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Alt 10.02.11, 11:43   #1
Stahli
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Stahli hat die ersten Äste schon erklommen...
Wiederaufbau Ulrichskirche

Ulrichskirche vor dem Allee-Center und Ulrichshaus:
http://www.ulrichskirche.de/cms/file...ektur-oben.jpg
Ansicht aus dem noch in Planung befindlichen Citytunnel am Damaschkeplatz/HBF:
http://www.ulrichskirche.de/cms/file...ahrt2017_1.JPG
Bilder von: www.ulrichskirche.de

Der Wiederaufbau der Ulrichskirche hat in Magdeburg in den letzten Monaten heftige Debatten ausgelöst. Auch in der Presse bombadierten sich Gegner und Befürworter mit Leserbriefen.
Die Ulrichskirche soll 2017 wieder an alter Stelle und in alter Form wiederauferstehen.
Anfangs war ich auch etwas skeptisch ob diese Stadt wirklich noch eine Kirche braucht. Findet man doch hier auch heute noch an wirklich jeder Ecke eine, trotzdessen während der Kriege viele zerstört und unter DDR Regie viele gesprengt wurden. Dennoch konnte ich mich in letzter Zeit mit dem Projekt anfreunden. Es wertet die innenstadt ungemein auf und außerdem verschwindet eine viel zu große bauliche Lücke. Auch das Nutzungskonzept finde ich ganz passend!
Nähere Infos: http://www.ulrichskirche.de/cms/wiederaufbau.html

--------------------
Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddatei wurde in einen Link geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.
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Alt 10.02.11, 21:10   #2
JConly
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JConly befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Magdeburg braucht nicht nur diese Kirche, sondern wesentlich mehr von der verschwundenen Altstadt. Diese wurde vor der Wende geschunden; die Bauten nach der Wende sind so bedeutungslos, dass ich keine Beispielfotos zum Verlinken finden kann. Die einzige in dieser Zeit entstandene Sehenswürdigkeit ist die Grüne Zitadelle Hundertwassers, aber eine dieser bunten Art reicht ja.
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Alt 10.02.11, 23:59   #3
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Diese Kirche ist völlig überflüssig. Schon jetzt gibt es in Magdeburg gerade mal 9 Prozent Protestanten und 4 Prozent Katholiken. Folgerichtig gibt es viel mehr Kirchenplätze als Kirchgänger. Eine neue Kirche ist deshalb so überflüssig wie ein Kropf.
Auch an Veranstaltungs- und Kulturzentren besteht kein Bedarf. Schon jetzt wird die Johanniskirche als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt. Ein weiteres Kultur- und Veranstaltungszentrum würde die Auslastung der Johanniskirche bedrohen.
Alles in allem: Das Geld sollte man besser für sinnvollere Dinge ausgeben.
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Alt 13.02.11, 20:50   #4
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
^ Kann ich nicht nachvollziehen. Bloß, weil irgendwo bereits Veranstaltungen stattfinden, heißt das nicht, dass deren zusätzliche gleich einen Veranstaltungsort gefährden. Die stärksten Argumente sind m.E. die Nutzung als Ausstellungsort für die Magdeburger Streitschriften und Centurien sowie als Braockmusik- bzw. Telemannmuseum. Die Ausstellung bzw. das Mahnmal der DDR-Kirchensprengungen halte ich auch nicht für allzu weit hergeholt.

