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Alt 09.07.18, 22:48   #580
Elli Kny
Diamant-Mitglied

 
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Elli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz sein
^^+^ Inselbahnsteig gibts nur zur Westseite, vorm Hotelbau liegt ein angehobenes Fahrbahnkap mit Radstreifen vor. Der seitlich anschließende reine Gehweg hat eine Breite von ca. 2,5m - samt Bordsteinbreite wohl gar von ca. 2,8m. Das ist nicht die Welt, aber zulässig, da man wohl nicht an der Flurgrenze rütteln wollte (Grunderwerbsaufwand) oder konnte. Somit gilt es als typischer baulicher Zwang in 'städtebaulicher Enge'. Schlecht ist es hauptsächlich, da auch weiterhin kein Fahrgastunterstand auf dieser Gehwegbreite möglich ist. Vielleicht soll man künftig unter dem Hotelvordach am Eingang stehen (sofern vorhanden) oder sich kurz ins Hotel flüchten, wenn's regnet. Aber mal ehrlich, wann bitte regnet es denn noch?


Der Fall am Narrenhäusel hat mE wenig mit diesem Fall hier zu tun. Auf der Augustusbrücke geht es nicht erstrangig um den Fahrgastwechsel, sondern um eine Passierbarkeit größerer Fußgängermengen (in Längsachse) an möglicher Engstelle. Dabei denkt man an Begegnungsfälle mit Rollstühlen, Kinderwagen, Rollatoren, Segwayarmadas und dergleichen etwaig-raumgreifende Gehhilfsmittel. Durch leichte Schiebung wurde das Problemchen ja bereits planmäßig ausgeräumt. Aus Denkmalgründen ist dort ohnehin ein Fahrgastunterstand generell untersagt.
Am Super8 gehts mE und kurz zusammengefasst um die Querbeziehung, am Narrenhäusel hingegen um die Längsbeziehung. Sofern der Super8-Bauherr einer Einrückung wiedersprach, würde mich nicht wundern, wenn es hier kaum erzwingende Handhabe gab (fehlende Rechtsbasis), ggf gar beabsichtigten Grunderwerb gegen den Willen durchzusetzen. Schließlich geht es hier ja nicht um eine enteignungstaugliche Verkehrswegeplanung mit Planfeststellungsverfahren, sondern nur um ein schnödes §34er Privatbauprojekt (glaube ich).
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