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Alt 13.05.08, 01:29   #1
erbsenzaehler
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USEDOM - Bäderarchitektur und Meer

Ahoi Kameraden!

Hier spricht euer Käptn Erbse. Ich hatte der Besatzung eine ganze Schiffsladung voll Usedom-Impressionen versprochen, lang lang ist's her. Doch dass ich nich nur Seemannsgarn spinnen kann, will ich euch dann im Folgenden mal beweisen

Dieser Strang soll meine 2. Heimat zeigen, für die mein Herz seit dem ersten Besuchstag an wie wild schlägt: Usedom!
Ich habe keinen einzigen Tag auf der Ostseeinsel bereut, man kann sie einfach immer genießen.
Vor nunmehr 3 Jahren habe ich zunächst ein gründerzeitliches Hinterhäuschen einer Villa in Bansin erworben, im darauffolgenden Jahr dann auch das Vorderhaus. Beide Gebäude sind nun weitgehend saniert und bedürfen lediglich noch einiger Inneneinrichtung sowie gärtnerischer Gestaltung.

Die Wohnungen in beiden Häusern vermiete ich zusammen mit einer Wohneigentümergemeinschaft aber nun schon etwas länger, wodurch sich die teils sehr hohen Sanierungskosten mittlerweile ammortisieren. Mehr zu den Gebäuden selbst werde ich dann noch im Laufe dieses Threads berichten.

Diese Info war natürlich nicht ganz uneigennützig Also: Wenn ihr Interesse an ein paar netten Tagen in einer attraktiven Ferienwohnung mit Seeblick hat, meldet euch einfach per PN bei mir! Ich werde dann umgehend etwas für euch arrangieren (mitunter inklusive Userbonus )

Aber ich will mal gar nicht soviel daherlabern, sondern euch durch diese Galerie begeistern und selbst ein wenig Fernweh leiden lassen.

Mein Usedom-Thread soll nicht einfach einen Ort nach dem anderen abhandeln, sondern soll sich möglichst abwechslungsreich darbieten - dem Charakter der Insel entsprechend. Dazu werde ich die verschiedenen Orte & Plätze in Episoden einteilen, beginnend mit den prägnantesten Ansichten eines Ortes.
Auch soll es keine reine Gebäudeschau sein, wie der Titel schon ganz geschickt andeutet

Ich werde diesen Eröffnungsbeitrag zudem ständig aktualisieren, um neue Inhaltsverweise, Weblinks u.Ä. hinzuzufügen. Also beizeiten einfach noch mal hier reinschauen!


Gliederung:

I - Promenaden der Kaiserbäder
a) BANSIN - Promenade, Teil 1

b) HERINGSDORF - Promenade, Teil 1

c) AHLBECK - Promenade, Teil 1


Zunächst werde ich also die Promenaden der Kaiserbäder mit ihren prägnantesten Ecken zeigen. Danach folgen noch etwas peripherere Aufnahmen der Strandpromenaden, welche weitere Facetten dieser Orte aufzeigen.
Das ist der Übersichtlickeit ein wenig dienlich, hoffe ich.


Weblinks:

Wiki-Eintrag Usedom - Wikipedia-Artikel mit allgemeinen Infos (ich überarbeite ihn derzeit)

Usedom.de/ - Touristische Infoseite der Insel Usedom

Erwin-Rosenthal.de - Bilder & Texte zu Usedom und Wollin

Drei-Kaiserbaeder.de - Diese Seite stellt die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck näher vor

Baederarchitektur.de - Recht ausführliche Seite, welche die Bäderarchitektur an Einzelbauten in den Kaiserbädern abhandelt


Weitere Vorschläge sind stets willkommen!


So nicht anders vermerkt, stammen alle folgenden Bilder von mir. Sie können bei Namensnennung aber nach Belieben verwendet werden.
Die Aufnahmen wurden auch zu verschiedenen Jahreszeiten gemacht, also nicht wundern über die schwankende Besucherfrequenz. Auf Anfrage poste/verlinke ich gern auch die hochauflösenden Versionen.


Und nu: Alle an Bord und gute Fahrt!


Willkommen im Paradies

Langer Berg in Bansin, von der Seebrücke gesehen

Geändert von erbsenzaehler (13.05.08 um 05:07 Uhr)
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Alt 13.05.08, 01:37   #2
erbsenzaehler
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I - Promenaden der Kaiserbäder

a) BANSIN

Erbses Paradies!