Unter der Voraussetzung, dass man als bei der Entstehung des Protestantismus wichtige Kirche tatsächlich erkleckliche Spendengelder aquirieren kann, die man dann aus städtebaulichen öffentlichen Mitteln ergänzt, sollte man dem ganzen m.E. offen gegenüberstehen. Die Stadt könnte davon nur profitieren.
__________________
Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau
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Alt 14.02.11, 16:32   #5
Stahli
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Stahli hat die ersten Äste schon erklommen...
^Sehe ich ähnlich. Es gab meines wissens auch ein Nutzungsvorschlag der diese Kirche als "Urnenfriedhof" vorgesehen hat. Auch diese Option fände ich sehr akzeptabel, ist es doch eine gute Alternative zu den 0-8-15 Friedhöfen die sonst überall verbreitet sind.
Eine optische und historische Bereicherung wäre die Kirche für Magdeburg aufjedenfall. Zwar bin ich nicht (wie scheinbar viele in diesem Forum) der Meinung das Magdeburg nichts (kaum) historisches aufzuweisen hat, aber zweifelsohne gibt es hier noch sehr viele "brachflächen". Eine von diesen ist der Platz vorm Ulrichshaus (oder wie auch immer es heißen mag). Argument von der Gegenseite war, die "wenigen" Parkflächen zu erhalten. Magdeburg hat mehr als genug Park und wer wirklich "Grün" will braucht von dort aus nur ein paar Meter in richtung Elbe zu gehen.

@Klarenbach: Diese Gelder werden zu großen Stücken aus Spenden aufgebracht (so wie bei der Dresdner Frauenkirche.) Von daher wäre eine Umnutzung der Gelder gar nicht möglich.
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Alt 14.02.11, 22:58   #6
Baukunst
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Baukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfach
@Klarenbach: Wer geht denn heute noch regelmäßig in die Kirche? Trotzdem sind Kirchenbauten starke Identifikationsmerkmale einer jeden Stadt, Landmarken. Teil ihrer Geschichte und ihres Selbstverständnisses. Gerade Magdeburg als "Weltstadt des Mittelalters" wurde arg geschunden. Und nur darum geht es doch, Magdeburg ein bisschen seines Stolzes und seiner Würde zurück zu geben... Ob das also "völlig überflüssig" ist, wird die Zukunft zeigen - das hängt ganz und gar von einer sinnvollen Nutzung ab, die nicht zwangsläufig dem Gottesdienst dienen muss. Ich denke eher an Kunstausstellungs- oder Museumsflächen. Denk nur mal an die enorme städtebauliche Aufwertung dieses öden Riesenplatzes, die letzlich allen Magdeburgern dient. Jedenfalls ist das Projekt sicher weniger überflüssig als etwa weitere Shopping-Malls
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Alt 15.02.11, 21:23   #7
IchMAGdeburg
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Verstehe nicht, warum einige so aggressiv mit ihrer Ablehnung der Ulrichskirche sind...
Abgesehen davon, dass das Kuratorium das Nutzungskonzept in den letzten Wochen wesentlich konkretisiert hat, kann ja wohl kein Zweifel bestehen, dass die Kirche städtebaulich / architektonisch das Stadtzentrum ungemein verbessern würde.
Man sollte nicht vergessen, dass die Kirche, als die Stalinbauten links und rechts errichtet wurden, größtenteils noch stand, und sich die Nachkriegsbebauung daran ausrichtete (Traufhöhe, Kirche steht genau mittig).
Bin vor ein paar Monaten mal mit dem Ballon drübergefahren und hab Fotos gemacht:
Die Kirche würde straßenbegleitend (wo die Bäume am Fußweg stehen) in die Mitte des Areals kommen und den stadtplanerisch völlig unsinnigen Platz mit einer Funktion versehen.
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Alt 15.02.11, 21:48   #8
Baukunst
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Baukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfach
^^
Und es sähe verdammt geil aus. Gerade in Verbindung mit der qualitativ hochwertigen 50er Bebauung (Nationale Bautradition).
Die Aggessivität vieler Gegner nervt mich auch, aber nicht per se weil sie Gegner sind, sondern weil sie ganz einfach verlernt haben respektvoll mit sinnvollen Argumenten zu diskutieren. Andererseits steckt oft kaum was an Ahnung dahinter (Hauptsache gegen irgendetwas sein) und das wird eben radikal übertönt. Gebildete Menschen krakelen nicht rum.
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Alt 16.02.11, 13:14   #9
Stahli
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Stahli hat die ersten Äste schon erklommen...
Ich find das Ensembel mit Kirche in der Mitte auch sehr ansprechend. Würde mich auch freuen wenn man diesen leerstehenden Block an der Ecke zum alten Markt abreißt und das ursprünglich geplante Gebäude (das ja ebenfalls in diesem 50er Jahre Stil mit kleinem Hochhaus) bauen würde.
Anbei hat das Kuratorium eine "Sonderzeitschrift" geplant:

"Lieber Christian Stahlmann, das Kuratorium Ulrichskirche hat nur eine Chance, den Bürgerentscheid zum Wiederaufbau der Ulrichskirche am 20. März zu gewinnen: Informieren, informieren, informieren.

