Dresden: Seevorstadt - Prager Straße

  • ^ Werter arnold,


    ich diskutiere gern auf Augenhöhe und bin auch durchaus gewillt, mich mit fundierten Meinungen, die der meinigen nicht entsprechen, auseinanderzusetzen, diese sachlich zu diskutieren und mich ggf. auch überzeugen zu lassen. Dies scheint mir allerdings, mit Verlaub, bei Deinen nicht nur in diesem Fall von erschreckender Ahnungslosigkeit geprägten Ergüssen nicht gegeben. Deswegen lehne ich das Angebot auf einen persönlichen Austausch dankend, aber nachdrücklich ab.


    Was das Thema Polemik angeht, verweise ich auf Begriffe wie "Papp-Schachteln", "Kulisse", "Stillstand" oder "Potemkinsches Dorf". Man sollte vielleicht auch einmal vor der eigenen Tür kehren...



    Ein potemkinsches Dorf

  • Ein Beton-Kern, auf den man Styropor klebt um eine historische Fassade 'nachzuempfinden', ist eine Kulisse. Eine Rekonstruktion ist das jedenfalls nicht.


    Laut Wikipedia wird als Potemkinsches Dorf "(russisch потёмкинская деревня) – meist im Plural als Potemkinsche Dörfer, seltener auch Potemkin’sche Dörfer oder Potjomkinsche Dörfer (...) – Vorgetäuschtes bzw. die "Vorspiegelung falscher Tatsachen" bezeichnet."


    Wie weiter oben schon geschrieben, beziehe ich mich NICHT auf die Silhouette der Stadt, sondern auf die Verknüpfung der Stadtsilhouette mit der Stadtstruktur, die - natürlich auch aufgrund der starken Zerstörungen der Stadt und dem mangelhaften Wiederaufbau - bis heute einfach noch nicht gegeben ist. Das Bild was du dazu gepostet hast, hat demzufolge mit meinem Standpunkt NICHTS gemein.


    Ich erinnere mich an den Streit, den wir schonmal zum "Neumarkt-Furunkel" (deine Aussage) hatten - soviel zu fundiert, mein Lieber ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von arnold ()

  • Neubau Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz

    So ich richtig liege, fließt die Entscheidung des Stadtrates für die Herabsetzung der Turmhöhe in den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan ein, auf dessen Grundlage ein weiterer Wettbewerb für die architektonische Gestaltung des Neubaus erfolgen wird. Wann es soweit ist, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

  • ^ Genau, es geht um Änderung des B-Plans - man schaue ins Ratsinfo. Derzeit steht Entwurf und Begründung des B-Plans zur Abstimmung. Quasi letzter Drücker für Korrekturen.
    Am 8.2. wurde im Bauausschuss abgewiesen und in den heutigen Stadtrat vertagt (TOPs 30 und 11.25, ggf erst morgen zur Zweitsitzung dran). Links ASB (Bauausschuss) mit einer Präsentation (13MB) sowie Ergänzungsantrag per Die Linke sowie Stadtrat aktuell. (ich kanns grad nicht einsehen - mein PC öffnet heute sämtliche Anlagen nicht - keine Ahnung was los ist...)

  • WiD saniert Ex-Altenheim @ Bürgerwiese


    130 Sozialwohnungen in Zentrumsnähe - DNN berichtete.
    Baujahr 1959-1960, 1. Altenheim nach 2.Weltkrieg, Wolfgang Hänsch hat auch mitgemacht.


    Da der nordwestliche dritte Riegel somit erhalten bleibt, schwächen sich die Möglichkeiten, überhaupt mal bzw noch etwas aus der erstklassigen Zentrumslage der Straße Bürgerwiese herauszuholen.
    Ich gehe fest davon aus - da die Flurstücke es hergeben - daß die WiD natürlich auch noch ein größeres Neubauvorhaben Richtung Bürgerwiese davorsetzen wird. Schließlich muß man auf nennenswerte Zahlen kommen, ausserdem bietet es sich an. Dies hätte mE ggf zur Folge, daß ein Großstandort des Sozialen Wohnbaus sich an der Bürgerwiese platziert - samt eventueller Begleitprobleme. Für die Lagegunst an der Bürgerwiese und eine erhoffte wertige Entwicklung dürfte der Spielraum und Willen zu derlei Investitionen entsprechend kleiner werden.


