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Alt 30.03.09, 12:44   #76
Turmbauer
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Turmbauer könnte bald berühmt werden
@Fabio, da hattest du ja den richtigen Riecher, dir schon vor der Ausstrahlung des ZDF-Dreiteilers über die Familie Krupp eine geschichtliche Rückblende zum Thema zu machen.

Übrigens bietet die EMG aufgrund reger Nachfrage nun auch eine Besichtigungsfahrt zu den Stellen an, die von Krupp geprägt wurden.

Quelle: Stadt Essen
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Alt 13.04.09, 23:34   #77
Fabio
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Krupp & Essen (5) Villa Hügel (1)

1868-1872 Villa HügelDa das Gartenhaus von 1861 mitten auf dem Gelände der Gussstahlfabrik nahe dem Schmiedehammer Fritz lag, drängte Bertha Krupp ihren Mann Alfred ein anderes Wohnhaus in ruhigerer Lage zu bauen. Auf den Ruhrhöhen wurde so zunächst das Gut Klosterbuschhof erworben und 1864 neuer Wohnsitz der Familie. Doch das umgebaute Anwesen genügte nicht den Ansprüchen Alfred Krupps.

Im Jahr 1868 begann der Bau der Villa Hügel als Wohn- und Repräsentationshaus nach Skizzen von Alfred Krupp und Entwürfen der Architekten Eduard Schwarz und Julius Rasch im viktorianischen Stil. Der Gebäudekomplex besteht aus einem Wohnhaus und einem Logierhaus mit einem Verbindungsgang. Als 1870 der Deutsch-Französische Krieg ausbrach, verließ die Mehrzahl der französischen Steinmetze die Baustelle und Deutschland. Auch ein Teil der deutschen Bauarbeiter zog in den Krieg. Dennoch wurde die Villa 1872 fertig gestellt und das Große Haus am 10. Januar 1873 als neues Wohnhaus von der Familie Krupp bezogen.


Villa Hügel während der Bauzeit, in der Bildmitte sieht man die Ruhr
Bild: Historische Ausstellung Krupp, Villa Hügel


Villa Hügel mit dem Gut Klosterbuschhof, die Nutzgärten am Klosterbuschhof dienten zur Versorgung mit Lebensmitteln. Neben dem Turm befand sich die Reitbahn.
Postkarte um 1900


Villa Hügel mit der kaiserlichen Fahne
Postkarte um 1910

Der Gebäudekomplex wurde viel zu groß, die Villa hat heute 269 Räume mit 8.100 m² Wohn- und Nutzfläche. Alfred Krupp waren ästhetische Aspekte beim Planen der Villa Hügel gleichgültig, ihn interessierten vielmehr technische Gesichtspunkte. Er fürchtete wie viele seiner Zeitgenossen Infektionen und Seuchen. Mit dem Bau einer Warmluftheizung sollten die Räume beheizt und belüftet werden. Die Villa Hügel hatte somit die erste Klimaanlage der Welt. Für Kaiser Wilhelm II. ließ sein Sohn Friedrich Alfred Krupp ein eigenes kaiserliches Appartement einrichten.


Luftbild aus dem Jahr 1940 von der Villa Hügel - Südfassade
Bild: bildindex
Vergleiche Luftbild aus dem Jahr 2008 (fotocommunity)

Der Baldeneysee entstand erst durch Bau eines Ruhr-Stauwehrs als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Tausende von Erwerbslosen in den Jahren 1931 bis 1933.


Luftbild aus dem Jahr 2006 von der Villa Hügel – Nordfassade.
Bild: Lokomotiv, flotte-essen


Villa Hügel, Terrassenseite (vor 1940)
Bild: GEO Fotoshow Krupp


Villa Hügel, Terrassenseite
Bild: Fabio, 2008


Eingang zur Villa Hügel
Bild: Fabio, 2008

1866 wurde nach einem großen Brand in der Gussstahlfabrik die erste deutsche Werksfeuerwehr von Alfred Krupp gegründet. Er hatte nach diesem Brand in der Fabrik große Angst vor Feuer, so dass überwiegend feuerfeste Materialien wie Stein und Eisen beim Bau der Villa Hügel verwendet wurden. Die Innenausstattung war seinem Geschmack entsprechend einfach und schlicht, die Räume luftig und hell. Erst seine Nachkommen ließen Holzvertäfelungen und Holztreppen für eine prunkvollere Inneneinrichtung anfertigen.