Gerade sitzen wir an einer 8-seitigen Zeitungsbeilage, die in 130.000er Auflage in Magdeburg an alle Haushalte verteilt werden wird. Auf Seite 8 wollen wir Unterstützer zeigen - je mehr, desto besser. Das sollen nicht nur "VIPs" sein, sondern die Mitglieder und Freunde des Vereins und Projekts - die "ganz normalen Leute".

Würdest Du ein Foto von Dir veröffentlichen und Dich damit zum Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche bekennen? Die Fotos werden hintereinander gesetzt und erscheinen ohne Name oder Bildunterschrift - aber natürlich unter der Headline "Pro UK".

Wenn Du mitmachen willst, sende ein Foto (ca. 1 MB) an ln.richter@gmx.de oder presse@ulrichskirche.de.

Vielen Dank
Ellen Richter
Kuratoriumssprecherin"

Falls also einer Ambitionen verspüren sollte sich für das Projekt einzusetzen
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Alt 18.02.11, 16:01   #10
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Bauwelt - Artikel

Die aktuelle Bauwelt hat einen sehr informativen Artikel zur Ulrichskirche gebracht.

http://www.bauwelt.de/sixcms/media.p..._0008-0009.pdf
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Alt 20.03.11, 21:32   #11
05hamburg
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05hamburg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Bürger gegen Kirche

Ein Bürgerentscheid ist heute mit übergroßer Mehrheit gegen den Wiederaufbau der Kirche ausgegangen. Offenbar gehört der Stadt das Grundstück, die zuvor einem Förderverein zum Wiederaufbau die Übertragung der Fläche in Aussicht gestellt hatte. Weiter lautete der nun gecancelte Stadtratsbeschluss, dass die Stadt das Grundstück freihalten und einen entsprechenden Bauleitplan aufstellen wollte.

http://www.magdeburg.de/index.phtml?...=tx|698.7616.1

Vielleicht könnte nun stattdessen die Altstadt-Kirchengemeinde versuchen, das Grundstück zurückzuerhalten. Wieso sie es nicht mehr besitzt, ist mir nicht klar. Die Stadt könnte sich wohl kaum verweigern, wenn die Gemeinde das Grundstück zurückkaufen wollte.

Eine Bauleitplanung für das seit über 50 Jahren unbebaute Grundstück (die Kirche wurde 1956 abgerissen) könnte möglicherweise entbehrlich sein.

Die ganze Kampagne war von dem amtierenden Oberbürgermeister der Stadt, Trümper, initiiert worden. Während er im Stadtrat durchfiel, hat er nun auf diesem Wege seine Position durchgesetzt.
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Alt 21.03.11, 00:16   #12
Klarenbach
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Die ersten Ergebnisse zum Bürgerentscheid zur Ulrichskirche sind ja sehr positiv. Demnach haben sich rund 76 Prozent gegen einen Wiederaufbau ausgesprochen. In einer Frage irrt 05hamburg allerdings: Der Bürgerentscheid wurde nicht vom Oberbürgermeister Trümper, sondern von der Bürgerinitiative "Demokratie wagen - Bürger fragen" initiiert. Diese Bürgerinitiative hatte kaum Geld, kaum medialen und politischen Rückenwind und keine prominenten Unterstützer. Dennoch ist es der Bürgerinitiative gelungen, das Bürgerbegehren und den Bürgerentscheid zu gewinnen.