    Fazit: eine der einst wohlhabendsten und baukulturell herausragenden Wohnlage erfährt seit Jahren keinerlei stadtentwicklerischen Impuls, sondern dient lediglich als flächen-bietende Abstellhalde tagespolitischer Notdürftigkeiten.
    Nach über 70 Jahren nach der Zerstörung besteht somit wohl auch die künftige Toplage Bürgerwiese aus (Aufzählung stadteinwärts): miese Schulkiste, Rückseite Turnhalle, seltsames Firmengebäude, ^Sozialwohnen im Ex-Altenheim, nochmals Rückseite Turnhalle (in Bau), Abstandsgrün/Brache und last not least öder Plattenriegel. Dresdens erster Stadtpark, die Parkanlage Bürgerwiese, ist konterkariert und in heute völlig verfehltem Gebietszusammenhang eingebunden. Völliges Versagen einer Stadtentwicklung. Und trotz allem (im Blüherpark steht ja schon eine Plattenbauschule verfehlt und belassen), muß auch an der 'Cockerwiese' noch eine weitere Schule hin.


    Hier nochmal die durchaus machbare Grobidee aus #225.

    Quelle Bildgrundlage: Themenstadtplan Dresden

  • Bebauungsplan Nr. 3006, Dresden-Altstadt II/Strehlen, Lennéplatz


    So wie es aussieht, wurde der Satzungsbeschluss zum B-Plan nun endlich im Stadtrat gefasst (56 zu 2 Stimmen) - Ratsinfo Stadtrat TOP 9.1.


    Seltsam ist allerdings die Bezeichnung "Ersetzung" im Beschluß, wobei in den Unterlagen keine Änderungen bzw irgend Ersetzung ersichtlich ist.
    Es handelt sich wohl um die vormalige Reduktion am Hochpunkt - siehe Vorlage V2233/18 (siehe Ersetzungsantrag unten), aber eben um nun nichts Neues.
    Ich hoffe, daß somit nun der Satzungsbeschluß erfolgt ist.


    Witzig sind die erlesbaren Abwägungen zu Stellungnahmen (siehe a] Anlage 1).
    Daß die Ver- und Entsorger (zB Müll) sowie stadttechnischen TÖBs gewohnt selbstherrlich mit Maximalanspüchen antraben, ist stets aufs Neue ärgerlich, denn dem zufolge ergäbe sich eine halbe Strasse voller Müll- und Mist-Abwicklung. Dem wird aber gut abgeholfen.
    Weiterhin wird die "Waldrodung" bemängelt, sowie daß zu weit außerhalb ausgeglichen wird (hier Aufforstung in Kaitz und Hellerau). Dem werden die möglichen Regelungen entgegen gestellt und drauf hingewiesen, daß dies bei gewolter innerstädt. Bebauung in der 'Natur der Sache' liege usw usf.
    Richtig abwegig wirds in der Phantasterei der Denkmalschutzbehörden: da wird eine weitreichende Umgebungscharakteristik der Bürgerwiese aus dem ehemaligen (zerstörten) Villengebiet konstuiert - quasi eine weiche Grünfortführung durch private Gärten, welche inkl. dünner Villenbebauung auch heute vorzuziehen sei und dem quasi gar der heutige Abstandswiesenbestand hervorragend entspricht. Vergessen wird schon im Ansatz, daß die vor Jahren ausgebauten Verkehrsanlagen an Gellert- und v.a. Lennéstrasse und -platz bereits eine virulente Raumzäsur zum Schutzgut Park Bürgerwiese darstellen. Im Prinzip verneint der Denkmalschutz generell eine Raumkante auf südlicher Seite der Strasse Bürgerwiese - eine krude Abwehrhaltung. Ganz schlimmer Störenfried sei der Hochpunkt samt 7-geschossiger Blockbebauuung. Das SPA kontert damit, daß reichlich Abstand samt künftigen Grünvorhangs vorliegt und man Dank dichtestem Grünbewuchs keine Blicke aus der Bürgerwiese dieses Abschnitts schon heute mehr möglich sind. Die Studenten-Hochhäuser Paluccastrasse seien daher kein Problem, da sie auf Abstand stehen und auch durch den Schulbau nun gestaffelt verdeckt seien. Allerdings befürchtet man nun, daß die Gebietscharakteristik infolge Verdichtung eine grundsätzlich andere (störende) Artung erfährt, was zwar nicht unrichtig ist, aber dabei die neuen Quaderhaufen südlich der Wiener Strasse ausgeblendet waren, welche laut Entgegnung bereits die Gebietsartung änderten.
    Zu guter letzt erfolgt noch die SPA-Watsche per Vorschlaghammer: DS-Ämter seien wie auch andere Beteiligte "autonom in der Bewertung ihrer Belange", aber es gelte diese im Rahmen der "kommunalen Planungshoheit" letztlich abwägen zu müssen, was hier ja umfänglich und argumentativ nachvollziehbar seitens des Planungsamtes erfolgte. Heisst: die Veto-Sperrmacht des DS-Schutzes kann hierbei abwägend ausgehebelt werden.
    So sehr ich den Denkmalschutz schätze und deren Ansichten meist teile, schossen hier doch beide Ämter (Land und Stadt) völlig am Anliegen vorbei und taten sich keinen Gefallen. Diese lange Arbeitsbeschäftigung mit Nichts ist ärgerlich, da die Kapazität und Kraft an anderen Themen noch völlig fehlt. Entsprechend hörte man nie etwas zu jenem, was sonst noch so entlang der ganzen Restlänge der Bürgerwiese vorliegt oder derzeit im Entstehen ist (siehe ^Vorpost). Auch zur Lingnerstadt vernahm zumindest ich keinen Affront gegen dortige Raumkantenbildung bzw Baudichte gen Nordseite des Parks. Man lese ab Seite 2 der Anlage 1, es ist viel Text und teils haarsträubend, und auch kein gutes Ohmen, wie es andernorts weitergeht.