Promenade, Teil 1

Beginnen wir also mit dem Seebad, das mir besonders ans Herz gewachsen ist.
Noch steht es im Schatten der beiden anderen Kaiserbäder auf der Insel, namentlich Heringsdorf und Ahlbeck, die Übeltäter Doch mein kleines nettes Bansin wird noch deftig von sich reden machen: Wie in diesem Thread schon ausführlich vorgestellt, wird in den nächsten Jahren ein Grand Hotel in Bäderarchitektur an der Promenade entstehen. Und auch abseits der Seeblick-Suiten tut sich eine Menge: Überall wird gewerkelt und gewienert, dass es die reinste Freude ist! Ganz zu schweigen von den Übernachtungszahlen - die explodieren förmlich!
Ich hab ja in gewissem Maße auch einen Teil dazu beigetragen

Zum Ort selbst noch: Er gehört nun zum Amt Heringsdorf, hatte als eigenständige Gemeinde gut 2500 Einwohner (2003), mittlerweile dürften es deutlich mehr sein - im Sommer nimmt das kleine Seebad dann etwa 4 mal soviele Menschen gleichzeitig auf. Doch auch in der Nebensaison läuft das Geschäft mittlerweile richtig gut, die Januar-Übernachtungszahlen etwa sind dieses Jahr ganze 45% gegenüber dem Vorjahr gestiegen (siehe MV-Regio-Artikel).

Ursprünglich war es ein kleines Fischerdörfchen, seine Geschichte reicht weiter zurück als die der anderen Seebäder auf der Insel. Doch Ende des 19. Jahrhunderts (als letztes der Kaiserbäder) zog es mit den Konkurrenten gleich und dann war Schluss mit der beschaulichen Fischerdorfatmosphäre: Die Gründerzeit spuckte Neureiche aus allen Ecken des Reiches, vorallem aus dem Berliner Raum aus. In Strömen kamen sie an die Ostseeküste und suchten Erholung vom industrialisierten Stress des Alltags in der Heimat.
Sie brachten jede Menge architektonisches und gestalterisches Know-How mit und schufen sich hier auf der Insel Usedom ihre eigene Welt.

Als sie sich Bansin anno 1897 vorknöpften, war die Bädertradition schon weit gediehen (Heiligendamm war um 1840 das erste) - so dass die Gestaltung von Anfang an bedacht durchgeplant und zügig umgesetzt wurde. Schnell etablierte sich der Ort auch als Badestätte für prominente Stressgeplagte - vorallem Schriftsteller und Politiker ließen sich hier nieder. Man ahnt es schon: Auch der Kaiser verbrachte hier (wie auch in den anderen Badeorten) seine Sommerfrische.

Die Promenade ist heute die vielleicht schönste auf Usedom - wie an einer Perlenkette reihen sich hier die historistischen Villen auf. Man nennt sie demzufolge, jawoll - "Perlenkette"


Und so schaut das Ganze dann von der Seebrücke gesehen aus:


Alles in Reih und Glied!


Der Blick schweift gen Osten


Die goldene Mitte


Dann ein Schwenk zum "goldenen" Westen




Westlich an die "Perlenkette" der Villen von Bansin schließt sich dann der "Lange Berg" an. Ab hier beginnt die Steilküste von Usedom.
Oben auf dem Berg steht das Forsthaus Langenberg, ein beliebtes Ausflugslokal, in dem es sich gar vorzüglich speisen lässt. Echt derber Schuppen!



So, das sollte zum Grobüberblick erst mal genügen. Im folgenden Beitrag gehe ich dann etwas näher auf die Einzelbauten ein.

Die eben gezeigten Bilder stammen übrigens von Ostern 2008 - ich hab mich recht früh am Morgen auf die Seebrücke begeben, um mal an ein paar "menschenfreie" Aufnahmen der Perlenkette zu kommen. Nachmittags war da die Hölle los (Ostersonntag) - überall Familienfeste, Konzerte, Veranstaltungen, weiß der Geier... Und geiles Wetter wie man sieht

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Alt 13.05.08, 02:44   #3
Cowboy
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^ Das verspricht ja eine richtig gute Galerie zu werden.