Dieser Erfolg wiegt umso schwerer, weil es sich bei dem Kuratorium Ulrichskirche, das die Wiederaufbaupläne propagiert hat, um eine finanziell potente und medial gut vernetzte Lobbygruppe handelt. Sie hat keine Kosten und Mühen gescheut, um ihre Interessen durchzusetzen. Zuletzt erhielt jeder Magdeburger Haushalt eine Werbezeitung für den Wiederaufbau. Es gab Kontakte zu evangelikalen Christen aus den USA, die aus Magdeburg eine Art Exerzierfeld für die Rechristianisierung einer weitgehend entchristlichen Stadt (9 Prozent Protestanten, 4 Prozent Katholiken) machen wollten. Ob die Magdeburger Bürger missioniert werden wollen, wurde dabei nicht gefragt. Ebenso gab es Pläne für die Errichtung von einem Dokumentationszentrum für ideologisch motivierte Kirchensprengungen in Ostdeutschland. Ob die Magdeburger in ihrer Innenstadt solch ein Zentrum haben wollen, wurde ebenfalls nicht gefragt. Die selbstherrlichen Aktivisten vom Kuratorium Ulrichskirche sind offenbar ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass dies alles von den Magdeburgern dringend gewünscht würde. Jetzt haben sie die Quitting erhalten.

Ich denke, dass dieses Ergebnis Signalwirkung hat: Schließlich haben die Rekonstruktionsfans unentwegt behauptet, dass sie im Sinne der Bürger arbeiten würden, dass die Bürger nichts sehnlicher wünschten als die Wiederherstellung alter Stadtbilder. Die Magdeburger Bürger haben nun gezeigt, was sie wirklich wollen und was nicht.
Gut so!
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Alt 21.03.11, 11:56   #13
extstfwi
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extstfwi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
keine Bomben und kein Gott

Niemand sollte sich bombardieren oder aggressiv diskutieren. Zumal der Mangel an Altbausubstanz in Magdeburgs Innenstadt angloamerikanischen Bomben geschuldet ist.

Wie bereits vor mir getippt wurde, leben im Osten allgemein und in MD speziell rund 80 Prozent Atheisten. Wenn wir also das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen wollen, erscheint eine ansprechende Grünfläche einfach wertvoller als ein Sakralbau im Heidenland.

75% gegen diese Kirche sind ein mehr als deutliches Zeichen. Bei einer belanglosen Frage gehen Bürgerentscheide - ähnlich den US-Wahlen - in aller Regel ja 52:48 oder umgekehrt aus.

Aus meiner Sicht hat sich jede Diskussion und jeder - pardon: verschwendete - Gedanke an eine neue alte Kirche erledigt.
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Alt 21.03.11, 16:31   #14
Wolf_K
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Wolf_K befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
War doch in Leipzig die gleiche Diskussion mit der Paulskirche. Irrsinnig teuer und eigentlich als Gotteshaus überflüssig. da aber Reste von Bauelementen noch vorhanden waren, war eine Wiederverwendung und Neuaufbau im Gespräch. Nun wird es eine Aula, in der auch Vorlesungen stattfinden. Eine sinnvolle Kombi/Kompromiss, denn dort gibt es bereits zwei Kirchen in unmittelbarer Nähe.

Dass ein Altbau Magdeburg aufwertet, ist unbetritten. Aber grundsätzlich bin ich dagegen, einen kompletten Neubau als historisches Gebäude zu verkaufen. Die Strahlkraft des Ortes ist meiner Meinung nach nicht mehr vorhanden.
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Alt 22.03.11, 14:08   #15
Baukunst
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Baukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfach
Freuen wir uns mit allen Linken, DDR-Nostalgikern und sonstigen Verherrlichern des sozialistischen Städtebaus, dass die ausgewogene geschmackvolle Leerfläche bleibt. Großartig. Aber was solls, ich wohne nicht in Magdeburg und habe nach diesem Ergebnis auch ganz sicher keine Lust dazu.
Ich kann nicht verstehen, wie man sich gegen Stadtreparatur entscheiden kann. Die Magdeburger sind doch nicht doof. Wahrscheinlich folgen sie einfach dem allgemeinen Dagegen-Trend.
SEHR bedauerlich.
Baukunst ist offline   Mit Zitat antworten
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