Obere Halle um 1900
Bild: GEO Fotoshow Krupp

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Alt 13.04.09, 23:49   #78
Fabio
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Krupp & Essen (6) Villa Hügel (2)

Die Villa Hügel ist vom 28 Hektar großen Hügel-Park umgeben.


Terrasse mit Sphinx
Bild: Fabio, 2008


Blick in den Park der Villa Hügel
Bild: Fabio, 2008

Das Denkmal der Arbeit aus dem Jahr 1936 von Hugo Lederer (1871-1940) stand früher im Turmhaus (1911-1976). Zu Füßen der Statue „Allegorie der Arbeit“ ist das Stammhaus dargestellt. Das Denkmal erinnert an den Firmengründer Friedrich Krupp (1787-1826).


Denkmal der Arbeit, auch Stammmutterdenkmal genannt.
Es stand im ehemaligen Turmhaus an der Altendorfer Straße, heute befindet sich dort das Porsche Zentrum Essen

Bild: Fabio, 2008

Alfred Krupp hatte einen schwierigen Charakter, er litt unter Schreibzwang und er wurde im Alter zu einem Hypochonder (siehe Berühmte Gäste in Bad Ems). Alfred Krupp zog sich immer mehr zurück und griff meist schriftlich in das Tagesgeschehen seiner Fabrik ein. Sein Sohn Friedrich Alfred vermittelte zwischen dem Direktorium und seinem Vater, den man in der Fabrik auch den grollenden Alten vom Hügel nannte.


Denkmal für Alfred Krupp (1812-1887), es stand früher am Tor zur Krupp-Stadt an der Ecke Ostfeldstraße / Altendorfer Straße vor dem heutigen Colosseum-Theater
Bild: Fabio, 2008

Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war nicht einfach. Lange willigte Alfred Krupp nicht in die Ehe seines Sohnes Friedrich Alfred mit Margarethe Freiin zu Ende ein. Alfred Krupp hielt seinen sanft auftretenden und seit der Jugend an Asthma kränkelnden Sohn für schwach und die aus einer verarmten Adelsfamilie stammende Margarethe als Schwiegertochter für nicht geeignet. Erst als Alfred Krupp 1882 von seiner 19 Jahre jüngeren Frau Bertha verlassen wurde, erlaubte er die Eheschließung seines Sohnes.
Alfred Krupps Frau Bertha zog in die elegante Stadt Leipzig, diese boomte in der Gründerzeit und bot ein wesentlich interessanteres Gesellschaftsleben als die Arbeiterstadt Essen. Zu der Zeit baute man in Leipzig bereits das 2. Gewandhaus (Konzerthaus) und erst nach dem Tod von Alfred und Bertha Krupp öffnete dank einer Stiftung der Industriellenfamilie Grillo im Jahr 1892 in der Stadt Essen das erste Theater im Ruhrgebiet überhaupt.
1885 lebte der Komponist Engelbert Humperdinck mehrere Monate auf Hügel als musikalischer Gesellschafter Alfred Krupps. Den Bechsteinflügel durfte Humperdinck als Geschenk mitnehmen. Später komponierte er darauf die Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Alfred Krupp erlebte noch 1886 die Geburt seiner Enkeltochter Bertha. Nach Alfred Krupps Tod am 14. Juli 1887 kehrte seine Witwe Bertha aus Leipzig zurück auf den Hügel, sie verstarb bereits ein Jahr später im September 1888.


Denkmal für Friedrich Alfred Krupp (1854-1902), im Hintergrund das Kleine Haus
Das Denkmal stand 1907 am Limbecker Platz.

Bild: Fabio, 2008

Im Kleinen Haus befindet sich heute das Krupp-Museum mit der historischen Ausstellung Krupp.
Hier wird die Geschichte der Familie und des Industrieunternehmens Krupp beschrieben.


Krupp-Ringe aus nahtlosen Eisenbahnreifen, historische Ausstellung Krupp im Kleinen Haus der Villa Hügel
Bild: Fabio, 2008

Bis 1945 war die Villa Hügel sieben Jahrzehnte lang Wohnsitz der Familie Krupp. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Villa von den Besatzungsmächten beschlagnahmt und 1952 wieder an die Familie zurückgegeben. Heute ist sie Veranstaltungsort für Konzerte oder Ausstellungen, sie wird durch die Kulturstiftung Ruhr verwaltet.