  • Neubau Struvestraße - "Struve Carree" der SWGD - fertig, nun abschließend
    zuletzt #229


    Überblick mit DDR-Wohnhochhaus, der Neubau rechts davon


    Die Aussparung einer Eckbebauung ist wohl dem seltsamen Eingehen auf hiesige "Gebietstypik" geschuldet.
    Und da es nun schon so ist, war am Eck ja Platz für... ja für eine zB überdachte Fahrradgarage. :D

    ^ Rechts der gleichzeitig nachsanierte Wohnbestandsriegel, welcher farblich angepasst wurde.


    Zwischenraum zum Hinterhof-Neubau (links) - mit Feuerwehrumfahrt als Höhepunkt.


    TG-Zufahrt neben dem alten Wohnhochhaus, dahinter der Hofriegel. Über dem Abschluß der TG-Zufahrt ist eine Pergola angebracht.


    Blick von Süden auf den nachsanierten Betsandsriegel (links), hinten rechts die Neubauten.
    Die Balkonfarben entsprechen den Firmenfarben der SWGD-Wohnungsgesellschaft.



    Blick aufs Ganze

    Einmal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: letztes Foto nachgetragen

  • Würfelei 1: Mikroapartments Wiener Strasse 46-48 (PPS-Holding) - längst fertig, hier abschließend


    Blick vom Richard-Strauss-Platz


    neue Würfelreihung an der Wiener Strasse mit gelber Villa de Baron mittig zur Würfelei 2 weiter hinten (siehe gleich weiter unten...).


    Das Vierungskreuz inmitten der Würfel dienst als Verkehrsfläche und der Kfz-Abstellung



    Würfelei 2: 2 mal 4 Würfel - Mikroapartments mit Spa-Bereich, Wiener Str. 38-42 - nun fertig, hier abschließend



    Hier gibts im Gelände kein Parken - da TG vorhanden, allerdings gibts eine einbahnige Umfahrt. Wer sich die winzigen 1-Raum-Fertig-Stuben anschauen möchte, kann dies noch investigativ im weitgehend leeren Erdgeschoss tun. Weisse Kunstledercouch, dunkle Einbauküche, Schrank und Bett, und gerade so Platz, den Ar... gerade so einmal am Tag herumzudrehen... . Wer atmen möchte, kann ja in den (Grossen) Garten gehen. :D


    Ganz hinten am Bahndamm einige Stellplätze und das wiederholte Staunen, warum heutige Autos auch noch komplett weiß sein müssen.


    Positivum: kleine Grünachse zwischen den beiden Würfel-Quartetten


    ^ links angeschnitten: der Spa-Bereich, an welchem noch bis zuletzt gebaut wurde.


    TG-Zufahrt und Müllplatz an der Wiener Strasse / Ecke Mini-Grünzug


    analog zur Zufahrt: hier die Ausfahrt im westlichen Quartett

    Auf den Klingelbrettern dieser Mikroapartment-Häuser stehen vorrangig ausländische Namen - vorzugsweise Ostasien und auch englisch-klingende Namen.
    Nur vereinzelt ließt man deutsche Namen. Also die Zielgruppe sind eindeutig auswärtige Studenten und gutverdienende Beschäftigte from abroad.


    Blick zur Villa Charlotte Meentzen an der Wiener Str.36, hinten links das zweite Studentenhochhaus noch nicht fertig.


