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Alt 07.01.14, 17:24  
(dwt).
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Zitat von lguenth1 Beitrag anzeigen
Auf dem westlichen Teil des Rangierbahnhofs Chemnitz-Hilbersdorf (Luftbild) soll der Bebauungsplan so geändert werden, dass dort bis August 2014 eine Solaranlage errichtet werden kann (Beschlussvorlage). Die Eigentümerin des Areals, die DB Services Immobilien GmbH (DB Simm) hatte die Fläche des ehem. Rangierbahnhofes zum Verkaufs ausgeschrieben. Ein potenzieller Erwerber der Fläche hat die Absicht, langfristig das Areal gewerblich zu nutzen. Aufgrund des erheblichen Entwicklungs- und Erschließungsaufwandes soll eine Photovoltaikanlage als Zwischennutzung errichtet werden. Dies soll durch die ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH als 100%iges Tochterunternehmen der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG erfolgen. Die ELICON wird dazu eine Fläche von rd. 17 ha (zzgl. Erschließung) auf 25 Jahre vom neuen Eigentümer pachten, die Photovoltaikanlage errichten und betreiben. Die ELICON sichert zu, nach Ablauf der Pacht die Anlage zurückzubauen, um eine gewerbliche Nachnutzung der Fläche zu ermöglichen.

Wie das alles mit den Klagen über die in Chemnitz angeblich fehlenden Gewerbeflächen zusammenpasst, wird mir nicht ganz klar. Eine Blockierung der Fläche für 25 Jahren würde ich jedenfalls nicht unbedingt als "Zwischennutzung" bezeichnen, mal ganz abgesehen von den Auswirkungen solcher Anlagen auf den Strompreis.
Hierbei habe ich gesehen wie das eingekreiste Gebäude in Komplettsanierung steht.



Dazu eine Meldung die vor der Planung eines Solarparks stand. Im

Zitat:
Ich habe mal ein wenig Recherchiert, nachdem ich auf der Seite bei Preissler-Architekten auch die RAW Gebäude gesehen habe.

Dazu habe ich nach einiger Zeit einen Artikel über das Vorhaben gefunden.

Unter anderen ausschnitte dazu:

Reichsbahngelände soll Industriepark werden

Ein Investor hat das frühere Hilbersdorfer Ausbesserungswerk gekauft und will es wieder beleben.
Ein Teil der alten Hallen und Flächen ist bereits vermietet.

Die Zahlen sind imposant: 42 Hektar Gesamtfläche mit 35.000 Quadratmetern Hallen- und 1200 Quadratmetern Bürofläche.
Hinzu kommen noch sechs Kilometer intakte Eisenbahngleise. Das sind die Eckwerte des Geländes
des früheren Reichsbahn-Ausbesserungs-Werkes (RAW) Chemnitz-Ebersdorf

Das Areal ist einer der größten Gewerbe- und Industriestandorte von Chemnitz in Privatbesitz
und - neben dem VW-Motorenwerk und dem Heizkraftwerk des Versorgers Eins - eines von nur
drei Industriegeländen in Chemnitz mit Bahn- anschluss.
Seit Anfang 2011 hat die Birkus-Immobilien-Gesellschaft nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Quadratmeter an Gebäudeflächen vermietet.

Für 2013 hat sich der Unternehmer vorgenommen, mehrere unter Denkmalschutz stehende Hallen und einen Teil der Werkstraße zu sanieren.
Dazu gehört das architektonisch besonders reizvolle Gebäude der ehemaligen Lehrwerkstatt des RAW.
"Wenn diese Vorhaben umgesetzt sind, wird das Gelände bereits Ende 2013 ein deutlich ansehnlicheres Grundbild bieten als jetzt.

Diese Nachricht ist eine sehr gute Meldung, welche jedoch zu klein eine Bedeutung bekommen hat.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht..
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