Sie brachten jede Menge architektonisches und gestalterisches Know-How mit und schufen sich hier auf der Insel Usedom ihre eigene Welt.

Das war auch mein Eindruck von Usedom, denn sobald man andere Orte im Inselinneren liegend betritt, wirkt die Bebauung doch wieder ganz anders. Und zwar viel ärmlicher, geschweige denn vom vorpommerschen Festland, wo man noch heute über befestigte Wege froh sein muss.
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Alt 13.05.08, 04:42   #4
erbsenzaehler
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BANSIN - Promenade, Teil 1

^ Na, ganz so schlimm ist es dann doch nicht Die einzige größere Stadt auf Usedom - die doch tatsächlich Usedom heißt - hat immerhin befestigte Wege
So ärmlich ist die Bebauung auch nicht, im Mittelalter und Barock entstanden hier durchaus vorzeigbare Bürgerbauten, auch einige Gründerzeitvillen gibt es. Im westlichen Anschluss an die Insel, im Städtchen Wolgast, sind die Bauten dann noch mal ein Stück "großstädtischer". Aber natürlich alles nicht mit den hanseatischen Kalibern (Stralsund, Rostock usw.) und Residenzstädten (Schwerin, Güstrow, Ludwigslust) zu vergleichen.

In der Prärie fehlten natürlich auch die reichen Pfeffersäcke aus Preußen und anderen wohlhabenderen Landesteilen. Wobei die sich zum Teil auch an den zahlreichen Seen eine kleine Privatresidenz gegönnt haben.

Aber nun zurück zu den Bildern:


Bansin: Promenade - Richtung Westen

Begeben wir uns nun also in die spannende Welt der Bäderarchitektur. Hossa!

Damit ihr meinen Laufweg nachvollziehen könnt, habe ich diesen mal eben in einem Satbild von Google Earth markiert.
Wir werden uns vom zentralen Platz an der Einmündung der Seestraße in die Promenade zunächst westwärts, also in Richtung Seebrücke bewegen.



Zoom-Zoom! Es geht direkt ins Geschehen. Ein Blick in die Seestraße:


Und gleich noch einer, weil's so schön war:

Links deutet sich mit der Wellblechkiste ein besonderes Ereignis an: Das alljährliche Seebrückenfest von Bansin!
Die Bilder stammen demzufolge von Juli 2007, dieses Jahr mach ich aber auch wieder fleißig Fotos.


Zu den Bauten in der Seestraße schreib ich dann später noch was.
Hier kommt erstmal die Villa Aegir am Ende dieser Straße, direkt an der Promenade:


Wie man unschwer erkennen kann, wurde das Gebäude zuletzt ziemlich vernachlässigt. Das liegt nicht im mangelnden Interesse an der Villa begründet, sondern an ungeklärten Eigentumsfragen und einem zahlungsunwilligen Pächter - wie so oft. Das Gebäude macht zwar keinen sonderlich schönen Eindruck in diesem Zustand, fällt aber auch nicht weiter auf.

Im Zuge des Grand-Hotel-Neubaus auf dem Grundstück nebenan soll die Villa Aegir dann aber endlich würdevoll saniert werden.
Zur Zeit finden sich dort 2 nette Kneipen ("Zur Molle" und eine Fisch-Gastro), sowie ein kleiner Kiosk zur Promenade hin.
Auf der Seite heimatsammlung.de zeigt sich das Gebäude in seinen besseren Tagen - es waren um 1960 noch Gusseisen-Balkone montiert und nette Aufschriften zu lesen. Dies wird hoffentlich wieder hergestellt.


Jetzt wenden wir den Blick mal in die andere Richtung - auf Höhe vom Aegir in Richtung Hauptplatz, mitsamt stilechter stalinistischer DDR-Wetterfahnenuhr:


Am Hauptplatz




Aussichtspunkt weiter östlich vom Platz


Adretter Eingang zu den WCs (Treppe runter) - Blick zurück in Richtung Seestraße


Noch mal dichter ran - hier ist der Bauplatz des geplanten Grand Hotel Kaiserstrand zu sehen


Bauschild - bis Sommer 2009 müssen die sich aber sputen


Zeit zum umdrehen. Linker Hand schließt sich dann die Konzertmuschel an den Platz an




Sehr nett gestaltete Anlage, dank Soli


Zwei Aufnahmen der Konzertmuschel zu verschiedenen Tageszeiten




Kleiner Bonus... Unser Saupreuße fordert Disziplin und Ordnung von zufällig aufgelesenen Badenixen ein


