was ich sehr positiv finde, ist die rel. offene und transparente Infopolitik de VR-Bank. Weiter so!
was ich weniger postiv finde, sind die gezeigten Modelle: Anordnung, Höhe, Größe und Zuordnung der Baukörper zueinander passen irgendwie noch nicht.
(von der geplanten Bebauung der restliche Fläche ganz zu schweigen)
Ich hoffe noch auf Verbesserungen im weiteren Planungsprozess.
Abendzeitung schreibt von der Grundsteinlegung eines Gebäudes auf dem Milchhof-Areal.
Was ist das für ein Gebäude ? ..
es ist nicht das Bürogebäude mit den "Schießscharten"-Fenstern. Folglich ist es auf dem Areal-Bild der AZ auch nicht drauf. Weiß jemand näheres??
Gestern war ja die Grundsteinlegung für das MID-Bürogebäude.
Wenn man sich aber das Design des Hauses ansieht, dann muss man sich ernsthaft fragen, was da gestalterisch in irgendeiner Weise wertvoll sein soll? Das ist ja einfallslos bis zum Abwinken. Transparent - ok, aber ist das alles. Ist das eine besondere Leistung, einfach Glaswände zu planen?
Was lernen eigentlich die Architekten heute?
Können die am CAD-Programm wirklich nur noch eine gerade Linie von A nach B ziehen?
Leider ja - damit ist dann, bis auf das vermutlich 11-stöckige Bankgebäude, aus ursprünglich 3 geplanten Hochhäusern ein "kleines" (an anderer Stelle) geworden...
Hm :-( Das Gebäude des Programmierer Firma ist zwar nicht spektakulär, macht aber trotzdem ganz gut was her. Nun ist nur noch zu hoffen, das die restliche Bebauung hochwertig ausfällt! Elf Stockwerke... wie hoch wird das Ding wohl werden? 30-40m ?
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"Eine Stadt ist niemals fertig!"
Hm :-( Das Gebäude des Programmierer Firma ist zwar nicht spektakulär, macht aber trotzdem ganz gut was her. Nun ist nur noch zu hoffen, das die restliche Bebauung hochwertig ausfällt! Elf Stockwerke... wie hoch wird das Ding wohl werden? 30-40m ?
Die Hälfte vom Businesstower? Das Projekt wird doch hoffentlich noch in den letzten Wochen abgeblasen, weil es ja sonst gar nicht für Nürnberg sprechen würde, dass man gleich einen so hohen Turm mitten in die Stadt bauen würde.
Die Befürchtung Vieler scheint sich zu bewahrheiten:
- erst muss ganz dringend und schnell der alte und einmalige Milchhof weg, um Wegweisendes für die Stadt zu ermöglichen, ein Filetgrundstück neuer Nutzung zu zuführen, die Zukunft der Stadt zu sichern usw. blabla
- dann wird jahrelang geplant und gekreist und geändert, aber immer das Große beschworen
- plötzlich muss es wieder schnell gehen und es kommen ein paar einfallslose o8/15 Bürokisten, denen ihre reine Abschreibungsexistenz in die Fassade geschrieben steht.
- Statt stadtbildprägendem und (immerhin "vielleicht") arrondierenden Hochhaus kommt ein Parkhaus - vermutlich in Fertigteilbauweise mit vorgehängtem Berankungsgerüst ala Obi.
=> das Filetgrundstück ist auf Dekaden verhunzt, aber unsere Stadtspitze freut sich trotzdem wie ein kleiner Bub, der einen Lolli geschenkt bekommen hat.
=> eine der wenigen möglichen "Großstadtlagen" Nürnbergs wird zur traurigen Provinz
Ist doch auch wirklich seltsam, dass für das Produktdesign von Gebrauchs- und Investitionsgütern offenbar wesentlich mehr Mühe aufgewendet wird als für die doch relativ langlebige Architektur.
Hinter jeder Zahnbürste und hinter jedem Traktor steckt mehr gestalterisches Gehirnschmalz als hinter solchen trostlosen Bürohäusern oder auch hinter Einfamilienhäuschen von der Stange.
Kein Wunder, wenn dann die Städte verunstaltet werden!
Die Entscheidung für den Erweiterungsbau der Ohm-Hochschule ist gefallen. Und zwar, aus Preisgründen, gegen das Grundstück auf dem Milchhofareal. Stattdessen wird direkt gegenüber des Bestandes an der Bahnhofstraße gebaut.
Geplant ist ein 100 Meter langer Riegel zwischen Bahnhofstraße und Bahngelände. Die dadurch entstehenden 5400qm sollen dann 1812 neuen Studienplätze platz schaffen, die vor allem wegen des doppelten Abijahrgangs anstehen.
Daher wird das 20 Millionen Projekt in Rekordzeit errichtet werden müssen. In nur 14 Monaten soll alles fertig werden, damit das Gebäude zum 15.08.2011 der Hochschule übergeben werden kann.
Premiere feiert in Bayern dabei das Bau- und Pachtungskonzept. Ein privater Bauherr aus den Niederlanden errichtet das Gebäude, der Freistaat mietet dann auf 10 Jahre. Danach kann nochmals zweimalig für je 5 Jahre verlängert werden.
Ich bin ja gespannt wie sich das Gebäude auf die Umgebung auswirkt. Erstmals ist die Bahnhofstraße ja dann hier "umbaut". Prinzipiell ist das keine schelchte Sache, aber ich hoffe, dass die 20 Millionen Euro für etwas mehr als einfachste Gestaltung, also "Billigarchitektur" reichen.
da scheint sich Dibag etwas verspekuliert zu haben. Ob das gut oder schlecht ist???
Zumindest bleibt die Hoffnung das noch was besseres kommt...
Ten Brinke, die das Gebäude für die FH/GSO bauen haben einen Steinwurf entfernt die Cortalconsorszentrale entwickelt (Bild habe ich leider keines). Ist meiner Meinung nach Durchschnitt, also weder richtig gut noch schlecht. Das Ex-Tempo, dann Ex-Quelle Gebäude Ecke Welserstr - Bayreuther Str. wird auch von ihnen umgebaut (überwiegend Schule(n)) wenn ich mich richtig erinnere).
Ten Brinke ist bekannt dafür das sie extrem schnell bauen lassen .. unter extremen Druck auf der Baustelle... Was der geplante Fertigstellungstermin des FH Gebäudes wieder einmal beweisst.
Aber ob bei TenBrinke eine ansprechende Architektur mit rausspringt darf bezweifelt werden.
Allerdings muss das Gebäude so schnell wie möglich fertig gestellt werden um die funktionalen Zwecke eines FH Erweiterungsbaus zu erfüllen, das hat in diesem Falle klar Vorrang. Und wenn etwas ähnliches wie der Contal Consors Bau heraus springt, ists ok. zumindest hat man eine weitere Verdichtung urbanen Raumes.
Wieviel Studenten studieren denn bisher an diesem Areal? Das wäre nämlich doch ein Argument, die S-Bahn aus Neumarkt kommend doch zumindest in Dürrenhof halten zu lassen (in Hauptverkehrszeit)
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