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Alt 29.12.13, 21:16  
RianMa
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RianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle Zukunft
Lange Straße

@Saxonia:
Ja, leider ist es wohl so. Gerade auch die Fallrohre sind mir ein Dorn im Auge. (Ich musste immer an Orgelpfeifen denken.) Ich persönlich habe die Abwechslung bei der Höhe der Gebäude immer als positiv empfunden, was ich auch immer noch an dieser Stelle befürworte. Aber die Fassaden werden wiederum durch die Vor- und Rücksprünge und durch die Balkone beliebig und unruhig. Bei den Details, die sich dadurch logischerweise ergeben haben, wurde leider wirklich gespart, was sehr schade ist.
Und ich muss ebenso zugeben, dass ich noch nie ein Freund dieser horizontal gesprossten Fenster war. Diese Fenster wurden extra dafür entwickelt, nicht bei jeder Durchlüftung die Pflanzen vom Fensterbrett nehmen zu müssen bzw. um sich eine Absturzsicherung vor dem Fenster zu ersparen. Dieses praktische Argument hat jedoch keine guten Auswirkungen auf die betroffenen Fassaden. Ich denke, ungesprosste Fenster hätten viel besser zu den Neubauten gepasst.
Dennoch ist die Nachfrage nach den Wohnungen hoch und die Aufwertung des Areals steht außer Frage. Die gesamte Situation hat sich wirklich entscheidend verbessert, was mich freut und ich dann mal ein Auge zudrücke.

Ich hoffe, es geht in Ordnung, wenn ich inhaltlich an die oberen Artikel anschließe und jetzt mit der Langen Straße weitermache. Ich hatte den Artikel schon fast fertig und habe dann erst gesehen, dass du geschrieben hast...
Also, gelb wird es, wie in der Schnoienstraße, nämlich jetzt auch in der Langen Straße 44. Nachdem hier zunächst ein honiggelber Anstrich gewählt worden ist (zu sehen im Post #53, scheint man dann letztlich doch noch davon abgekommen zu sein und hat sich dann für einen dezenteren Gelb-Orange-Ton entschieden. Dieser gefällt mir ausgesprochen gut! Überhaupt macht das Haus wieder einen schlichten, aber sehr attraktiven Eindruck.

Die Vergleichsbilder kommen jetzt:





Sehr schön auch, dass man die Türen und Fensterfronten des Geschäftes in der ursprünglichen Form wieder aufgearbeitet hat.

Ich glaube, ich habe bisher noch gar nicht erwähnt, dass die Lange Straße 12 saniert werden soll!! Bisher kann ich aber noch nichts genaues darüber erzählen. Ich weiß nur, dass der aktuelle Eigentümer Fördermittel beantragt haben soll.

Es handelt sich um folgendes Gebäude:



Der ruinöse Kemladen soll jedoch abgebrochen werden. Vom Kattrepel (das ist die östlich der Langen Straße abzweigende Straße) kann man den Kemladen recht gut einblicken:



Wenn etwas mehr Informationen an die Öffentlichkeit sickern, dann gebe ich Bescheid.

Und dann möchte ich natürlich einen abschließenden Bericht abliefern über das Projekt "Mühlentor-Viertel", das im September feierlich eröffnet worden ist. Das Projekt kam hier schon häufiger vor, ebenfalls zuletzt im Post #53. Im Juli hatte man hier den Neubau in der Langen Straße 4 eröffnet. Von diesem hatte ich im August Bilder gezeigt. Fertig war zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht die Nummer 5. Hierbei handelte es sich um ein Sanierungsobjekt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Im hinteren Bereich musste man hier aufgrund des schlechten Bauzustandes Teile der Bausubstanz abreißen. Die Fassade und die daran anschließenden Räume wurden aber vorbildlich saniert und durch einen modernen Hofteil komplettiert.



Der Vorzustand und der aktuelle Zustand im Vergleich:



Nocheinmal eine vergleichende Perspektive von Norden:





Durch die Hofeinfahrt im Neubau, welchen ich im Übrigen ganz gut finde, obwohl das Erdgeschoss ein wenig gedrückt wirkt, gelangt man auf den Hof der Gesamtanlage. Hier bietet sich nochmal ein abschließender Blick auf die Hoffassaden der Neu-/Altbauten:



Sehr große Balkone hat man der Fassade spendiert, die von den neuen Besitzern aber hoch gelobt worden sind. Dann würde ich mal ganz salopp sagen: Ende gut, alles gut.

Eine Kleinigkeit ist aber noch von Interesse!
Die WGG, Eigentümer der eben gezeigten Objekte des "Mühlentor-Viertels", möchte sich auch weiterhin in der Güstrower Innenstadt engagieren.
Das Unternehmen plant die Neubebauung der Grundstücke Gleviner Straße 14 und 16. Im September fand bereits der Termin für die Grundstücksankäufe statt.
Sollte es zu einer (hochwertigen) Bebauung an dieser Stelle kommen, wäre das ein großes, großes Glück für die Stadt. Im Post #11, in dem es ja ausführlich um die Gleviner Straße ging, hatte ich mal erwähnt, dass die Situation im südlichen Teil der Straße durch die Baulücken alles andere als zufriedenstellend ist. Gegenüber werden ja jetzt die Nummern 23, 24 und 25 (#55) saniert. Ich habe vorgestern ein Bild gemacht. Die Sonne stand schon sehr tief, aber so haben wir hier ein aktuelles Bild der Lage mit den zwei unschönen Baulücken:

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Alle Fotographien sind generell durch mich aufgenommen und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Danke.
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