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Alt 04.09.13, 23:37   #31
Backstein
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Backstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes Ansehen
Rochstr. und Rückseite Wohnkomplex Karl-Liebknecht-Str. - Teil 3

Und jetzt kommen wir zu den Kneipen und Restaurants (und einem Museum). Da gibt es gar nicht so wenige.

Zunächst die etwas skurril gelegene und kitschig gestaltete Schlögl's Gaststätte. Die "Fachwerk-Fassade" befindet sich in einem zugigen Durchgang durch den Wohnkomplex, ungefähr gegenüber der Marienkirche:








Der Bereich zwischen der Stadtbahn und der Markthalle (Berlin Carré) ist zwar nicht schön, aber doch recht bunt und belebt. Das Motorrad-Museum, ein Biergarten und diverse Terrassencafés werden zumindest von den Touris gut besucht:











Hier noch einmal der Brunnen. So schlimm ist der doch gar nicht.




Abschließend noch ein Blick auf das Hochhaus. Ich verstehe die harsche Kritik nicht, die es von einigen bekommt. Ich finde, es sieht zwar unspektakulär und schlicht, aber völlig okay aus:




Mein Fazit:

Eigentlich finde ich nur das Berlin Carré als Gebäude ziemlich misslungen. Alles andere ist halb so wild und könnte durch moderate Umgestaltungen m. E. passabel aufgewertet werden.
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Alt 05.09.13, 13:57   #32
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
^Stimmt. Vielleicht sind wir dann auch ein Staat der USA. Ich denke es mus eine Lösung her, die die Platten intergriert, auch im Kontrast. Die stehen doch auf Stelzen, da kann man rings herum in Ruhe Altstadt bauen.







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Alt 08.09.13, 11:51   #33
Ben
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Hm, möchten nicht die meisten Adoptivkinder ihre richtigen Eltern mal kennen lernen, obwohl es ihnen mit ihrem Adoptiveltern gut geht und obwohl man die echten nie getroffen hat? Einfach aus Neugier über die eigene Herkunft. Ist doch eigentlich ein guter Vergleich. Ob man dann auch wirklich sucht, ist ne andere Frage. Manch anderer würde sich am liebsten selbst zur Adoption freigeben, weil man mit den echten Eltern nicht zurecht kommt. Angewandt auf die Stadt hieße das, man zieht in eine andere, die einem eher zusagt (in welcher Hinsicht auch immer).

Ich verstehe allerdings immer noch nicht, wieso hier die ganze Zeit und immer wieder auf der Frage, ob nun (Fassaden)Reko oder nicht rumgeritten wird. Es wurde doch schon oft gesagt, dass das keiner konkret erwartet. Falls den Zuständigen doch noch was einfällt, falls es mal soweit kommen sollte, kann man ja immer noch sehen. In erster Linie gehts um städt. Strukturen. Das Oberhausener Beispiel sollte man vielleicht lieber nicht zum Vorbild nehmen .

Nur mal so, gestern von der Kuppel des Doms aus:




Mal am Rande, wurden zwei der Damen des Neptunbrunnens silber zugesprayt?! Da gestern im Vorbeigehen so aus. Haben sich farblich sehr von den anderen beiden und dem Rest unterschieden.
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Alt 09.09.13, 13:22   #34
Klarenbach
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Das nächste Gebäude, das ich vorstellen will, ist die Fußbebauung des Fernsehturms. Sie wurde von 1969 bis 1972 nach Entwürfen von Walter Herzog und Heinz Aust errichtet. Die schwerelos wirkende Betonfaltwerkkonstruktion und die weiße Farbgebung sollte dem Gebäude eine leichtfüßige Anmutung verleihen.
Die Nutzung des Komplexes war vielfältig. Im Erdgeschoss befand sich die Berlin-Information. Hier wurde anhand von Stadtmodellen und Plänen über Bauvorhaben informiert. Außerdem gab es einen Vortragssaal für Diskussionen und Filmvorführungen.



Foto: Bundesarchiv, gemeinfrei

Ebenfalls im Erdgeschoss befand sich eine Selbstbedienungsgaststätte und eine Espresso-Bar.