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach- Stiftung
1968 gründete der letzte Firmeninhaber als Vermächtnis die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach- Stiftung. Sitz der Stiftung ist das ehemalige 1914 erbaute Gästehaus der Villa Hügel, bis heute Arbeitsplatz von Berthold Beitz, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung.


Das Gästehaus aus dem Jahr 1914 ist Sitz der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Bild: Fabio, 2008
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Alt 18.05.09, 23:04   #79
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Krupp & Essen (7) Parkhaus Hügel

1870 Parkhaus (Restaurationsbetrieb) HügelDas Parkhaus wurde 1870 als Betriebskantine für die Baubeamten und die am Bau der Villa Hügel beteiligten Personen im Gartenhausstil der Gründerzeit gebaut.
Einige Räume der "Bierhalle Hügel" dienten als Beamtencasino für die Hügelbeamten.
Alfred Krupp starb 1887 im Alter von 75 Jahren einsam in den Armen seines treuen Kammerdieners Ludger Führkötter. Das Ehepaar Führkötter durfte nach Alfred Krupps Tod ab 1890 den Restaurationsbetrieb als "Bierhalle Hügel" betreiben.


Oben links: Bierhalle Hügel – Postkarte der damaligen Betreiber Führkötter
Bild: Postkarte um 1899


Essen Hügel mit Villa Hügel, Bierhalle Hügel und Bahnhof Hügel
Bild: Postkarte 1908


Essen Hügel mit Villa Hügel, Bierhalle Hügel und Bahnhof Hügel
Bild: Postkarte 1911

Nach Kriegsende besetzten alliierte Truppen die Villa Hügel und das Parkhaus diente als Offiziersclub. In Anlehnung an das Kohlerevier an der Ruhr nannten ihn die Amerikaner „Black Diamond Club“. Seit 1955 führt die Familie Imhoff die Gastronomie. Hier wurde u. a. 1987 Papst Johannes Paul II. bewirtet, als er das Bistum Essen besuchte.


Parkhaus Hügel
Bild: © Fabio, 2008


Parkhaus Hügel
Bild: © Fabio, 2008


Parkhaus Hügel
Bild: © Fabio, 2008


Parkhaus Hügel
Bild: © Fabio, 2008
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Alt 20.05.09, 22:43   #80
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Krupp und Essen (8) Bahnhof Hügel

Bahnhof HügelFriedrich Alfred Krupp ließ drei Jahre nach dem Tod seines Vaters Alfred Krupp den Bahnhof als Haltestelle Bredeney, später Haltestelle Hügel, im Jahr 1890 auf seine Kosten erbauen, damit Kaiser Wilhelm II. bequem anreisen konnte. In der Villa Hügel wurde ein separates Kaiser-Appartement mit allem Komfort eingerichtet. Kaiser Wilhelm II. besuchte die Familie Krupp in den Jahren bis zum Krieg elf Mal auf Hügel.


Bahnhof Hügel um 1900
Bild: © Fabio, 2008


Bahnhof Hügel um 1905
Bild: Postkarte


Bahnhof Hügel heute
Bild: © Fabio, 2008


Das Gartentor für den Zugang zur Villa Hügel – der Zugang wurde extra für die Gäste wie z. B: Kaiser Wilhelm II. angelegt.
Bild: © Fabio, 2008

Geändert von Fabio (24.05.09 um 17:34 Uhr)
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Alt 20.05.09, 22:47   #81
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Restaurant Hügoloss neben dem Bahnhof Hügel
Bild: © Fabio, 2008

Der Bahnhof Hügel ist seit dem Sommermärchen 2006 Standort der Deutschen Fußball Route NRW (Essen Station 5 der Deutschen Fußball Route NRW). Der Griechische Gastwirt im Restaurant „Hügoloss“ neben dem alten Hügel-Bahnhof ist ein Freund von Otto Rehhagel und das Lokal dessen Lieblingslokal. Nach dem Titelgewinn der Griechen bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal hat der Wirt eine Stele zur Ehren Otto Rehhagels in seinem Gastraum aufgestellt. Zwischen Plastik-Brunnen und Puppenhaus steht die Otto-Rehhagel-Stele, ein Symbol Deutsch-Griechischer Freundschaft im fußballverrückten Ruhrgebiet.