Weiter Richtung Westen - nanu, Ortswechsel? Ein Haus ausm Harz? Nein, eine Bansiner Imbissbude Ja, zum Seebrückenfest lassen die Fischköppe sich ordentlich was einfallen


Es geht auf die Perlenkette zu


Erster Blickfänger hier: Das Hotel Germania. Ja, hier traut man sich noch was


Der Bau wurde 1908 errichtet und ist sehr maritim gestaltet. Der Dachgiebel ist mit bunten allegorischen Figuren geschmückt - auf jeder Seite ein Boot samt Besatzung (Fischersjong mit Meerjungfrau, geil!). Auch ein Blick auf die Homepage des Hotels lohnt - es gibt ein Video und einige Bilder. Zudem gehört das Haus zu den günstigsten an der gesamten Promenade (aber meine Ferienwohnungen sind viel schöner und ruhiger )
Auch die Köche haben was drauf, in einem neu errichteten Vorbau (2007 fertig geworden) gibt es eine gemischte mediterran-regionale Küche, sehr bekömmlich. Die Fischerpizza ist der Wahnsinn!


Es schließt noch ein echt urteutsches Häusle an - das Hotel Kaiser Wilhelm


Zu der Villa selbst kann ich leider nicht viel sagen. Sie ist anscheinend vor dem Nachbarbau entstanden, ich schätze ungefähr 1900. Die Homepage ist da nicht sehr ergiebig, auch sonst findet sich nichts brauchbares. Ich besorge mir demnächst aber mal ein wenig Fachliteratur und liefer dann hier und da noch ein paar Infos nach.

Eine Info kann ich aber gewiss geben: Die Kneipe da unten drin ist der Hammer!
An vielen Abenden gibt es Live-Musik, da wackelt die Bude. Ist auch immer gut besucht, die regionale Küche (sehr fischlastig) kommt super an.


Zur Abwechslung mal ein Blick in die andere Richtung, zum Strand

Dort stehen so allerhand hübsche Windinstallationen und vereinzelt Spielgeräte rum. Und Bänke für die gebrechlichen alten Herrschaften sowieso
Im Hintergrund sieht man die Seebrücke von Bansin, weiter rechts steht ein Bademeisterturm rum - vielleicht kommt ja der Hoff mal auf nen Baywatch vorbei


Nach dem Kaiser-Hotel stoßen wir dann auf den ersten Neubau. Es handelt sich um den Bansiner Hof. Er wurde Ende der 90er fertig gestellt und lehnt sich recht stark an seinen Vorgänger an - hier ein altes Bild aus den 50ern. Leider hat man die Villa zu DDR-Zeiten wie so vieles gepflegt vergammeln lassen, so dass er in den 80ern abgerissen werden musste. Da es ein äußerlich sehr einfacher Bau war, hätt man ihn auch fast rekonstruieren können. Irgendwie schade drum...

Hier und auf der Homepage finden sich noch einige Infos zum heutigen Hotel.


Darauf folgt dann die mondäne Villa Fortuna (Homepahe)

Ein Bau, der mir in seiner vornehmen Zurückhaltung ausnehmend gefällt. Und verdammte Scheiße, das Ding ist purer Luxus! Der Fliesenleger, der meine Küche gefliest hat, übernahm die sanitären Einrichtungen da drin. In den oberen Suiten wurden Hochdruck-WCs (sauteuer) und goldene Amaturen (sauteuer) verbaut, die Bodenfliesen allesamt aus Marmor (sauteuer).
Dementsprechend sind auch die Zimmerpreise... Sauteuer!