Foto: Bundesarchiv, gemeinfrei

Im Obergeschoss befand sich eine Gaststätte mit einer Tanzbar.







Fotos: Bundesarchiv, gemeinfrei

Außerdem gab es hier das Ausstellungszentrum. Ein Publikumsmagnet waren die regelmäßigen Modelleisenbahn-Ausstellungen:



Foto: Bundesarchiv, gemeinfrei

Außerdem gab es hier natürlich den Eingang zum Fernsehturm.

Heute gibt es hier Gaststätten, ein Fitnessstudio, eine Spielbank, eine kleine Ladenpassage und den Fernsehturm-Eingang. Hier gibt es noch ein paar aktuelle Fotos von einem Rundgang um die Fußbebauung. Das ist die Ansicht von Westen:












Das ist der Nordflügel:















Alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt: Klarenbach
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Alt 11.09.13, 20:59   #35
Klarenbach
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Hinsichtlich der Zäune an den Zacken sind wir uns wohl alle einig: Auch ich finde sie sehr unbefriedigend, und ich hoffe, dass man eine filigranere Lösung findet.

Ansonsten will ich noch ein paar Informationen zur Fernsehturm-Fußbebauung liefern: Sie wurde von 2000 bis 2001 für über 50 Millionen Mark saniert und um ein Eingangsgebäude an der Westseite erweitert. Der Bauherr war die DeTeImmobilien, die Planung stammte von der Planungsgruppe Fünf (Berlin). Diese Sanierung erfolgte unter Einbeziehung der Denkmalbehörden. Der Neubau des Eingangsgebäudes wurde so ausgeführt, dass er reversibel ist, dass er also ohne Schaden für das Denkmal beseitigt werden kann. Außerdem ist er klar als eine spätere Zutat erkennbar.

Die Perspektiven des Gebäudes sind sehr gut, das Gebäude steht unter Denkmalschutz, und auch der Eigentümer hegt keinerlei Abrisspläne. Wir werden uns also noch lange an dem schönen Gebäude erfreuen können. Für mich ist es jedenfalls das eines der tollsten Gebäude Berlins.

Hier gibt es noch die restlichen Fotos. Das ist die Ostseite mit dem Eingang zum Fernsehturm:



Am frühen Morgen herrscht auf dem Vorplatz noch wenig Betrieb:







Das ist die Südseite:





Diese Perspektive mag ich besonders:









Und das ist das neue Eingangsgebäude, das 2000/2001 errichtet wurde:



Die Ladenpassage ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss:







Ich fände es keine schlechte Idee, wenn man hier wieder ein Informationszentrum mit Plänen und Modellen zu aktuellen Bauprojekten in Berlin einrichten würde. Ich könnte mir vorstellen, dass solch eine Einrichtung auch heute eine Attraktion wäre.

Das ist der Steg, der von der Ladenpassage zum Fernsehturm-Eingangsgebäude führt.



Hier gibt es noch ein paar Fotos bei Dunkelheit:















Alle Fotos: Klarenbach
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Alt 17.09.13, 13:02   #36
Klarenbach
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Jetzt komme ich zu den Rathauspassagen. Sie wurden von 1967 bis 1972 nach Entwürfen von Heinz Graffunder errichtet. Der Komplex besteht aus drei aufgeständerten Plattenbaublöcken des Typs P 2 mit insgesamt 360 Wohnungen. Die unteren beiden Geschosse wurden in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet und boten Platz für Geschäfte, Gaststätten, Arztpraxen, eine Post und Büros. Auf dem Dach dieses Gewerbetraktes wurde zudem eine Kinderkrippe errichtet. In den Rathauspassagen gab es diverse Gaststätten, wie das Cafe "Rendezvous", das Grillrestaurant "Zum Goldbroiler" oder das tschechoslowakische Spezialitätenrestaurant "Morava". Weiterhin waren hier zahlreiche Geschäfte untergebracht, die oft ein relativ exklusives Angebot führten. Zu ihnen zählten das "Haus der Mode", den Pelzsalon, den Schmuckladen "Ostseeschmuck", den Kosmetiksalon "Helena", den Musikinstrumenteladen "Takt und Ton", das Schuhhaus "Hans Sachs", eine Weinhandlung und vieles andere mehr. Im Keller war zudem eine Bowlinggaststätte untergebracht.