Ruhrgebietsidyll: Otto-Rehhagel-Stele im Hügollos – laut FOCUS eine Marmorbüste.
Für die Griechen ist Otto Rehhagel natürlich Essens berühmtester Sohn, noch weit vor Alfred Krupp.

Bild: © Fabio, 2008

Der FOCUS-Redakteur Tim Pröse schreibt in seinem Artikel Sehnsucht nach Kultur - König Otto von Essen folgendes über das Denkmal: „Rehakles schaut dort als Mamorbüste über sein Sehnsuchtsziel aus Kindertagen“ – gemeint ist der Baldeneysee.


Blick auf den Baldeneysee
Bild: © Fabio, 2008
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Alt 12.06.09, 23:10   #82
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Krupp und Essen (9) Krupp-Siedlung Brandenbusch

1895-1914 Krupp-Siedlung Brandenbusch
Friedrich Alfred Krupp (1854-1902) ließ ab 1895 die Siedlung Brandenbusch für das Hügelpersonal nördlich der Villa Hügel nach Plänen von Samuel Marx, Architekt der Kruppschen Bauverwaltung Hügel, errichten. Die Siedlung besteht aus Sichtfachwerkhäusern in Cottage Bauweise.
Siedlung Brandenbusch
Bild: © Fabio, Oktober 2008


Siedlung Brandenbusch
Bild: © Fabio, Oktober 2008


Siedlung Brandenbusch
Bild: © Fabio, Oktober 2008


Siedlung Brandenbusch
Bild: © Fabio, April 2009


Siedlung Brandenbusch
Bild: © Fabio, April 2009


Evangelische Kirche in der Siedlung Brandenbusch
Bild: © Fabio, April 2009

Torhaus Haraldstraße

Torhaus Haraldstraße zur Villa Hügel
Bild: © Fabio, 2009
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Alt 22.08.09, 00:11   #83
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Krupp & Essen (10) Alfred-Krupp-Denkmale (1)

Mit dem Bau der Villa Hügel setzte sich Alfred Krupp (1812-1887) selbst ein Denkmal. Der Hügel-Park wurde von ihm nach Vorbildern der englischen Landschaftsgärten mit seltenen Bäumen und Gehölzen selbst entworfen.


Bild: © Fabio
2009, Weidendes Pferd im Hügel-Park

Alfred Krupp ließ sich gerne in lässiger Gutsherren-Pose mit Reitstiefeln ablichten (siehe Alfred-Krupp-Foto). Nach diesen Porträts entstanden zwei Alfred-Krupp-Denkmale, die sich sehr ähnlich sehen.
Das erste Alfred-Krupp-Denkmal stammt von Fritz Schaper aus dem Jahr 1889 und steht am Markt. 1892 schuf Alois Mayer ein weiteres Alfred-Krupp-Denkmal, es stand an der Altendorfer Straße vor dem Tor zur Krupp-Stadt. Ein Nachguß aus dem Jahr 1999 steht im Hügel-Park, das Original befindet sich im Ruhrlandmuseum.


Bilder: © Fabio
Links: 2009, Alfred-Krupp-Denkmal am Markt.
Rechts: 2008, Alfred-Krupp-Denkmal im Hügel-Park
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Alt 22.08.09, 00:15   #84
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Krupp & Essen (11) Alfred-Krupp-Denkmale (2)

1889 Alfred-Krupp-Denkmal am MarktDas Krupp-Denkmal am Markt schuf Fritz Schaper (1841-1919) aus Berlin. Es wurde am 14. Juli 1889 enthüllt.