3 Schritte weiter, mal ein Blick zwischen die Villen


Damit haben wir den nächsten Bau schon vorsichtig angeschnitten - das Strandhotel Möwe! (Homepage) Eine der angenehmsten Neubauten (ich glaube anno 2004), die man sich so vorstellen kann. Die Gründerzeitbebauung an der Stelle war eher unbedeutend, die moderne Version stellt nicht wirklich einen Rückschritt dar. Auf diesem alten Foto ist es das 3. Gebäude von rechts - das stand dort bis in die 70er... Jaja, alles vergammelt. (Wohl eher vergammelte Ideologie)


Nochmal ein spontaner Blick zur Seebrücke


Und dann gehts weiter zu einem meiner Lieblingsbauten an der Perlenkette: Villa Dora


Wie bei der Villa Fortuna eine gelungene Verbindung aus historistischem Pomp und zurückhaltender Eleganz. Es war eine der letzten Bauten an der Promenade (1913) und schloss die Perlenkette zu einem geschlossenen Ganzen. Die Sanierung erfolgte 2003 und ist absolut vorbildlich, sogar das Foyer wurde wieder hergerichtet. Die 4-Sterne-Wohnungen sind aber natürlich nicht grad billig (im Gegensatz zu meinen 5-Sterne-Exemplaren )
Auf der Homepage gibt's mehr zum Haus.




Auch das anschließende Haus weiß zu gefallen: Villa Meereswoge (Homepage)

Um 1910 errichtet, weiß auch dieser Bau durch elegante Details und stimmige Gestaltung zu gefallen (Gott, klingt ja langsam wie im Reisekatalog hier ).
Das Gebäude wurde erst 2005 saniert, sieht nun aber top aus. Direkt gegenüber steht die Seebrücke samt Touri-Info.

Da isse!


Nochmal kurz einen Blick auf die geleckte Promenade erhascht...



Und dann reicht's auch erstmal. Die Erbse muss sich ausruhen und gedeihen
Morgen geht's weiter mit der Pomade, ach ihr wisst schon...

Hoffe, es hat euch so weit gefallen. Habe ja vollmundige Versprechen abgegeben und versuche, die auch einigermaßen einzulösen.
Grämt euch nicht, fleißig zu fragen (z.B. warum der Osten so gewienert und der Westen so versifft ist ), euren Senf abzugeben, eigene Bilder zu posten, was auch immer.


Aber: Wer hier nicht kommentiert, kriegt mit dem Nudelholz!
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Alt 13.05.08, 09:49   #5
Schnack
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Schnack sitzt schon auf dem ersten Ast
Unglaubliche schöne Bilder, die du uns hier mitgebracht hast Erbse! Ich kann mir vorstellen, dass man es dort sehr gut aushält Sag mal unterliegen Neubauten in diesem Orten einer Gestaltungssatzung oder liegt's am tollen Umfeld, dass dort sowas schönes wie das Grandhotel
Kasierstrand entsteht?
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Alt 13.05.08, 19:43   #6
porteño
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Sehr schöne Bilder. Sind das denn alles Hotels an der Perlenkette oder gibts da auch verkäufliche Häuser in privaten Händen... So mal Interesse halber...
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Alt 14.05.08, 19:00   #7
erbsenzaehler
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Erstmal vielen Dank für die Blumen Freu mich immer wie ein kleines Kind, wenn so ein Strang in der Galerie aufblinkt.

Porteño: Wenn du das nötige Kleingeld mitbringst, kannst du dir die ganze Perlenkette gönnen Die meisten Gebäude in der 1. Reihe werden schon als Hotel genutzt - zudem werden fast alle durch einen Gastronomiebereich im Erdgeschoss oder durch Musik- und Speisesäle ergänzt. Es wurden aber in einigen Gebäuden auch Wohnungen veräußert - so wie beim genannten Beispiel "Villa Fortuna". Die Apartments waren wohl auch schweineteuer, mein Fliesenleger meinte, ein Kunde hätte dort fast 7000€ für den marmorgefliesten m² hingelegt.
Auch im Hotel Germania wurden meines Wissens 2 Obergeschoss-Apartments vergeben, ebenso in der Villa Admiral (kommt noch).

In der Bergstraße (also in 'meiner' 2. Reihe) ist es teils günstiger, manche Wohnungen sind aber gar noch kostspieliger als an der Promenade. Kommt eben auch hier auf die Lage an, wobei sich die Bauten da in der gesamten Straße nicht soviel nehmen hinsichtlich Lärm, Ausblick und Erreichbarkeit.

Zitat:
Zitat von Schnack Beitrag anzeigen
Unglaubliche schöne Bilder, die du uns hier mitgebracht hast Erbse! Ich kann mir vorstellen, dass man es dort sehr gut aushält Sag mal unterliegen Neubauten in diesem Orten einer Gestaltungssatzung oder liegt's am tollen Umfeld, dass dort sowas schönes wie das Grandhotel
Kasierstrand entsteht?
Also bei Sonnenschein, mit einem kühlen Eis am Strand und den Bädervillen im Rücken - wat schöneres givt dat gar nich Ja, lässt sich durchaus aushalten.