Die Konzeption der Rathauspassagen hängt mit der verstärkten Beschäftigung mit Le Corbusier in der DDR in den sechziger Jahren zusammen. Insbesondere das Konzept der Großwohneinheit und seine Chancen für ein angenehmeres Leben wurden damals intensiv diskutiert. Treibende Kräfte dieser Debatte waren der damalige Chefredakteur der Zeitschrift "Deutsche Architektur", Bruno Flierl, und der Mitarbeiter der Bauakademie, Silvio Macetti, der 1968 das Buch "Großwohneinheiten" herausgab. Die multifunktionalen Komplexe an der Rathausstraße und der Karl-Liebknecht-Straße waren eine Folge dieser Diskussion. Ziel der Planer war eine Stadt der kurzen Wege, in der die Bürger möglichst viele Funktionen im gleichen Haus vorfinden sollten.

Weiterhin wurde für das Gebäude eine umfangreiche Kunstkonzeption entwickelt, die Verfasser waren hier ein Künstlerkollektiv unter Leitung von Gerhard Stelzer. Diese Konzeption umfasst nicht nur die Ausstattung der Rathauspassagen mit zahlreichen Kunstwerken, sondern auch die Gestaltung der Leuchtschriften, der Lichtgestaltung und der Werbung. Realisiert wurden zum Beispiel die Keramikreliefs "Berliner Humor" von Regina Junge und Astrid Danegger, der Tröpfelbrunnen von Gerhard Thieme, das Emaillebild "Arbeit und Freizeit" von Adam Kurtz (im Schalterraum der Post), die Fayencen "Lebensgenuss" von Christa Sammler (in der Gaststätte "Morava"), das Mosaik "Berliner Leben" von Rolf Lindemann und Hans Vent (im Espresso), die Metallreliefs "Berliner Sportgeschichte" von Baldur Schönfelder (im Bowlingkeller), das Denkmal für die Erbauer des Berliner Stadtzentrums von Gerhard Rommel und viele andere Kunstwerke. Hier ist ein Blick in den Schalterraum der Post mit dem Wandbild von Adam Kurtz:



Foto: Bundesarchiv, gemeinfrei

Die Rathauspassagen wurden von 2002 bis 2003 für 63 Millionen Euro saniert und um ein Parkhaus ergänzt. Die Sanierung leitete das Büro RKW Rhode, Kellermann, Wawrowsky Architektur und Städtebau, der Entwurf für das Parkhaus stammt vom Büro Kny & Weber Architekten. Bauherr war die Wohnungsbaugesellschaft Mitte mbH (WBM). Die Perspektiven des Gebäudes sehen sehr gut aus, die Wohnungen sind sehr gefragt, sowohl die WBM als auch die Senatverwaltung für Stadtentwicklung betrachten das Gebäude als einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bezahlbarer Wohnungen in der Innenstadt. Daher gibt es weder kurzfristig noch langfristig Abrisspläne.

Hier gibt es ein paar Fotos:



Auch die Gestaltung der Rathauspassagen enthält Bezüge zu ihrer Umgebung. Die rasterförmigen Fassaden der Wohngebäude stellen einen Bezug zu den Fassaden der Behrens-Bauten am Alexanderplatz her. Weiterhin wurden auch hier - wie schon beim Komplex Karl-Liebknecht-Straße - Klinker verwendet, die auf die Marienkirche und das Rote Rathaus verweisen. Farbliche Akzente setzen zudem die Verkleidungen mit kobaltblauen Glasmosaiken.









Hier gibt es Innenansichten:







Der Verteilergang:



Die Aussichten:





Auch die Rathauspassagen verfügen über Dachterrassen, aber besser gestaltet werden könnten.

















Hier ist die ehemalige Kinderkrippe. Sie wird jetzt als Servicecenter der Wohnungsbaugesellschaft Mitte genutzt. Die Fassade mit einem blauen Glasmosaik von Gertrud Triebs wurde leider durch eine ziemlich banale Wärmedämmung verkleidet.





