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Alt 30.11.16, 16:07   #32
Odysseus
Silbernes Mitglied

 
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Odysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz sein
Zitat:
Das glaube ich auch, aber ich sehe darin einer große Gefahr: Derzeit steigen viele auf Fahrrad, Busse und Bahnen um, weil sie merken, dass sie so schneller sind als mit dem im Stau stehenden PKW. Wenn aber der Computer und eine zentrale Verkehrssteuerung das Fahren übernehmen, wird dieser zarte Trend wieder erstickt werden.
Ich sehe das nicht mehr als Problem an, wenn die neuen Automobile oder wie die Gefährte dann in Zukunft heißen werden, völlig elektrifiziert sind. Durch die Energiewende und den absehbaren Abschied von fossilen Energieträgern (Kohle, Gas, Öl) und den Einsatz regenerativer Energien ist es ökologisch dann völlig unerheblich, ob man mit dem Fahrad oder mit dem Auto fährt.

Und ich bin mir sicher, dass in dieser automatisierten Welt trotzdem Wege für Radfahrer bleiben werden. Aber man wird ganz neue Optionen fernab der heutigen Fortbewegung haben. Mittlefristig werden sich die Automobile in der Form wohl mehr zu sich bewegenden 4 bis 6 Personen fassenden, ovalen Zellen verschieben, weil die Limitierungen, die die heutige Autoarchitektur durch die Verwendung der klassischen Antriebsstrangtechnologie entstehen, wegfallen werden.

Vermutlich wird der Verkehr der Zukunft aussehen wie eine endlos auseinandergereihte Kette von ovalen Gliedern. Was völlig verloren gehen wird ist wohl das Grunderlebnis Autofahren. Ja, auch ich gebe zu, dass Autofahren für mich auch immer etwas mit Spaß zu tun hatte. Ich fürchte, diese Art des Fahrens wird es in Zukunft fernab eigens dafür zur Verfügung gestellter Areale nicht mehr geben. Um diese Beendigung der "Verkehrsanarchie" ist es schon etwas schade. Aber der Wille des Menschen, auch hier alles zu ordnen und zu systematisieren wird nicht aufzuhalaten sein.

Und für die Umwelt, die Sicherheit, die Auslastung der bestehenden Infrastruktur und die bessere Auslastung der bestehenden Ressourcen ist dieser Schritt wohl unabdingbar, gerade wo in den Megacitys die Zahl der Menschen und damit auch die zu bewegenden Massen immer weiter wachsen werden.

Ich vermute, dass man in 50 Jahren nicht mehr verstehen wird, wie Menschen sich mal selber ein Auto kaufen konnte, was dann 90% der Zeit ungenutzt irgendwo rum stand. Volkswirtschaftlich eigentlich eine total kranke Vernichtung von Ressourcen!
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