Zum Thema Neubauten: Dazu gab's in diesem Thread mal einige Spekulationen.
Ich würde sagen, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Traditionsbewusstsein, seichten Gestaltungsvorgaben, Profitdenken, der Vorliebe für klassische Formen und eben auch an der historischen Umgebung.
Hier traut sich (zum Glück!) niemand, inmitten eines Bäderarchitektur-Ensembles einen monströsen Glaskasten zu pflanzen. Da würden sich weder Mieter finden, noch würde man damit die Sympathien der umgebenden Anlieger auf sich ziehen, die sich oftmals eben auch eine gewisse Geschlossenheit in diesen Ensembles wünschen.

Hinzu kommt vielleicht noch, dass die Bauten ja vielfach ziemlich vernachlässigt wurden zu DDR-Zeiten. Jetzt hat man das Gros dieser Schätze wachgeküsst und möchte die enormen Sanierungsbemühungen nicht durch unpassende Neubauten zunichte machen.
Usedom (wie auch viele andere Ecken im Osten) hatte ein Schweineglück, dass die DDR-Regierung nicht genügend Geld hatte, um die (im negativen Sinne) teils sehr ambitionierten Umgestaltungsplanungen der Promenaden durchzuboxen. Manches wäre da schon der ästhetischen Apokalypse gleich gekommen.
Die Perlenkette in Bansin sollte beispielsweise komplett einer Art Prora-Koloss weichen Bei Zeiten find ich vielleicht noch mal Pläne dazu.

Leider ist z.B. Heringsdorf nicht so glimpflich davon gekommen. Hier hat man am Vorplatz der alten Seebrücke tabula rasa gemacht und 2 Plattenhochhäuser hochgezogen.
Die wurden zwar in den frühen 90ern recht aufwendig saniert, sind nun aber nicht gerad eine Augenweide. Aber auch dazu später noch mehr
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Alt 15.05.08, 00:51   #8
erbsenzaehler
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BANSIN - Promenade, Teil 1

Dann mach ich mich mal an den Rest vom Fest. Weiter geht's in die wilde Steppenlandschaft des Bansiner Westens!

Ach ja: Mir fiel gerade auf, dass man mein Häusle bereits auf einem der Bilder erkennen kann. Nämlich hier, links hinter der Meereswoge, mit dem roten Dach.
Näheres dann später noch, wie gesagt

Am Scheideweg zwischen Bergstraße, Ostsee und Promenade begegnet uns dann sogleich nochmal die Seebrücke.
Heinz & Gertrude machen heut noch was klar!


Wenn wir unser Haupt etwas nach links wenden, erkennen wir das 2002 neu gebaute "Haus des Gastes". Wie der Name erahnen lässt, ein Infoschuppen für Gäste des Seebades. Da drin gibt es Aktenschränke voller Flyer, ossitypisch saufreundliche Auskunft und jede Menge Veranstaltungshinweise. Und Veranstaltungen gibt's gleich ne ganze Sackladung auf Usedom!


Davon kündet auch die Event-Pinwand.


Im Hintergrund erahnt man schon eine der absoluten Raritäten im Ort: Eine DDR-Kaputtsanierung! Das Hotel Dünenschloß. Dieser Bau hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich.

So präsentierte der Bau sich vor den 70ern - es ist die Villa ganz rechts (auf heimatsammlung.de gibt's noch jede Menge andere alte MV-Postkarten).
Hier hat man fleißig entstuckt und die Villa mit allerhand DDR-Schick gepflegt entstellt. Anno 2007 bot sich diese Promenadenansicht:


Doch auch hier hat man die Zeichen der Zeit erkannt und ist nun im Begriff, einige kosmetische Eingriffe am Gebäude vorzunehmen. So wird die EG-Zone durch einen hier üblichen Restaurant-Vorbau erweitert und - besonders wichtig für den Gesamteindruck - die Fassade wird durch klassische Holzbalkone ergänzt. Die Aufnahmen stammen von Ostern '08, mittlerweile ist man mit dem Umbau fast fertig.
Warum ich euch das zeige? Weil ich denke, dass das Resultat zufriedenstellend genug ist, um hier nicht unbedingt auf eine Rekonstruktion der Fassade zu bestehen. Oder was meint ihr?

