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Alt 03.04.11, 19:13   #9
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Der Bedarf nach bezahlbaren Wohnungen und die Notwendigkeit, finanzierbaren Wohnraum in außreichender Menge zu schaffen ist unbestritten; ich glaube aber nicht, dass es hier umgesetzt wird.

Wie ich schon mehrfach angemerkt habe, müssten Land und Stadt, die Unternehmen im Staatsbesitz und auch die Kirchen bei dem Verkauf ihrer Liegenschaften nicht immer den höchstmöglichen Erlös anpeilen; diesen Institutionen sollte durchaus etwas gesellschaftliche Verantwortung abverlangt werden dürfen.

Sicherlich ist auch die lange Wertschöpfungskette zwischen Projektentwicklung und Realisierung etwas schlanker zu gestalten; aber wer von den Beteiligten hat schon ein Interesse daran.

Das es in letzter Zeit überhaupt wieder Wohnungsneubau in größerem Umfang gibt, liegt auch daran, dass für die institutionellen Anleger eine relativ gute Rendite zu erwarten ist (diese Anleger sind häufig unsere Versicherungen und Rentenfonds, teilweise auch andere Fondsgesellschaften).

Hier im Quartier M wird es sicherlich nur einen kleineren Teil an preisgünstigen Wohnungen geben; ob jedoch dort an der Kölner Straße eine größere Anzahl an Wohnungen im preislichen Niveau von Le Flair etc. realistisch ist, wäre abzuwarten.
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