LB: Kepler-Dreieck (Pflugfelder-Hochhaus?)

  • ...genau. Verpackt in grüne Wolle. Ja klar...
    Eher nach anderem Vorbild: Es kann ja wohl nicht sein, dass eine S-Bahn Station entfernt im kleinen Bietigheim-Bissingen derzeit der 70 Meter-Tower entsteht, der den Spitzname Langer Jürgen trägt.
    (Wiki Sky-Hochhaus BiBi: der Spitzname "Langer Jürgen" erinnert an den Bietigheim-Bissinger Oberbürgermeister Jürgen Kessing.)


    Da will wohl einer einen langen Werner. ;)


    Aber wegen mir soll er den bekommen. Das gibt noch einen regelrechten Hochhaus Boom an den S-Bahnhöfen der Region. Städtebau gepaart mit Geltungsdrang kann dann so einfach sein. #LangerFritz

  • Ich würe sagen ein Lcihtblick im Bungalowbrei der aktuell gebaut wird. Das ist durchaus positiv zu sehen - und wird auch die Läden am Bahnhof eher fördern - die Schliessungen deuten aber darauf hin dass es da jemand vermutlich mit den Miethöhen übertrieben hat.

  • Ob dort ein Hochhaus entsteht wegen einem "Beef" zwischen Lubu und BiBi, oder dadurch, das man den gemeinen Hochhausgegner (Hilfe Verschattung, Frischluftschneise, gewachsene Strukturen etc.) dadurch besänftigt, indem man das Gebäude als grünen & nachhaltigen Öko-Bio-Vertikalbauernhof/-park verkauft - mir soll es recht sein! Nicht nur im Bereich der Brachfläche beim MH-PlusHH, auch sonst kann man meinetwegen die westliche Bahnhofsseite hoch bebauen. Von der östlichen Bahnhofseite sollte man jedoch die Finger lassen.


    Das angesprochene MH-PlusHH in dem Bereich.


    In Sichtweite bietet sich bereits dieses Cluster (bekommt momentan ja Nachwuchs). Lubu ist also bereit für neue Towerle



    Bilder: Silesia

  • Grundsätzlich eine gute Idee, diese Brache einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Zudem hat sich ja in den zurückliegenden Jahren baulich sehr viel Positives auf der Rückseite des Bahnhofs getan. Unrühmliche architektonische Ausnahme: NH Hotel.


    Warum der Bahnhof LB dennoch kein "Wohlfühlbahnhof" ist, erschließt sich dem Besucher aber rasch. Und ein "Grünes Hochhaus" hilft hier ebenso wenig weiter, wie Platzverweise. Sehr viel sinnvoller wäre, wenn sich der Staat als Betreiber einer Sozialen Marktwirtschaft seiner Verantwortung bewusst würde.

  • Interessant ist das einige Stadträte hier sogar "richtig hohe" Hochhäuser fordern, Zitat: "Mindestens so hoch wie das W&W Hochhaus. Da bin ich aber mal gespannt. Insgesamt überwiegen, zumindest in dem Artikel, die positiven Stimmen. Man wolle das für die Stadt wichtige Unternehmen wohl unbedingt in der Stadt halten. Ich bin mal gespannt was hier passiert.

  • Es ist zumindest einer von 5 Standorten wo Hochhäuser gebaut werden dürfen.

    Jetzt wo Pflugfelder das Geländer erworben hat, darf man zumindest mal hoffen, das sich jetzt langsam mal was tut.

    Bei den anderen Grundstücken sehe ich dagegen eher schwarz

  • https://ris.ludwigsburg.de/bi/getfile.php?id=153999&type=do

    Laut der Karte hier, müsste es neben dem Standort an der Keplerstraße noch an der Schwieberdinger Straße/Gänsefußallee, Schwieberdinger Straße/Waldäcker, Eisenbahnstraße westlich vom Wüstenrot Hochhaus und Rosenacker/Eduard Spranger Straße bei der PH/Favoritepark.


    Dunkel kann ich mich noch erinnern, das es mal glaube ich beim westlich vom Wüstenrot Hochhaus Pläne gab. Dazu sollten noch die Gleise überbaut werden, das dort ein glaube ich ein Park hätte entstehen können.

    Schwieberdinger Straße/Waldäcker soll zumindest mal das gesamte Grundstück bebaut werden, wo früher die Schrebergärten waren. Positiv ist schon mal das man keine Logistikunternehmen dort haben will.
    Glaube aber dennoch nicht an ein Hochaus.