Die ersten Bilder zeigen den Bau noch mal aus größerer Entfernung.
Wann dieser errichtet wurde weiß ich leider nicht, aber wie gesagt - ich besorg mir noch mal Sekundärliteratur.


Hab ich's schon erwähnt? Ab der Seebrücke geht es doch etwas bergab mit der Qualität der Bauten. Hier hat man westlich des Admiral-Hotels alles zusammenfallen lassen, so dass die Ecke recht neubaugeprägt ist.
Aber durchaus alles im Rahmen des Erträglichen und mit Respekt gegenüber dem Ensemble. Finde ich zumindest.

Der erste dieser Neubauten: Die Ostseeresidenz Seeschloss Bansin! Ein Hotel der Seetel-Gruppe, die auch das Grand Hotel Kaiserstrand am Hauptplatz plant (die haben aber auch gelungenere Bauten im Portfolio).
Lässt zwar etwas die Liebe zum Detail vermissen, im Großen und Ganzen aber durchaus akzeptabel. Da werden stets die provinzdeutschen Reisebusladungen ausgespuckt, auch viele Polen dort. Muss irgend so ein spezielles Touri-Programm sein. Kann da von meinem Küchenfenster zum Eingang (an der Bergstraße) gucken. Immer bussi-busy!

Und so teutsch!

Habe jetzt nicht nachgeschaut, wurde aber etwa Sommer 2004 fertig gestellt.



Gegenüber vom seichten Luxus wird's dann plötzlich wildromantisch... Fischerhütten!

Die stehen da beinahe schon seit Gründung des Ortes als Seebad. Bansin hat, wie eingangs erwähnt, eine lange Tradition als Fischerort. Und verdammt nochmal, das schmeckt man auch! Wie sonst kaum noch irgendwo springt einem der frische Fisch hier quasi vom Ostseekutter auf den Teller.
Fantastico!

Wir nähern uns dann einem weiteren Neubau. Hier wird's dann interessant: "La Posada" - Ein Mexikaner/Texaner!


Will zwar irgendwie gar nicht zur Umgebung passen, hat aber auch was charmantes, bringt ein wenig Abwechslung rein an der Ecke. Mag das Ding nicht missen, schmeckt echt super dort. Und die Tequila Shots!


Wir nähern uns noch einmal echten Altbauten


Die einzige Autozufahrt zur Promenade - darf lediglich vom Strandräumdienst und den Fischern genutzt werden


Aparthotel "An der Seebrücke" - eine etwas modifizierte Gründerzeitvilla mit (unechtem, bzw. nicht tragendem) Sichtfachwerk)

Entstanden anno 1910.

Der Restaurantvorbau dürfte neuer sein, schätze mal 80er Jahre.




Da steht sie schon so preußisch: Die Villa Admiral! (Als Promenadenhotel bezeichnet)

Es scheint um 1920 entstanden zu sein, näheres weiß ich leider nicht

Bei Flut werden hier die Angeln ausgefahren und die Netze gelegt


Mit angebaut: Café Plonsky, sehr nette Bedienung, und sonst ganz ok


Fahrradständer und Sitzmöglichkeiten für die Versehrten gibbet auch wieder genügend


Wir pirschen uns an das Travel Charme Hotel Bansin, fast eine gated Community - fette Mauern und Sichtschutzvorrichtung, Wachpersonal, Video-Ü. Scheinen Leute mit erhöhtem Sicherheits(geltungs?)bedürfnis zu übernachten


Der gläserne Speisesaal






Nunja, kein Meisterwerk die Bude, aber für eine Bettenburg akzeptabel. Wurde 2005 fertig gestellt und ist stets gut ausgelastet - die Kundschaft bringt meist auch dicke Geldbörsen mit


Ist ja auch der letzte Bau an der westlichen Promenadenmagistrale. Kriegt man also idR kaum zu sehen (höchstens beim Spaziergang oder auf der Seebrücke)


Da geht's dann auch gleich mit Steilküste los, die Hotelgäste haben hier so ziemlich die letzten m² Flachstrand vor sich






Noch ein paar Eindrücke von der Promenade und dem Strand am Westende.
















Passende musikalische Untermalung: Klingt nach Urlaub, oder?




