Büropark "Bonner Bogen"

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    "Dieses Projekt nahe dem Wasserturm" sieht aus wie ein repräsentativer Neubau eines örtlichen Sanitärunternehmens im mittleren Hunsrück...
    Hier die Meldung der Firma mit einigen kleinen Baustellenbildern

  • Sehr treffende Bemerkung, Joams.. das sieht in der Tat ziemlich plump aus..
    Erstaunlich, dass sich für diese Lage kein Interessent mit ambitionierteren Plänen gefunden hat.

  • Beim Rheinwerk3 tut sich nix, siehe Foto! Hat da jemand nähere Infos, wann hier etwas passiert???


    Im General-Anzeiger äußerte sich BonnVisio-Geschäftsführer Ludwig Frede im Dezember dahingehend, dass man nach der Wirtschaftskrise "wieder eine steigende Nachfrage nach Büroräumen und Investitionsobjekten" feststelle und in diesem Jahr "auch das letzte Baugrundstück am Rheinufer bebauen" werde (damit kann nur Rheinwerk 3 gemeint sein). Vorvermietungsgespräche liefen gut. Insgesamt zeigt er sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Standortes.

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    Man kann nur hoffen, dass die Archäologen an dieser Stelle einen fast komplett erhaltenen römischen Tempel auftun, der unbedingt schützenswert ist, und der Investor das Projekt fallen lassen muss.
    Eine Nichtbebauung dieses Geländes ist mir allemal lieber, als dass diese Pläne umgesetzt werden können, die einen Affront gegenüber den Schommer-Bauten darstellen.
    Ich erwarte von der Stadt, dass sie sich im Rahmen des möglichen für Änderungen der Planung einsetzt. Das Projekt auch noch als "Rheinpalais" zu bezeichnen ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Solch banale, uninspirierende Investorenarchitektur in dieser Filetlage wäre aus meiner Sicht ein Skandal. Der Ausblick für Gäste im Kameha würde nicht schlechter sein, wären die Telekom-Barracken nicht abgebaut worden...

  • Man kann nur hoffen, dass die Archäologen an dieser Stelle einen fast komplett erhaltenen römischen Tempel auftun, der unbedingt schützenswert ist, und der Investor das Projekt fallen lassen muss.


    Die Hoffnung dürfte vergebens sein. Selbst eine vollständig erhaltende römische Tempelanlage würde der Bonner Denkmalschützer Talbot nicht für erhaltenswert halten, da nicht mit der hiesigen Baukultur konform. Diese sieht wie wir wissen möglichst belanglose rechteckige Kisten mit nicht mehr als vier Etagen und einer monofunktionalen Nutzung (Büro) als einzig zulässig an. Was soll da so ein alter Tempel? Stattdessen würde in der Fassade des Rheinpalais ein Relief an die Anlage erinnern. Oder auch ein Mauerrest am Rhein.


    Ich befürchte deshalb, dass wir mit diesem Entwurf leben müssen, dessen einziger Charme darin zu bestehen scheint, dass er durch "optimale Flächenausnutzung" eine hohe Dichte mitbringt und damit potenziell, sollte man sich auf einen hohen Anteil an Mischnutzung verständigen, zu Urbanistät im Viertel beitragen kann.

  • Neues vom Bonner Bogen:
    Die BonnVisio Real Estate plant zwischen Bahntrasse und Wasserturm (das neue Parkhaus soll so verdeckt werden) ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit 2400 Quardratmetern, das ein "Haus der freien Berufe" werden soll. Im Erdgeschoss soll ein Café entstehen, alle Büros im Haus sollen einen Blick auf den Wasserturm und den Rhein haben. Architekt ist ausnahmsweise nicht Herr Schommer, sondern das Büro gpg aus Köln (Cologne Oval Office), der auch bereits für BonnVisio das Klosterhotel Marienhöh in Langweiler (Hunsrück) umgebaut hat. Baustart sollt im ersten Halbjahr 2012 sein.


    Zum Parkhaus (518 Stellplätze): Die Baugrube ist ausgehoben, im August beginnt der Hochbau, so dass es planmäßig Ende des Jahres in Betrieb genommen werden kann.


    Nichts wirklich neues gibt es vom "Rheinpalais Bonner Bogen" ( :nono: ). Die ProBonnum ist aus dem Projekt ausgestiegen. Ich hoffe, dies ist ein Signal, dass der Investor Ewald Hohr die Planungen noch einmal überdenkt. Die Hoffnung stirbt zuletzt...


    Quelle

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    Nicht spektakulär, wie der Artikel verheißt, eher solide. Sicher tut es dem Viertel ganz gut, wenn auch mal andere Architekten zum Zuge kommen. Die Natursteinfassade(?) dürfte einen wohltuenden Kontrast zur Schommer-Architektur bilden.




    Quelle: wie angegeben


    Für diejenigen Leser, die das Areal nicht so gut kennen: es handelt sich um den Komplex ganz oben rechts, direkt an der Bahnlinie.



    Ich hoffe, dies ist ein Signal, dass der Investor Ewald Hohr die Planungen noch einmal überdenkt.


    Ein Architekturwettbewerb ist für dieses Areal eigentlich ein Muss.

  • Im Jahr 2012 sollen sowohl Bau wie Inbetriebnahme eines Anlegers am Bonner Bogen erfolgen. Ein Wassertaxi soll dann das Viertel mit der Bonner Innenstadt verbinden. Wer das Wassertaxi betreibt ist noch nicht klar.
    Quelle


    Ich würde mir einen unkonventionellen Entwurf für den Anleger Wünschen, der der Kulisse gerecht wird. In jedem Fall eine tolle Nachricht! Das dürfte viele weitere Besucher nach Oberkassel locken. Mehr Gastronomie wäre an dieser Stelle, auch aus diesem Grunde, äußerst wünschenswert!