Das ist eine historische Ansicht der Kinderkrippe:



Foto: Bundesarchiv, gemeinfrei

Auch zu den Rathauspassagen gehören mehrere Kunstwerke. Leider sind viele von ihnen bei der Sanierung zerstört worden. Noch vorhanden ist das Denkmal für die Erbauer des Stadtzentrums von Gerhard Rommel. Es müsste allerdings mal instandgesetzt und gereinigt werden.







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Alt 18.09.13, 13:29   #37
Klarenbach
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Nun komme ich zu den Wasserkaskaden am Fernsehturm. Die Kaskaden wurden nach einem Entwurf von G. Franek und W. Stockmann gestaltet, die Wasser- und Elektrotechnik wurde vom VEB ORSTA-Hydraulik produziert. Die Einweihung erfolgte am 1.5.1972. Die Kaskaden zählen zu den größten Anlagen dieser Art in Europa, sie verfügen über acht Wasserbecken mit einer Fläche von 1076 Quadratmeter. 560 Düsen, 296 Unterwasserscheinwerfer und verschiedene Pumpen ermöglichen die unterschiedlichsten Wasserbilder. Zu jeder vollen Stunden wird ein fünfzehnminütiges Programm abgespielt.

Hier gibt es ein paar Fotos vom Tag:









































Alle Fotos: Klarenbach
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Alt 18.09.13, 19:44   #38
Klarenbach
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Hier kommen noch die restlichen Wasserbilder:



































Nach 15 Minuten ist das Schauspiel wieder vorbei, aber nach 45 Minuten beginnt die nächste Show.





Alle Fotos: Klarenbach

Die letzten Beiträge habe ich dorthin verschoben. Bitte möglichst on topic bleiben. Danke
Bato
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Alt 14.10.13, 12:36   #39
Konstantin
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Mal eine wenig bekannte Aufnahme des Heiliggeistviertels (im Vordergrund: Liebknechtbrücke mit Burgstraße, halblinks Heiliggeiststraße). Aufnahme vom Mai 1950. Rotes Rathaus, Stadthaus und Nikolaikirche ohne Dach.



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Alt 16.10.13, 00:41   #40
Konstantin
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Schloßfront

^Bester Camondo, die stringente Kleinschrebung macht es eh' schwer, deine Beiträge zu lesen. Wenn dann aber noch Zusammenschreibungen und recht infantile Smileys eingestreut werden weigere ich mich irgendwann, diese recht hingerotzten Beiträge zu lesen.

Es geht doch an diesem Ort nicht darum irgendeine "tierisch gemütliche" städtebauliche Situation aus anderen Teilen Deutschlands oder Europas zu kopieren. Vielmehr geht es um eine Auseinandersetzung mit dem Ort, der vor der Zerstörung von 1941 bis 1970 so aussah:



(C) akg-images

Hierbei reflektierte ich auch auf eine zu übernehmende Vorderhausbreite - ob dann modern gebaut oder rekonstruiert wird - on verra. Natürlich gibt es Inkunabeln. Das Hotel "König von Portugal" (erstes vollständiges Haus von rechts) ist ein aufgestocktes Bürgerhaus aus der Zeit Friedrich des Großen gewesen, in dem Lessing die Minna von Barnhelm schrieb (da hiess der Ort "Hotel König von Spanien"). Der Hof war herrlich - was spricht hier gegen einen Leitbau?

Zudem sind die beiden schmalen Parzellen (die dritte und achte vollständige) historisch interessant und zumindest als Parzelle unbedingt wiederherstellenswert).

Wenn gewünscht kann hier auch mehr Bildmaterial eingestellt werden, die Einzelhäuser lohnen sich!

Insofern kann ich mir schon eine Wiederherstellung der Parzellen mit einer Mischung aus historischer und zeitgenössischer Architektur vorstellen.
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Alt 16.10.13, 15:57   #41
Klarenbach
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Ich will die auch soziale Vielfalt des Freiraumes mit ein paar Fotos illustrieren. (Konstantin hatte ja die berechtigte Forderung nach mehr Fotos in diesem Thread erhoben.) Wenn man sich diesen Freiraum mal genauer anschaut, dann wird man ein großes Spektrum der unterschiedlichsten Nutzergruppen finden, die den Raum interessant machen. Genau das macht für mich eine urbane Innenstadt aus.

