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Alt 29.03.07, 02:50   #1
RiCoH
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Sammel-Thread Wohnprojekte

Die Siedlung Bergmannsfeld soll bis 2010 modernisiert werden. Häuser erhalten Dämmung und Aussengestaltung nach Vorbild europäischer Metropolen. Ab sofort werden im ersten Schritt drei Siedlungsbereiche umgestaltet, hieß es. Das so genannte "Pariser Viertel" wird dann durch sandsteinfarbene Putzflächen und metallische Oberflächen charakterisiert. Das "Venezianische Viertel" soll durch mediterrane Farbtöne und Ziegelfassaden geprägt sein. Im "Stockholmer Viertel" wird es grünliche Fassaden mit patiniertem Kupfer geben. Bis zum Bauabschluss folgen dann noch Umgestaltungen nach den Vorbildern Dresden, Amsterdam, Prag, Barcelona und London.
NRZ

So sieht die Plattenbau Siedlung zur Zeit aus

Konzept


LEG NRW PDF

So auf den ersten Blick kann ich kaum Gemeinsamkeiten mit den Vorbildern erkennen
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Alt 17.06.07, 21:45   #2
RiCoH
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Wohnprojekte [Sammelthread]

Rüttenscheid:
- ECOdrei
- Quartier 4 -> WEBCAM
- Henri-Dunant-Straße

Bergerhausen:
- Dinnendahlstraße

Stoppenberg:
- Essener Straße
- Tuttmannstraße

Geändert von RiCoH (14.08.07 um 19:28 Uhr)
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Alt 01.07.07, 02:38   #3
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Hier der ausgeschriebene Investorenwettbewerb. Dazu wird das Projekt von den Architekten&Stadtplanern BDA/SLR betreut.
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Alt 11.08.07, 11:36   #4
Stefan Junger
 
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Laut NRZ investiert Gagfahdrei Millionen Euro im Bergmannsfeld. Die Häuser erhalten neue Dächer und Wärmedämmung, Fassaden einen neuen Anstrich. Positiv: Die Miete wird nicht erhöht.
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Alt 27.08.07, 20:46   #5
RiCoH
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Die Notierung wäre nicht notwendig gewesen, aber trotzdem danke

Auf dem Grundstück des ehemaligen Bethesda-Krankenhauses in Borbeck sollen neue Einfamilienhäuser entstehen. Die Firma "Wilma Wohnen Rheinland GmbH" hat als Einzige einen Bebauungs- und Nutzungskonzept zu entwickelt. Das Konzept zeigt zwei separate Wohnquartiere mit zirka 80 Häusern in unterschiedlichen Wohnformen wie Doppel-, Reihen- oder Galeriehäusern. Eine in Nord-Süd-Richtung verlaufende großzügige Grünanlage verbindet beide Baugebiete und bildet das Herz des gesamten Bereiches.
http://www.waz.de/waz/waz.essen.voll...WAZ&dbserver=1
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Alt 02.09.07, 17:51   #6
RiCoH
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ehem. Bethesda-Krankenhaus

Das Planungskonzept PDF wurde nun veröffentlicht.
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Alt 01.10.07, 20:32   #7
RiCoH
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Quartier-X - Altenessen

Mit dem Bau der Park-und-Ride-Anlage soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Entwickler erwartet für das Wohngebäude die ersten Mieter im April 2008. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 7,6 Millionen Euro.
WAZ


Bild: Projektentwickler Quartier X Stadthaus am Bahnhof Altenessen GmbH & Co KG


Bild: Projektentwickler Quartier X Stadthaus am Bahnhof Altenessen GmbH & Co KG
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Alt 01.10.07, 21:29   #8
Raskas
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Bleibt zu hoffen das das Projekt nun in Angriff genommen wird.
Soweit ich weiß gab es schon häufig Probleme mit dem Investor.
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Alt 01.10.07, 21:51   #9
RiCoH
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Laut WAZ sind die Probleme gelöst. Beim Handel im Untergeschoss hatte man Probleme die richtigen Mieter zu finden. Dies sei nun geschehen. 80 Prozent der 1000 Quadratmeter sei nun gewerblich vermietet. Mit den 44 Wohnungen hat man keine Schwierigkeiten Mieter zu finden. Außerdem ist man mit dem Rohbau bald fertig.
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Alt 10.10.07, 15:39   #10
Turmbauer
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Ich finde, dass immer noch zu wenig für den Wohnungsbau in Essen getan wird, insbesondere Stadthäuser und - Wohnungen auf gutem Niveau könnten mehr errichtet werden. Gelungene Beispiele sind sicherlich die fertig gestellte Wohnbebauung auf dem Gruga Karree und am Altenhof I sowie die Neubauprojekte an Giradetstrasse und Güterbahnhof Rüttenscheid. Ansonsten könnte es ruhig mal ein bißchen Großstädtischer sein und damit meine ich mal mindestens 6 Geschosse plus. Außerdem gibt es noch so viele Baulücken, die geschlossen werden könnten. In Düsseldorf wird nicht gekleckert sondern geklotzt, um die Einwohnerzahl weiter anschwellen zu lassen. Wohnbauprojekte wie der Güterbahnhof, französisches Viertel oder Rheinmetall lassen zumindest darauf schließen. Nicht zu vergessen die Penthouse-Projekte im Hafen, von denen der ein oder andere Entwurf sicher auch Essen gut zu Gesicht stünde oder was meint Ihr?
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Alt 10.10.07, 20:54   #11
Raskas
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Das Problem ist das es zurzeit keinen Bedarf für einen umfangreichen Wohnungsbau gibt. Die Einwohnerzahl von Essen ist schon seit Jahren rückläufig und diese Entwicklung wird sich auch in der Zukunft, zwar weniger dramatisch als zuerst angenommen, fortsetzen. Düsseldorf prosperiert im Moment ungemein. Die Einwohnerzahl steigt und eine Vielzahl von Wohnprojekten ist die logische Konsequenz.