    Rückblick übers Ganze nochmal an der Wiener Strasse


    Studentenhochhaus Gellert-/Gret-Palucca-Strasse - erst bald fertig

  • ^Ich finde es echt immer wieder schade und erschreckend, wie heutzutage in der Wahrnehmung der zuständigen Stadtplanenden und deren Auftraggebern anscheinend ein andersfarbiges Attikageschoss als gleichwertiges Equivalent zu einem Schrägdach angesehen wird. Diese Neubauten entwerten die beiden Bestandsvillen in meinen Augen so dermaßen.

  • Und diese Würfel zählen dabei noch zu den besseren. Ich finde, man müsste bereits verhindern können, dass überhaupt zig mal der gleiche Entwurf in eine Reihe gestellt werden darf. Aber unser Stadtplanungsamt fährt darauf wahrscheinlich sogar ab.


    ^^ Das "Struvecarree" müsste eigentlich einen Negativpreis bekommen. Mein Beileid an die Insassen.

  • Altenheim-Areal Palucca-/Parkstrasse/Bürgerwiese - Ausgang noch unklar
    zuletzt die WiD-Absichten etc. ^oben #287


    Interessantes zum riesigen Grundstück (bis Wigmanstrasse) zeigt aktuell die Ratsinfo-Vorlage V2942/19 auf. Die Auflösung der Erbbauverträge mit der Alloheim AG Düsseldorf soll die stadteigene Fläche wieder in Planungshoheit der Stadt bringen, um etliche Pflichtaufgaben erfüllen zu können.
    So ist zur Struvestrasse hin eine (...Trommelwirbel..) "dringend benötigte" Kita im Anmarsch. Anstelle der WiD-Blöcke sei auch bzw gleichsam eine Grundschule unterzubringen.
    Also dem seevorstädtischen Bürgerwiesen-Stadtteil stehen glorreiche städtebauliche Zeiten bevor, wenn man wie schon bisher alles fein nebeneinander baut: Netto-Flachmarkt, Turnhalle, Kita, Schulkiste (östlich steht ja das Gymmi schon + Turnhalle zum Park hin), und dann noch Lückenfüller per Sozialwohnbuden.


    Textauszug Ratsinfo:

    Die auf den Flurstücken 261/4, 278/a und 281/d befindlichen Bestandsgebäude sind grundsätzlich zur Schaffung geförderter Wohnungen geeignet. Ebenso könnte dort ein Grundschulstandort für den Schulbezirk Altstadt 1 entwickelt werden. Hierzu werden weitere Standortuntersuchungen durchgeführt und gesonderte Beschlussvorlagen erarbeitet.
    ...
    Unter Berücksichtigung der Pflichtaufgaben der LHD im Bereich der Kindertagesbetreuung, zu deren Erfüllung im maßgeblichen Stadtteil derzeit kein geeignetes kommunales Grundstück zu Verfügung steht, soll das ebenfalls beschlussgegenständliche Flurstück Nr. 261/5 dafür bereitgestellt werden. Der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtung (EB Kita) plant, auf diesem Flurstück den Neubau einer Kindertageseinrichtung als Ersatz für eine Bestandseinrichtung im Stadtbezirk Strehlen.


    Die Abklärung mit der Denkmalbehörde wird schon in der Vorlage erwähnt, allerdings stört sich jene weniger an angedachten Flachbau- und Nichtstadt-Landschaften als vielmehr um seltsame andere Dinge, wie ebenso ^oben #288 ansatzweise dargelegt.


    Fazit: Um alles störungsarm unterzubringen und folglich zu erreichen, kann nur ein Gesamtbauplan eine Lösung bringen. Die Kita wäre in einem WiD-Neubauriegel zu integrieren, für die Grundschule ggf der nordwestliche dritte Altenheimschuppen aufzugeben, oder die Schule als Schallriegel zur Strasse zu setzen (Denkmalbehörde will aber "Kammstruktur" erhalten und "gestaltete Vorgärten" haben...). Irgendwie knistert es, daß vielleicht nur ein Hochhaus jene WiD-Wohnungszahlen noch rauskratzen könnte. :D

  • Offenlage B-Plan Ferdinandplatz


    Noch bis morgen könnt ihr Einblick nehmen oder Einwendungen vorbringen ..hust. - Link


    Ich möchte nur die beiden relevanten Bilder aus der Sache zeigen. Einmal die normale Plandarstellung:


    Und v.a. diese Plangrafik, welche zeigt, daß man dazugelernt hat und nunmehr Stadtplätze mit reichlich Bäumen plant.
    Kommt es so, ist zumindest etwas für Schatten im Hochsommer gesorgt, auch wenn es sich erwartbar um mittelgroß-wüchsige Sorten handeln dürfte.