Musiker:











Teilnehmer eines Picknicks:







Sonnenliebhaber:















Skater:









Naja, wie in "This Ain´t California" ist es noch nicht...
Kinder:





















Diese Vielfalt macht den Freiraum zu einem der tollsten Orte Berlins.
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Alt 18.10.13, 20:55   #42
Klarenbach
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Ansonsten hat es den Wunsch nach Fotos vom Marx-Engels-Forum gegeben. Dieser Bereich ist ja nun durch die Baustelleneinrichtung für die U 5 stark beeinträchtigt. Dennoch war ich überrascht, wie stark die Restflächen genutzt wurden. Das liegt meiner Ansicht nach daran, dass das Rathausforum eher sonnig ist, während das Marx-Engels-Forum Schatten bietet.













Ich würde mich aber der Meinung vieler Nutzer anschließen, die die Spandauer Straße als Barriere betrachten und ihre Einebnung fordern. Architektator hatte ja auch mal einen entsprechenden Entwurf präsentiert.

http://www.deutsches-architektur-for...209#post387209

Die Spandauer Straße war ja ursprünglich als Teil einer sechsspurigen Straßentrasse geplant, die bis zum Rosenthaler Platz reichen sollte. Diese Planungen sind ja nun längst passe´, daher kann auch auf die Spandauer Straße verzichtet werden. Weiterhin denke ich, dass eine großzügigere Gestaltung des Spreeufers, vielleicht sogar mit einer Liegewiese an der Spree, reizvoll wäre.

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Alt 20.10.13, 15:20   #43
tel33
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Zitat:
Zitat von Camondo Beitrag anzeigen
Es ist auch ein Fehler den freien Stadtraum immer in MEF und RF zu teilen, weil diese Teilung etwas separiert was so als diese Fläche konzipiert wurde als eine zusammenhängende Fläche gedacht war. Um die Idee zu verstehen darf man sie nicht unterteilen.
Das ist schlichtweg Kokolores. Das MEF wurde überhaupt nicht 'geplant'. Es war seit dem Abbruch der letzten Gebäudereste eine Brachfläche/wilde Grünanlage, die bis ca. 1986 keine weitere Verwendung fand. Derlei Flächen gab es bis weit in die 80er Jahre unzählige in der Berliner Innenstadt - auch das Nikolaiviertel entstand erst bis zur 750 Jahr-Feier.

Hier nachträglich irgendeinen (durch Zerstörung entstandenen!) erhaltenswerten Stadtraum hineinzuinterpretieren, mag zwar in das ein oder andere ideologische Gedankenkorsett passen, hilft aber in einer Debatte zur Neugestaltung in keinster Weise.
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Anonymer Trinkspruch des Tages: "Unerheblich-Uninteressantes unsympathisch rübergebracht!" :*
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Alt 02.11.13, 16:47   #44
Konstantin
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^Hat er doch vom Panoramaplatz aus:



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Alt 04.11.13, 16:50   #45
peano
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peano befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Es kann ja hier nicht wirklich um eine Komplettrekonstruktion gehen, das ist unrealistisch.

Aber die urbanen Strukturen fehlen beim MEF. Die müssen wiederkommen. Eine geschichtsvergessene, öde, von Modernistenkisten gesäumte breite Achse kann doch ausgerechnet im historischen Zentrum dieser so gequälten Stadt keine zufriedenstellende Antwort sein.

Noch einige historische Impressionen für die weitere Diskussion...

Blick vom Rathausturm über das alte Marienviertel nach NW, mit Stadtschloss, Unter den Linden, Dom und Museumsinsel, etwa um 1910

Urheberrechte abgelaufen, eigene Postkarte

Blick in die andere Richtung, über die Dächer des verdichteten Heilig-Geist-Viertel und des angrenzenden Marienviertel, um 1900

Urheberrechte abgelaufen, eigene Postkarte

Blick Richtung Stadtschloss, 1891

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