In Essen gilt es den Bevölkerungsverlust zu kompensieren und die öffentliche Versorgung und Infrastruktur der sinkenden Einwohnerzahl anzugleichen. Die Überalterung und Gettoisierung von bestimmeten Stadteilen muss vermieden werden damit sich diese auch zukünftig auf eine gesunde Sozialstruktur stützen und weiterentwickeln können.

Allerdings stimme ich dir zu das in einigen Stadtbezirken eine qualitative Aufwertung notwendig ist. Die großen Wohnungsgesellschaften wie
Allbau, Annington, LEG u.s.w sollte in dieser Hinsicht auch mal in die Pflicht genommen werden.
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Alt 10.10.07, 22:00   #12
Nietnagel
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Nietnagel hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von Raskas Beitrag anzeigen
In Essen gilt es den Bevölkerungsverlust zu kompensieren und die öffentliche Versorgung und Infrastruktur der sinkenden Einwohnerzahl anzugleichen.
Auch meine Meinung. Hier muss man sich mal trauen, auch einige Gebäude abzureißen. Eigentümertechnisch natürlich schwierig bzw. teuer, aber da wo es möglich ist müssen auf lange Sicht auch einfach mal Gebäude wegfallen, Straßenschluchten aufgelöst und Freiräume geschaffen werden. Das würde die Lebensqualität drastisch steigern. Wir beschweren uns über den Einwohnerschwund und andere Städte klagen über Überfüllung. Dieses Potential sollte man nutzen.
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Alt 11.10.07, 10:19   #13
Echnaton
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Güterbahnhof, französisches Viertel

...sind das Gleiche, Turmbauer. Aber ja da tut sich schon Einiges: Reitzenstein, Quellenbusch und jetzt das Ziegeleiviertel...

Für die Bevölkerungsentwicklung scheinen Schulen und Kindergärten nicht ganz unwichtig zu sein. Gerade der Zuzug junger Familien macht viel aus.
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Alt 11.10.07, 13:19   #14
Turmbauer
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^^

Oh, das wußte ich gar nicht

Ansonsten sehe ich es ähnlich, dass eine Infrastruktur für junge Familien von großer Bedeutung ist. Und wenn man dazu noch Arbeitsplätze anbieten kann, ist das eine gute Mischung, die Junge Menschen in die Stadt lockt.

Diese Mischung scheint in Düsseldorf zZ aufzugehen, die Stadt wächst wie schon lange nicht mehr, während Essen ein ums andere Mal überrundet wird und nicht mehr größte Stadt im Ruhrgebiet ist. Dabei sind die Einwohnerzahlen beispielsweise von Dortmund und Stuttgart gar nicht groß angestiegen, nur Essen ist extrem abgefallen. Stimmt es, dass Düsseldorf jetzt auch an Essen vorbei gezogen ist?
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Alt 11.10.07, 14:06   #15
Echnaton
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Kommt drauf an, welche Statistiken man zurate zieht: Laut den Einwohnermeldeämtern der beiden Städte ist Ddf schon vorne.

Der (Quasi-)Wegfall der Pendlerpauschale und der hohe Spritpreis sorgen aktuell insgesamt für Rückenwind bei den Oberzentren - dass Essen davon nicht recht profitiert ist schon ein Problem.

In Düsseldorf war es lange Zeit üblich vor allem Büros zu bauen und dafür z.T. sogar Wohnraum abzureißen. Büros sind wirtschaftlich einfach interessanter (das wandelt sich gerade ein wenig). Infolgedessen und infolge der Deindustrialisierung hatte Düsseldorf schrumpfende Einwohnerzahlen und immer mehr Einpendler. Seither gibt es ringsherum all diese Schlafstädte... dieses Phänomen kehrt sich gerade etwas um...
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