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Alt 28.08.09, 01:39   #35
RobertKWF
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Es lag die Welt in Scherben

Geschichte der Rekonstruktion des Goethe-Haus in Frankfurt am Main.

Gehört vielleicht eher in einen Frankfurter Strang, passt aber vielleicht auch hier. Ein Artikel in der FAZ.NET vom 27. August 2009 aus Anlass des Goethe-Geburtstags:
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD...~Scontent.html

Jeder mag für sich selbst entscheiden, ob hier eher Argumente gegen eine Rekonstruktion beinhaltet sind, oder ob der Artikel, bzw. die Geschehnisse um das Goethe-Haus, Anregung sind, weitere kriegserstörte wertvolle Gebäude, Ensembles oder Areale zu rekonstruieren. Dabei werden diejenigen, die eher sachlich kühl und nur nach vorn schauend daherkommen wollen, sicher anders entscheiden, als diejenigen, die der Geschichte, der Historie, den Gefühlen und auch der Romantik, für sich selbst Raum geben.

Um wie viel ärmer wäre Frankfurt heute, ohne das rekonstruierte Goethe-Haus und die sonstigen, nach dem Krieg rekonstruierten Gebäude. Kritiker der Rekonstruktion werden jetzt vielleicht anmerken wollen, dass aber teilweise noch Substanz vorhanden war. Doch wo genau liegt da die Grenze? Und, wie weit unterscheiden diese sich dann wirklich von einer Total-Rekonstruktion? Und, sollen also die Stadt und ihre Bürger für immer auf all diese wunderbaren, im Krieg zerstörten Gebäude verzichten, die auch so wertvoll für die eigene Identität sind, nur wegen der ideologisch gefärbten Ansichten einiger Weniger. Sehr oft schon wurde diese Frage durch einen Wiederaufbau oder eine Rekonstruktion erfolgreich beantwortet.
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