    ^ Bildquelle: aus den Offenlage-Unterlagen des Stadtplanungsamtes

  • Bei der Ansicht beschleicht mich das Gefühl, dass die Architektur der Bauwerke genau jene wird, welche bisher auch schon bekannt ist, bzw auf den Visualisierungen der "Baumassenstudie" zu sehen war. (die schräg gestuften Dachformen und die leicht abweichende Turmgeometrie liefern mit die Hinweise zu meinem Verdacht) Die Wasserfläche auf dem Platz ist ebenfalls ein recht bedenkenswertes Detail, was auf eine recht fortgeschrittene Planung hindeutet.


    Ich find das zugegeben etwas beängstigend. Sowohl im zu erwartenden Ergebnis als auch in der Glaubwürdigkeit der Beteiligten, besondes des Herrn Baubürgermeisters.

  • Turnhalle 10. Grundschule Lindengasse - fertig


    Wie angekündigt, erhielt die im Planungsleitbild Innenstadt 2008 als zum Park hin zu qualifizierende großstädtische Raumkante
    ausgewiesene Bürgerwiese-Parkstrasse nun einen weiteren Baustein sonderlicher Sorglosigkeit: eine Rückfront Turnhalle samt Parkplatz.
    Nun hört man das zufriedene Toben der Kleinen aus dem neuen Gehäuse.
    Ansicht Bürgerwiese:


    Nebenan gelten höchste Maßstäbe des gartenkünstlerischen Denkmalschutzes: Stadtpark Bürgerwiese aktuell

    Die Denkmalbehörden waren sich am Plan-Hochhaus Lennéplatz (prämiert durch eine Jury nach Wettbewerb) einig, die Parks (inkl. Grosser Garten) dürften nicht zum "Vorgarten der 50m breiten Hochhausscheibe" werden, wobei die extensive Verkehrsschneise dazwischen geschmeidig übersehen wurde. Das Instrument "Umgebungsschutz" wurde erfolgreich hervorgekramt.
    Man konnte hingegen noch keine weitere Stimme aus den sonst ziemlich löblich arbeitenden Denkmalstellen erhören, seit die ganze Flanke Stück um Stück mit städtebaulichem Abfall garniert und einer zukunftsfähigen Nutzung beraubt wird. Eigentlich kann man schon jetzt bewerten, daß die gesamte Best-Lage entlang der Bürgerwiese/Parkstrasse eigentlich als grösstes stadtentwicklerisches Versäumnis letzter Dekaden zu Buche schlägt. Ein Glück, daß es (fast) niemand gemerkt bzw jemals thematisert hat. Die WiD kann also daran anknüpfen und den letzten Todesstoß setzen! :D

  • Du hast sowas von den Nagel auf den Kopf getroffen, Elli!
    Bürgerwiese ist für mich in Verbindung mit Freiraum das eklatantestes Beispiel, wie man STADT nicht baut.


    Und anstatt man in der Verwaltung nun etwas daraus lernt, dass die Qualität der Freiräume (konkret) an der Bürgerwiese und am Blüherpark durch den umgebenden vorstädtischen Städtebau mit Zeilen, Solitärs und gaaaaanz viel ungenutztem Freiraum nicht gesteigert, sondern marginalisiert wird...


    NEIN!
    An der zukünftigen neunen Herkules-Allee in der Lingnerstadt plant man einen Schulsportplatz, der die Mängel der Bürgerwiesenränder dort prominent wiederholt...



    Wenn man z.B. in Leipzig die Neuanlage der Stadtkanäle verfolgt und sieht, wie dort lebenswerte Stadt außerhalb der Kernstadt (weiter)-entwickelt wird...
    Es ist zum weinen, was in Dresden alles NICHT passiert und wie Potentiale hier nicht genutzt oder sogar dauerhaft verbaut werden.


    ... Zum Glück hat ja wenigstens die CDU für den Boykott von grünem Stadtring und Radwegen einen ordentlichen Schuss vor den Bug bekommen zur Stadtratswahl.
    Verabschieden wir einen prominenten ewig gestrigen und hoffen auf bessere Zeiten.

  • Sanierung 2. Studentenwohn-Hochhaus, Gret-Palucca-Strasse 9 - fast fertig
    zuletzt #213 - Bild 1
    Ansicht Wiener Strasse, hier links im Foto:


    Auch die neugestalteten Aussenanlagen sind fast fertig.


    Bonusblick vom Volkspark Räcknitz