Die Entwicklungsgesellschaft Universitätsviertel hat gestern den Kaufvertrag für die Grundstücke auf dem ehemaligen Großmarktgelände und dem alten Güterbahnhof Nord unterzeichnet.
Die NRZ vom 18. August 2008 berichtet, die für die Entwicklung des Areals zuständige Entwicklungsgesllschaft habe mit der Wirkung zum 1. September ca. 13 Ha Fläche zwischen der Universität und der Friedrich-Ebert-Straße gekauft. Zuerst würde man den Investoren zwei Gewerbegrundstücke an der Segerothstraße und ein Grundstück für den Wohnungsbau (für ca. 140 Wohnungen) anbieten. Insgesamt seien 400 Wohnungen und ca. 50.000qm Gewerbe (vorwiegend Büros) vorgesehen. Die Grünanlage (darunter 5.000qm Wasser) solle 6 Mio. EUR kosten; der Baubeginn Ende November könne sich geringfügig verschieben, aber solle auf jeden Fall noch im Herbst 2008 stattfinden.
Unter der Überschrift "Univiertel: Es gibt kein Zurück mehr" bestätigt der Nordanzeiger in seiner heutigen Ausgabe nochmals den angekündigten Baubeginn für Montag den 24.11.2008. Dieser Termin war ja zwischenzeitlich in Frage gestellt, scheint aber nun verbindlich bestätigt zu sein und bezieht sich hierbei auf Jürgen Odenthal von der EWG.
Die Fläche werde sowohl vom Rheinischen Platz her wie vom Berliner Platz her bearbeitet. Die Parkpätze am Rheinischen Platz entfallen dann, da hier die Baustellenzufahrt sein wird.
Wie bereits mehrfach erwähnt, beginnen die Arbeiten mit der Aufbereitung der Grünfläche und dem Anlegen des Parks.
Es ist schön zu sehen das auch diese innerstädtische Baulücke bald geschlossen sein wird und es ist schön zu sehen das die hier verfassten Beiträge,
Meinungen und Ideen auch ausserhalb des Forums auf gewisse Resonanz stossen.
Hoffentlich wertet es das ganze Umfeld auf, der Campus in Essen ist nicht wirklich der Attraktivste, die Campis in Duisburg sind schöner und attraktiver. Aber insgesamt wird nirgends im Revier soviel gebaut wie in der Innenstadt von Essen und vorallem das Universitätsviertel ist eines der schönsten Projekte.
Naja wahre Schönheiten sind die Campi in Duisburg aber auch nicht. Sie liegen halt nur ein bisschen besser im Grünen. Dafür hat man in Duisburg sehr weite Wege und ist auch nicht so schnell mal eben in die City gelaufen.
Naja es geht der B-Campus liegt ja direkt am Bahnhof eigentlich, aber der Hauptcampus ist relativ weit weg das stimmt, aber dafür sind die Gebäude in Duisburg in einem deutlich besseren Zustand. Laut dem Professor sind 50% der Hörsaale schon saniert, was ich nicht überprüfen kann da ich nur im 2t Größten Saal und im Audimax habe.
Aber mit dem Standort hast du Recht der ist in Essen ideal, allerdings erst wenn, der Berliner Platz und das Viertel fertig sind ,denn momentan ist da eine risiege Baustelle zur Innenstand nicht grade Ansehlich, aber ich freue mich auf das Viertel.
Ich würd eher sagen, dass es eines der spannendes Projekte in Essen ist. Ich hoffe, dass es bald die Entwürfe für die Bebauung veröffentlicht werden. Ich lass mich gerne überzeugen, dass es auch eines der schönsten Projekte werden wird.
Die Sparda-Bank West wird ein Kunstwerk für den Park im Universitätsviertel stiften. Der finanzielle Gegenwert dieser Sachzuwendung wird sich im
Rahmen von ca. 100.000 Euro bewegen. Und nachdem ich den detaillierten Lageplan des Parks gesehen hab, gefällt er mir noch besser. Ratsbeschluss Lageplan
Besonders wichtig finde ich, dass man endlich mal am Rheinischen Platz handelt. Die U-Bahn Station ist ein richtiger Schandfleck. Neben der Station "Universitätsstraße" ist der Rheinische Platz der zweite Verkehrsknotenpunkt für Studenten.
Wobei, geht man nach dem Lageplan lieber RiCoH, wird von dem Park nicht mehr viel über bleiben. Davon aber mal ab, gefällt mir die Anordnung von Gebäuden, Wasserelementen und Grünanlage sehr gut.
Unter der Überschrift „Uni volksnah“ verfasst die WAZ heute einen Artikel, den man sicher auch in den Thread „Rund um den Campus“ hätte setzen können. Aufgrund des Inhaltes habe ich mich aber entschlossen, ihn in diesen Thread zu setzen, weil ich glaube, dass er doch hier besser hinpasst.
Abgesehen davon, kommt der Artikel für mich wie gerufen. Passt er doch sehr gut zu einer parallelen Diskussion, die ich mit dem von mir sehr geschätzten Turmbauer gerade führe.
So schreibt die WAZ, dass die Universität nun endlich die Chance habe, in die neue, expandierende Innenstadt integriert zu werden. So werden in der übernächsten Woche die Bauarbeiten der zentralen Grünzone beginnen. Anschließend wird der Platz entwickelt. Alsdann folgt der Abriss der Bahngleise, die immer als das Haupthindernis einer besseren Integration der Uni in die Innenstadt im Wege gestanden haben. Besonders bemerkenswert ist der Hinweis, dass die „ramponierten Buden der Friedrich-Eber-Straße“ schleunigst einer Neubebauung weichen werden.
Vielleicht hat die Stadt ja doch noch Pfeile im Köcher, von denen wir bisher nichts wissen.
Kann es seien, dass sich der Umbau des Berliner-Platzes verändert hat (vergleiche Link aus # 16 und Lageplan aus # 86). Nach der neuen Planung ist dieses "PacMan" Gebäude verschwunden.
Auch hier bin ich heute vorbeigestiefelt. Interessant zu beobachten war, dass der - ich nenne es mal östliche Teil - vom Rheinischen Platz aus in Richtung Segerothstraße bis knapp hinter das Seniorenheim mit einem Bauzaun eingezäunt ist. Auch scheinen die Baumfällaktionen bereits abgeschlossen zu sein, man arbeitet jetzt mit schwerem Gerät, schwere Raupe. Es geht voran, keine Frage !