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    In der letzten Sitzung des Planungsausschusses war die Neubebauung am Bogen ein Thema. Ich zitiere aus einem Antrag:

    Bei den geplanten Neubauten am Bonner Bogen handelt es sich um ein ambitioniertes Projekt, dass die bisherige hochwertige Gestaltung des Bereiches auf der gegenüberliegenden Seite aufnehmen sollte. Bisherige Vorstellungen der Investoren konnten nicht ohne weiteres überzeugen. Eine skizzenhafte Vorstellung des Projektes durch die Verwaltung führte bei allen beteiligten Beueler Kommunalpolitikern zu Bedenken, die der jetzige Antrag aufnimmt.


    Unter anderem wird gefordert:
    - Die Architektur der Frontblöcke soll differenziert werden
    - Der/die Baukörper sollen insgesamt nach hinten verschoben werden
    - Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der Genehmigung für eine verbindliche Aussage zur späteren Fassadengestaltung zu sorgen sowie durch geeignete Maßnahmen rechtlich verbindlich sicherzustellen, dass die den Gremien vorgestellte Architektur Bestandteil des Planungsrechts und damit umgesetzt wird.


    Quelle


    Ich habe keine Infos darüber, ob der Antrag angenommen wurde - gehe aber davon aus. Bei diesen furchtbaren Planungen (wie haben das bereits hier thematisiert), muss die Stadt unbedingt Druck machen. Der Investor soll(te) im Planungsausschuss auch Stellung nehmen.

  • Das Projekt "Rhein-Palais" nimmt Formen an...
    Für den ersten Bauabschnitt (Büro- und Wohnungskomplex, 12 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche) liegt jetzt bei der Stadt eine Bauvoranfrage vor, von der sich Generalübernehmer Ewald Hohr einen positiven Bescheid im November erhofft. Baubeginn soll Herbst 2012 sein.
    Investiert werden sollen 100 Millionen Euro. Am Grundkonzept, siehe vorige Beiträge, habe sich nichts geändert, da es sich "fast vollständig" an dem gültigen Bebauungsplan halte. Es werde eine "ansprechende Fassadengestaltung im Stil der klassischen Moderne" geben.


    Quelle

  • Es werde eine "ansprechende Fassadengestaltung im Stil der klassischen Moderne" geben.


    Die schönste Fassade nützt nichts, wenn die Architektur dahinter und das städtebauliche Konzept nicht passen.

  • Mit dem Rheinwerk 3 dürfte es jetzt endlich weitergehen. Die SER-Gruppe hat einen langfristigen Mietvertrag für einen großen Teil des Komplexes unterschrieben (siehe hier).


    Damit scheint sich die Ankündigung des BonnVisio-Geschäftsführers Ludwig Frede aus dem vergangenen Dezember, dass man nach der Wirtschaftskrise "wieder eine steigende Nachfrage nach Büroräumen und Investitionsobjekten" feststelle und in diesem Jahr "auch das letzte Baugrundstück am Rheinufer bebauen" werde, zu erfüllen.

  • Rheinwerk III

    "Mit dem Rheinwerk 3 dürfte es jetzt endlich weitergehen."



    Es stimmt, wie der General-Anzeiger in der letzten Woche berichtete, ist der Baustart für März 2012 vorgesehen.


    http://www.general-anzeiger-bo…mid=10490&detailid=956462


    Zur Visualisierung im Artikel: - Waren die Gebäuderiegel in der vorhergehender Planung nicht einmal 5-geschossig? So überragen sie ja kaum einmal das Niveau der Südbrücken Rampe!


  • Zur Visualisierung im Artikel: - Waren die Gebäuderiegel in der vorhergehender Planung nicht einmal 5-geschossig? So überragen sie ja kaum einmal das Niveau der Südbrücken Rampe!


    Auf der Projektwebsite www.rheinwerk3.de kann man erkennen, dass die Gebäuderiegel zur Joseph- Schumpeter- Allee 5-geschossig und zum Rheinufer hin 4- geschossig werden. Dieses Prinzip der zum Rhein hin abfallenden Gebäudehöhe wurde auch bei Rheinwerk I u. II und beim Kameha Hotel angewandt. Ich persönlich hätte es andersherum besser gefunden. Das Rheinufer könnte an der Stelle ruhig etwas mehr Höhe vertragen..

  • Das "Haus der freien Berufe" findet sich bereits bei ImmoScout.
    Vielleicht ganz interessant: Es finden sich zwei Grundrisse (Gewerbe/Büro) auf der Seite.

  • metropolitan


    dahinter steckt eben die Philosophie, so vielen Mietern wie möglich einen Blick auf den Rhein bieten zu können. Ist ja auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachvollziehbar und da man mit Kameha und Rheinwerk I u. II diese Philosophie schon gefahren ist, ist es nur konsequent. Aber ich verstehe deinen Punkt und teile ihn auch durchaus. Ein Stockwerk mehr hätte dem Eindruck nicht geschadet.



    Hier die Visualisierung von Rheinwerk 3, vom Rhein aus gesehen. Hauptmieter wird SER, mit der Firma wurde ein Mietvertrag über ein Viertel der Gesamtmietfläche abgeschlossen.

    Quelle: BonnVisio

  • Boarding Haus und weitere Büros geplant

    Laut einer Vorlage für den Planungausschuss am 14.12.11, liegt eine Bauvoranfrage für das Eckgrundstück Josef-Schumpeter-Allee / Heinrich-Konen-Str. vor.