Hier noch ein paar Zusatzinformationen zu dem Artikel.
Seit Freitag ist die Ausfahrt Duisburg-Hochfeld nach zwei Jahren Sperrung wieder befahrbar. Im September wird sie allerdings nochmal für ein paar Tage gesperrt, weil sie dann Flüsterasphalt erhalten soll.
Am vergangenen Montag wurde in Düsseldorf ein weiteres Teilstück der B8n offiziell freigegeben. Gegen Ende des Jahres soll dann mit dem Bau des letzten Streckenabschnittes begonnen werden, bis Ende 2011 soll es fertig gestellt sein. (Quellen: Rheinische Post vom 1. Juni und vom 27. Juli)
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Multi Development war immer sehr an dem Gebäude interessiert, was mit ein Hauptgrund dafür ist warum sie das Stadtfenster überhaupt bauen. MD möchte am alten Standort einen Neubau errichten, welcher wahrscheinlich größtenteils Einzelhandel beinhalten wird. Auch über eine Forum-Erweiterung zur Düsseldorfer Str. hin wird spekuliert. Dies dürfte jedoch davon abhängen ob es auch gelingt andere Immobilien entlang der Börsenstr. zu erwerben.
Um den Duisburger Hafenstadtteil Ruhrort weiter zuentwickeln, haben vor etwa 1 ½ Jahren einige Ruhrorter Unternehmen zusammen mit der Stadt einen Masterplan für Ruhrort in Auftrag gegeben, heute wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Stadtteil soll sich nach dem Plan zu einem Arbeits-, Wohn- und Szeneviertel ähnlich wie der Innenhafen entwickeln. Dafür sind unter anderem geplant eine begründete Hafenpromenade anzulegen, an zentralen Punkten markante Neubauten zu errichten, attraktive Arbeitsplätze und Wohnräume zu schaffen, sowie das kulturelle Leben fördern. Die Umsetzung des Planes dauert laut Aussagen etwa 10 bis 15 Jahre. (Mehr Informationen: WAZ vom 19. August 2009)
Die Stadt Duisburg hat auf ihrer Internetseite nun auch einen Bericht und ein Rendering veröffentlicht. Die Ziele des Masterplanes sind unter anderem ein neues Verkehrskonzept, Baulücken schließen, Plätze neu gestalten und vor allem die Wasserlage nutzen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass man plant auf der Mercatorinsel auch Hochbauten zur errichten. Hier hat man der Bahn der bereits Flächen angeboten. Wenn dann noch tatsächlich der RIW-Tower wie angekündigt gebaut wird, dann hat Ruhrort bald eine größere Skyline als die Innenstadt. (Quelle:Rheinische Post vom 20. August 2009)
Mal die Frage in die Runde: Wie bewertet ihr die neue Situation im Rathaus bezüglich der weiteren Entwicklung der Innenstadt? Ein CDU-OB, dem man nicht abstreiten kann an der eher positiven Entwicklung der letzten Jahre beteiligt gewesen zu sein, in Kombination mit einem Rat der von der SPD dominiert werden dürfte...
Eins dürfte klar sein: Wenn jetzt erst über das Stadtfenster entschieden worden wäre, dann würde es wohl keins geben. Aber bedeutet dass auch für die Zukunft eher Stillstand statt Fortschritt?
Auch wenn ich eigentlich kein Freund einer großen Koaltion bin, sehe ich hierdrin eigentlich die einzige Chance. Dass wieder dürfte wohl auch bedeuten dass Herr Dressler oberster Stadtplaner bleiben dürfte. Fakt ist: Für Großprojekte braucht man im Rat Mehrheiten. Und die sehe ich Momentan nur in einer Großen Koalition.
Also ich denke nicht, dass sich viel ändern wird, es ist ja normal, dass die Opposition und die Regierung sich um Großprojekte zanken, dass war damals mit der SPD beim Innenhafen und beim Multi Casa so und jetzt ist es mit der CDU und dem Stadtfenster so, auch die FDP war ja gegen das Projekt.
Was ich mir persönlich für Duisburg wünschen würde wäre eine Ampelkoalition.
Forum Duisburg für die ICSC European Shopping Centre Awards nominiert
Das Forum Duisburg gehört zu den Finalisten im Wettbewerb um die begehrten ICSC
European Shopping Centre Awards. Die Finalisten in den verschiedenen Kategorien
wurden gestern Abend auf der Mapic Conference in Cannes bekannt gegeben.