Das war's so weit aus dem gülden glänzenden Westen. Demnächst geht es dann mit der (interessanteren) Ostecke weiter!

Für die vorgestellten Hotels brauch man übrigens nicht mehr buchen, alle belegt. Bei mir ist noch was frei

Geändert von erbsenzaehler (15.05.08 um 01:06 Uhr)
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Alt 15.05.08, 01:02   #9
Ben
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Diese Altbauten sind wirklich traumhaft. Was man mit diesem Dünenschloss gemacht hat, ist hingegen ein Albtraum. Immerhin versucht man jetzt, die Schäden wieder zu beheben oder zu mindest zu cachieren.
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Für alle von mir gezeigten Bilder gilt-soweit nicht anders angegeben-"©Ben".
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Alt 15.05.08, 01:20   #10
Welfe
Stimmt ->
 
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Das mit dem kleinen Boot vor dem Hotel finde ich süß. Und auch die strahlend weissen Bänke sind mir gleich ins Auge gefallen. Alles wirkt so schick und gepflegt, einfach perfekt.
Die Architektur generell ist hervorragend, da sind es diese kleinen Details hier und da, die den Unterschied machen.

Einer meiner Lieblinge. Sichtfachwerk mag zwar nicht authentisch sein. Schön ist er aber allemal.
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Alt 15.05.08, 02:11   #11
BerlinFan
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BerlinFan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
@ Erbsenzähler

Schöne Fotos! Alles wirkt sehr ordentlich/akkurat/adrett, typisch deutsch irgendwie. Gefällt mir.

Mich würden auch Fotos vom polnischen Teil Usedoms interessieren.
Falls es bereits Fotos hier im Forum gibt, dann bitte den Link dorthin.

Eher wie der Schrei danach.

Geändert von BerlinFan (15.05.08 um 02:31 Uhr)
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Alt 15.05.08, 06:51   #12
Cowboy
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Danke für den Usedom-Werbevortrag. Ich könnte mir vorstellen, dass bei der örtlichen Tourismusstelle Interesse an deiner Galerie besteht.

Zu den Gebäuden: Nun ja, im Detail offenbaren sich dann doch einige bauliche und ästhetische Schnitzer, wobei das Resultat immer noch um Welten besser ist, als man es aus hiesigen Touristenhochburgen im Westen gewohnt ist. Ein großer Vorteil scheint mir, dass trotz vieler An- und Aufbauten das Gesamtbild stimmig ist: Soll heißen, Bansin wirkt nicht elendig wild verbaut, sondern wohl durchdacht. Das gefällt mir sehr, und da spielt es auch kaum noch eine Rolle, dass das ein oder andere Gebäude ein bisschen daneben aussieht.


Für die vorgestellten Hotels brauch man übrigens nicht mehr buchen, alle belegt. Bei mir ist noch was frei

Was machst du falsch, was andere richtig machen?
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Alt 19.05.08, 00:16   #13
Floydian.
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Floydian. wird schon bald berühmt werdenFloydian. wird schon bald berühmt werden
Wahnsinn, vielen Dank für die vielen feinen Bilder.

Usedom ist wirklich eines der vielen kleinen Paradiese in unserem Land. Ich bin auch sehr gerne dort, die endlos lange Strandpromenade über mehrere Orte ist dabei eines der schönsten Merkmale. Zwei kleine Mankos: Einige Häuser sind, wie du gut dokumentiert hast, etwas vernachlässigt, und der Blick nach Swinemünde hat mir noch nie wirklich gefallen. Das sind aber wirklich Kleinigkeiten. Alles in Allem kann man auf Usedom prima abschalten und die Sonne genießen.
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Alt 19.05.08, 08:47   #14
corvus edwin
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corvus edwin ist im DAF berühmtcorvus edwin ist im DAF berühmt
@erbsenzaehler:

Was fuer ein schoenes Stueck Deutschland!
Usedom steht jetzt auf meiner Liste!
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Alt 31.05.08, 18:01   #15
necrokatz
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necrokatz ist ein hoch geschätzer Menschnecrokatz ist ein hoch geschätzer Menschnecrokatz ist ein hoch geschätzer Menschnecrokatz ist ein hoch geschätzer Mensch
Usedom ist auf jedenfall sehr nett... es wurde ja auch mal als Badewanne Berlins bezeichnet
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