frühestens 5 Jahren und dann noch mit einer Bauzeit von 20 Jahren.Bis dahin werden Wohnhochhäuser und allgemein Hochhäuser immer beliebter.

Wenn man davon ausgeht,dass bei den meisten Projekten die höchsten Hochhäuser immer am Ende kommen könnte theoretisch bis dahin auch ein Supertall entstehen und jede Menge Wohnhochhäuser.Die konkreteren Planungen werden ja nicht heute oder morgen gemacht und bis dahin wird sich vieles ändern.
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Alt 12.09.17, 22:10   #10
nairobi
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nairobi könnte bald berühmt werden
zu #6:

Wenn ich mir die Situation an der S-Bahn Veddel ansehe, den geplanten Quartieren in Wilhelmsburg und im Bezirk Harburg wundere ich mich eher, das man an der Elbe halt macht.

Es ist irgendwie paradox. Solange dort nicht genug Menschen wohnen, baut man die U-Bahn nicht. Wenn die Häuser aber erst mal stehen, wird der Bau einer U-Bahn dann deutlich teurer.
Wäre schön, wenn die Planungen auf dem Graßbrook dazu führen würden, den Sprung über die Elbe zu beschleunigen.
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Alt 12.09.17, 22:19   #11
Midas
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Zitat:
Zitat von nairobi Beitrag anzeigen
Wenn die Häuser aber erst mal stehen, wird der Bau einer U-Bahn dann deutlich teurer.
Wieso?

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
...macht 122 Qm / WE. Ich bezweifle, dass Hamburger Familienwohnungen im Schnitt 240-360 Qm groß sind.
Genau! Die durchschnittliche Londoner WE ist natuerlich 122 Qm gross wie jeder weiss... Ich weiss nicht warum Du unbedingt den Grasbrook-Threat mit solchem Bloedsinn belasten musst. Quellen fuer's Gegenteil gaebe es genug, serioese oder unserioese, aber ich will deine Sicht nicht mit Fakten trueben.
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Alt 12.09.17, 23:30   #12
abekoeln
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abekoeln hat die ersten Äste schon erklommen...
groß denken!

ich weiß, ich habe mir hier schon mal wegen äußerungen zur hafencity eine blutige nase geholt - ich stehe aber immer noch dazu: alles in allem eine vertane chance, bis auf elphi und einige ausnahmen langweilig und völlig uninspiriert. hamburg sollte hier bei dieser zweiten chance endlich mal groß denken! im wahrsten sinne des wortes. höhere gebäude sollten her. futuristischere entwürfe. spektakuläre entwürfe. vor allem: wenn man hoch baut, hat man unten mehr platz. das darf nicht wieder so ein verklinkert-verbauter provinzieller kuddel-muddel-murks werden:

http://www.hamburg.de/contentblob/45...a/dsc-4637.jpg

bei dem bild-bsp. sieht man, wie grauenhaft dieser gedrungene klotz-mist so eng aneinander wirkt. wenn es wenigstens blockrandbebauung wäre, dann könnte es urbanität entwickeln, aber so... öde ohne ende. öder noch als jede 50er siedlung, die wenigstens luft, licht und grün hat.

wenn man in die höhe gehen würde, hätte man unten auch mehr platz, um dort den raum ansprechend zu gestalten. also: auf auf und besser machen! ich finde hamburg super, aber ehrlich gesagt alles neue dort irgendwie weder fisch noch fleisch. die stadt ist doch eh schon so zersiedelt und flecken-artig und dezentral. dann sollte man das neue auch dementsprechend selbstbewusst und "aufragend-horizontal" angehen.
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Alt 13.09.17, 02:18   #13
Bau-Lcfr
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^ Auf dem ersten Bild im ersten Posting kann man nicht viel erkennen, doch die meisten Bauten der Straßenblöcke scheinen niedriger zu sein als die auf dem von Dir verlinkten Foto. Ich glaube, bereits ein Gleichziehen mit der Hafencity 1.0 würde mehr BGF/WE ermöglichen.

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Zitat:
Die durchschnittliche Londoner WE ist natuerlich 122 Qm gross wie jeder weiss... Ich weiss nicht warum Du unbedingt den Grasbrook-Threat mit solchem Bloedsinn belasten musst
Hier gibt es nur einen, der die durchschnittliche Größe Londoner Wohnungen besprechen wollte, mit den Zahlen klappte nicht so richtig, dann heisst die nächste Parole Poltern-Poltern-Poltern? In deutscher Baugesetzgebung werden Hochhäuser ab 50-60 Meter Höhe deutlich teurer, bis zu dieser steigen die Baulkosten um 10-15% - was bei besserer Nutzung teurer Grundstücke sich noch rechnet. Ich zeigte mit einem Beispiel, wie mit Hochbauten akzeptabler Höhe eine GFZ um 5 erreicht werden konnte (ca. 100 Tsd. Qm Fläche auf ca. 2 Hektar) und ich kenne auch Quartiere etwa im Düsseldorfer Quartier Central, wo die GFZ um 5 beträgt - zum Teil mit (Wohn-)Hochhäusern, noch nicht mal im City-Kern. Wieviel GFZ hier angedacht sind, müsste noch angegeben werden (als ich #2 schrieb, bestand #1 bloß aus einem einzigen Bild, aber auch jetzt sehe ich keine GFZ-Angaben, keine BGF, nix konkretes).