Das Forum Duisburg der Multi Development Germany GmbH konnte sich zusammen mit zwei weiteren Projekten in der Kategorie „New Developments – Large“ durchsetzen. Die Auszeichnungen, die als die renommiertesten der Branche gelten, werden vom ICSC Europe (International Council of Shopping Centres Europe) jährlich an die besten neuen, umgestalteten oder erweiterten Einzelhandelsobjekte in ganz Europa vergeben. Die diesjährigen Gewinner werden Ende April 2010 auf der ICSC European Conference in Prag bekannt gegeben.
Wie der WDR soeben meldet, haben die Städte Duisburg, Oberhausen, Mülheim und Essen den Unternehmerservice Ruhr-West gegründet.
Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Servicestelle, die Unternehmen als Anlaufstelle dient, die sich hier in der Region gründen oder neu ansiedeln wollen.
Nach einem Bericht des Essener Unternehmens „Brockhoff & Partner“ gab es trotz der Wirtschaftskrise eine stabile Nachfrage nach kleineren Büroflächen zwischen 150 und 500 Quadratmetern, die Nachfrage nach Flächen über 500 Quadratmetern sei jedoch deutlich gesunken.
Obwohl der Gesamtflächenumsatz in den größten Städten des Reviers (Essen: 101 000 m2, Duisburg 62 000 m2, Dortmund 60 000 m2 und Bochum 55 m2) gesunken ist, seien die Mieten stabil geblieben. Die Spitzenmieten werden mittlerweile mit 13,50 Euro in Duisburg gezahlt.
Leicht erhöht hat sich nach Angaben des Unternehmens angeblich in Duisburg die Leerstandsquote, die im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten deutlich niedriger ausfällt. Brockhoff & Partner sieht für 2010 eine Erholung des Immobilienmarktes.
Aufgrund der abzusehenden Entwicklung in der Innenstadt mit Königsgalerie, Stadtfenster und Neupositionierung der Münzstraße glaubt das auf Handelsimmobilien spezialisierte Unternehmen Kemper’s Jones Lang LaSalle aus Düsseldorf an einen „Aufwärtstrend auf dem Vermietungs- und Investmentmarkt für handelsgenutzte Gewerbeimmobilien.“ (Quelle: WAZ vom 29. Dezember 2009)
Hier mal ein Foto aus Ruhrort. Auf diesem Gelände soll die "Waterfront Duisburg" entstehen. Das vordere Hafenbecken scheint vollständig verfüllt worden zu sein.
Auf dem Bild sind man die neue Treppenanlage. Aktuell sind aber keine Bautätigeiten zu sehen. Was jemand ob das ganze noch im Zeitplan ist?
Regierungspräsident Jürgen Büssow in einem Interview
Der Düsseldorfer Regierungspräsident gab heute in einem Interview gegenüber „Der Westen“ bemerkenswerte Einblicke durchs Schlüsselloch. Roter Faden und Leitthema des Interviews war die Finanzsituation in seinem Regierungsbezirk.
1. Zusammenlegung von Städten
Hierzu sagte der Regierungspräsident, dass er sich sehr wohl eine Zusammenlegung von Städten vorstellen könne und er machte das am Beispiel der Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen fest, die bei einer Zusammenlegung zur drittgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens heranwachsen würden.
Er irrt! Es wäre die zweitgrößte Stadt mit rund 625.000 Einwohnern. Sei es drum, vor dem Hintergrund der bevorstehenden Verwaltungsstrukturreform eine bemerkenswerte Aussage, die auch und vor allem für uns hier im Revier höchst aufschlussreich ist. Denn auch hier gilt, mehr noch als im Bergischen, Einsparungen durch Zusammenlegung.
2. Stadionneubau
Auch der hier in Essen heftigen Diskussion um ein neues Fußballstadion hat der Regierungspräsident höchst interessante Aspekte hinzuzufügen. So „höre er, dass man unter Umständen plane, ein gemeinsames Stadion für Rot-Weiss Essen und für Rot-Weiß Oberhausen auf Oberhausener Gebiet zu planen“.
Höchst bemerkenswert, was da so alles hinter den Kulissen diskutiert wird. Da werden sich die Fans beider Vereine aber noch freuen.