Bislang werden auf dem Areal nur die Wasserleitungen bis zum 28.08.2008 von der Stadt ausgetauscht. Mit der Grundsteinlegung wird das sicherlich auch noch etwas dauern.
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Der Geograph:
Er sieht den Berg von unten, die Kirche von außen und die Wirtschaft von innen.
Auch hier habe ich heute kurz die Kamera bemüht. Es wird schwer gebuddelt, z. T. ist der zukünftige Straßenverlauf schon erkennbar.
Ein frontaleres Bild vom Bauschild und vier weitere von den Arbeiten gibt es hier: http://home.arcor.de/miravos/hacke/hacke.html
au weia. das ganz linke haus auf dem bauschild ist ja eine katastrophe, mit sowas kann man sich nicht mal im ersten semester sehen lassen.
und wie hier schon einige gesagt haben, könnte man langsam von diesen flachdächern wegkommen und ein zugeständnis an die stadt und ihre geschichte machen.
Das vierte Haus ganz rechts scheint auch die Einfallslosigkeit in Person zu sein. Dem einzigen längerfristigen Wert spreche ich dem roten Gebäude zu, auch wenn mir das schwarze zumindest so lange es neu und modern ist noch sehr gut gefallen könnte.
@Kaktus: Ja sehe ich auch so - ich würde mir Statement bei der Architektur wünschen, sieht alles ganz nett aus, aber auch total austauschbar. Es ist so schade um den vergeudeten Platz. So schnell kommt da nichts anderes hin. Auch finde ich die Traufhöhe gruselig...warum kann diese nicht aufgebrochen werden an Orten wie diesen??
Die Entwürfe auf dem Bauschild, soweit man sie überhaupt umfassend beurteilen kann, sind verschiedenen aktuellen und älteren Büro- und Geschäftshaustypen Berlins (und anderer Städte) nachempfunden.
Die beiden äußeren Gebäude, die hier auch schon fleißig kritisiert wurden, sind 08/15-Bauten, wie sie speziell in den 90er und 00er Jahren zu Tausenden in Berlin und anderswo gebaut wurden. Halt Stangenware ohne große Ansprüche. Das rötliche Gebäude mit der gerundeten Fassade ist auch nichts revolutionäres, ähnliches gibt es in Berlin z. B. mit der Grundkreditbank-Zentrale an der Budapester Straße oder dem nördlichen Kopfgebäude der Park-Kolonnaden am Potsdamer Platz. Der schwaze Bau orientiert sich an der Neuen Sachlichkeit der 20er und frühen 30er Jahre, vor allem auch an typischen Bauten der 50er Jahre, wie z. B. das Kieperthaus an der Hardenbergstr. - Allerdings in einer eher schlichten, um nicht zu sagen simplen Form.
Bei dem von dir geposteten Londoner Haus denke ich eher an den neuen Saturn am Europacenter. Und auch dessen Architekten werden kaum genau den Bau als Vorbild herangezogen haben. Dieser (durchaus elegante) Baustil mit Fensterbändern, schwarzem oder sonstwie dunklen Fassadenbändern aus Glas, Metall oder poliertem Stein und gerundeten Ecken ist eben ein schöner, aber nicht auf ein einzelnes Vorbild beschränkter Stil.
Nichtsdestotrotz ist von den vier Bauschild-Häusern dieser schwarze Bau der, der mir am ehesten zusagt.
Nana heut ist anscheinend wieder Nörgeltag?
So schlimm wie beschrieben ist das doch alles beileibe nicht! Wir hatten ja vor einiger Zeit mal den alten Entwurf hier diskutiert, und der kam mit seinen Anleihen beim Zuckerbäckerstil nun gar nicht hier an!
Letztendlich wäre vielleicht auch eine aufwendige Rekonstruktion an dieser Stelle verfehlt. Es handelt sich wohl an dieser Stelle nicht um einen sensiblen Bereich, wo man die Wunden der Stadt heilen muss!
Es ist sogar die Passage in der jetzt geplanten Form mit den Gebäuden eine Aufwertung! Auch handelt es sich m.M. nicht um austauchbare Massenarchitektur!
lange Rede kurzer Sinn, es kommt, wie immer, auf die Realisierung der Objekte an? Vorher ist das alles leicht Kaffeesatzleserei!
Ich - als Laie - sehe ebenfalls Anleihen an das Daily Express Building - und so viele pechschwarze Gebäude mit abgerundeter Ecke gibt es in Berlin ja noch nicht...
Hab mich doch gar nicht so negativ geäußert. Das ganze Ensemble könnte durchaus okay werden, wenn es später halbwegs so aussieht, wie es auf dem Bauschild erscheint. Die äußeren Bauten sind sicher keine Kracher, die anderen beiden sind aber ganz passabel.
Zumal das recht tote Gelände zwischen den Megaplatten an der Spandauer Straße, dem Wohn-Hochhaus an der Rochstr. und dem Stadtbahnviadukt dadurch auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung und vor allem Belebung erfahren dürfte. Derzeit ist es ja so, steigt man aus der s-Bahn und nimmt den Ausgang nach Norden, dann hui - geht man Richtung Süden raus, eher pfui.
Und natürlich ist es richtig, dass so ein Bauschild-Bildchen nur bedingt Auskunft geben kann.
@ Gralsritter: Es ist absolut üblich, sich in Foren zu duzen. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen auf das "Sie" bestehen, lassen Sie es uns wissen.
Vorallendingen seh ich so gut wie nichts von dem weißen Außengebäude!
Die Nummer 1 könnte glatt von Schultes sein. Der ist ja auch als Freund von versetzten Fenstern auf nüchternem Beton bekannt!
Was ich am besten finde: eine funktionierende Passage! Das ist wirklich eine Verbesserung.