Nachtrag: Damit man überhaupt konkret diskutieren kann - hier finde ich die Angabe von ca. 880.000 Qm BGF insgesamt. Wie weiter darüber geschrieben, über eine Million dürfte problemlos machbar sein.

In diesem Abendblatt-Artikel vom 13.09 werden "Lärm und Emissionen der Hafenbetriebe" erwähnt, das wurde bisher nicht angesprochen - die Belastung dürfte ein wenig die Möglichkeiten einschränken. (Mir kommt aber auch der Medienhafen in den Sinn, wo nach langen Diskussionen über die Hafenbetriebe-Belastungen zwei Wohnhochhäuser entstehen.)
Nach den Olympia-Planungen wären auf dem Areal laut Artikel 8000 WE entstanden.
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Geändert von Bau-Lcfr (13.09.17 um 10:13 Uhr)
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Alt 13.09.17, 11:35   #14
rilla90
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Also mir gefällt die Hafencity zwar recht gut,hoffe aber auch,dass man allgemein(nicht nur hier) aufhört in Top-Lagen alles mit 6 bis 8 Geschossern vollzupflastern.Nicht nur in Hamburg,sondern in allen deutschen Städten wo Platzmangel in den Innenstädten herrscht.

Und man raus kommt aus dem:"wir dürfen ja nicht auffallen auf der Welt" Mentalität.
rilla90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.17, 11:38   #15
Midas
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^^ Ich gebe es auf, zu all Deinem Unfug hier noch etwas zu sagen. Es ist deprimierend mit Dir, denn man hat stets nur die Wahl entweder Deinen Unfug und die von Dir verbreiteten Fehlinformationen kommentarlos stehen zu lassen oder darauf hinzuweisen, dass das was Du schreibst entweder falsch, sinnfrei, ein unzutreffender Vergleich ist den man so nicht ziehen kann. Letzeres zieht dann leider meist nur Repliken nach sich die noch mehr Unsinn enthalten.

Ich habe den Eindruck, Du bist im NRW-Teil des DAF (*bump*) zu vielen Usern auf den Keks gegangen und jetzt faengst Du hier mit dem selben Unsinn an.

Nochmal zum mitschreiben: Das DAF lebt auch davon, dass engagierte User sich die Muehe machen zu neuen Projekten Information zu sammeln, hier zu zeigen und mit anderen zu teilen. Wenn du nur faktenresistent zu allem deinen Senf dazu geben willst: Bitteschoen! Ich kann und will das nicht aendern.

Man haette ja in dem Thread hier, der grade einen Beitrag alt war, auch mal einen halben Tag warten koennen bis sich im 'ersten Dutzend Posts' die wichtigsten Informationen zu dem Projekt am Grossen Grasbrook gesammelt haben. Zum Beispiel: Gesamt-BGF, Nutzungsmix, Staedtebaulicher-Leitgedanke, Anbindung, Zeitplan, Stellungnahme der Hafenwirtschaft, etc. Aber warum Fakten abwarten wenn man doch gleich lieber Unsinn posten kann?

Bestes Beispiel:

Zitat:
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^ Auf dem ersten Bild im ersten Posting kann man nicht viel erkennen, doch die meisten Bauten der Straßenblöcke scheinen niedriger zu sein als die auf dem von Dir verlinkten Foto. Ich glaube, bereits ein Gleichziehen mit der Hafencity 1.0 würde mehr BGF/WE ermöglichen.
^^ Wenn Du nicht Willens und in der Lage bist zu erkennen, dass beispielsweise Wohnhaueser von sieben bis 18 Etagen Hoehe und Buerohaueser von mehr als 30 (!) Stockwerken mindstens die selbe Dichte haben wie die 'Hafencity 1' dann kann Dir keiner mehr helfen.

Zitat:
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Nach den Olympia-Planungen wären auf dem Areal laut Artikel 8000 WE entstanden.
^^ schon wieder falsch

Im Zuge von Olympia waeren 8,000 WE entstanden, aber auf dem gesamten Kleinen Grasbrook, samt des im Falle von Olympia umzusiedelnden Hafen-Terminals. Im Zuge der neuen Planungen bleibt der Hafen wo er ist und es werden nur die bereits brach liegenden alten Hafenflaechen staedtebaulich genutzt. Es geht im knapp ein Drittel der Olympia-Flaeche. Also entsprechen die 3,000 WE ungefaehr der selben Dichte, die auch im Falle von Olympia realisiert waere - nur eben auf einer weitaus kleineren Teilflaeche.
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