    Bei der PH soll zumindest mal östlich von dem Grundstück neu gebaut werden.


    Gehört zwar nicht zu den Hochhausstandorten. Am Ende der Schorndorferstraße in Ossweil soll ein Hochhäusle mit 7 Stockwerken entstehen.

  • Am Kepler Dreieck in Ludwigsburg soll ein neues Quartier mit Hochhaus entstehen.


    Das Immobilienunternehmen Pflugfelder hat das Gelände von der Stadt übernommen um dort seine neue Firmenzentrale zu errichten. Ein Ideenwettbewerb hat das Büro Pesch Partner Architekten gewonnen.
    Entlang der Gleise sollen mehrere vier- bis siebenstöckige Gebäude entstehen, die sich um einen Hof gruppieren. Nach innen hin sollen Wohnungen möglich machen.
    Wobei man bei der Jury skeptisch ist, was Wohnungen anbelangt.
    Auch an den Gebäuden bemängelt die Jury, das sie zu massiv sind auch, wenn das Hochhaus schlank ist.


    Für das Quartier selber soll es keine Parkplätze im öffentlichen Raum geben. Stattdessen ist eine Tiefgarage vorgesehen.


    Quelle: https://www.lkz.de/lokales/sta…DlnDDYViYD-OATEJ3lnCGeamY

    Leider nur Plus Artikel


    Weitere Beiträge aus dem Ideenwettbewerb.


    https://ris.ludwigsburg.de/bi/getfile.php?id=209542&type=do

  • Aus dem Ideen-Wettbewerb wurde ja schneller als erwartet ein herausfordernder Realisierungswettbewerb.

    Gewonnen hat diesen aus 20 Teilnehmern das Büro KSP Engel GmbH in Gemeinschaft mit Kübert Landschaftsarchitektur.



    • Auslober: Pflugfelder Unternehmensgruppe
    • Wettbewerbsvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen wurden hervorragend umgesetzt, alle Gebäude werden Holzhybridweise geplant
    • Auf den Dachflächen sowie die Südfassaden der Gebäude sind hocheffiziente Photovoltaik-Paneele vorgesehen
    • Quartier mit Büroflächen, Handel, Gastronomie, einem Hotel und einer Kita – und als markanter Blickfang ein Hochhaus (Wohnflächen sind dort nicht möglich wegen der Gleisanlagen und der Straße)
    • Drei Gebäude, die zusammen einen großen, von Bahn- und Straßenlärm abgeschirmten Quartiershof bilden
    • Ein 14-stöckiges, etwa 60 Meter hohes Hochhaus (Schmalseite zeigt Richtung Bahnhof)
    • Ein direkt anschließender Flachbau von 3 bis 4 Etagen und ein L-förmiger separater Flachbau (4 Etagen)
    • Ensemble-Charakter wird durch zurückhaltende Fassaden im gleichen Grünton betont
    • Das Hochhaus bietet evtl. auch öffentliche Nutzungen, wie z. B. Aussichtsterrasse mit Sky-Bar


    Nun folgt die Ausarbeitung des Entwurfes:

    Die Pflugfelder Unternehmensgruppe wird nun die Gewinnerbüros KSP Engel und Kübert Landschaftsarchitektur beauftragen, ihren Entwurf auszuarbeiten. Ein neuer Bebauungsplan wird seitens der Stadt erstellt. Im Jahr 2028 oder 2029 könnten die Gebäude schon fertig sein.



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    Kepler-3.png


    Plan-Kepler.png


    Bilder: Architekturbüro KSP Engel GmbH / Kübert Landschaftsarchitektur / astystudios



    Ausstellung (vielleicht schafft es ja jemand hinzugehen):


    Der Siegerentwurf ist ebenso wie alle anderen Entwürfe des Realisierungswettbewerbs zurzeit in einer Ausstellung zu sehen – im Gebäude 80 auf dem Franck-Areal (Zugang über Pflugfelder Straße). Die Ausstellung ist bis Sonntag, 21. April, sowie von Mittwoch, 24. April, bis Sonntag, 28. April, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind mittwochs, donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Am Montag, 29. April, um 16.30 Uhr findet in den Ausstellungsräumen eine öffentliche Finissage statt, bei der der Siegerentwurf und die weiteren prämierten Entwürfe aus dem Wettbewerb vorgestellt werden.


    Quelle

    Einmal editiert, zuletzt von Adama ()