Bild: bildindex
1920, Alfred-Krupp-Denkmal am Markt


Bild: © Fabio
2009, Alfred-Krupp-Denkmal am Markt
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Alt 22.08.09, 00:18   #85
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Krupp & Essen (12) Alfred-Krupp-Denkmale (3)

Blick nach Norden auf die Marktkirche


Bild: bildindex
1927, Alfred-Krupp-Denkmal vor der Marktkirche


Bild: © Fabio
2009, Alfred-Krupp-Denkmal vor der Marktkirche
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Alt 22.08.09, 00:37   #86
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Krupp & Essen (13) Alfred-Krupp-Denkmale (4)

Blick nach Süden auf das alte Essener Rathaus


Bild: Stadtbildstelle Essen
1905, Alfred-Krupp-Denkmal vor dem alten Essener Rathaus von 1885.
Es wurde zwei Jahre vor Alfred Krupps Tod erbaut.



Bild: © Fabio
2008, Alfred-Krupp-Denkmal vor dem Geschäftshaus „Markt 1“, erbaut 1987, Architekten Genheimer & Partner, Essen


Bild: Ansichtskarte
um 1960, Essener Rathaus und im Hintergrund die evangelische Pauluskirche. Beide Gebäude gab es 1964 nicht mehr. An der Stelle der ehemaligen Pauluskirche steht heute der Kennedy Tower.
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Alt 22.08.09, 00:41   #87
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Krupp & Essen (14) Alfred-Krupp-Denkmale (5)

Blick nach Osten


Bild: Ansichtskarte
1915, Blick nach Osten in Richtung Steeler Tor.


Bild: © Fabio
2008, Blick nach Osten.


Blick nach Westen


Bild: Ansichtskarte
1920, Marktkirche mit Alfred-Krupp-Denkmal.


Bild: © Fabio
2009, Alfred-Krupp-Denkmal, dahinter das 1989-1990 erbaute ehemalige Modehaus Boecker, ab 2003 Mayersche Buchhandlung.
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Alt 22.08.09, 00:45   #88
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Krupp & Essen (15) Alfred-Krupp-Denkmale (6)

1892 Alfred-Krupp-Denkmal von Alois Mayer
Die Belegschaft der Gussstahlfabrik spendete das zweite Alfred-Krupp-Denkmal. Es wurde von dem Bildhauer Alois Mayer (1855-1936) aus München geschaffen und vor dem Tor zur Krupp-Stadt an der Altendorfer Straße im Jahre 1892 enthüllt. Als Dank für das Denkmal ließ Alfred Krupps Sohn Friedrich Alfred Krupp die Siedlung Altenhof in Rüttenscheid für verdiente Kruppsche Pensionäre bauen.

Das Krupp-Denkmal wurde von zwei Figuren flankiert. Der Kruppsche Arbeiter mit Kanonenrohr und Eisenbahnradkranz symbolisierte die Haupterfolge von Alfred Krupp. Die Arbeiterwitwe mit ihrem Kind stellte die humanitäre Seite des Unternehmers dar. Auf dem Sockel stand der Leitgedanke von Alfred Krupp, den er 1873 anlässlich des 25jährigen Jubiläums seiner Besitzübernahme der Gussstahlfabrik von seiner Mutter Therese (1790-1850) formulierte: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein, dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet.“


Bild: bildindex
1895, Alfred-Krupp-Denkmal an der Altendorfer Straße


Bild: © Fabio
2008, Nachguss von 1999 des Alfred-Krupp-Denkmals im Hügel-Park


Bild: © Fabio
2009, Fassade in Essen-Holsterhausen (Hausackerstraße/Pfingstfeldwende) mit dem Leitgedanken von Alfred Krupp.

Geändert von Fabio (22.08.09 um 08:35 Uhr)
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Alt 22.08.09, 00:49   #89
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Krupp & Essen (16) Alfred-Krupp-Denkmale (7)

Frontansicht


Bild: Ansichtskarte
Um 1915, Alfred-Krupp-Denkmal an der Ecke Altendorfer Straße / Ostfeldstraße.
Hinter dem Denkmal befand sich der Kruppsche Bazar von 1874, die Hauptverkaufsstelle der Kruppschen Konsum-Anstalt.



Bild: © Fabio
2008, Ecke Altendorfer Straße / Ostfeldstraße.
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Alt 22.08.09, 00:50   #90
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Krupp & Essen (17) Alfred-Krupp-Denkmale (8)

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Bild: Ansichtskarte
1910, Blick auf das Tor zur Krupp-Stadt mit der Brücke der Werksbahn und dem Kruppschen Fleischkonsum.


Bild: © Fabio
2008, Blick auf das Tor zur Krupp-Stadt
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